Beiträge von GroMar

    Hat DISAG eigentlich schon ein Update veröffentlicht, in dem die neue Reihenfolge der Anschlagsarten bzw. die Geschichte mit der gemeinsamen Vorbereitungszeit im KK-Dreistellungskampf berücksichtigt ist? Auf der Homepage habe ich zumindest nix derartiges gefunden.

    EDIT:
    Das sollte jetzt eigentlich zu DISAG - Wissenswertes und Tipps .. vielleicht kann das ja ein netter Mod verschieben :)

    Beitrag verschoben inkl. Antworten - erledigt :-), dingo

    Steht da nicht noch mehr? Falls ja, verstehst Du, warum Anschütz das empfiehlt? Ich verstehe es nicht wirklich

    In meiner Anleitung steht das selbe wie in dem von Dir verlinkten Beitrag drin. Warum Anschütz das empfiehlt hab ich nie hinterfragt, ich hab mich auch nie mit einem Servicetechniker unterhalten. Ob es was bringt, weiss ich nicht. Es kann m.M. aber auch nicht schädlich sein den Druck nach der Anleitung abzubauen, indem man die Kartusche soweit rausdreht, dass die Luft nicht unter zischen entweicht gleichzeitig das Gewehr aber auch keinen Druck mehr aufbaut und den Restdruck dann "rausschießt". Ich entnehme die Kartusche danach nicht, sondern lasse sie so fest drin, dass sie eben nicht rumwackelt.

    Die andere Variante, die man ja z.T. sieht (bzw. hört) ist die, die Kartusche in einem Rutsch loszudrehen, bis der Druck unter mehr oder minder lautem Zischen entweicht - da kann ich mir dann allerdings sehr wohl vorstellen, dass das eher kontraproduktiv ist und erst recht auf die Dichtungen geht.

    EDIT:
    Na da war Scherge wohl etwas schneller mit dem Tippen ;)

    Ich bin ein ziemlich Technikvernarrter und tendiere dazu starke "Haben-will-Gefühle" zu entwickeln, welche in diesem Fall ja mit erheblichem finanziellen Aufwand verbunden sind. Darum wollte (will) ich gerne mal weitere Meinungen bezüglich der Notwendigkeit hören.

    In dem Fall würde ich es halt mit einem gebrauchten Gewehr versuchen. Solltest Du dann doch die Lust verlieren bzw. nach einiger Zeit (und zunehmender Erfahrung) feststellen, dass das gekaufte Gewehr doch nicht so das richtige kannst Du es immer wieder weiter verkaufen und der finanzielle Verlust hält sich in Grenzen. Egun.de ist dafür ja eine gute Quelle, mit etwas Geduld wird man da eigentlich immer fündig.

    In der Anleitung meines Anschütz 8002 steht dazu: "Wir empfehlen zur Schonung von Gehäuse, Ventil, Dichtungen, Federn und zur Sicherheit die Kartusche immer zu lösen, wenn Sie das Pressluftgewehr nicht benutzen." Daher drehe ich die Kartusche immer 2 oder 3 Umdrehungen raus und lasse sie dann im Gewehr. So kommt kein Schmutz auf die Gewinde oder ins Gewehr. Lässt man die KArtusche eingeschraubt (unter Druck) im Gewehr, geht das mit der Zeit auf die Dichtungen.

    @ jobbi: Lies doch mal durch, was in der Betriebsanleitung Deines Gewehrs steht, dann weisst Du auch was der Hersteller empfiehlt und danach würde ich mich richten.

    Ich bin auf der Suche nach Piktogrammen fürs Schießen. Kennt Da zufällig jemand eine gute Quelle? Im Internet findet man ja so einiges, nur leider sind das dann meist stehende Gewehrschützen, Pistolenschützen oder ein Bogenschützen und zusammenpassen tun sie leider auch nicht immer ...

    Da haben m.M. wohl beide Recht.

    In der SpO von 2011 heisst es:
    1.0.3.6.1.2 Visierung:
    Korrekturlinsen und Zielfernrohre dürfen nicht an der Waffe angebracht sein. ... Jede Visiereinrichtung, die weder Linse noch ein Linsensystem enthält ist erlaubt. ...

    => d.h. Systeme die eine Linse/ein Linsensystem enthalten sind verboten und auch das Brillenglas am Diopter ist nicht erlaubt, da es ja eine Korrekturlinse ist.

    In der SpO von 2014 (gültig ab 1.1.2014) heisst es dagegen:
    1.5.1 Festlegungen für Gewehre
    1. Zielfernrohre dürfen nicht an der Waffe angebracht sein. (Ausn. siehe G-Tabelle...)
    2. Der Schütze darf Korrekturgläser (z.B. Brille, Schießbrille usw.) verwenden.

    => kein Wort mehr davon, dass Linsen/Linsensysteme verboten sind (mal abgesehen von Zielfernrohren). Bei dem von Dir beschriebenen Zubehör handelt es sich wohl um ein Linsensystem, das dann wohl erlaubt sein dürfte.

    Im Zweifelsfall würde ich mal beim Hersteller nachfragen, die werden dir dann sicher auch ihre Auslegung der SpO mitteilen bzw. eine entsprechende Stellungnahme der Techn. Kommission des DSB schicken. Sowas würde ich auch im Wettkampf mitführen um unnötige Diskussionen mit der Waffenkontrolle zu vermeiden.

    Ich habe über die Homepage des DSB gesehen, dass wohl in der Bayerischen Schützenzeitung ähnlich der Übersichten vom Hr. Furnier Zusammenstellungen der wichtisten Änderungen der SpO erschienen sind.

    Könnte vielleicht einer der bayerischen Kollegen hier so nett sein mir einen Scan davon zukommen zu lassen (per PN, da hier Reinstellen ja vielleicht Probleme mit dem Urheberrecht macht)?

    Das wäre SUUUUUPER !!!

    http://www.dsb.de/media/PDF/Stat…nung_Teil_0.pdf

    Wo ergibt sich denn aus der Sportordnung dieser neue Ablauf bei den Wettkämpfen, wie sie in der Veröffentlichung des DSB dargestellt wird? (30 Minuten vor dem Start/ 15 Minuten vor dem Start usw.)??? Insbesondere was während dieser Zeit gemacht werden darf und was nicht? Da finde ich nur was von 15 Minuten Vorbereitungszeit unterhalb der Tabellen in Teil 1 und 2 ...

    Mal ganz davon abgesehen, dass in 0.9.3.2 bei Gewehr/Pistole andere Vorbereitungszeiten (10 Minuten) genannt werden als dann in den Teilen 1 und 2. Dass die Tabelle unter "Wettkämpfe im Ausland" steht leuchtet mir mal auch gar nicht ein (oder gehört die eigentlich gestrichen)?

    Mal vorsichtig ausgedrückt ist die neue SpO noch nicht ganz ausgereift und gehört eigentlich gleich neu aufgelegt, bei den ganzen offensichtlichen Fehlern und Ungereimtheiten drin ... Würde mich mal interessieren ob die vor Beschlussfassung/Veröffentlichung mal jemand Korrekturlesen durfte ...

    Wir haben selbst DISAG-Anlagen fürs KK. Einige unserer Senioren schießen darauf eifrig KK-Auflage. Für die Bedienung der Anlagen muss man kein Computerexperte sein, das sollte jeder nach einer kurzen Einweisung selber können.
    Knackpunkt bei den akustischen Anlagen ist halt, dass Du Papierbänder und die muss laufend jemand wechseln (und für Nachschub sorgen). Außerdem finde ich die Ergebnisanzeige bei den Systemen von Polytronic, Häring und auch eingeschränkt bei Sius nicht prall (schwarz/weiß-Anzeige, die Schüsse werden als Kreuzchen dargestellt).

    Wenn ihr Anlagen von Disag oder Meyton finanzieren könnt, würde ich die kaufen.

    tja, ich glaube Mattl hat es auf den Punkt gebracht ...

    Es gibt noch:
    - Polytronic (Schweizer Hersteller)
    - Häring
    - Spieth

    Meines Wissens nach vertreiben die ausschließlich Anlagen mit akkustischen Messsystemen, die zwischenzeitlich nicht mehr unbedingt Stand der Technik sind. Spieth und Häring-Anlagen kenne ich persönlich, da gibt es gerne Probleme durch nicht sachgerechte Wartung oder weil die Anlagen halt einfach empfindlich gegen äußere Einflüsse sind. Dafür sind sie aber halt deutlich billiger als ein optisches System ...

    Kommt halt auch drauf an, für was Ihr die Anlagen benutzen wollt (Luftdruck, KK, Großkaliber, jagdl. Schießen, etc ...)

    Eine ähnliche Regel wie die im Teil 9 gibt es schon in der alten SpO 0.2.6:
    Zielübungen und das Laden der Waffe sind nur im Schützenstand gestattet und zwar mit nach dem Geschossfang gerichteter Mündung.

    Da steht allerdings nix davon, dass es mein eigener Geschossfang sein muss. Das ist m.M. nach auch gar nicht möglich, wenn ich im Stehendschießen das Gewehr auf dem Stativ ablege zeigt es zwangsweise zur Seite (zumindest wenn ich in der Schulter drin bleibe) und damit in Richtung auf den Kugelfang irgendjemand anderen. Da müsste ich ja das Stativ direkt vor mich hinstellen.

    Was eher zu Mecker von der Aufsicht führen kann, und wo mir, wenn ich das sehe das kalte Grausen kommt, ist wenn Schützen das (ungeladene) Gewehr auf dem Stativ liegen lassen und dann den Stand verlassen. Formal ist das zwar vielleicht ok, aber da braucht nur jemand unabsichtlich an das Gewehr/Stativ ranboxen und schon fällt das Teil anderhalb Meter tief ...
    Was ich selbst schon gesehen habe ist, dass Schützen das Gewehr auf dem Stativ laden und dann kurzzeitig keine Hand mehr am Gewehr haben, weil sie z.B. Scheiben wechseln müssen. Das kann dann zu recht zu Verwarnungen führen da 0.2.9 SpO a.F.: Eine Waffe darf nur abgelegt werden, wenn .. sich kein Geschoss bzw. keine Patrone in der Waffe befindet ...

    GroMar: sind von der Anzahl her alle Schüsse da und können nur nicht zugeordnet werden oder sind die abgegebenen Schüsse ganz weg?
    wie handelt ihr denn dann in Folge so einen Wettkampf?

    Uns ist beides schon passiert. Schüsse kamen im OSS an, konnten aber den Schützen nicht zugeordnet werden und es waren auch schon Schüsse "weg". In dem Fall war meistens die Verbindung zum SIZ auch unterbrochen und kam dann ggf. später wieder.

    Für den Wettkampf drucken wir die Ergebnisse (sofern sie im OSS unvollständig sind) aus dem SIZ direkt aus. Was man bei unvollständigen Serien halt nicht machen kann ist das Erzeugen von Kontrollscheiben (aber das wollte zum Glück noch keiner).

    Noch ein Update zu unseren Verbindungsproblemen:
    Beim nochmaligen Durchmessen der Anlage hatte ein Patchkabel dann einen Wackelkontakt. Das wurde ausgetauscht und die Anlage lief im Training danach vorerst problemlos. Der nächste Wettkampf wird zeigen ob es nicht nur ein Zufall war ..

    Eine Datenleitung zum Messrahmen wird auch bei den Touch nötig sein, dies wäre auch bei klassischen Siz's die einzige Leitung zum Messrahmen die gekappt werden muss.

    Nicht zu vergessen das Netzwerk. Was auch wegfällt ist das Bildschirmkabel und ein Stromanschluss sowie der Handtaster (sofern man den nicht für den 3-Stellungskampf wieder braucht).
    Eine coole Idee finde ich den Touchscreen schon, ich werd mir das auf jeden Fall mal bei der Deutschen anschauen.

    Unsere DISAG-Anlage (6 KK-Stände) ist mittlerweile seit einem halben Jahr in Betrieb und nachdem wir die (größtenteils selbst verschuldeten) Anfangsprobleme überwunden haben könnte eigentlich alles wunderbar funktionieren. Was nur tierisch nervt sind dauerhaft auftretende Verbindungsprobleme zwischen SIZ und Server bzw. Serversoftware (OSS).

    Das Problem taucht nur auf, wenn wir die Anlage über OSS steuern. In der Standübersicht im OSS wird der Stand als "online" angezeigt, die Schusswerte werden grundsätzlich auch angezeigt (war zumindest mein Eindruck), aber die Schüsse werden im Wettkampffenster nicht mehr den Schützen zugeordnet und fehlen dementsprechend im Endergebnis.

    Bei einem der vergangenen Wettkämpfe war es z.B. so, dass bis zum Ende des Stehend-Schießens alles normal funktionierte, dann aber die
    Kniend-Schüsse zum Teil nicht mehr dem Schützen zugeordnet wurden. In meinem Wettkampf wurden die Schüsse mitten im Liegend-Schießen nicht mehr registiert (ich habe den Handtaster nicht bedient), während dann die Kniend-Schüsse (Wertungsschüsse, nicht Probe) "plötzlich" wieder im OSS verabeitet wurden. Betroffen ist mal ein einzelner Stand, dann auch alle gleichzeitig, wobei alle Anlagen schon betroffen waren.

    Die folgenden Meldungen sind beim Unterbrechen der Verbindung in OSS angezeigt worden (Stand 5 halt als Beispiel):

    Stand 5: Verbindung unterbrochen. (R) Item has already been added. Key in dictionary "5" Key being added: "5" Void Insert (System. ObjectSystem Object, Boolean)
    Stand 5: abgemeldet/Verbindung verloren
    Stand 5: Verbindung unberbrochen (R) Unable to read data from the transport connection. Ein Blockierungsversuch wurde durch einen Aufruf von WSACancelBlockingCall unterbrochen. Int32 Read (Byte () Int32, Int32)
    Stand 5: abgemeldet/verbindung verloren

    Danach erscheint dann wieder die Meldung, "Client gefunden" (mit IP-Adresse) und "Verbindung hergestellt" (meistens jedenfalls). Die Schüsse werden danach wieder im OSS angezeigt, aber im Wettkampffenster nicht mehr dem jeweiligen Schützen zugeordnet.

    Eine Anfrage bei DISAG hat bisher kein Ergebnis gebracht ("Diesen Fehler kennen wir so nicht"). Das Netzwerk haben wir auch schon überprüft (ein Mitglied, der das beruflich macht) und dabei keinen Fehler festgestellt. Die OSS-Software läuft (und ist aktuell), die Anlagen laufen im Stand-alone-Betrieb ohne größere Schwierigkeiten. Wir sind einigermaßen ratlos im Moment ...

    Kennt jemand dieses Problem und falls ja, was habt ihr gemacht um es abzustellen?

    Wir haben eigentlich einen schnellen Rechner. Intel i5 mit 4GB RAM sollte eigentlich reichen...
    Wir haben Windows 7 64 bit. Installation ist fehlerfrei verlaufen, auch das starten klappt einwandfrei.
    Das Problem mit dem Abstürzen passiert nur, wenn man was am OSS macht. Ich nenns mal "rumspielen" ;)
    Bei "normalen" Schiessbetrieb läuft er ohne Probleme.

    Ich habe jetzt die Mindestanforderungen des OSS nicht im Kopf, aber das hört sich auf jeden Fall nicht schlecht an. Achtet mal drauf, ob das immer an der gleichen Stelle passiert - vielleicht hat ja auch das Programm einen Bug.

    GroMar: Wie habt ihr das mit der Jahreswertung gelöst? Bzw. habt ihr sowas?

    Wir haben uns auch die Preisschießsoftware gekauft, aber bisher nocht nicht benutzt.

    Nachdem wir auch gerade mit den Anfangsschwierigkeiten der Anlage kämpfen und uns vom einen Problemchen zum anderen hangeln, kann ich nur den Tipp geben: Beobachten und die Probleme beschreiben. Dann könnt Ihr mal an DISAG rangehen und die Probleme schildern. Eins muss man DISAG lassen, reagiert wird sehr schnell und die Antworten hatten bei uns immer Hand und Fuss.