Beiträge von Da Captain

    Hallo Erstmal,

    ich weiss nicht, ob ihr es schon wußtet,
    dass dieser 46jährige Familienvater, der sich Chris schimpft,
    im Saarland geboren wurde und hier auch noch sein Leben fristet.

    Den ersten Kontakt zum scharfen Schiessen bekam ich während meines Grundwehrdienstes für den deutschen Staat.
    Für Diejeniegen, die sich da nicht so genau auskennen, ich dürfte dem Staat noch 15 Monate 'dienen', mit grünem Barett und goldenem Eichenlaub......
    Damals traf ich mit den Langwaffen gut bis sehr gut, nur die Kurzwaffe......die hätte ich besser geworfen.

    Nachdem ich dann also schon vom Staat gezwungen worden war, mit der Waffe zu schiessen, gegen imaginäre Feinde , die komischerweise immer aus ostwärtiger Richtung kamen, keimte in mir der Gedanke dieses Schiessen doch mal besser zu 'lernen'.
    So wurde ich denn auch Mitglied des ortsansässigen Schützenvereins. Nach dem ich dort eine tatsächlich gute Betreuung und Beratung bekam,
    war mir klar: Die Langwaffen machen mir zwar 'Spass', weil ich damit besonders bei der 100m Grosskaliber sehr gute Ergebnisse erzielte.
    Die Kurzwaffe wurde aber mein Steckenpferd, weil doch irgendwo 'schwieriger'.
    ( Der Staat zog mich noch zu Reserveübungen, da wurde ich dann auch noch Scharfschütze )
    So begann ich schon beim DSB mit der .45er ACP Rundenkämpfe a la Gebrauchspistole 'wild' zu schiessen, bevor die Disziplin in die Sportordnung aufgenommen wurde.
    Dann kam erst die 'normale' Sportpistole im Kaliber .22 und .32
    Meine Ergebnisse in dieser Disziplin schwanken derzeit stark zwischen 550 und 578, da ich diese nur während des Rundenkampfes trainiere.
    Irgendwann fing ich dann auch mal mit der Luftpistole an, da liegen meine Ergebnisse um die 360 ohne Training, bei regelmäßigem Training steigen sie bis auf 380, darüber kam ich im Wettkampf leider noch nie und werde es angesichts meines Alters wohl auch nicht mehr schaffen.
    Und dann entdeckte ich meine Schwäche für die Vorderlader Kurzwaffe. Nach Jahren des 'Lernens', wie man mit diesen ursprünglichen Waffen umgehen muss, damit man trifft, bin ich darin ganz gut geworden. Noch heute trainiere ich am Liebsten diese Waffenart, weil du den Alltag abschütteln musst, um dann in 40 Minuten gerademal 15 Wertungsschüsse abzugeben. An einem Glückstag wurde ich denn auch mal Deutscher Meister mit dem VL-Revolver und tags drauf Vieze-Meister mit der VL-Pistole ringgleich mit dem Meister.
    Trotzdem fing ich vor ein paar Jahren erst noch mit der Freien Pistole an. Ich bin da schon viel zu alt, um jemals noch Topergebnisse zu bringen, ich mag diese Disziplin gerade deswegen. Das ist ein 'Kampf' mit mir selbst, hier zu treffen.
    Jetzt hab ich hier mein halbes Leben erzählt, und hoffe das reicht als Vorstellung.

    Mit Pulver und Blei
    Chris

    Ich weiss gar nicht , warum Ihr euch noch aufregt.
    DIE FEDER IST MÄCHTIGER ALS DAS SCHWERT.
    Und da das Schwert durch den 'Spotschützen' ersetzt wurde, ist der jetzt dran.
    Der Clan der Medien ist gegen 'Waffen unterm Volk'. Laut Aussage dieses Berichtes sind 75% der
    Deutschen gegen die Sportschützen. So wird mit irgendeiner aus der Luft gegriffenen Zahl Stimmung
    gegen uns betrieben. Selbst unser 'Rasender Dorfreporter' bekommt nur seltenst überhaupt noch Platz
    in der Setzerei, wenn er positiv über einen Schützenverein schreibt.
    Ich fand den Bericht schon grenzwertig, neutral ist anders.

    Ich hatte mir den Gesetz selbst schon ausgedruckt.
    Manches beschneidet mal wieder unsere Bürgerrechte.

    Warum unsere Regierung immer einen Schritt weiter eilt, als von der EU gefordert und was die EU überhaupt zu fordern hat,
    entzieht sich meinem Verständnis.

    ZITAT aus dem GESETZentwurf Bundesrat Drucksache 849/11:

    Bereits mit § 43a des Waffengesetzes wurde ein erster Schritt zur Umsetzung
    der Vorgaben des Artikels 4 Absatz 4 der EU-Waffenrichtlinie in nationales
    Recht getan. Der Gesetzgeber ist hierbei sowohl in zeitlicher als auch in
    sachlicher Hinsicht über die Mindestvorgaben der EU-Waffenrichtlinie
    hinausgegangen: Zum einen ist das Waffenregister früher zu errichten, nämlich
    bereits bis zum 31. Dezember 2012....

    B. Lösung
    Beschränkungen des Grundrechts auf informationelle Selbstbestimmung
    bedürfen einer verfassungsgemäßen gesetzlichen Grundlage. Diese wird mit
    dem vorliegenden Gesetz in Erfüllung des Auftrags aus § 43a des
    Waffengesetzes bereichsspezifisch geschaffen.

    Der Schützenbruder Schumann darf für 'seine' Disziplin sprechen, aber nicht für den Schießsport im Allgemeinen.
    Bei dieser für mich unwichtigen Disziplin......ist mir jede Änderung egal.

    Da ich fast jede Kurzwaffendisziplin schon ausübte, auch die Disziplin von Herrn Schumann, läuft mir ein eiskalter Schauer über den Rücken.

    Ich stehe im Reigen der GroßkaliberPistolenschützen mit einem Revolver des sanften Riesen .44 Mag. und ziehe den Abzug und ...... nichts passiert, da ja in meinem Lauf mittlerweile der Laser eingebaut wurde. Kein Krachen, kein Feuerball, kein Hochschlagen der Waffe mehr ...
    das kann dann wirklich jeder und wird langweilig. Eine sehr einfache Art, sich der ungeliebten Sportschützen zu entledigen.

    Für mich ein Horror. Ich denke da lieber nicht weiter darüber nach.

    Vielmehr gehe ich jetzt meinen Koffer packen, fahre in das Haus der Schützenbrüder
    und trainiere nochmals für die nächste Meisterschaft.
    Da muss ich meine Gedanken leeren, darf und kann
    keine Problemgedanken in mir tragen, sonst treffe ich nicht.
    Dann könnte ich mir auch die teure Munition sparen.

    Ich kann nur an alle Funktionäre appellieren:

    MACHT UNS DEN SPORT NICHT KAPUTT


    Mit Pulver und Blei
    Chris