Beiträge von Tom_123

    Ein weiterer Punkt wären die Kosten.
    Sportgerät und Munition sind nicht gerade günstig.

    Und grundsätzlich gewinne ich den Eindruck das beim DSB
    alle Disziplinen in denen sich Schütze oder Ziel bewegen
    oder in denen etwas größeres als .22 geschossen wird
    bestenfalls geduldet aber keinesfalls gefördert werden.

    Von laufenden Keiler habe ich z.B. auch lange nichts mehr gehört.
    Hier in Berlin, mit gefühlten über hundert Vereinen kenne
    ich keinen einzigen Verein der das anbietet.

    Wenn dann noch andere Verbände weitaus interessantere Disziplinen
    mit der Flinte anbieten (n.M.n.) braucht man sich über mangelnden Nachwuchs
    nicht zu wundern.

    Persönlich werde ich Wurfscheibe sicher einmal ausprobieren wenn
    sich die Gelegenheit dazu ergibt, da ich aber zu den von Dir so
    trefflich diskriminierten alten Säcken gehöre ist das kein Grund
    auf Nachwuchs zu hoffen. ;)

    Mal eine drastische Frage, die mir hoffentlich niemand übel nimmt.

    Ist Schießsport in der beim DSB üblichen Form wirklich eine geeignete Sportart
    für Kinder und Jugendliche?

    Der Sport ist statisch und bewegungsarm, in einer Zeit in der sich der Nachwuchs
    eh kaum noch ausreichend bewegt.

    Der Sport ist kommunikationsarm, für mich ist das ein Segen, aber ist es das auch
    für Kinder/Jugendliche, die das Miteinander noch lernen/trainieren müssen?

    Nur weil andere Verbände meinen Kinder 'abgreifen' und den talentiertesten
    dann Kindheit und Jugend versauen zu müssen, sollten wir als Schützen diesem Vorbild
    m.M.n. nicht unbedingt folgen.

    Was ist so schlimm daran einzugestehen, das unser Sport eher für
    die reiferen Semester - sagen wir mal so ab 30- geeignet ist?
    (dann aber bis ins hohe Alter sehr viel Spaß macht)

    Wenns denn aber sein muß halte ich Dan's Vorschläge im Beitrag 135 für
    sehr gut und mehr als eine Überlegung wert.
    Hier sollte der Verband wirklich einmal über kinder- und jugendgerechte Diziplinen
    (viel Abwechslung, Kommunikation und Bewegung) nachdenken.

    Und wenn ich schon dabei bin noch einige Anmerkungen.

    Lichtgewehre:
    Ich entschuldige mich schon mal, aber auch meine Toleranz hat Grenzen.
    Ich halte diese Dinger für eine Perversion des Schießsports.
    Worum geht es denn bei unserem Sport?
    Mit einem Abschußgerät ein Projektil/Pfeil/Bolzen möglichst präzise ins Ziel zu lenken.
    Und auch wenn Herr Schumann anderer Meinung ist, die Beherschung des Sportgerätes
    ist für mich Hauptbestandteil dieses Sports.
    Herumleuchten mit Lasern ist bestenfalls(!) eine Simulation unseres Sport
    und wenn unser Verband nur simulieren will statt Sport zu treiben,
    hätte ich einen besseren Vorschlag.
    Kauft jeden Jugendlichen das neuste Computer-Ballerspiel, dann kann
    er simulieren und braucht nicht einmal den mühsamen Weg zum Schießstand
    in Kauf zu nehmen.
    Pro Jugendlichen spart das dann auch Anschaffungskosten im vierstelligen Bereich.

    Außerdem, wie soll man Jugendlichen den verantwortungsvollen Umgang mit dem Sportgerät
    beibringen, wenn die den Sport nur mit Attrappen simulieren?

    Und wenn wir schon von Tradition reden, überlegt mal wie viel Mühe und Einsatz
    es unsere Vorgängern gekostet hat um den Schießsport nach dem Krieg
    in Deutschland wieder zu ermöglichen und gesellschaftsfähig zu machen.
    Und da stellt sich unser Verband nebst Vorzeigeschützen jetzt hin,
    hebt beim kleinsten Gegenwind die Hände und gelobt Schießsport nur noch zu simulieren?

    Werbung:
    Dan, Deine Vorschläge in allen Ehren, aber ich denke hier sind erst einmal
    die Vereine in der Pflicht.
    Ich habe z.B. Anfang des Jahres einen neuen Verein gesucht und da
    ergab sich werbetechnisch ein Bild des Grauens.
    80% (meinetwegen gefühlte) haben keine oder wenig informative Webseiten.
    Fürs Finden der Vereine -nachdem man Stunden nach Adresse und Trainingszeiten gesucht hat-
    braucht man ausgeprägte Talente als Pfadfinder.
    Wenn man Glück hat verweist ein Zettel oder ein kleines Schild auf die Schießstätte.
    Bei noch mehr Glück ist dann auch ein Ansprechpartner da.

    Ich denke mal, bevor man an Fernsehwerbung denkt, wäre ein gut sichtbares(!) Plakat vor jedem Vereinsheim,
    mit Trainingszeiten und dem Satz " Gäste jederzeit willkommen" plus eine vernünftige Webseite
    die effektivere Werbung.

    Außerdem muß großangelegte Werbung nachhaltig sein. (um dieses Schlagwort auch mal zu benutzen)
    Ein paar TV Spots machen keinen Sinn.
    Und bei dauerhafter Werbung im TV wird man auch mit 1,5 Mios nicht weit kommen.

    Außerdem II: Und was dann? Wenn der Interessent auf die oben genannten Hürden trifft?
    Stell Dir vor Automarke xy macht Fernsehwerbung und Du mußt dann eine Woche eine Laden
    suchen der die Dinger auch verkauft.

    Ich denke mal, Schritt 1 sollte sein, daß sich die Vereine mehr öffnen und
    ihren Sport vernünftig präsentieren.
    Schritt 2 ist dann die Ausübung des Sports auch sicherzustellen und zu erleichtern.

    Erst wenn das bei 90% der Vereine funktioniert und immer noch Mitglieder fehlen (was ich bezweifle)
    sollte man über weitere Maßnahmen nachdenken.

    Ist eine gute Idee und ich muß zu meiner Schande gestehen,
    daß ich daran noch garnicht gedacht habe.
    Obwohl ich es bei Luftpistole regelmäßig mache.

    Bei Standardpistole werde ich das beim nächsten Training gleich mal probieren.
    Ob Duell auf weiße Scheibe allerdings etwas bringt weiß ich nicht,
    da man ja ein kontrastreicheres Visierbild hat und somit eine Erleichterung.
    Ev. sollte man da eher schwarzen Karton nehmen?

    Zitat

    Man kann in den 150 Sekunden der Präzisonsserie Standardpistole ohne weiteres vier 5-Schuss-Serien unterbringen, ...

    Warum sollte ich das tun wollen?
    Aber 150 sec (= 2 1/2 Minuten = 30 sec/Schuß) ist schon üppig bemessen,
    da gebe ich Dir recht.

    Zitat

    179 - 179 - 184. Tja, schon wieder so eine gute 10-Sekunden-Serie.

    Gratuliere, da muß ich noch etwas üben.
    Meine Beste Serie dieses Jahr (nach längerer Pause) 167/160/160.
    Na ja, bis Herbst ist ja noch etwas Zeit.

    Frank, Dan,

    Eure Argumente sind schon klar und sicher auch trefflich zu diskutieren.
    Mir erschließt sich nur immer noch nicht warum das 'Auto Beispiel'
    nach hinten losgehen könnte?

    Wie gesagt, in diesem Bericht ging es nicht um Kontrolle sondern darum
    für das kriminelle Verhalten Einzelner alle Sportschützen verantwortlich zu machen.
    Mit dem gleichen Recht könnte ich alle Hobbyköche für die zahlreichen Gewaltverbrechen
    mit Küchenwerkzeugen verantwortlich machen und ein Verbot von Privatbesitz von Chefmessern fordern.
    (Ich hoffe das ist ein besseres Beispiel und das niemand bizarr genug denkt um das wirklich machen zu wollen)

    Zitat


    ... statistisch zwischen 0,5 und 3 Tote im Jahr durch legale Schusswaffen, laut den Zahlen von R. Grafe...

    Na ja im Bericht war von über hundert die Rede, allerdings wußte man nicht genau ob
    die Waffen legal, illegal, oder sonstwie beschafft wurden.
    Ob Schußwaffengebrauch von Polizei und Jagdunfälle mitgerechnet wurden.
    Ob überhaupt alle Waffen Schußwaffen im Sinne der Waffengesetzes waren, usw.

    Aber warum soll man denn als Jounalist/Autor auch Recherche betreiben,
    daß ist doch schweißtreibend und uncool.
    Auflagensteigerung und Aufmerksamkeit kann man doch mit Vorurteilen
    und systematischer Hetze gegen eine Bevölkerungsgruppen viel leichter erreichen.

    Wie auch immer, daß es auch unzulässig ist legalen Waffenbesitz mit Sportschützen
    gleichzusetzten sollte klar sein.
    Jäger, Waffensammler, Wachschutz, Händler, Sachverständige, Polizei, Waffenscheininhaber
    und viele mehr sind legale Waffenbesitzer.
    Und -ohne pietätlos erscheinen zu wollen- wir reden von Toten nicht von Opfern eines Verbrechens.
    Menschen die durch Unfälle mit Waffen zu schaden kommen oder im Rahmen einer gerechtfertigten
    Notwehr/Nothilfe dürften auch in dieser 'Statistik' enthalten sein.
    Abgesehen davon, daß man von Zahlenangaben eines fanatischen Waffengegners in der Regel getrost
    noch einiges abziehen kann und die Wahrheit dann wohl eher bei 50% seiner Angaben liegt.

    Wenn man nun speziell gegen Großkaliberkurzwaffen hetzen will, müsste man auch noch nach
    Waffenart und Kaliber differenzieren.
    Wieviele dieser Vorkommnisse wären dann wohl noch Sportschützen mit für den Sport
    angeschaften Sportgeräten zuzuordnen?

    Aber sich für eine Dokumentation vorher darüber Gedanken zu machen wäre ja
    sauberes journalistisches Handwerk und wer will das schon im öffentlich rechtlichen Fernsehn?

    Zitat

    Und doch kontrolliert man alle Autofahrer. Ich finde solche Vergleiche nicht gerade hilfreich.

    Den Einwand verstehe ich jetzt nicht.

    Vorher festgelegtes Ziel dieses Machwerkes war es doch Werbung für ein
    Verbot von Großkaliberwaffen zu machen und Sportschützen zumindest als
    Sonderlinge, aber auch als potentielle Amokläufer darzustellen.
    (Letzteres ist dank der Beteiligten m.M.n. nur sehr unzureichend gelungen)
    Um Kontrolle von Schußwaffen ging es dabei nicht.

    Ich hoffe ich trete jetzt in kein Fettnäpfchen,
    aber daß der Umgang mit gefährlichen Gegenständen,
    seien es Autos, Gasetagenheizungen oder auch Schußwaffen einer
    gewissen Kontrolle bedürfen, steht für mich eigentlich außer Frage.
    Art und Umfang der Kontrollen dürfte wieder ein anderes Thema sein.

    Zitat

    Es wurde eine unserer Sportwaffen entwendet, da kann man jetzt zwar drüber fachsimpeln ob „eine“ oder „diese“ oder ob's vielleicht ein anderes Tatwerkzeug auch getan hätte und ob die Waffe nun zum Zeitpunkt des Entwendens oder kurz danach nun legal oder illegal war, aber das muss für Betroffene doch wirklich wie Hohn wirken, oder?

    Geht es denn um die Betroffenen?
    Oder eher um auflagengeile Sensationsjounalisten und fanatische Waffengegner
    die diese Betroffenen instumentalisieren?

    Diese Tat war ein schreckliches Verbrechen und sollte entsprechend geahndet werden.
    Nur habe ich mal gehört daß es in den meisten Rechtsstaaten keine Sippenhaft mehr gibt.
    Ein betrunkener Autofahrer überfährt einen Menschen.
    Bin ich als Autofahrer deshalb per se mitverantwortlich?
    Sollten wir deshalb Autos verbieten, oder verantwortlichen Alkoholkonsum?
    Sind deshalb alle Rennfahrer potentielle Totschläger?

    Es stört mich gewaltig, daß das Leid der Opfer eines solchen Verbrechens
    von skrupellosen Medien und Politikern ausgenutz werden um damit vermeindliche Argumente
    für ihre Hetzkampangnen gegen uns Sportschützen zu sammeln.
    Ist es nötig Menschen die um ihre Angehörigen trauern vor die Kamera zu zerren,
    nur weil man Michael Moore für Arme spielen möchte?

    Abgesehen davon, wie peinlich ist es den, wenn ich in einem solchen Beitrag,
    mangels Vorkommsissen im eigenen Land, mit Verbrechen in anderen Ländern, mit
    völlig anderen Waffengesetzen, argumentieren muß.

    Und wenn wir schon über Gefahren reden, wieviele Menschen sind eigentlich schon
    durch verantwortungslosen Jounalismus, Hetzkampagnen und Demagogie zu Schaden gekommen.
    Was passiert wohl wenn solcher Sensationsjournalismus mal wieder eine Religionsgemeinschaft,
    eine soziale Schicht oder ein anderes Land zum Ziel seiner Hetze macht?

    Sollte man wegen diesen verantwortungslosen Sensationsreportern
    nun alle Medien verbieten?
    Natürlich nicht, nur sollten wir uns gegen diese Art der 'Berichterstattung' wehren und zwar
    mit allen legalen und rechtlich möglichen Mitteln.
    Deshalb freue ich mich auch über die Stellungnahme des DSB.
    Es ist schön zur Abwechslung auch mal stolz auf seinen Verband sein zu können. ;)

    Schön zu sehen, daß ein Spitzenschütze, der auch mit meinen DSB Beiträgen
    gefördert wird, sich auf die Seite derer stellt die uns als Waffennarren
    potentielle Amokläufer diskriminieren.

    Klar ist es einfacher mit einem Laserpointer in vier Sekunden auf fünf
    Scheiben zu deuten als mit einer Feuerwaffe unter diesen Umständen
    fünfmal zu treffen.
    Nur ist es Sinn des/jeden Sports einfach zu sein?
    Wen dem so ist, möchte ich bitte in Zukunft eine Disziplin, in der ich auf Türblätter
    schieße, aus drei Meter Distanz, aufgelegt mit Zielfernrohr.

    Das Argument mit der elektronischen Zielerfassung lasse ich auch nicht gelten.
    1. Dürfte auch für Kleinkaliber eine elektronische Zielerfassung möglich sein.
    2. Schlagt mich wenn ihr wollt, aber statisches Schießen ist nun mal
    -zumindest für Nichtschützen- keine mediengerechte Sportart.
    Daran ändert auch elektronische Zielerfassung nichts.

    Und bei seiner verzweifelten Nachwuchssuche sollte der DSB eines nicht vergessen.

    Junge Menschen wollen Abwechslung und 'Action'.
    Nimm tausend junge Menschen stelle ihnen Laserpointer-Schießen in Schießbekleidung
    und z.B. Schießen mit einem KK Unterhebelrepetierer auf Fallscheiben vor.
    Für welche Disziplin werden sich wohl 99% der Jugendlichen entscheiden?

    Na ja, halt wieder mal die übliche Hetze gegen Sportschützen.
    Und den Beweiß, daß er wirklich das Gelände mit der Schußwaffe hätte verlassen können,
    ist der gute Mann auch schuldig geblieben.

    Trotzdem, die Standaufsicht, wenn es nicht nur der Platzwart war,
    hat sich sicher nicht mit Ruhm bekleckert.

    Ob da Nachschulungen helfen?
    Daß ich einen Unbekannte keine Waffe in die Hand drücken und dann
    Kaffe trinken gehen kann, sagt mir eigentlich schon der gesunde Menscherverstand.

    Zitat

    Für mich beginnt dei Fahrlässigkeit schon im Ablauf selber.
    Es kann doch eigentlich nicht angehen, egal ob ich mit 10 Mann auf dem Stand bin, mit einer Standaufsicht auf dem Stand bin oder alleine, die Waffe hat eigentlich niemals unbeaufsichtigt und alleine liegen zu bleiben.

    Keine Ahnung wo Du schießst, aber wenn ich zu meinen Vereinskameraden, der Aufsicht schiebt
    nicht soviel Vertrauen haben kann, daß ich weiß das er keinen Unfug treibt wenn ich vorn
    an der Scheibe stehe, dann würde ich den Verein wechseln.

    Von Holstern auf den Schießstand halte ich wenig.

    1) Gibt es für die meisten KK Sportpistolen eh keine Passenden.

    2) Wie soll ich als Standaufsicht bei einer geholsterten Waffe feststellen
    ob Sicherheit hergestelllt ist?
    Kurzwaffen mit offen Schlitten bzw. Revolver mit ausgeklappter Trommel
    passen nicht in die Holster.
    Ob in der Pistole noch ein Magazin 'drin ist, sehe ich im Holster auch
    meist nicht auf Anhieb.

    3) Und was empfielst Du bei Langwaffen?
    Soll ich da bei jeder Trefferaufnahme 4 Kg Gewehr mit zur Scheibe schleppen?

    Vorsichtiger Umgang mit Schußwaffen ist das A und O und sehr sehr wichtig,
    aber man kann es auch übertreiben.
    Alle möglichen und/oder denkbaren Gefahren kann man sowieso nicht ausschließen.

    Ich schieße seit über zwanzig Jahren allerdings mit einer längeren Unterbrechung
    und ohne größere Ambitionen.
    Wenn ich es ab und zu zur Verbandsmeisterschaft schaffe und dort nicht
    Letzter werde, bin ich schon zufrieden.

    Angefangen gabe ich mit einer 'Freizeitluftpistole' vom Flohmarkt.
    Da ich damit nicht viel getroffen habe, habe ich mich mal mit dem Thema
    näher beschäftigt und mir dann eine Feinwerkbau C25 gekauft.
    Irgendwann war mir alleine trainieren zu langweilig und ich hab mir
    einen Verein gesucht.

    Z.z.schieße ich Lupi, Sport-, Standard-, Zentralfeuerpistole und
    GK .357 Revolver.

    Erstmal vielen Dank für die Antworten, aber ich wollte auf
    etwas anderes hinaus.
    Ich hole mal etwas weiter aus.

    Schießbrille und Stirnband/Pappe ist klar.
    Da ich aber, im Gegensatz zu früher, keine Schießbrille mehr brauche
    habe ich eine zeitlang ohne alles und mit linkem Auge geschlossen trainiert.
    Die allgemeine gängige These, daß dadurch das zielende Auge mehr belastet wird
    konnte ich für mich nicht bestätigen.

    Allerdings bin ich bei der Lektüre von 'Olympisches Pistolenschießen'
    auf etwas anderes gestoßen.
    Das Abdecken oder Schließen eines Auges beeinflußt das Gleichgewicht erheblich.
    Und so denke ich, wenn ich mit beiden Augen offen schießen könnte.
    müßte sich doch mein Gleichgewicht verbessern und mein Anschlag ruhiger werden.

    Natürlich mache ich auch die im Buch beschriebenen Übungen zur Verbesserung
    des Gleichgewichts aber ich denke, daß der Ansatz, mit beiden Augen offen schießen,
    ev. noch zusätzlichen Nutzen bringt.

    Ich habe mir die Seite gerade angesehen und ich hoffe es ist in Ordnung,
    daß ich als Neuling im Forum meine Meinung dazu äußere.

    Schon das Banner auf der ersten Seite ärgert mich etwas.
    Wenn diese Bilderserie das Spektrum des Schießsports zeigen sollen,
    frage ich mich warum nur Bilder von Schützentradition, Luftdruckwaffen
    und Bögen gezeigt werden.
    Auf dem Bild, daß womöglich einen Feuerwaffenstand darstellen könnte,
    wird offensichtlich vermieden Schützen bei der Ausübung
    ihres Sports darzustellen.
    Das wirft dann schon die Frage auf ob sich der DSB für seine Feuerwaffeschützen
    schämt oder ihren Sport für ungeeignet hält um neue Mitglieder zu werben?

    Wie Dich Wihelm, verwirrt auch mich die Rubrik "Vorteile" etwas.
    Hat man schon mal einen Tennisspieler oder Fußballer gesehen,
    der seinen Sport ausüben will um billiger Bahn fahren zu können?

    Ich glaube hier wird das ganze Problem mit einer falschen Fragestellung angegangen.
    Nicht "wie komme ich zu vielen neuen Mitgliedern?" sollte das Anliegen sein
    sondern "wie kann ich Freude am Schießsport vermitteln?"

    Diese Haltung, die Freude an unseren Sport zu vermittel und die Ausübung
    unseres Sports dann auch nach Kräften zu ermöglichen vermisse ich etwas.
    Sowohl auf dieser Web-Seite und leider auch zunehmend beim DSB und meinem Landesverband.

    Trotzdem, besser das als gar keine Öffentlichkeitsarbeit und falls mein
    Verein zum Wochenende der Schützenvereine etwas auf die Reihe bekommt,
    werde ich das natürlich tatkräftig unterstützen.

    LG
    Thomas

    Ich hoffe das Thema ist noch aktuell.

    Da die meisten Stände auf denen ich schieße keine
    Drehscheiben haben, habe ich auch nach einer Lösung gesucht:

    1. Auf einem Blog habe ich eine App für mein Android Smartphone gefunden:

    Search results for clocca - Igor’s blog, pistol shooting

    Der Download scheint nicht mehr zu funktionieren, aber bei Interesse
    kann man ja ev. beim Autor anfragen.

    Mein Eindruck:
    Im Prinzip und für's Trockentraining gut geeignet.
    Wegen der mangelnden Ergonometrie meines Smartphones auf
    dem Schießstand eher ungeeignet.

    2. Dann habe ich noch einen Intervalltimer gefunden, Gymboss Max:

    Er hat einen 'Rüttelalarm' und kann sich so auch auf
    dem Schiesstand bemerkbar machen.
    Bei der Verarbeitung und Benutzerführung gibt es zwar sehr viel
    Raum für Verbesserungen, aber da er der einzige ist den ich gefunden habe,
    muß es eben gehen.

    Im Trockentraining funktioniert er bisher prima,
    auf dem Stand werde ich ihn nächste Woche mal ausprobieren
    und bei Interesse Berichten.

    Danke fürs Willkommen Tina und le_petit_Dibow.

    Anregungen/Tips hab ich hier schon viele bekommen,
    auch dafür danke.

    Das mit dem Stammschießen schaue ich mir mal an,
    vorher will ich aber meine Leistungen wieder stabilisieren.

    Mit der Lupi sind bei mir z.Z. an schlechten Tagen auch mal
    Ergebnisse um die 300 dabei, bestes Ergebniss diese Jahr 340,
    auch das dürfen gerne noch 10 Ringe mehr sein.

    Ciao
    Thomas

    Nachdem ich hier schon einige Zeit mitlese,
    möchte ich mich auch mal vorstellen.

    Ich lebe in Berlin, bin schon etwas älter (Seniorenklasse)
    und schieße Kurzwaffen von Lupi bis .357 Revolver.

    Ich habe dieses Jahr wieder angefangen etwas
    intensiver zu trainieren, trotzdem verstehe ich mich
    ausschließlich als Freizeitsportler.
    Ich trainiere zwar relativ ernsthaft aber ohne Ambitionen
    auf Meisterehren.
    Im Mittelpunkt steht für mich Ausgleich/Entspannung und
    der Spaß am Schießsport.

    Ciao
    Thomas