Beiträge von GroMar

    Na da kann ich ja froh sein, dass an unserer Rika nur das Farbband hinüber war.

    Wobei ich dann beim Einbau feststellen durfte, dass die Anleitung der Rika auch nicht besonders doll ist. Da steht zum Thema Farbbandwechsel ungefähr soviel: "Öffnen sie die 5 Schrauben auf Vorder- und Hinterseite, klappen sie die Abdeckung nach vorne. Jetzt sehen Sie das alte Farbband. Merken Sie sich, wie das alte Farbband drin war und setzen Sie das neue genau so wieder ein." Ein bischen ausführlicher oder auf was man achten solltee wäre schon nicht verkehrt gewesen ...

    Direkt vor dem Auge unter einem Stirnband geht natürlich auch, ist mir persönlich aber dann zu dicht am Auge dran. Das streift dann mitunter an den Wimpern und ich komm mir vor als würde mir jemand die Augen zu halten.

    Am Diopter geht die Blende natürlich auch, das würde mich aber sicher beim Laden stören (Ladehebel wird verdeckt) und wenn die Blende beim Schießen runterfällt braucht man einen Assi der sie wieder aufhebt oder man verrenkt sich umständlich, wenn man zu faul ist Jacke und Hose aufzumachen ;-). Hat man mehrere Waffen braucht man ggf. mehrere Blenden oder muss sie immer vom Gewehr abmachen. Durch das Abmachen hält sie dann irgendwann nicht mehr so richtig oder man macht sie kaputt, wenn man z.B. beim Einpacken das Gewehr drauf legt. Außerdem: So ein Gummiteil an einem Aluschaft ... wie schaut denn das aus ? ;)

    Ich hab die Blende an der Schießbrille. Hat für mich auch den Charme, dass ich wähend des Schießens ein bischen sowas wie "Scheuklappen" habe und nicht so 100%ig mitbekomme was der Nebenmann macht. Das funktioniert z.B. nicht, wenn die Blende am Diopter ist. Außerdem war die Blende bei der Brille schon dabei und musste nicht extra gekauft werden.

    Letztendlich ist es aber Geschmacksache wo man die Blende anbringt.

    Ich wollte den Beitrag wieder hochholen und über meine Erfahrungen in Sachen "Vereinswaffe" was sagen. Wir haben uns verschiedene Gewehre angeschaut u.a.:

    Hämmerlie AR 20:
    Günstig im Preis, interessante Optik, aber: keine Scallierung (weder am Diopter noch an UIT-Schiene); umständlich zu laden, da kein gescheiter Ladehebel, sehr leicht, ohne den Abzug verstellt zu haben war er uns vom Gefühl unsympathisch. Insgesamt hat uns die Plastikoptik gestört, außerdem hat das Gewehr das Gewicht eines Jugendgewehrs, bei den Abmessungen einer Erwachsenenwaffe. Also nix halbes und nix ganzes.

    Walther LG 30:
    Das hatte ich zugegebenermaßen nur kurz bei den Deutschen in der Hand. Lag insgesamt ganz gut in der Hand aber ist halt auch sehr leicht und hat wohl den gleichen Abzug wie das Hämmerli. Außerdem, wenn ich mich recht erinnere, auch niergends eine Skallierung. Was mir auch unsympatisch vorkam ist, dass sich System und Schaft nicht trennen lassen. Insgesamt macht das LG 30 aber einen "wertigeren" Eindruck als das AR 20.

    Feinwerkbau P700 Basic:
    Der Schaft lag sowohl Links- und Rechtsschützen überraschend gut in der Hand, Schaftbacke und -kappe lassen sich einfach verstellen. Auch die Schaftkappe lag gut in der Schulter. Der erste Kommentar eines unserer Jungschützen war "hui, das ist aber leicht". Also auch hier relativ niedriges Gewicht bei gleichzeitigen Abmessungen einer Erwachsenenwaffe. Mal vom niedrigen Gewicht abgesehen hat das FWB aber einen wirklich einen guten Eindruck hinterlassen.

    Nachdem ich auch die "Kampfspuren" auf ein paar Schäften beseitigt habe (FWB 600), kann ich sagen, dass das bei den neueren FWB-Schäften relativ einfach geht. Die sind nicht gebeitzt, also kann man sie einfach abschleifen und frisch lakieren. Ist vielleicht für ein Vereinsgewehr auch nicht uninterssant.

    Als uns ein gebrauchtes FWB P700 Universal angeboten wurde, haben wir das kurzentschlossen gekauft. Jeder der es bisher in der Hand hatte war wirklich überzeugt davon. Einziges Manko auch hier: Keine Skallierung an der UIT-Schiene! Wirklich lästig, wenn man das Gewehr für den Dreistellungskampf nutzten will.

    Am Anfang stand auch mal die Überlegung im Raum Gewehre mit Alu-Schaft zu kaufen. Für Vereinsgewehre finde ich das allerdings echter Luxus zumal ein Anfänger eh nicht die Verstellmöglichkeiten des Schaftes nutzen kann. Letztendlich wollen wir unsere FWB 600derter mit FWB P70 bzw. P700 Universal ergänzen. Für die Linksschützen wollen wir uns noch ein P700 Basic kaufen und das Gewicht ggf. erhöhen, das kann dann auch für Rechtsschützen genutzt werden. Dafür wird unser Linksgewehr (Anschütz 2002) ausgemustert, das steht die meiste Zeit eh im Schrank, was ich eine Verschwendung finde. Für die Schüler lassen wir unsere FWB 300S Junior nochmal überholen und behalten diese, da lohnt sich bei uns einfach nicht die Anschaffung von neuen Juniorwaffen.

    Dose und Schüttelbox (die Dose ist bis oben hin voll mit Schaumstoff ausgestopft).

    Zum Thema Maßmunition hat wohl jeder seine eigene Meinung. Beim LG habe ich bei verschiedenen Tests bisher noch keine riesigen Unterschiede festgestellt. Mit Marken-Wettkampfmuni hat bisher jedes meiner LG eine gute 10 gehalten.

    Anders sieht es bei der KK-Munition aus. Da wurde bei meinem 1907 schon die R50 zum "Rohrkrepierer" und hat schlechte 9er produziert. Das mit dem vorgeben von bestimmten Ringzahlen halte ich auch für schwierig. Ich sehe das eher so: Wenn ich schon einen haufen Geld für teuere Wettkampfmuni ausgebe, dann soll sie auch passen - unabhängig vom Ergebnis das ich schieße. Was bringen mir 5000 Schuss im Schrank, wenn die nicht zu meinem Lauf passen? Bei meinem letzten Munitionstest, war eine Serie der Rifle Match genauso gut im Schussbild wie die beste R50. Da habe ich natürlich die Rifle Match mitgenommen und am Ende sogar Geld gespart.

    deine Äußerung in ( ) gesetzt ist total fehl am Platz. Es ist ein ganz schlechter Stiel und zeugt von einer primitiven Kinderstube.


    Das Einzige was ich damit ausdrücken wollte ist, dass ich von Wordpress (nicht Worldpress) keinen blassen Schimmer habe. Daher war ich auf der Suche nach einer Seite die das System von Grund auf erklären.

    @ Claus-Dieter
    In einem Internet-Forum sollte man nicht jedes Wort gleich auf die Goldwaage legen, da man im Zweifelsfall halt nicht weiss, wie es der Schreiber gemeint hat. Und jemand anderem nach einem Post eine schlechte Kinderstube vorzuhalten finde ich persönlich auch einen schlechten Stil.

    Ich wollte mich ein bischen über die Websitengestaltung mit Worldpress schlau machen. Welche Seiten empfehlt ihr denn zum Einlesen (Worldpress für Blödies sozusagen)? Die offiziellen Worldpressseiten sind ja meistens auf Englisch.


    Da beantworte ich mein Post halt selbst, wenn das sonst keiner machen will ;)

    Ich kann mir wärmstens das Web-Tutorial auf folgender Seite empfehlen: WordPress Tutorial | Alex Schiebel. Ist ausführlich gemacht und gut verständlich.

    Die Verstellmöglichkeiten sind sehr begrenzt, der Griff ist vor allem im Dreistellung störend und der Abzug ist eine Katastrophe. Kauft euch um das Geld lieber ein gutes gebrauchtes Luftgewehr.


    Kann man die fehlenden Verstellmöglichkeiten Deiner Meinung nach mit Zubehör herstellen oder geht da gar nix?

    Was mich noch interessieren würde ist, ob man die Schaftbacke nur in der Höhe verstellen kann oder kann man die auch seitlich verstellen?

    Wir überlegen bei uns im Verein unseren Gewehrbestand zu modernisieren. Dabei sind wir über ein Angebot von Hämmerli gestolpert, die gerade ein "Starter-Set" für € 999,00 (AR20 Silver Set "Start") anbieten. Das Set umfasst ein LG AR20, Gewehrfutteral, Hose, Jacke, Schuhe und eine Tasche.

    Hat jemand Erfahrung mit dem Gewehr bzw. mit der angebotenen Hämmerli-Ausrüstung? Der Preis sieht ja erst mal sehr vielversprechend aus ...

    Was kosten ungefähr die Meyton-Anlagen (50m, für Freie Pistole)?


    Wir haben uns Anfang 2012 Angebote von Meyton machen lassen. Da Meyton drei verschiedene Steuer-PC im Angebot hat, kann es starke Preisunterschiede geben. Mit einem Economic PC (günstigste Variante) kostete eine Anlage (Messrahmen + PC) für Freie Pistole rund € 5.000 zzgl. Prallschutz und Verbindungskabel für rund € 700. Im Vergleich dazu kostete eine Anlage mit kleinem Messrahmen kompett € 2.400.

    Wegen des Preises haben wir deshalb dafür entschieden nur kleine Messrahmen zu beschaffen und stattdessen unsere 100m-Anlage (muss eh auch erneuert werden) mit einem zusätzlichen Stopp bei 50m auszustatten.

    Gibt es irgendwelche Geheimnisse?


    Die Füllung darf nur bei Vollmond in die Rolle gefüllt werden und du musst unbedingt Haare von Nachbars Katze dazupacken. Nachbars Hund geht auch - darfst Dich halt nicht beißen lassen ;)

    Spass bei Seite ... wichtig ist, dass sie die Füllung formen lässt (z.B. Kuhle für den Fuss), sich aber z.B. bei Druck (draufknien) nicht von selbst in der Form verändert. Das kann z.B. ein Problem bei Korkfüllungen sein, da sich der Kork zusammendrücken lässt und die Kniendrolle so während des Schießens u.U. die Form verändert.

    Ich hab in meiner Rolle Grassahmen und Reis drin - ist halt wie beschrieben relativ schwer.

    Dann les dir mal bitte den letzten Absatz des verlinkten Artikels durch. Es kommt darauf welche Art elektronischen Gehörschutz du verwendest.


    Spielst Du auf den Ausdruck geräuschniveauabhängig Gehörschutz an?
    Ich kenne das so, dass leise Geräusche (Sprache z.B. Anweisungen der Aufsicht) vom Gehörschutz durchgelassen werden, laute Geräusche (Schussknall) aber gedämmt werden. Die Gehörschützer sind m.M. nach zulässig. Oder gibt es andere?

    Was das Coaching durch Trainer oder Betreuer angeht, das ist eh nicht erlaubt, deswegen muss man nicht noch einen sinnvollen Gehörschutz verbieten.

    Blöd finde ich in dem Zusammenhang, dass Verlautbarungen der Techn. Kommission nirgends zentral abgerufen werden können. Selbst auf der DSB Homepage habe ich dazu kein Verzeichnis gefunden. Wäre mal interessant, was so alles mit Einzelgenehmigungen erlaubt wurde.

    Da bist du nicht regelkonform, denn hemd, shirt und pulli ist definitiv lt. SpO zu dick.

    Dafür gilt SpO 1.0.2.7:
    Die gesamte Bekleidung unter der Schießjacke und unter der Schießhose darf nicht dicker als 2,5 mm einfach oder 5 mm doppelt gemessen sein. Unter der der Schießjacke und/oder Schießhose darf nur nomale, nicht stützende Unter- und/oder Trainingsbekleidung getragen werden. Trainingsbekleidung [...] schließt gewöhnliche Hosen, Jeans usw. nicht mit ein.

    Hemd, Shirt und Pulli stützen nicht und zu dick dürften m.M. auch nicht sein (es sei denn man trägt einen Flies-oder einen dicken Wollpulli drunter). Auch wird die Kleidung bei der Messung ja auch noch mit einem Druck von 5kg zusammengepresst, da dürfte dann so mancher dicke Pulli zusätzlich noch ziemlich "eingehen".

    Ich trage unter der Schießjacke ein T-Shirt (oder im Sommer ein normales Funktionshemd) und eine Sauer-Strickweste. Unter der Schießhose habe ich eine Unterziehhose (auch von Sauer) drunter. Im Winter kommt ggf. noch eine zweite Schicht warme Unterwäsche dazu. Auch würde ich timmcilrath recht geben: wichtig ist, immer das selbe drunter zu haben bzw. zumindest nicht allzuviel zu variieren was die Dicke der Kleidung angeht.

    Zu der Red Dot-Konstruktion hätte ich mal eine Frage:
    Im DISAG Prospekt heisst es doch, dass das Red Dot System in eine OptiScore-Anlage integriert werden kann. Das hatte ich jetzt so verstanden, dass wenn ich eine OptiScore-Anlage habe, darauf grundsätzlich auch das Red Dot-System laufen lassen kann. Wenn ich mir jetzt diese Konstruktion anschaue, kann es ja mit der Kompatibilität der beiden Systeme nicht soweit her sein?

    Wir planen bei uns im Verein gerade den Neubau unserer KK-Anlage und wollen diese mit elektronischen Anlagen ausstatten. Da ich mich im Rahmen der Auswahl des Anbieters fast jeden Artikel zu dem Thema hier im Forum durchgelesen habe, wollte ich mal unsere bisherigen Erfahrungen zum Besten geben. Eins vorweg, wir haben noch nicht gebaut, sondern nur mal nach einigem hin und her für einen Anbieter (DISAG oder Meyton standen zur Auswahl) entschieden.

    DISAG

    Positiv war, dass der Vertreter gleich beim ersten Termin eine Testanlage im Gepäck hatte. Das war's dann allerdings auch schon mit den positiven Eigenschaften des Vertreters (irgendwann war trotz Nachfragen unsererseits Funktstille). DISAG selbst war allerdings umso auskunfts- und hilfbereiter, von daher können wir uns über mangelnde Infos vom Hersteller trotzdem nicht beklagen. Die Testanlage (war in der Luftdruckhalle aufgestellt) war vier Wochen in Betrieb. Positiv aufgefallen ist uns dabei: Anlage lief ohne Störung, Bedienung mittels Bedienteil war praktisch selbsterklärend, Vorsatzscheiben waren einfach zu Wechseln, Anlage ist leicht zu reinigen, Beleuchtung mittels LED war sehr hell (einigen Schützen allerdings zu grell), die Darstellung der Schüsse war sehr übersichtlich und durch die verwandten Symbole wusste man immer gut wie die Anlage eingestellt ist (Zehntelwertung, Teilerwertung, etc.). Außerdem hat die Anlage auch Balken-Scheiben und ein paar andere nette Funktonen im Programm. Nicht ganz so toll kam bei einigen Schützen das "Durchklicken" durch die Menüs an (die man allerdings über die Zentralsoftware individuell einstellen kann) und das Bedienteil wirkt billig. Außerdem bietet DISAG derzeit noch keine großen Messrahmen (für Freie Pistole bzw. 100m) an und die Meßrahmen sind nicht netzwerkfähig (was die Installation aufwendiger macht). Die Referenzanlagen, die wir anschauen konnten waren bisher nicht wirklich lange in Betrieb (ca. 1 Jahr), was uns doch auch Kopfzerbrechen machte (da keine Langzeiterfahrung).

    Meyton

    Der Außendienstler, der uns betreut hat, ist sehr fit und hatte uns auch einige Tipps gegeben. Von daher war die Beratung echt spitze. Die Testanlage hatten wir um die sechs Wochen im Einsatz. Postiv war erst mal die Stufenlos verstellbare Beleuchtung (mittels Diemer), das sechstastige Bedienteil machte ein Durchsuchen der Menüs unnötig (Nachteil: man muss vorher wissen wo man drücken muss). Außerdem hat man bei den Steuer-PCs die Auswahl zwischen 3 verschiedenen Typen. Die Messrahmen sind netzwerkfähig und es gibt auch große Messrahmen (sind aber nahezu unerschwinglich). Die Beleuchtung wirkt nicht ganz so grell wie die DISAG-LEDs und der Geschossfang ist nicht so tief. Negativ empfanden unsere Schützen, die Darstellung in grün-türkis und die zu klein geratene Statuszeile (man wusste nicht so recht, wie die Anlage eingestellt ist). Aufgrund der mangelnden Erfahrung mit der Anlage kam es auch gelegentlich zu Fehlbedienungen. Balkenscheiben kennt die Anlage leider auch keine und als Auswahl gab es nur die regulären Wettkampfprogramme (kein unbegrenztes Trainingsprogramm wie bei DISAG). Außerdem sind das Reinigen der Anlage und das Wechseln der Vorsatzscheiben umständlicher als bei DISAG.

    Fazit

    Preislich schenken sich die Anlagen nicht viel (wenn man die Economic-PCs von Meyton kauft). Meyton war (bei sechs KK-Ständen) nur um T€ 2 teurer, dafür bekommt man netzwerkfähige Anlagen und muss nicht 400m Kabel verlegen. Nachdem wir uns im Grundsatz auch gegen große Messrahmen entschieden hatten (mehr als doppelt so teuer wie ein kleiner Rahmen), war die Meinung unserer Schützen gefragt. Die haben sich durchgehend für DISAG ausgesprochen (es gab wirklich keinen einzigen Meyton-Fan). Grund hierfür war die einfache Bedienung (bzw. Menüführung), die Darstellung ist wesentlich übersichtlicher und optisch um einiges ansprechender als bei Meyton. Als wir uns näher informiert haben wurde uns von DISAG auch recht offen empfohlen, was wir an der Anlage selbst bauen können und entsprechende Pläne angeboten. Kombinieren wollen wir unsere Anlagen mit Granulatgeschossfängen von Polythermo (die uns auch direkt mit Plänen für die Geschossfänge empfohlen versorgt haben).

    Tja … in drei Wochen soll Baubeginn sein (sofern die HV die Kohle für den Umbau freigibt). Dann gibt es in einem halben Jahr einen Baubericht.