Beiträge von andi_tool

    Hallo Zusammen,

    da war tatsächlich ein Fehler bei der Seriennummer.

    Bei den 4 weiß hinterlegten Gewehren habe ich die Seriennummern anhand der noch vorhandenen Bedienungsanleitungen verifizieren können.

    Bei den 3 grau hinterlegten Gewehren kann es sein, daß die Seriennummern nicht stimmen, da wir diese gebraucht ohne BDA gekauft haben.

    Ich hänge die korrigierte Liste noch einmal dran.


    Gruß

    Andreas

    Liebe Community,

    im Zeitraum von Sonntag 04.06.2023 bis Mittwoch 07.06.2023 bis gegen

    17:00 Uhr wurde in unser Schützenhaus "Am Kleinen Bühl" eingebrochen.

    Hierbei ist Sachschaden entstanden, der ärgerlich ist, Geld wurde nur

    wenig entwendet, da wir schon seit Jahren kein Geld mehr im Vereinsheim

    lassen.

    Viel stärker schmerzt uns jedoch der Diebstahl unserer Vereinsgewehre.

    Es handelt sich um 6 oder 7 Luftgewehre verschiedener Hersteller.

    Aktuell haben wir noch ein Jugendgewehr und ein Erwachsenengewehr,

    welche in einem anderen Waffenschrank untergebracht waren.

    Ich habe ein pdf-Dokument angehängt, aus welchem Ihr die Seriennummern

    und ein paar Details entnehmen könnt.

    Ich möchte Euch darum bitten, die Augen offen zu halten und sollte Euch

    oder einem Eurer Mitglieder eines der Gewehre angeboten werden, dies der

    Polizei in Heidenheim zu melden.

    Viele Grüße

    Andreas Kaemmerle

    Oberschützenmeister

    Sportschützenclub 1898 Heidenheim e.V.

    Man könnte sich als Neumitglied in einem Verein ja auch politisch neutral verhalten...

    eventuell steht in der Jeweiligen Satzung dazu auch was?

    Bei uns steht, daß der Verein sich politisch neutral verhalten muß.

    Könnte eventuell mit dem gemeinnützig zusammenhängen, aber unsere Satzung ist so alt, daß ich da niemanden fragen kann, warum die das bei uns reingeschrieben haben.

    Ich versuche bei uns im Verein, möglichst keine diplomatischen Diskussionen vom Zaun zu brechen (soweit möglich).

    Die für mich wichtigste Begründung ist, daß die Sportler bei der Rückreise eventuell in die Quarantäne müssten.


    Das wirkt sich auf deren Beruf aus und ist für mich das Totschlag-Argument.

    Ein Sportschütze lebt halt nicht vom Schiessen, sondern von seinem Beruf.

    Ein Fußballer der 1. bis 3. Liga ist im Fußball vollzeitbeschäftigt und lebt damit vom Fußball.


    Das sind in manchen anderen Sportarten, die Ihre Ligawettbewerbe schon wieder durchführen, ganz andere Voraussetzungen.

    Heute hatte ich mal wieder Aufsicht bei unserer Kreismeisterschaft - bei den alten Damen und Herren die LG Auflage schiessen.

    Meine Herren - undiszipliniert hoch zehn.

    Der eine schiebt seine (zu kurze) Sicherheitsschnur in den Lauf kommt an den Abzug und schiesst die Schnur Richtung Scheibe. Ich durfte vorlaufen und die Schnur holen. Da bin ich froh, wenn ich alle Gewehre mit einem kurzen Blick überprüfen kann, ob die Schnur eingezogen ist.

    Der andere läuft vom Stand weg und schiebt seine Sicherheitsschnur nicht in den Lauf.

    Der nächste nimmt nach dem Wettkampfende und dem Kommando "Sportgeräte können aufgeräumt werden" sein Gewehr, legt es mit dem Korntunnel schräg von oben in seinen Waffenkoffer, zieht die Schnur raus und drückt den Abzug und es macht peng (ohne Diabolo).

    Der nächste geht über die Linie nach vorne in den Bereich wo nur Schützen und die Aufsicht was zu suchen haben.

    Die Jugendlichen, die in den zwei Durchgängen vorher geschossen haben, waren wesentlich disziplinierter. Da wird nicht über solche Dinge wie die Schnur diskutiert sondern die machen das, weil sie es so gesagt bekommen und gelernt haben.

    Hallo Ines,

    als langjähriger Jugendleiter kann ich auch nur bestätigen, daß es Sinn macht, zuerst noch Schuhe und eine eigene Schiesshose zu kaufen.

    Passende Funktionsunterwäsche gibt es bei den großen Discountern immer wieder für Euro 8,00 bis Euro 10,00 pro Teil.

    Beim Gewehr kann man sich auf jeden Fall überlegen, was Gebrauchtes zu kaufen. Das muß nicht schlecht sein und wenn man das nach dem Kauf zum Service gibt, sollte es über einen langen Zeitraum wieder ohne Defekte funktionieren.

    Ich selber habe vor ca. 15 Jahren ein FWB P70 im Aluschaft gekauft und wenn ich sehe, daß bei Buer Bülse noch jemand in der Bundesliga ein P70 schiesst, kann das nicht so schlecht sein.


    Aber beim Gewehr ganz wichtig, es in die Hand nehmen ein paar Schuss machen und dann entscheiden. Alle heutigen Pressluftgewehre sind gut genug für 400 Ringe von 400.

    Gruß

    Andreas

    Man muss in diesem Kontext natürlich verstehen, dass es sich bei einer Luftpistole um die letale Waffe schlechthin handelt. Es gibt quasi nichts auf diesem Planeten, was gefährlicher ist, als eine Luftpistole - vor allem dann, wenn sie mit offenem Verschluss für 20 Sekunden unbeaufsichtigt irgendwo rumliegt.

    Haben wir doch alle noch die grausigen Unfälle vor Augen, die 100te und Aber100te von arglosen Schützen

    um´s Leben brachten, als es noch keinen Sicherheitsschnüre in Luftpistolen gab. Jahr für Jahr gab es Tote und Verletzte, weil die gemeine Luftpistole die einzige Waffe ist, die sich selber Laden und dann eigenständig zielen und abdrücken kann. Aber mit der Sicherheitsschnur hat man dieses Monster nun quasi am Zügel - nur so wurde es gebändigt.

    Aber immer wieder gibt es Schützen, die die Anweisungen der heiliggleichen Kampfrichter hinterfragen. Muss sich ein Kampfrichter, der die zu 100% sowohl sinn- als auch wertvollen Regeln des DSB durchsetzt, das gefallen lassen - wo er doch Vertreter der Institution des gesunden Menschverstandes schlecht hin ist? Wir sollten uns freuen, dass so einen tollen Verband wie den DSB gibt, in dem Fakten mehr zählen als Meinung und Schwachsinn keinen Boden findet, auf dem er wachsen kann.

    auch mit einer Luftpistole oder einem Luftgewehr kann man jemanden schwer verletzen.

    Ich möchte kein Blei-Diabolo ins Auge bekommen!

    DAS BEIDES war nicht die Frage! Die Sicherheitsschnur beim Verlassen des Standes und auch bei Kommando "Sicherheit" (wenn jemand vorne "rumturnt") ist vollkommen klar und auch nicht diskutabel.

    Es geht mir darum, dass ein KaRi auf einer KM verlangte, bei JEDEM noch so kurzen aus-der-Hand-legen den Faden einzuziehen. Auch ohne hinsetzen oder weggehen. Und ich möchte meine jugendlichen Schützen so konditionieren, dass sie auf LM und DM keinen Rüffel abfassen, weil sie angeblich die Sicherheit verletzt haben.

    Ich hatte von DM-KaRis in München letztes Jahr die Auskunft bekommen "bei Verlassen des Standes". So habe ich das mit meinen Sportlern eingeübt. Jetzt vom nächsten KaRi was Anderes mit Verweis auf SpO. DAS IST EINFACH SCHLECHT. Um in den Flow zu gelangen, muß man einen Ablauf einüben und durchziehen. Wird der dauernd geändert, schadet das der Leistung. Und das kann ich als verantwortlicher Trainer nicht akzeptieren.

    Also nochmals: Es geht um 40x rein und raus! Nicht um Unterbrechungen und Stand verlassen!

    das habe ich schon verstanden, keine Angst. Aber sehr viele monieren sich in Beiträgen, daß überhaupt eine Sicherheitsschnur verlangt wird.

    An diese waren meine Worte gerichtet.

    Diese Diskussion um die Sicherheitsschnur erinnert mich immer wieder an die Diskussion um abgelaufene Kartuschen.

    Mir scheint, manche Schützen können nicht damit leben, daß Verbände oder Schiesstandbetreiber Vorschriften haben, an die man sich halten muß.

    Was spricht denn tatsächlich dagegen, eine Sicherheitsschnur einzuziehen? Das Geld kann es nicht sein, eine Wäscheleine mit Nylonfaden mit 10 oder 15 Meter bekomme ich für Euro 3,00.

    Wenn ich dann mitbekomme, daß es Schützen gibt, die LG und KK-Gewehr schiessen, aber nur eine Schnur im KK-Gewehr haben, frage ich mich schon, was das soll. 2 Gewehre = Neupreis Euro 4000,00, eine Wäscheleine = Neupreis Euro 3,00.

    Ist man der Meinung, es schadet dem Lauf? Kann ich mir nicht vorstellen, der Lauf ist gehärtet und da dürfte nicht viel passieren...

    Ich habe das Gefühl, die meißten, die gegen die Sicherheitsschnur sind, haben das Gefühl, daß Ihr Ego angegriffen wird dadurch....

    Die Variante die mir in den Sinn kam, war, wie geschrieben, dann verzichtet man schlicht auf die Teilnahme an Wettkämpfen beim DSB. Ob man dann bei anderen Verbänden mitmacht oder nur bei ausgewählten Wettkämpfen des DSB wo man vorab weiss, welche Kampfrichter eingeteilt sind, die keine Erbsenzähler aber fair und sportlich sind, war erstmal nicht die Variante, an die ich dachte. Falls Deine Frage darauf abzielt, ob ich denke, dass bei anderen Verbänden alles viel besser ist: erfahrungsgemäß ist es mit weniger Reglementierungen nicht weniger sicher aber entspannter. Leute die als Kampfrichter ihre Profilneurosen ausleben und sich deutlich im Ton vergreifen gibt es aber auch dort, sind aber dankenswerterweise in der Minderheit.

    Egal bei welchem Verband, werden nachvollziehbarerweise von Kampfrichtern meist die Schützen mit weniger Wettkampferfahrung angesprochen. Das ist ok und läuft meist professionell und freundlich ab. Auch bei Deutschen Meisterschaften des DSB.

    Bislang war es meinem Erleben nach nur bei DSB-Landesverbänden so, dass es selten Entgleisungen gab, bei denen Ansprachen übergriffig, unangemessen und/oderbloßstellend etc. waren. Warum das so ist, kann ich nicht sagen. Weil ich meist bei DSB-Meisterschaften unterhalb der DM des DSB schieße? Gut möglich.

    Im Ergebnis passiert aber was ich gesagt habe, die Leute ersparen sich die Teilnahme an DSB-Wettkämpfen und erleben Wettkämpfe beim z.B. BDS viel ungezwungener und angenehmer.

    bei meiner letzten Kreismeisterschaft, wo ich Aufsicht machen mußte (LG aufgelegt) haben sich die alten Herren sehr viel undisziplinierter benommen, als die meißten Jugendlichen, die ich in den letzten Jahren als Jugendleiter begleiten durfte oder auf Wettkämpfen gesehen habe.

    Deutsch ausgedrückt - die LG-aufgelegt-Schützen waren ein Sauhaufen ohnegleichen.