Hallo,
ich kann Euch nur beipflichten, das so genannte Mittelalter wurde in letzter Zeit auch bei uns sträflich vernachlässigt. Wir legen und legten den Schwerpunkt bisher immer auf die Jugend bzw. Jugendliche. Mit dem Mittelalter hatten (meistens) die Erfahrung gemacht, dass diese zwar gerne Schießen und alle bzw. viele Dinge nutzen möchten, jedoch den Wirtschaftsbetrieb bzw. Reparaturen, Instandhaltung geht mich nix an. So haben wir z.B. einen Deutschen Meister im Sobi verloren, weil es ihm einfach zu viel war Beitrag zu zahlen und dann noch mit zu helfen. Leider ist es in kleineren Vereinen (70 Mitglieder) nicht möglich auf so eine Kraft zu verzichten. Die gesamte Anlage 4000 m² incl. LG, KK und Sobi Stand und Laufstrecke müssen gepflegt und gewartet werden. Das wird leider immer öfters vergessen. Selbst wenn man 150,-- oder 200,-- Euro Mitgliedsbeitrag verlangt ist die Arbeit nicht erledigt. Soweit sehen wir schon die Notwendigkeit, die Jugendlichen in den Verein "hineinwachsen" zu lassen. Die Fluktuation ist -zumindest bei uns- sehr gering. Das ist auch noch ein Unterschied zwischen Land und Stadtverein. Und wir schützen haben eben meist ein eigenes Vereinsheim. Mit allen Annehmlichkeiten, Pflichten, Rechten und KOSTEN.....
Positiv sehe ich bei uns die Entwicklung im Sobi. Momentan kommen immer mehr Jugendliche und dieses Jahr haben schon 8 (11 - 14 Jahre alt) bei uns angefangen. Es geht also auch anders; Bitte nicht über 8 Jugendliche lachen, für uns ist das ein enormer Zuwachs. Boll hat 650 Einwohner......[Blockierte Grafik: http://meisterschuetzen.net/wcf/images/smilies/biggrin.png]. PS: Sogar die Tochter von einem Lehrer ist dabei und unsere Lauftrainerin ist Mathe- und Sportlehrerin...... Also bitte keine generellen Vorurteile gegen diesen Berufsstand, auch wenn manchmal etwas schräge Vögel dabei sind. Aber wo gibt's die nicht.
Dieter