Beiträge von keine-waffen.de

    Dan, exakt das waren auch meine Gedanken! Was hat die Selbsttötung durch Benzin und Feuer mit dem Schützenverein zu tun? Nichts. Der Grund dies zu erwähnen liegt darin begründet, dass in denRedaktionsstuben (und somit in den Köpfen) der Schießsport (Schützenverein) mit Greuel und Bluttaten assoziiert wird. Es ist nahezu schon eine Reflexhandlung der Schreiberlinge, vor allem in den Boulevardblättern.

    Man stelle sich nur mal vor, dass würde mit in anderen Bereichen des Lebens geschehen. z.B. "Ausländer tot aufgefunden - in der Nähe ist ein NPD-Büro" Der Gedanke? Das waren Nazis. "Sprengstofffund in Keller eines Nachbarhauses der Moschee" Der Gedanke? Radikale Moslems! usw. usw. die Liste der ließe sich endlos fortsetzen und in diesen Reflex soll auch der Schießsport gepresst werden. Schützenverein = Mord und Totschlag. Bei Biathlon ist es eher wie beim Boxen. Ist zwar Gewalt aber irgendwie schick und en vogue.

    Ich sehe aber auch an vielen Kommentaren hier, dass mein Empfinden mich nicht trügt, dass immer noch viele nicht aufgewacht sind. Glücklicherweise öffnen aber immer mehr Augen und Ohren und stellen am Ende fest, dass ich (oder Dan, Murmelchen oder Michael) kein Schwarzmaler sondern eher Realist bin. Es geht hier auch gar nicht um eine Verschwörung (soweit will ich nicht gehen); es ist vielmehr eine Ideologie, die sich in den Köpfen der selbsternannten Meinungselite gefestigt hat und die man meint der Bevölkerung aufdoktrinieren zu müssen.

    Same shit, different theater: Atomenergie. Jeder auf der Welt ist gegen Störfälle. Nur nicht die Deutschen. Die sind nicht gegen Störfälle, die sind gegen Atom. Und zwar um jeden Preis. Jeder auf der Welt ist gegen ein bankrottes Sozialsystem in seinem Land. Nur nicht die Deutschen, die sind gegen Ausländerdiskriminierung und für einen falsch verstandenen und überbordenden Humanismus.

    Und das gleiche ist es eben mit Waffen und Schießsport - man ist nicht gegen School-Shootings und Morde, man ist gegen Waffen! Denn wir Deutschen müssen - aus unserer historischen Vergangenheit heraus - Pazifisten sein und Waffen haben da nichts verloren.

    Wenn man das mal weiterspinnt, so ist klar in welche Richtung das läuft. Das kann noch 50 Jahre dauern, dass kann nach 2013 aber auch ganz fix gehen. Ich weiß ja nicht, wie es Euch geht aber mir sind Mauer, Stacheldraht und NVA/Vopos mit MP im Anschlag noch sehr präsent. Ich habe 17 Jahre lang meine Verwandten kaum sehen dürfen und wenn ich mal "drüben" war, dann war da kein "freies Spielen" wie ich das gewohnt war - da mußte man immer aufpassen WAS man WO, WIE spielt und vor alles was man dabei SAGT (lag vielleicht auch daran, dass es ein Dorf war), ohne Onkel und Tante in Schwierigkeiten zu bringen. Die hatten sowieso schon Probleme genug, da keine SED-Mitglieder und der Dorfvorsteher war stramm linientreu.

    Diese Gesinnungsdiktatur brauche ich nicht wieder! Und meine Kinder auch nicht! Aber mit skandalösen Szenarien, die in der Presse breitgetreten werden wie die o.g. hat das schon längst begonnen. Es haben nur noch nicht alle bemerkt, weil sie mit Scheuklappen durchs Leben gehen.

    Das Szenario ist lächerlich und diskriminierend. Wieviele derartige reale Fälle hat es denn in der Vergangenheit gegeben? Da könnte man genauso eine Übung dazu veranstalten, dass ein Autofahrer Amok in der Fußgängerzone fährt. Das ist sogar wahrscheinlicher.
    Es ist eben genau diese Unterschwelligkeit, die das perfide in der Sache ausmacht. Das dunkelrotgrüne Rathaus, gepaart mit einer gehörigen Portion Waffenrassismus lässt solche Unterstellungen zur fiktiven Realität reifen. Und der Bürger konsumiert es aus der Brachialpresse und nimmt es für bare Münze.

    Auch wenn ihr das nicht so eng seht - es sind genau DIESE Meldungen und Ereignisse, die über kurz oder noch kürzer, den legalen Waffenbesitz in Deutschland zu Grabe tragen. Dan hat ganz recht, wenn er sich darüber aufregt. Ich tue es auch!