Beiträge von Karl

    Es ist sowieso erstaunlich, dass Schützen immer wieder nach Möglichkeiten suchen, Regeln zu umgehen oder Schlupflöcher zu finden. Kann mir nicht vorstellen, dass es in anderen Sportarten auch so extrem ist.

    Das Schlupflöcher finden, Regeln weit auslegen und damit umgehen gibt es auch in anderen Sportarten, da sitzen beim Motorsport oder Seglern Stäbe von Fachleuten dahinter, nur müssen die wenn feststeht dass das Regelwerkt es anders sieht nicht wie Schütze ewig nachkarten.

    Für mich ist eine Kartuschenkontrolle NACH dem Wettkampf Humbug. Entweder es besteht ein Sicherheitsrisiko, dann muss ich die Kontrolle flächendeckend VORHER durchführen oder ich bin der Meinung, das Risiko ist beherrschbar, dann brauche ich sie hinterher auch nicht mehr. Sie bringt ja dem Schützen keinen individuellen Vorteil sondern soll der Sicherheit der anderen Schützen dienen. Das tut sie aber hinterher nicht mehr.

    War das die Eingangsfrage? Hier wird doch nur wieder die Frage angepasst dass sie zur eigenen Vorstellung passt.

    Es wäre auch ziemlich komisch, wenn z.B. die Teilnahme an einer Europmeisterschaft in Baku oder des Alpencups in der Schweiz irrelevant für ein Bedürfnis sei. Wobei in diesem Falle die auf deutschem Boden absolvierten Trainingseinheiten sicher geringfügig die 18 überschreiten werden.

    Also geht es hier um die grundsätzliche Klärung eines nicht vorhandenen und auch in Zukunft kaum auftretenden Problems.

    Ich könnte höchstens eine Behörde verstehen, dass sie meint, die Einträge vom Schießstand in Little South Lancaster oder z.B. Luxemburg nicht vor Ort überprüfen können. Ist aber deren Problem.

    Eine Meinung die sicher richtig ist, auch wenn Gerichte häufig gegenteilig entscheiden.

    Eben, Gesetze, sind dazu da befolgt zu werden.


    Pragmatische sind nun wirklich nicht gefragt.

    Hallo, hat eine/r von Euch Erfahrung damit, ob auch Schießbucheinträge von im Ausland absolvierten Trainings und/oder Wettkämpfen uneingeschränkt von deutschen Waffenbehörden für den Bedürfnisnachweis anerkannt werden?

    uneingeschränkt wohl kaum


    Der Rahmen wären Trainings für die Disziplinen der anerkannten deutschen Schießsportverbände bzw. insbesondere des eigenen Verbandes. Das einzuhalten obliegt selbstverständlich wie auch im Inland vorrangig der Verantwortung des Schützen

    Vor der Frage an die Behörde sollte erstmal der Verband positiv geantwortet haben.


    Dass diese Trainings im Ausland grundsätzlich nicht anerkannt werden, kann ich mir kaum vorstellen. Auch dort wird bekanntermaßen sehr oft nach den Regeln der ISSF geschossen.

    Grundsätzlich wird hier wohl der Einzelfall zu bewerten sein.


    Auch wenn es OT ist:


    Wer braucht im Ausland eine deutsche Erlaubnis?


    Kann jemand der nur im Ausland Schießen kann überhaupt eine deutsche Erlaubnis erwerben? Grenznaher Wohnsitz oder Auslandsaufenthalt.


    Kann ich in anderen Bereichen z.B. Führerschein, Jagdschein, Beruf grundsätzlich fürs Inland gültige "Scheine" erwerben?

    Steht das da so ausdrücklich drin? Wenn ja, wo?

    Rogo schreibt in Beitrag # 5


    Zitat

    0.5.1.1 10 m Luftgewehr und 10 m Luftpistole


    [...] Der Schütze ist für seine Druckluftkartusche bzw. Druckgaskartusche allein verantwortlich. Druckluftkartuschen bzw. Druckgaskartuschen mit abgelaufener Nutzungsdauer dürfen nicht verwendet werden.

    Für schlichtere Gemüter eindeutig.

    Warum schließt du ein Versehen aus?

    Auch versehentliche Regelverstöße werden geahndet.