Beiträge von AbsoluterAmateur

    Und dann bin ich auf der LM und mir fehlen 75 Ringe zur Deutschen. Das ist doch komplett sinnfrei. Man sollte wenigstens eine kleine Chance aufs Weiterkommen haben.

    Aber (fast) nur über Meldungen verdienen die Verbände ihr Geld, wenn die Standkapazitäten es also zulassen, würde ich als Verantwortlicher ähnlich handeln und Limits veranschlagen, die möglichst große (zahlende) Teilnehmerkreise ansprechen.

    Da bin ich ja froh, dass ich als NSSV-Mitglied den Lehrgang beim WSB absolviert habe. Eine Unbedenklichkeitsbescheinigung vom Arzt kann aber nur darauf abzielen klarzustellen, dass du den "sportlichen Herausforderungen" des Lehrgangs gewachsen bist.

    Allerdings finde ich die Anforderung nicht in der Ausschreibung des NSSV zum Trainer C Basis Breitensport?

    Wichtiges zum Waffenrecht - Deutscher Schützenbund e.V.

    Zitat

    Erlaubnisfrei ist das Führen auf einer Schießstätte oder wenn die Schusswaffe nicht schussbereit und nicht zugriffsbereit von einem Ort zum anderen im Zusammenhang mit dem vom Bedürfnis umfassten Zweck befördert wird. Diese Voraussetzung ist u.a. dann erfüllt, wenn die Waffe z.B. in einem verschlossenen Waffenkoffer transportiert wird.
    „Nicht schussbereit“ heißt, dass die Waffe nicht geladen sein darf; es dürfen weder Munition noch Geschosse in der Trommel, im in die Waffe eingefügten Magazin oder im Patronen- oder Geschosslager sein. Der gemeinsame Transport von Waffen und Munition ist ansonsten zulässig.
    „Nicht zugriffsbereit“ ist eine Waffe dann, wenn sie

    • nicht unmittelbar in Anschlag gebracht werden kann (d.h. mit wenigen [= 3 oder weniger] Handgriffen)
    • in einem verschlossenen Behältnis mitgeführt (d.h. in einem zusätzlich gegen das einfache öffnen gesicherten Behältnis, z.B. durch ein Schloss oder im abgeschlossenen Kofferraum)

    Da ich jetzt die Problematik mit der WBK jetzt hier öfter lese habe ich zu deinem Fall eine Frage: Du transportierst also mit einer WBK, auf der keine Waffen eingetragen sind, andere Waffen, deren Inhaber ebenfalls über eine WBK verfügen?

    Ich verstehe die Fallkonstellation ehrlich gesagt an dieser Stelle nicht.

    Handelt es sich um Vereinswaffen? Dann sollte doch der Verein Inhaber der WBK sein und euer Vorstand könnte (mehrere) Berechtigte mit nachgewiesener Sachkunde dann für diese Waffe(n) auf der jeweiligen WBK eintragen.

    Oder bin ich mal wieder in den Wirren des WaffG verloren gegangen?

    Also ich habe diese Lizenz beim WSB erworben, und die Lehrgangsunterlagen waren "selbsterstellt". Somit werden die dir nur einen Überblick geben können.

    Nach meinem Verständnis gibt es einen Ausbildungsrahmenplan für diese Ausbildungen und die Lehrgangsverantwortlichen dürfen die Inhalte dann wie von ihnen selbst gewünscht aufarbeiten und darstellen. Korrigiert mich bitte, wenn ich falsch liege.

    Die Inhalte der Veranstaltung sollten sich aus der Ausschreibung selbst ergeben, und die hast du ja vorliegen?! Ansonsten halte ich eine Vorbereitung für unnötig, denn alle Teilnehmer werden bei diesen Lehrgängen dort abgeholt, wo sie stehen: Bei "0".

    Zu den Inhalten:

    - Kraft, Koordination, Ausdauer
    - Rechtliches aus der Vereinsarbeit
    - Jugendarbeit speziell (wie denken Kinder, wie handeln Kinder, Fahrten mit Jugendlichen)
    - Gewehr, Pistole, Bogen, jeweils Anfängertraining und Grundhaltung
    - Sogar Dinge wie "gesundes Essen" und Entspannungsübungen
    - Dazu noch viele spielerisch-sportliche Elemente für jederman, also Gruppenspiele zum Abschluss einer Trainingsstunde etc.
    - Abschlussprüfung bei uns war die Durchführung und Beschreibung einer Trainingsstunde zu einem vorgegebenen Thema

    mein ganz persönlicher Erfolg: von meiner aktuellen Jugendgruppe spielten auch viele Fußball, das sie aber zugunsten des Schießens aufgegeben haben. Kein einziger wechselte von mir zum Fußball!!

    Ich finde gar nicht, dass die eine für die andere Sportart "aufgegeben" werden muss. Ich habe eine Jugendliche, die ziemlich hochklassig Fußball spielt (seit Jahren) und gerade deshalb in Bereichen wie Koordination und Kondition den anderen weit voraus ist. Das führt auch zu wesentlich besseren Ergebnissen in den - ich nenne sie mal technische - Disziplinen, also Freihand und Kniend.

    Genau das Verständnis, dass eine Sportart eben beendet werden muss, hat mir als Jugendleiter oft das Genick gebrochen. Der Vater tendiert zum Fußball, die Kumpels sind beim Fußball und schon bin ich raus mit meinem Schießsport, da kann mein Training noch so spannend und abwechslungsreich sein.

    An den schönen schiesstage haben wir auch unsere probleme mit den (meist touristen) welche sich verschätzen und in usnerer schusslinie herunterkommen oder auch wanderer die die absperrungen ignorieren und übersteigen.... es hat schon seine tücken das 300 meter schiessen aber ist dennoch interessant :)

    Da verginge mir schon die Lust. Könnte ich mich ja gar nicht konzentrieren, wenn da ständig Fallschirmspringer, Wanderer und Jogger durchs Visier laufen.

    Bei der WM in München allerdings muss ich sagen haben mich auch die 300m-Disziplinen am meisten fasziniert, eben weil sie mir total unbekannt und daher recht "fremd" waren/sind.

    Herzlich willkommen auch von meiner Seite ;)