Beiträge von Katja Triebel

    Wichtiger erscheint mir hier, die Gedanken frei zu machen für einen toleranteren Umgang untereinander, damit mehr Geschlossenheit entsteht

    Dem schließe ich mich an. Der Bogensport ist z.B. ein Einstieg. In meinem Berliner Bezirk wird er z.B. vom Turnverein ausgerichtet, der kostenlos die Hallen benutzen darf. Hier würden sich eventuell Vereinspartnerschaften anbieten:
    Winter = Halle = Turnsport und Sommer = Gelände = Schützenverein.

    Vorteil: Die Turner lernen die Schützen kennen zum Wohle der Kinder/Sportler.
    (Ähnliche Erfahrungen hat doch Michael Beutel berichtet, der sein Vereinsheim - sofern mich meine Erinnerung nicht trügt - einer Bauchtanzgruppe und Volksmusikern zur Verfügung stellt (oder ähnlichen Nicht-Schützengruppen)

    Den Menschen da draußen, außerhalb der SV`s muss due Angst vor uns Sportschützen/Waffenbesitzer genommen werden, die von den links gerichteten Medien gestreut wurde.

    Richtig, und dafür benötigen wir leider Geld, weil lediglich die Lokalmedien kostenlos vom Schießsport und der Jagd berichten.

    Von jedem Mitglied des DSB nur € 1,- im Monat. das sind im Monat 1,4 Millionen Euro.

    Es würde bereits 1€ pro Jahr reichen von allen Sportschützen und allen Jägern, sowie € 100,00 von jedem Händler, € 1000 von jedem Großhändler und €500,00 bis €10.000 von jedem Hersteller, je nachdem wieviel Waffen bzw. Accessiores er für Waffenbesitzer herstellt = 2,5 Mio + 100.000 + 500.000-1 Mio
    = 3,1 - 3,7 Mio. € pro Jahr

    Ich habe selbst meinem Verband (VdB) eine Werbekampagne vorgeschlagen, die aufgrund der finanziellen Mittel des FWR ausgeschlagen wurde. Der DSB ist nämlich beim FWR kein ZAHLENDES Mitglied. Er gibt nur seine Mitglieder an. Ich könnte mir vorstellen, dass es beim DJV (Deutscher Jagdverband) ähnlich aussieht, auch bei den anderen überregionalen Verbänden.

    D.h. es IST kein Geld vorhanden. Aber so kann man keine Lobbyarbeit organisieren. Aber es liegt an den Verbandsgeldern an sich. Die Landesverbände versuchen ihre Beiträge, die das LV-Haus, das Sekretariat, die Verbandszeitung uvm finanzieren, so klein wie möglich zu halten. An den DJV und DSB werden minimale Beiträge abgegeben. Und damit kann man keine großen Sprünge finanzieren.

    Wir ALLE sollten uns für ein EINMALIGES Notopfer in der doppelten Höhe wie oben engagieren.= 6,2-7,4 Mio €

    Dann geben wir den Verantwortlichen zwei Jahre Zeit für PR und Kampagnen pro-Waffen. Ändert sich in dieser Zeit die öffentliche Meinung, wird ein ähnlicher Betrag jährlich zum Zwang; ändert sich nichts, bleibt es wie jetzt: minimale Beiträge und keine Lobbyarbeit.

    Vorteile:

    • geringe EINMALIGE Mehrbelastung zum Wohl des Waffenbesitz
    • Planungssicherheit für zwei Jahre
    • mittelfristige Beschäftigung eines professionellen Lobbyisten (mit Kontakten zu den Ministerialbehörden und den Innen- und Rechtsausschüssen) mit der Aussicht - bei Erfolg - auf eine dauerhafte Einstellung (kostet sicherlich 100.000-200.000 € pro Jahr). Der Rest des Etats wird in Kampagnen, Studien und PR aufgeteilt


    Nachteil

    • alle müssten einen Obolus geben (stößt einigen schwer auf)
    • alle Verbandsspitzen müssten sich einigen, es GLEICHZEITIG zu tun
    • alle Verbandsspitzen müssten sich entscheiden, einem Profi einen Haufen Geld anzuvertrauen und gemeinsam geeignete Mittel der Kontrolle finden (Gegenargument: dieser behält seinen Job nur, wenn er etwas bewirkt, sonst läuft dieser aus - kapitalistisch könnte man noch eine Erfolgsprämie oben drauf setzen, damit er sich während der zwei Jahre nicht auf die faule Haut legt, d.h. 100.000 Gehalt plus 100%, wenn sich Wirkung zeigt)


    BTW: Die Briten haben 6 Mio Pfund seit 1997 zusammengesammelt. Sie haben eine super Lobbyarbeit (vereinsübergreifend), beim Amoklauf in Cumbria höchstprofessionell agiert, ihre Mitglieder organisiert, die Parlamente zu kontaktieren (hat funktioniert) und bringen jede Woche mit Unterstützung von Blaser, Swarovski u.a. (jagdlastig, da KK verboten) einen halbstündigen Video-Clip. Sie sind in fast jedem Forum vertreten und werben dort mit sehr preisgünstigen Versicherungen für neue Mitglieder. Es geht also, wenn man sich Mühe gibt und es organisiert. The Countryside Alliance - Countryside Alliance (Nicht wundern, obwohl die Website suggeriert, dass es zum Wohle der Landbevölkerung geht, steht Jagd und Sport an erster Stelle). Übrigens hat diese Lobby schon mehrere Awards bekommen.

    Ich finde den Artikel auch toll.

    Leider steht er wieder im Lokalteil an der letzten Stelle.

    So richtig freuen können wir uns, wenn ein Schießsportartikel mit überragenden Leistungen beim Sport bereits auf der ersten Seite steht. Wenn das passiert, haben wir es geschafft. Aber bis dahin ist es noch ein weiter Weg, der steinig ist, aber m.E. noch möglich ist. (Vorausgesetzt wir geben nicht auf)

    DHL erlaubt den Versand von allen zivilen Waffen innerhalb Deutschlands, hat aber alle internationalen Transporte (auch von Waffenteilen wie Griff und Visier, sowie Waffenimitaten wie Spielzeugpistolen) seit Juli 2011 verboten.

    Wer sicher sein will, dass sein DHL Paket bei einem Berechtigten ankommt, muss EIGENHÄNDIG zustellen lassen, was m.E. nur per Express geht und ungefähr genauso teuer ist wie die Kurierdienste Overnite und GO!. (Dort muss man auch die Option Ident für EWB-Waffen wählen).

    Während Overnite und GO! beim IDENT-Versand wirklich nur an den Berechtigten aushändigen (mit PA-Vorlage) DÜRFEN, kann bei Eigenhändig auch der Postbevollmächtigte (meist der Ehepartner) das Paket annehmen.
    Wenn der Kuriertdienst seiner Verpflichtung nicht nachkommt, hat der Versender alles richtig gemacht und der Kurierdienst muss haften, wenn etwas wegkommt.

    Für uns Vielversender gibt es noch die Möglichkeit Ident auch bei DHL, leider gibt es dies nicht für Privatversender.
    Und Hermes liefert Waffen und Munition nur für Frank... aus, für niemand anderen.

    Mein Tipp:
    Freie Waffen per DHL (vielleicht per Nachnahme, dann nimmt es der Nachbar sicherlich nicht an und der Postbote fragt auch nicht in der Nachbarschaft nach. Man kann ja 50/50 Zahlung vereinbaren : 50% vorab und 50% per Nachnahme.
    EWB-Waffen per Kurierdienst mit IDENT.

    BTW: Auch die Hersteller versenden mit GO! und Overnite. Manche immer (auch an uns) und manche nur an die Händler, die ihr Geschäft erst am nachmittag oder in den späten Abendstunden öffnen.

    Ein Kommentar vom "satirischen" IWÖ-Meister Dr. Georg Zakrajsek:

    Zielen und Schießen

    Zielen kommt zuerst und erst wenn man anständig gezielt hat, kann man schießen. Beides gehört untrennbar zusammen, aber das Schießen ist immer das Ergebnis von beiden. Seit Jahrhunderten gibt es einen Schießsport. Man mißt sich im Schießen, wer besser und genauer schießt hat gewonnen. Womit man schießt, ist gleichgültig. Was mit dem Speer, dem Diskus, der Kugel, mit dem Bogen..., mit der Armbrust begonnen hat, findet heute mit modernen Gewehren und Faustfeuerwaffen statt.

    Es wird geschossen und darum heißt das Ganze Schießsport oder Sportschießen. Keiner ist bis heute auf die Idee gekommen, das zu ändern.
    Oder doch?

    Seit einiger Zeit gibt es Schützenvereine oder schießsportliche Vereine, die „Zielsport“ betreiben, die sich auch so nennen. Welcher Teufel diese Leute geritten hat, den Schießsport aufzugeben und ihn in einen „Zielsport“ umzuwandeln, weiß ich nicht.

    Das heißt, ich weiß das schon. Es ist die Anpassung und das würdelose Kriechen vor dem Zeitgeist, das feige Verstecken der eigenen Ideale zugunsten einer rückgratlosen Verbeugung vor den Gegnern des Schießens, des Sports, des legalen privaten Waffenbesitzes.
    Das ist eine falsche Philosophie. Diese Feigheit wird niemanden nützen und schon gar nicht dem Schießsport. Es ist Wasser auf die Mühlen der Waffengegner. Es schwächt die eigene Position, bedeutet die Aufgabe des eigenen Standpunktes, es ist Verrat am gemeinsamen Sport, der so lange alle Wirrnisse der Geschichte und der Politik überdauert hat.

    Wer zielt, schießt noch nicht, aber wer nur zielt, schießt nicht mehr und ich sehe schon die Zeit kommen, in der uns nur mehr das Zielen erlaubt und das Schießen verboten sein wird. Wer sich selbst zum „Zielsportler“ macht wird es hinnehmen müssen, daß man ihm in Zukunft das Schießen verbietet und nur mehr das Zielen gestattet. Wir werden mit Gewehr- und Pistolen-Attrappen auf virtuelle Ziele zielen, vielleicht sind dann noch Laser oder andere Beleuchtungsgeräte drauf, ein lustiges Lichterlspiel. Es wird alles wunderbar lautlos vonstatten gehen und all die guten Menschen, werden das sehr schön und friedlich finden.

    Vielleicht freut das unsere Zielsportler, echte Schützen wird das nicht freuen. Aber wir haben das geschehen lassen.
    Man sollte aber jetzt, solange noch Zeit ist, seine Stimme erheben und den Funktionären, denen das eingefallen ist, endlich sagen, daß sie Verrat üben. Perfiden Verrat an unserem schönen, ehrwürdigen Sport. Unser Sport ist nämlich der Schießsport und nicht der Zielsport. Damit das klar ist.

    Mit freundlichen Grüßen
    Dr. Georg Zakrajsek


    Meine Meinung dazu: ich gebe ihm recht - und Carcano und Wilhelm.

    Eine latente Bedrohung wird Laserschießen, wenn es sich ausserhalb von Werbegags in Arkaden und Sportfesten, im Verein selbst etabliert.
    Eine latente Bedrohung wird Laserschießen, wenn der Kampf um die Altersabsenkung im Druckluftschießen dadurch abnimmt.
    Eine latente Bedrohung wird Laserschießen, wenn Vereine sich - wie o.a. - als Zielsportvereine, statt Schießsportvereine umtaufen.

    Wenn jedoch die Position zum SCHIESSsport im Verein nicht nachlässt, der Kampf um die Altersabsenkung nicht aufgegeben wird und man sich vehement auf seinen Namen SV (nicht ZV) besinnt, kann man Lichtschießen sinnvoll nutzen.

    Nur weil die Medien mit Waffenhändler Rüstungsschieber bezeichnen, lasse ich mir meine Berufsbezeichnung nicht in WaffenFACHhändler umdeuten. Stattdessen stehe ich zu meiner Berufsbezeichnung und versuche diese trotz der Medienhäme positiv zu besetzen.

    Ein ähnliches positives Auftreten wünsche ich mir von allen Schießsportvereinen. Auch wenn die PC (political correctness) aktuell aus jedem Schießsportverein einen Zielsportverein machen möchte, sollte man sich dagegen verwahren. In den meisten Fällen verhindert bereits der Verieinsname dies. In den anderen Fällen sollte man einfach den Kampf aufnehmen. (In der Lokalpresse müsste dies möglich sein - schreiben sie trotzdem was anderes, kann man Kritik anbringen) Wir müssen uns nicht verstecken, dass wir als rechtstreue Bürger Sportwaffen als Sportgeräte nutzen.

    Die meisten DSB-Schützen, die ich kenne, pflegen mittlerweile eine sehr kritische Haltung. Ich kenne eigentlich keinen Verein, wo die Gesetzesverschärfungen der letzten Jahre und auch die Medienkampagnen nicht als Angriffe verstanden wurden.

    Hallo Frank,

    das denke ich auch. Und mein eigener Verband, der es ja besser wissen sollte, scheut sich ja auch vor öffentlichen Worten. Wenn ich DSB, DJV, VdB schreibe, meine ich damit NICHT die Mitglieder, sondern die Verbandsspitzen und die - sofern überhaupt vorhandenen - Pressersprecher.

    Mir ist es einfach unverständlich, dass gerade jetzt, wo die Politik massiv in viele Freiheitsrechte eingreift, sei es Vorratsdatenspeicherung, Videoüberwachung, Kennzeichnungspflicht von Polizisten mit Namen (nicht nur Nummer) und halt das Waffenrecht, sich unsere Verbände so bedeckt halten. Wenn nicht jetzt, wann denn dann?

    Und dem, was Du und Michael Kuhn in den vorigen Beiträgen zu Prolegal geschrieben haben, kann ich mich nur anschließen.

    Da das FWR anscheinend der "inoffizielle Pressesprecher" aller vier Verbände ist (Sportschützen, Jäger, Händler und Hersteller), muss es immer allen vieren gerecht werden: denen, die Behördenaufträge bekommt (Hersteller), denen die Sportförderung bekommen und denen, die Umweltschutzgelder bekommen. D.h. das FWR kann gar nicht gegen die Medien und die Politik energisch auftreten.

    Darum meine Bitte: gebt Prolegal eine Chance, die Waffenbesitzer und nicht deren Verbände zu vertreten.

    Ihr braucht gar nicht dafür zu werben, Ihr könnt auch Aktionen kritisch betrachten und debattieren, aber distanziert Euch bitte nicht nur aus einem, einzigen Grund: dass die Verbände (DSB, DJV und das FWR) Prolegal ablehnen. Diese müssen das tun, weil Prolegal den Politikern unbequem ist und eine Ablehnung durch die Verbände ihnen Wohlwollen bei den Politikern verschafft.

    Es ist wie beim Streik: Wer 8% mehr Lohn fordert, erhält 5%.
    Wer nichts fordert, erhält keine Gehaltserhöhung.
    Nur, wenn Prolegal etwas einfordert, können die Verbände einen Kompromiss aushandeln.

    Wer kämpft, kann verlieren; wer nicht kämpft, hat schon verloren! (Motto von Prolegal).

    Ich kann dazu nur auf mein Statenment in einem anderen Thread hier verweisen.

    Auszug (gekürzt):

    Wenn liberal politisch interessierte Menschen ohne Waffenbesitz bereit sind, unsere freiheitlichen Rechte zu verteidigen, dann sollten doch politisch nicht eingrenzbare LWBs erst Recht der Meinung sein, dass dieses Recht ein Recht ist, das man verteidigen sollte.

    Und dazu gehören PL-Bashings leider nicht

    • Wenn PL so leise wäre wie unsere Verbände (DSB, DJV, FWR, VDB etc.), dann bräuchten wir sie nicht.
    • Wenn sie etwas lauter als unsere Verbände sind, dann hat PL bereits eine Existenzberechtigung.
    • Wenn PL dabei so sorgfältig mit ihrer Meinung umgehen, dass mir schon die Hutschnur platzt, dann scheinen sie sich den politischen Gepfogenheiten schon angenähert zu haben. (Wäre ich PL-Direktorin, dann wäre das, was PL bisher von sich gibt, zu seicht)


    Nachtrag zum BSSB: anscheinend hat die Allianz der Ehrenmitgliedschaft mit den bayerischen Jägern, Gebirgsschützen, Trachtenvereinen, Gebirgsjägern, Anglern und Steuerzahlen nur eines bewirt: Bayern ist Bayern und da lassen wir "koan rin"

    Ich hatte ja tatsächlich gehofft, dass die Allianzenbildung der Bayern über den eigenen "Topf" hinaus ihnen einen Blick "über den Tellerrand" zu andern Allianzen geöffnet hat. Dem scheint jedoch nicht so. Wer solche "Kinderkacke" verzapft, braucht keine Unterstützung.

    Ich habe aufgrund der bayrischen Allianzen öffentlich viel Lob versprüht und wurde dafür gerügt. Anscheinend hatten meine Kritiker Recht: Nicht die grenzenüberschreitende Allianz wurde angestrebt, sondern eine bayerische Abkapselung. Schade ;(

    Es geht um grundsätzliches, die Fundamente der Gesellschaft, bestenfalls in einem freiheitlichen Rechtsstaat. Nicht ob einer Sportschütze oder Jäger ist oder hauptsächlich sich und sein Umfeld beschützen will oder meinetwegen nur sammelt oder meint so was gar nicht zu brauchen. Es geht darum ob jeder einzelne die Möglichkeit, die Freiheit, das Recht hatt für die eigene Sicherheit und die des Umfeldes zu Sorgen. Keine Kompromisse bei den persönlichen Rechten! Und nicht als Bittsteller um einen kleinen Teil seiner Rechte betteln die man verloren oder eben noch nie so gekannt hatte.

    Ich habe in Facebook - wo auch die Meisterschützen eine Seite haben - vor 12 Monaten eine Gruppe namens "Waffenlobby" gegründet.

    Das Wort Waffenlobby beleidigt zunächst, solange man sich nicht meine Meinung zur "Waffenlobby" anschaut. Ich versuche seit über 12 Monaten - ziemlich erfolgreich in Wikipedia - das Wort Waffen mit zivilen Schusswaffen zu besetzen und Kriegswaffen mit Rüstungsgüter. Daher habe ich die Artikel Waffengesetz, Waffenhersteller, Waffenhandel, Waffenexport bis 1850 (Beginn der Industrialisierung) für alle Waffen (zivile und milärische) definiert und ab 1850 die "Waffen" von den "Rüstungsgütern" getrennt. Mein neuester und umfangreichster Artikel ist Waffenkontrolle (Recht), der aufgebaut ist auf die wissenschaftliche Untersuchung des "Anti-Waffen-Lobby-Regierungsprojekts" Small Arms Survey aus Genf und 42 Regierungsbezirke bzgl. ihres Waffenrechts beschreibt. (und lesenswert ist für alle, die über die deutschen Grenzen schauen wollen)

    Der provokante Begriff " Waffenlobby" hat es in 12 Monaten auf 1470 Mitglieder geschafft und ich glaube, ca. 20% dieser Mitglieder sind liberal oder libertär eingestellte, politisch interessierte Menschen, die mit Waffen nichts am Hut haben. Insbesondere konnte ich in den letzten beiden Monaten beobachten, wie ein politisch "Nicht-Gutmensch" nach dem anderen dieser Facebook-Gruppe beitritt.

    Auch ich habe mich in diesen 12 Monaten Facebook-Dasein verändert. Von der "reinen Waffenlobbyistin" bin ich zur EU-Skeptikerin und "Gutmensch-Kritikerin" geworden. Warum?

    Es geht, wie mein Zitierter sagt, um das "Grundsätzliche, die Fundamente der Gesellschaft, bestenfalls in einem freiheitlichen Rechtsstaat" und deshalb werden soviele liberale, freiheitlich denkende Menschen Mitglieder unsere Gruppe. Nicht weil sie Waffenbesitz befürworten (das tun die wenigsten, weil sie glauben, wir laufend "führend" durch die Straßen), sondern weil sie die Eingriffe des Staates in unsere, von der FDGO und dem Grundgesetz garantierte Freiheitsrechte sehen, die es zu unterbinden gilt.

    Am 21.August schrieb die liberale Facebookerin Eva Ziessler folgendes : "dass Katja Triebel eine "artikulierte Interessenvertretung der Waffenbesitzer" aufbaut, ist viel zu kurz gegriffen. Und erweckt außerdem den Eindruck, es ginge hier um wirkungsvolle Lobbyarbeit für eine weitere Interessengruppe. Klingt nach Apotheker-Lobby oder so.

    Tatsächlich macht Katja Triebel aber viel mehr: Sie arbeitet an der Zerstörung des mediengetriebenen, staatlichen Propagandamythos, mit dem die vollständige Entwaffnung der Bevölkerung betrieben wird, um die Abhängigkeit aller vom Staat noch auszuweiten. So, wie durch das Steuer- und Abgabenrecht die Kapitalbildung des einzelnen Bürgers so weitgehend erschwert wird, dass er im Alter zum Überleben vom Staat abhängig wird, so soll die Entwaffnung den Bürger noch abhängiger vom staatlichen Gewaltmonopol machen als er es ohnehin schon ist: Nicht nur das Überleben im Alter, sondern überhaupt das Überleben und die Verteidigung des Eigentums, hängen dann vom Wohlwollen des staatlichen Gewaltmonopolisten ab. Man sieht's ja schon an den brennenden Autos.

    Katja Triebel wendet sich also gegen die fortschreitende Entmachtung des Individuums durch den Staat. Und das ist ja viel mehr als nur eine Interessenvertretung der Waffenbesitzer! Ich habe weder eine Waffe, noch kann ich damit umgehen. Und trotzdem vertritt Katja Triebel sehr wohl meine Interessen. Ich kann ihr nur viel Erfolg wünschen!"

    Menschen mit Facebook-Account können sich hier von dem Beitrag überzeugen.

    Eva Ziessler hat in den letzten zwei Jahren zwei sehr interessante Artikel als Liberale zum Waffenrecht verfasst. Daher wurde ich auf sie aufmerksam und wir korrespondieren seit 2 Monaten. Eingebracht hat ihr das einen TAZ-Kommentar, dass sie ein "rechtspopulistischen Blog" betreibe, was man ihr nun nur unterstellen könnte, indem man alles, was liberaler als die CDU ist als rechtspopulistisch definiert.

    Wenn liberal politisch interessierte Menschen ohne Waffenbesitz bereit sind, unsere freiheitlichen Rechte zu verteidigen, dann sollten doch politisch nicht eingrenzbare LWBs erst Recht der Meinung sein, dass dieses Recht ein Recht ist, das man verteidigen sollte.

    Und dazu gehören PL-Bashings leider nicht, lieber Michael Beutel.

    Du hast selbst gesagt, dass Dir einige von meiner Äußerungen Deinen Blick auf Großkaliber verändert haben. Ich hoffe, dass u.a. die Worte der Nicht-Waffenbesitzerin Eva Ziessler und meine Unterstützung von Prolegal Deine Meinung zu Prolegal ändern können.

    Wenn PL so leise wäre wie unsere Verbände (DSB, DJV, FWR, VDB etc.), dann bräuchten wir sie nicht.
    Wenn sie etwas lauter als unsere Verbände sind, dann hat PL bereits eine Existenzberechtigung.
    Wenn PL dabei so sorgfältig mit ihrer Meinung umgehen, dass mir schon die Hutschnur platzt, dann scheinen sie sich den politischen Gepfogenheiten schon angenähert zu haben. (Wäre ich PL-Direktorin, dann wäre das, was PL bisher von sich gibt, zu seicht)
    Wenn dieses Seichte bereits bei vielen der DSB-Vereine aufstößt, dann bin ich am Ende meines Lateins, weil Euch dann wirklich nicht zu helfen wäre. WEIL aber einige Posts hier vermuten lassen, dass auch viele DSB-Schützen am Ende der "Hinhaltung" gesetzlicher Schikanen angekommen sind, bin ich weiterhin bereit, auch hier meine Meinung zu Gehör zu bringen. (Vorrangig im von den Moderatoren abgesegeneten Subforum Waffenrecht, aber bei alten Artikeln auch da, wo es gerade passt)


    LG an alle freiheitlich denkenden, rechtstreuen Bürgen!

    Katja Triebel
    PL-Mitglied 179
    Unterstützerin u.a. durch das Newsportal und die FB-Gruppe Waffenlobby.

    Und wenn man sich anschaut, was die Leser zu dem Artikel sagen, so KANN diese Entscheidung im Nachhinein etwas Gutes bewirken.

    Sofern die Leser auch etwas Gutes TUN. Sie wollen nämlich, ihre eigenen Freikarten zu den Schießsportveranstaltungen jetzt nur noch Kindern geben.

    VIELLEICHT werden aufgrund dieser Fehlentscheidung MEHR Kinder unter den Zuschauern sein als üblich.

    Es geht es nicht darum, dass irgendein Olympionik seinen Antritt zurückzieht, sondern das die Sportverbände vor Ort MASSIV für Kinder-Zuschauer werben, um ein Zeichen zu setzen. Ob das klappt, liegt an den Verbänden vor Ort. Wenn sie das dann noch in der Presse gekonnt rüberbringen, könnten sie auch punkten. Aber JEMAND müsste sich jetzt MÜHE geben und zwar vorneweg alle Verbandsspitzen.

    Da in England sogar Luftdruckwaffen auf der Verbotsliste der IANSA stehen und auch schon Regierungsanträge dazu getätigt wurden und eine Evaluation gerade stattgefunden hat, ist vielleicht im Land der 60 Mio. Luftgewehre noch etwas Bürgersinn vorhanden, mal im positiven statt negativen Sinne Schlagzeilen zu machen.

    Ich glaube nicht, dass das Ehrenamt aussterben wird.

    Laut einiger Studien würden sich viele Menschen für ein Ehrenamt engagieren, auch wenn sie ein garantiertes Grundeinkommen bekämen.

    Als Frau glaube ich aber, dass es Schießsportvereine schwer haben werden. Wo engagieren sich die Frauen/Mütter ? (oft Teilzeit, steigen entweder nie wieder in ihren Beruf ein oder hören schon mit 50 wieder auf). Ich war im Fußballverein aktiv, als mein Größter 4 Jahre alt war und anschließend eine längere Zeit in der Kirche (bis meine Jungs beide konfirmiert waren). Seit zwei Jahren mache ich beruflich die Waffenlobby (ohne Verein, weil so allübergreifend für jeden), weil mir meine Kinder die Zeit dafür geben (sind beide über 16 Jahre).

    Welche Frau mit ähnlicher Erzieherarbeit ist im Schießsportverein aktiv? Bei meinen GK-Schützen sind einige "Partnerinnen", die es sich nie trauen werden, die Fußstapfen ihrer Anlerner (=Lebenspartner) zu verlassen. Ihre Kinder können sie nicht anlernen, weil diese den Sport erst mit über 25 Jahren ergreifen werden, wenn die Bindung zur Mutter schon längst nicht mehr existent ist.

    Ich kann BBF und Dan More verstehen. Der Status des "Alleinverdieners" ist passé. Wenn die Frau nicht hinter dem Mann steht, darf er während der Kleinkinderzeit kein Ehrenamt übernehmen, das den Zöglingen nicht entgegenkommt. Wenn er sein zusätzliches Geld für sein Hobby ausgeben will (was der Familienkasse fehlt), wird sie das Hobby nicht unterstützen, sondern eher boykottieren. Die Anhebung der Altersgrenzen spricht zudem gegen ein Ehrenamt im Sportschützenkreis.

    Mein Fazit: Ohne Altersabsenkung und ohne Einbindung der Mütter in den Schießsport wird das Ehrenamt - insbesondere in der Jugendarbeit - beim Schießsport extrem gefährdet sein. (Bundesländer mit starken Brauchtums-Schützenfesten mögen davon noch ausgenommen sein - ich spreche hier von zwei Bundesländern ohne Schützenfesten: B und Umland)

    Die Verwaltungsvorschrift ist seit 2002 in Planung, wurde 2006 (glaube ich) zum ersten Mal verteilt - mit den Änderungswünschen, wurde Anfang 2011 erneut verteilt - mit den bis dahin aufgelaufenen Änderungswünschen - und sollte vor dem Sommer verabschiedet werden.

    Frau Altpeter findet es jedoch nicht gut, wenn Minderjährige Zugang zu Druckluftwaffen bekommen und daher hat der Ausschuss Frauen, Sport & Co. eine Vertagung der Vorschrift, die seit 2006!!!!!!!!!!!! fast steht erneut vertagt.

    BTW: Das FWR hat gesagt, es hätte Kröten schlucken müssen, war aber für eine Verabschiedung vor der Sommerpause.

    Nach der Wahl in Meck-Pomm und Berlin sieht es im Bundesrat sicher wieder anders aus. Dann kann Frau Altpeter ihren Vorschlag durchziehen.
    DSB-Vereinen sollen sich nicht wundern, wenn es zukünftig keine Ausnahmen für Altersabssenkungen für Jungschützen mehr geben wird.

    Ich denke, dass sich das "Milleu" an die Schilder genauso halten wird, wie am Messer-Führverbot: nämlich gar nicht.

    Sowohl in Stuttgart als auch in Berlin stieg nach der Waffenrechtsverschärfung die Gewaltkriminalität an. Die Täter interessiert es nicht, ob die Messer, Schlagstöcke und Schlagringe, die sie bei sich führen verboten sind. „Drohende Strafen oder Gefängnis schrecken in diesen Kreisen nicht ab“, äußerte sich eine Jugendstaatsanwältin gegenüber der Süddeutschen Zeitung:

    http://content.stuttgarter-nachrichten.de/stn/page/19572…-zur-waffe.html

    BTW: es ist verboten, Autos anzuzünden. Trotzdem sind gestern nacht im bürgerlichen Viertel Charlottenburg 12 Karossen angezündet worden.

    Noch etwas, auch wenn ja auch öfter mal gerne etwas anderes behauptet wird, die Ansicht der Geseker ist diejenige, welche von der überwiegenden Mehrheit der Schützen vertreten wird.

    Hallo Frank,

    ich glaube auch, dass die meisten das so sehen. Ich weiss auch, dass bestimmte Medien einem die Worte im Munde umdrehen. Von daher sollte man einem Interview durch bestimmte Medien nur zustimmen, wenn einem schriftlich garantiert wird, die eigenen Zitate und deren Zusammenhang VOR Abdruck zu sehen und ggfs. streichen zu lassen. Ist das nicht möglich, sollte man bei falschen Zitaten sofort bei dem Medium Einspruch einlegen. Reagieren sie nicht mit Abdruck des Einspruchs, den Presserat einschalten.

    Man KANN etwas gegen schlechte Berichterstattung tun, davon bin ich überzeugt.

    LG

    Katja

    Das ist - obwohl man die Sprachen nicht versteht - ein himmelhaushoher Unterschied zwischen dem russischen und dem belgischen Clip.

    Schießen ist für Zuschauer genauso interessant oder langweilig wie Leichtathletik oder Skispringen oder Boule. Wenn der Reporter was Interessantes erzählt (Homestory oder Wettkampf-Ereignisse des Sportlers), wenn Statistiken auftauchen, wie kurz der Sportler vor dem Sieg steht etc., DANN wird es interessant.

    Vllt. findet man bzw. Frau eine Lösung

    Frau findet eine Lösung: Hier der Text

    „[...] Ähnlich betrachtet der heimische CDU-Landtagsabgeordnete Werner Lohn, Experte im Bereich Innere Sicherheit, die aktuellen Diskussion. „Es kommt doch weniger auf die Waffen an als auf den Menschen“, sagte er. Nur zuverlässige Menschen, so Lohn weiter, sollten Zugang zu Waffen haben. Ein schärferes Waffenrecht könne eine Katastrophe wie in Norwegen dagegen nicht verhindern. [...]“

    Zebo: da ich mir der Zuordnung nicht sicher war, hatte ich ja auch nur von KK-Schütze geschrieben.

    Nach dem Aufruhr, den dieser Thread ausgelöst hat, möchte ich mich auch mal bei einem KK-Schützen bedanken.

    Im Lokalteil einer Zeitung, wird das KKSV-Mitglied Willi Brinkmann interviewt, der sehr sachlich und gut argumentiert. Nicht nur der CDU-Landtagsabgeordnete Lohne, sondern sogar die heimische Grünen-Politikerin E. Peitz stimmen ihm zu:

    "Der Mensch zählt, nicht die Größe der Waffe: Da sind sich die Sportschützen und Politiker in Geseke einig."

    Hier der Link Der Patriot - Lokalteil Geseke - 10.8.2011.pdf

    (Ich hoffe man kann ihn ohne angemeldet zu sein, lesen - falls nicht, könnte ich Teile kopieren und hier rein stellen.)

    Ab ins TV: Mit neuen Ideen für seine mit Traditionen behaftete Sportart will Wladimir Lisin die Sportschützen fit fürs Fernsehen machen.

    Financial Times Deutschlandberichtet heute über die Pläne des russischen Milliadärs.

    Auszug: Wie man den Schießsport besser für das Fernsehen aufbereiten kann, führte der norwegische TV-Experte Ola Lunde vor. Bei den Übertragungen des TV-Senders NRK von norwegischen Meisterschaften sind völlig neue Kameraeinstellungen zu sehen. «Die TV-Übertragung in Belgrad ist wie vor 50 Jahren. Man muss sich neue Blickwinkel suchen, die Zuschauer durch übersichtliche Grafiken besser informieren», meinte Lunde. Bei NRK klappe dies, ohne die Regeln zu verändern oder andere Wettkampfformen einzuführen. Selbst mehrstündige Live-Sendungen von norwegischen Meisterschaften bescheren sehr gute Einschaltquoten.


    @wegi
    Die Tatort-Idee sollte nur die Angst der Gesellschaft nehmen. Mir ist bewusst, dass darin keine Werbung für den Schießsport möglich ist.

    Sorry, wenn sich eine Lobbyistin zu Wort meldet, aber diese Ausgabe hat es in sich, da sie sich um PR kümmert, die m.E. etwas zu stark verkümmert ist.

    Der Schießsport ist aus den Köpfen der Gesellschaft rausgewandert, weil er u.a. in den Medien nicht mehr präsent ist. Ich weiss aus einigen Beiträgen hier, dass einige Vereine sich in diesem Sigment bereits richtig stark gemacht haben und in der lokalen Presse bereits präsent sind. Die meisten dieser Vereine, die eine gute Pressearbeit abliefern, gehören zum DSB. Von daher ist dies keine Kritik. Lediglich ein Aufruf, den ALLE Vereine, die die u.g. Tipps noch nicht beherzigen, diese zu befolgen.

    Auszug aus dem Magazin: 02/2011 Stichwort Medien

    Seit 2010 geht die ISSF einen Schritt weiter und „verteilt“ nun auch ihre eigene Produktion an die TV-Sender. Ab 2011 werden nun alle
    Weltcups, Weltmeisterschaften und die Weltcupfinale (innerhalb des EBU-Verteilernetzes) weltweit zu über 850 Fernsehstationen
    geliefert. Generalprobe für diese 2. Phase war die WM in München. Mit sensationellem Erfolg.

    Weltweit verfolgten 600 Millionen Zuseher das Sportereignis im TV.

    Genau diesen Punkt hatte ich hier bereits beschrieben: während im Ausland die WM in München gesendet wurde, geben wir uns mit zwei Stunden live-Bericht in einem dritten Programm (Bayrischer Rundfunk) zufrieden und feiern das noch als Erfolg. Das ist m.E. eine Blamage: Der Ausrichter der besten ISSF-WM aller Zeiten (O-Ton auf der ISSF-Seite) bringt zwei Stunden im dritten Programm, während teilnehmende Länder stundenlang im Hauptprogramm und in den nationalen Tagesschauen davon berichten und der deutsche Bundestag über das Abschneiden der Deutschen in der Fussball-WM in Südafrika diskutiert.

    Auszug aus dem Artikel:

    Frage 10,9: Schießsport ist bisher wenig medienwirksam gestaltet worden. Sehen Sie ein Potenzial, diesen populärer zu machen bzw. müsste man ihn besser inszenieren?

    Grüneis: Ich glaube, dass es sehr schwierig ist, Sportarten, in denen Ruhe und Konzentration so stark im Vordergrund stehen, medial darzustellen. Das gilt vor allem für TV, aber auch für andere Medien. Der beste Weg sind neben sportlichen Erfolgen außergewöhnliche
    Persönlichkeiten oder Geschichten, die berühren
    .

    Und hier die Tipps
    Um den Schießsport wieder mehr ins öffentliche Bewusstsein zu rücken, ist eine Pressearbeit auf Vereinsbasis unverzichtbar. Nur sie macht es möglich, in lokalen und regionalen Medien regelmäßig vertreten und damit in den Köpfen der Menschen präsent zu sein

    1. Kontakt mit Pressevertretern knüpfen
    2. Einladung zu einem Ereignis
    3. Verfassung einer Pressemitteilung
    4. Das Pressefoto

    Details unter 109-2-2011.pdf

    Hallo BBF und Wilhelm,

    ich habe eine ÄHNLICHE Aktion bereits am 14. Juli im Gunforum angeregt, jedoch mit einem anderen Ansatz.

    Der Gesellschaft ist nicht bewusst, dass die Kinderkrankenschwester, der Zivildienstleistende, der im Rollstuhl sitzende Nachbar, der Polizist, die Richterin, der Arzt, mit denen wir agieren Sportschütze oder Jäger ist. Thomas hat sowas schon auf unserem Bilderrätsel veröffentlicht:
    Unser Bilderrätsel

    Hier mein Zitat aus dem Gun-Forum:

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    Ich habe vor einigen Monaten an eine Aufstellung gedacht wie in den 70er Jahren Alice Schwarzer mit "Wir haben abgetrieben".

    Diesmal mit "Ich bin legaler Waffenbesitzer"

    D.h. wir versuchen - OHNE PR im Web - Menschen zu finden, die einen Querschnitt der LWBs bieten und bereit sind, sich

    a) total zu outen : mit Foto und Namen ODER

    b) anonymisiert ihr Statement abgeben: mit schwarzem Balken über den Augen und "name ist redaktion bekannt"

    Optimal wären

    - "hilflose" Menschen: zierliche Frauen, Rollstuhlfahrer, gebrechliche Ältere
    - berühmte Menschen
    - Menschen mit einem sehr respektierten Beruf: Polizisten, Richter, Ärzte, BT/LT Abgeordnete etc.
    - Menschen mit einem sozialen Beruf: Lehrer, Kindergärtner, Kirchenleute, Krankenschwestern, Hebammen

    Wenn da so einige zusammen gekommen sind, die NICHT im Web gezeigt werden, sucht man eine Zeitung ala Focus o.ä.
    Wenn wir überhaupt keine Zeitung finden, dann wären die Plakate möglich, vielleicht ja mal mit Unterstützung der GROßEN vier Verbände, was Geld angeht.

    Da das Outing zum Legalwaffenbesitz mittlerweile schwieriger zu gestalten ist, als über Homosexualität, hatte ich mir folgende Möglichkeit ausgedacht, die anonyme wie auch progressive "Outings" zulässt.

    Eine "Outing" Liste, die über eine Identifikationsnummer gesammelt wird.

    Unterstützer holen sich die Daten und Unterschriften in normale Liste im Verein/Schießstand/beim Handel/Veranstaltungen und stellen diese dann virtuell ein bzw. schicken sie der Datensammelstelle.

    Grundgedanke: Präsentation der LWBs nach Alter und Beruf und was sie am Legalwaffenbesitz interessiert oder faziniert.

    Von der großen Menge werden dann einige ausführlicher beschrieben. Der Stern hat auch nicht alle 370 Frauen beschrieben, sondern einige Einzelpersonen per Foto und deren Statements herausgestellt.
    Daher brauchen wir auch nicht 10.000 Teilnehmer.
    Wir wollen ja keine statistisch relevanten Daten sammeln, sondern einen Querschnitt zeigen.

    Mögliche Fragen:

    Seit wievielen Jahren besitzen Sie Waffen: __ Jahre

    Wie alt sind Sie: ___ Jahre

    Welchen Beruf üben Sie aus: __________

    Ihr Geschlecht: m/w

    Wie sind Sie zum Waffenbesitz gekommen: O Familie O Freunde O Eigeninteresse

    Wie nutzen Sie Waffen: O Leistungssport O Breitensport O Jagd O Sammeln O Beruflich

    Was interessiert bzw. faziniert Sie am Waffenbesitz: offene Antwort möglich

    Möchten Sie anonym oder mit Namen und Foto an der Umfrage teilnehmen?

    O Anonym : Warum? offene Antwort möglich
    O Mit abkürztem Namen und Foto : Hatten Sie Bedenken, sich als Privatwaffenbesitzer zu "outen? Ja/Nein Warum ? offene Antwort möglich

    Einverständnis
    O Hiermit gebe ich mein Einverständnis, dass meine Antworten ausschließlich anonym genutzt werden dürfen
    O Hiermit gebe ich mein Einverständnis, dass auch mein abgekürzter Name, Foto und Antworten gedruckt werden dürfen
    O Hiermit gebe ich mein Einverständnis, dass auch mein abgekürzter Name, Foto und Antworten gedruckt und im Web plaziert werden dürfen

    Kontaktmöglichkeit: Tel.nr. oder Emailadresse für evtl. Fotoeinreichung/Besuch o.ä.

    Unterschrift
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    Ein Foto MIT Waffe empfinde ich kontraproduktiv. Besser wäre ein Foto, das unseren "Nachbarn" so zeigt, wie wir ihn kennen: als Mensch, als (zerbrechliche) Frau, als Helfer (Arzt, Feuerwehrmann, Polizist), als Rechts- oder Sozialarbeiter (Lehrer, Pfarrer, Richter), als Nichtbedroher (ältere Menschen, behinderte Menschen) etc.

    ANDERE Berufe und persönliche Eigenschaften (Mann, nicht helfend, nicht sozial tätig, nicht alt, nicht gebrechlich) können zwar auch teilnehmen, sollten aber nicht in der Mehrheit per Foto präsentiert werden, da sie eh das repräsentieren, was sich die Gesellschaft unter dem "Waffenbesitzer" vorstellt: Mann, stark, bedrohlich.

    Die Zeitschrift VISIER hatte so etwas schon mal gedruckt. Aber in Fachzeitschriften findet dies natürlich keine Aufnahme.

    Entweder man bekommt den Focus u.ä. Medien dafür oder man müsste es kostenpflichtig auf Plakatwänden inserieren. Fachzeitschriften sind dafür denkbar ungeeignet. Der Spiegel würde dies nicht drucken (wegen seiner Einstellung), ob Welt & Co. als Eintagsfliegen geeignet wären, ist noch die Frage. Insgesamt ist die gesamte Medienwelt nicht sonderlich scharf auf Waffenbesitzer. Wenn es jedoch statistisch einwandfrei belegt ist und einige Promis darunter sind, dann wäre es EINE Möglichkeit der PR, die DEFINITIV etwas bringen würde.

    P.S.
    Die Einschränkung der persönlichen Freiheit (Vorratsdatenspeicherung, Internetsperre, Videoüberwachung) war noch nie so stark und negativ in den Medien vertreten wie heute. Wenn nicht jetzt, wenn dann denn?

    Zur Marktthematik kann vielleicht Katja etwas Quellen gestütztes sagen.

    Tut mir leid, kann ich nicht. Meine ISSF-Schützen kaufen zu 99% GK-Waffen und Zubehör (die internationalen Schützen hauptsächlich 300-Meter Freigewehr oder Skeet/Trap). Den Rest kaufen sie woanders. Von daher ist mir leider die Problematik von LG/KK-Schützen im DSB überhaupt nicht bekannt. (U.a. der Grund, warum ich mich in Themen, die den Schießsport hier betreffen, nie zu Wort melde.)