Sind leider nur noch bei Holme im 5000er Pack zu bekommen
oder hast du eine Bezugsquelle für einzelne Dosen?
https://holme-onlineshop.de/luftdruck-muni…n.html?limit=30
1500, drei Dosen, sollten doch für einen Test reichen.
Sind leider nur noch bei Holme im 5000er Pack zu bekommen
oder hast du eine Bezugsquelle für einzelne Dosen?
https://holme-onlineshop.de/luftdruck-muni…n.html?limit=30
1500, drei Dosen, sollten doch für einen Test reichen.
Also dieses Thema, ob Kartusche rein oder raus, können wir gerne noch etwas ausführlicher diskutieren. Was sagen andere dazu (was sagt z.B. Holme dazu? => Frage an Mooshaus)
Nicht einfach das Thema.
Du hast vollkommen Recht, jeder Hersteller sagt was anderes.
Persönlich gehe ich die goldene Mitte.
Wer öfter als nur einmal in der Woche schießt kann die Kartusche drin lassen.
Sonst würde das rein und rausschrauben mehr Verschleiß verursachen als man mit dem Vorgang schützen würde.
Ende der Saison oder bei längeren Pausen dann doch rausschrauben, damit sich die Dichtungen wieder entspannen können.
(Druck ablassen)
Generell haben wir nur wenige Reparaturen bezüglich kaputter Druckminderer. (Deswegen sollte man ja die Kartusche rausschrauben)
Fast genauso viel Reparaturen haben wir mit ausgeschlagenen Gewinden an Gewehren.
So ein Druckminderer kostet aber nur ein Bruchteil gegenüber einem neuen Gewehrteil...
Mir würde lieber der Druckminderer kaputtgehen.
So mache ich es, jede andere Methode ist bestimmt auch richtig.
Wobei Anschütz Steyr freie Hand lässt.
Die Firmen harmonisieren gut!
Schade das die Steyr Gewehre so unbeliebt sind. Dabei sind die Pistolen mit unter das Beste auf dem Markt.
Bei Anschütz ist es ähnlich, die bekommen auch keine Pistole gebacken.
Ja Seba, nach 10 Jahren braucht man eine neue Kartusche bei Anschütz.
Ist trotzdem noch günstig für 400 Taler.
Wie siehts bei Steyr aus?
Wie sollte man reinigen?
Munition? K&T?
Von den Pistolen her kenn ich da keine Auffälligkeiten.
Bei den Gewehren kann ich leider nichts genaues sagen - da sind bei uns (leider) zu wenige unterwegs.
Was ich weis, die meisten haben auch Lothar Walther Läufe. Ausnahmen gab bei den zerlegbaren LGs.
Ich würde erstmal nur mit Putzschnur ran gehen und die Schussleistung im Auge behalten.
Bei uns hat keiner was dagegen, wenn wer seine "laufende" Munition nachtestet.
Mal schnell einspannen und zehn Schuss an die Wand lassen kostet natürlich keine Gebühr.
So kann man schnell sicher gehen! Ist auch gut für den Kopf, grade vor Wettkämpfe!
KK ist ein eigenes Thema.
Anschütz KK Läufe sind i.d.R. weniger wählerisch als andere. (Meine subjektive Meinung...)
Für alle findet man immer eine passende Munition, eventuell muss man länger suchen.
Bei KK spielen weit aus mehr Parameter in die Präzision und das merkt man!
Da ist ein Test nicht zu vermeiden!
Wenn Du Glück hast ist es eine günstige Munition um ehrlich zu sein würde ich aber nicht darauf hoffen.
Oft nimmt man eine günstige Trainingsmunition und eine teurere Wettkampfmunition, je nach Möglichkeiten.
@Seba: Wenns ein Pressluft ist wärs für 400 Euro geschenkt, Seitenspanner wärs sogar noch günstig.
2002 zu 800X Systemen ist die Präzision gleich - der Abzug und die Schussentwicklung ist bei den 800X Systemen besser.
Einen Fehler macht man damit nicht!
Ich habs noch grade zu meiner letzten Nachricht dazu geschrieben. *sorry*
Gerne nochmal.
Die kaufen Läufe von Lothar Walther ein. (hat nix mit Walter Ulm zu tun) und vergüten diese.
Wie oder was die machen - da gibts nur Vermutungen.
Aber, es bringt was. Anschütz Läufe sind schon Allesfresser.
Bei anderen Hersteller siehts da schon anders aus.
Bingo! Anschütz ist einer der wenigen Hersteller die Lother Walther Läufe nachvergüten.
Wie die das machen ist ein wirklich großes Geheimnis... Im Ernst!
Aber mit Schnur durchziehen geht da natürlich auch, man kann, muss aber nicht bürsten.
Mit Wiedersprüche kann ich leben, ich war nur zu faul einen Roman zu schreiben.
Also hier ein schneller Abriss:
Also was ich wieder gebe ist das was auch einige Waffenhersteller sagen.
Vorab ein paar Infos:
Läufe werden "geräumt" eine sog. "Räumnadel" macht die Felder und Züge im Lauf.
Die so gefertigen Läufe sind dann "relativ" rauh.
Neue rauhe Läufe schießen schlechter als eingeschossene, glatte Läufe.
Im LP und LG Bereich glätten sich die Läufe innen durch leichte Bleiablagerungen.
Bei KK und GK wird der Lauf durch den hohen Druck und die Geschosse geglättet.
D.h. KK und GK putzen und ggf. Bleisolvent nehmen, bei LG und LP nur das lose Blei in den Zügen entfernen.
Wird ein LG entbleit schießt es zickig wie am ersten Tag.
Erst nach 2.000 Schuss ist der Lauf dann wieder eingeschossen.
Kupfer oder Bronze-Bürsten sind auch etwas zu derb, klar machbar, aber oft geht auch das nützliche Blei raus.
Ausgesuchte Gewehre für Kaderschützen werden erst nach dem Einschießen getestet ob sie für Kaderschießen taugen oder nicht.
Sprich, die haben schon einige Schuss hinter sich.
Jetzt gibts da 1000 Ausnahmen, Hersteller die es anders machen und auch ein paar Spezialfälle.
Z.B.
bei mechanisch geglätteten Läufen kann man LGs auch bleifrei schießen
oder bei einigen FWB LGs ist die Bronzebürste das Mittel der Wahl.
Raum für eine Doktorarbeit.
Aber im Groben kann man sich daran halten und unsere eigenen Test haben dies total bestätigt.
Am Besten selber mal testen, wie sich die Schussleistung der eigenen Waffe nach dem Putzen verändert, uns sicher zu gehen.
Grüße!
Also Bronze oder Kupferbürsten empfehle ich ausdrücklich nicht!
Bitte nicht beim LP oder LG!
Wieso, erkläre ich gerne vor Ort.
Es gibt gute Gründe.
(Wenn Dir ein Verkäufer das Billigere empfiehlt, dann stimmt das in der Regel auch! Bürsten sind teurer.) ![]()
Hallo,
habe dann auch gleich noch eine Frage wegen den Munitionstests.
Muss man bevor man einen Munitionstest durchführt seinen Lauf mit den Propfen reinigen?? Oder noch besser mit den Dochten wie sie bei einem Walther LG 300 beigelegt sind??
Gruß
Batzi71
Aaaalso:
Da die Filzpfropfen durchfliegen müssen können die nicht viel "Dreck" mitnehmen.
Wenn man regelmäßig viele durchschießt kann es reichen.
Ich empfehle die Dochte ala Walter.
Die kommen besser in die Züge des Laufes rein.
Außerdem ist eine Kontrolle möglich ob der Lauf schon sauber ist.
Aaaber:
Nach der Dochtreinigung braucht der Lauf wieder einige Zeit um seine Schussleistung zu bekommen.
D.h. man muss einige Schuss so durchlassen bis der Lauf wieder beruhigt ist.
Da muss ich jetzt ein bisschen Widersprechen. Auch wenn die Munition durch ihre Qualität beständiger ist, dann heißt das ja nur, dass alle Diabolos innerhalb einer Toleranzgrenze liegen. Wenn die Munition aber absolut nicht auf den Lauf passt, dann ist die Streuung vorprogrammiert. Muss nicht so sein, kann aber.
Solche Schussbilder wie Frank hatte ich auch schon beim Munitionstest. Der Lauf von meinem LG mag gerne 4,49-4,50er Munition. Wohlwissend habe ich mal eine 4,52er R10 und JSB probiert und hatte ähnlich miese Schussbilder. Deswegen ist die Munition nicht schlecht, sie passt halt einfach nicht auf den Lauf.Seba weiß jetzt immer noch nicht ob die Munition besser ist. Er weiß nur, dass sie mehr kostet.
Jetzt theoretisieren wir aber schon arg...
Aus Erfahrung weis ich, dass eine 4,49er K&T in der Regel bei einem neuen Gewehr besser schießt als eine Holme Match oder baugleiche RWS Meisterkugel.
Sog. Vereinsmunition, dazu gehören die Beiden, sind so konzipiert das sie in federgespannten oder vorkomprimierten oder Pressluft-LG/LP befriedigend oder gut schießen.
Die K&T ist eine Kugel die für Pressluft, da Stand der Dinge, gebaut worden ist.
Sprich, ich verwette einen Mündungsschoner, dass die K&T -ungetestet- besser schießt.
Nicht umsonst nimmt Tesro und Steyr K&T, damit sie ohne lange zu Testen Top Schussbilder beilegen können!
@Seba: Zum Test kannst gerne kommen! Über wieviel K&T Royal reden wir überhaupt, die Dir Deine Eltern mitgenommen haben?
Oh ja!
Es gibt von Hersteller zu Hersteller Unterschiede bei den Läufen.
Feinwerkbau war und ist recht unkompliziert mit den Läufen.
Ob ein P70 Lauf unkomplizierter ist als ein P700, würde ich jetzt nicht sagen.
Ich denke da die P70 i.d.R. älter sind sind die Läufe besser eingeschossen...
Schlimm wird es erst wenn hier die Österreicher mit den Steyr Luftgewehren anrücken.
Dann kannst schon mal länger werden mit dem Munitionstest.
@ Schranzer: Wenn man einen kritischen Lauf hat und dann noch eine arg schlechte Munition erwischt kanns bestimmt vorkommen.
Es ist wirklich selten.
@ Murmelchen: So Schussbilder kenn ich aus Spannfeder-Gewehren
Mit Pressluft und "echter" Matchmunition mittlerweile ein seltenes Bild.
Kann, wie oben erwähnt, ein kritischer Lauf sein. Wenn man solche Schussbilder mit seiner Waffe bekommt sollte man auf jeden Fall testen.
Wobei ein 400er Schütze seinen Material kennt und den das bewusst ist.
Wie gesagt, Munitest ist schon gut, man kann sehen ob die Waffe noch ok ist und sicher gehen keine total schlechte Munition zu kaufen.
Generell muss ich sagen, das die Präzision zur Zeit sehr gut ist, ich habe LP Schützen die gehen mehr oder weniger enttäuscht vom Stand, weil alle Diablos gut geschossen haben. (Bei dem 10er müssen die nicht Loch auf Loch sein)
Denn deine Aussage würde bedeuten, dass bei einem 5-Schuss-Schussbild das Gewehr von der einen acht bis zur anderen streut und so etwas habe ich noch nie erlebt.
Das ist das beste Anzeichen das was am Gewehr kaputt ist!
Bei Pressluftgewehren normal nicht möglich.
erst mal danke für eure Antworten.
meine Eltern haben mir die Munition dann zu Weihnachten geschenkt.![]()
Ich finde nur komisch, dass ein Fachberater von Holme dann trotzdem sagt, dass die andere Munition besser sei als die andere.
Wenn ich in ein Fachgeschäft gehe, erwarte ich eigentlich schon dass man dann richtig beraten wird.Naja fürs nächste mal weis ich ja dann mit Munition kaufen bescheid.
Vielen Dank für eure Beratung
lg Seba
Hallo!
Ich denke da hat der Kollege und Du etwas aneinander vorbei gesprochen.
Kurz zur Info.
Die K&T Royal ist praktisch eine Imperial, nur nicht handsortiert.
Sprich auf dem Niveau einer R10 oder Final Match.
Im Schnitt schießt die Royal in unseren Test besser als eine Holme Match.
Klar, kostet auch mehr!
Ob Du jetzt den Unterschied merkst oder merken würdest, kann ich nicht sagen.
Sicher ist, dass Du eine gute Munition mit (wichtig) beständiger Schussleistung hast.
Die letztliche Sicherheit bekommst natürlich nur mit einen Munitionstest.
Den würde ich auch erst (!) bei einer Ringzahl von über 370 Ring empfehlen.
Wichtig, das wissen wenige, ist auch das der Lauf eingeschossen ist.
Die optimale Schußleistung hat ein Lauf ab 5.000 Schuss,
das hat was mit dem Räumen des Laufes und der fehlenden Glättung zu tun.
Letztlich und das hat der Kollege vergessen zu sagen, hast Du den Munitionstest natürlich noch gut!
Mit der Rechnung von dem Gewehr kannst Du den machen wann Du willst!
Bei jedem Gewehr ist der dabei beim Neukauf.
Also Du kannst Dir gerne noch Zeit lassen!
Grüße aus Erding!
Euer Mooshaus!