Wichtiger erscheint mir hier, die Gedanken frei zu machen für einen toleranteren Umgang untereinander, damit mehr Geschlossenheit entsteht
Dem schließe ich mich an. Der Bogensport ist z.B. ein Einstieg. In meinem Berliner Bezirk wird er z.B. vom Turnverein ausgerichtet, der kostenlos die Hallen benutzen darf. Hier würden sich eventuell Vereinspartnerschaften anbieten:
Winter = Halle = Turnsport und Sommer = Gelände = Schützenverein.
Vorteil: Die Turner lernen die Schützen kennen zum Wohle der Kinder/Sportler.
(Ähnliche Erfahrungen hat doch Michael Beutel berichtet, der sein Vereinsheim - sofern mich meine Erinnerung nicht trügt - einer Bauchtanzgruppe und Volksmusikern zur Verfügung stellt (oder ähnlichen Nicht-Schützengruppen)
Den Menschen da draußen, außerhalb der SV`s muss due Angst vor uns Sportschützen/Waffenbesitzer genommen werden, die von den links gerichteten Medien gestreut wurde.
Richtig, und dafür benötigen wir leider Geld, weil lediglich die Lokalmedien kostenlos vom Schießsport und der Jagd berichten.
Von jedem Mitglied des DSB nur € 1,- im Monat. das sind im Monat 1,4 Millionen Euro.
Es würde bereits 1€ pro Jahr reichen von allen Sportschützen und allen Jägern, sowie € 100,00 von jedem Händler, € 1000 von jedem Großhändler und €500,00 bis €10.000 von jedem Hersteller, je nachdem wieviel Waffen bzw. Accessiores er für Waffenbesitzer herstellt = 2,5 Mio + 100.000 + 500.000-1 Mio
= 3,1 - 3,7 Mio. € pro Jahr
Ich habe selbst meinem Verband (VdB) eine Werbekampagne vorgeschlagen, die aufgrund der finanziellen Mittel des FWR ausgeschlagen wurde. Der DSB ist nämlich beim FWR kein ZAHLENDES Mitglied. Er gibt nur seine Mitglieder an. Ich könnte mir vorstellen, dass es beim DJV (Deutscher Jagdverband) ähnlich aussieht, auch bei den anderen überregionalen Verbänden.
D.h. es IST kein Geld vorhanden. Aber so kann man keine Lobbyarbeit organisieren. Aber es liegt an den Verbandsgeldern an sich. Die Landesverbände versuchen ihre Beiträge, die das LV-Haus, das Sekretariat, die Verbandszeitung uvm finanzieren, so klein wie möglich zu halten. An den DJV und DSB werden minimale Beiträge abgegeben. Und damit kann man keine großen Sprünge finanzieren.
Wir ALLE sollten uns für ein EINMALIGES Notopfer in der doppelten Höhe wie oben engagieren.= 6,2-7,4 Mio €
Dann geben wir den Verantwortlichen zwei Jahre Zeit für PR und Kampagnen pro-Waffen. Ändert sich in dieser Zeit die öffentliche Meinung, wird ein ähnlicher Betrag jährlich zum Zwang; ändert sich nichts, bleibt es wie jetzt: minimale Beiträge und keine Lobbyarbeit.
Vorteile:
- geringe EINMALIGE Mehrbelastung zum Wohl des Waffenbesitz
- Planungssicherheit für zwei Jahre
- mittelfristige Beschäftigung eines professionellen Lobbyisten (mit Kontakten zu den Ministerialbehörden und den Innen- und Rechtsausschüssen) mit der Aussicht - bei Erfolg - auf eine dauerhafte Einstellung (kostet sicherlich 100.000-200.000 € pro Jahr). Der Rest des Etats wird in Kampagnen, Studien und PR aufgeteilt
Nachteil
- alle müssten einen Obolus geben (stößt einigen schwer auf)
- alle Verbandsspitzen müssten sich einigen, es GLEICHZEITIG zu tun
- alle Verbandsspitzen müssten sich entscheiden, einem Profi einen Haufen Geld anzuvertrauen und gemeinsam geeignete Mittel der Kontrolle finden (Gegenargument: dieser behält seinen Job nur, wenn er etwas bewirkt, sonst läuft dieser aus - kapitalistisch könnte man noch eine Erfolgsprämie oben drauf setzen, damit er sich während der zwei Jahre nicht auf die faule Haut legt, d.h. 100.000 Gehalt plus 100%, wenn sich Wirkung zeigt)
BTW: Die Briten haben 6 Mio Pfund seit 1997 zusammengesammelt. Sie haben eine super Lobbyarbeit (vereinsübergreifend), beim Amoklauf in Cumbria höchstprofessionell agiert, ihre Mitglieder organisiert, die Parlamente zu kontaktieren (hat funktioniert) und bringen jede Woche mit Unterstützung von Blaser, Swarovski u.a. (jagdlastig, da KK verboten) einen halbstündigen Video-Clip. Sie sind in fast jedem Forum vertreten und werben dort mit sehr preisgünstigen Versicherungen für neue Mitglieder. Es geht also, wenn man sich Mühe gibt und es organisiert. The Countryside Alliance - Countryside Alliance (Nicht wundern, obwohl die Website suggeriert, dass es zum Wohle der Landbevölkerung geht, steht Jagd und Sport an erster Stelle). Übrigens hat diese Lobby schon mehrere Awards bekommen.