Idee für eine verlängerte Schaftbacke - Feinwerbau Auflage-LG

  • Wie ihr unten sehen könnt, ist das erst mal nur eine Idee für eine verlängerte Schaftbacke.


    Das Foto zeigt oben die originale Schaftbacke. Die ist mir aber nicht lang genug.

    Die neue Schaftbacke soll auch optisch mit der Feinwerkbau 800x Aufgelegt harmonieren. Drum wird auch Nussbaumholz verwendet oder ein anderes edles Holz. Die Schablone aus Papier (Foto) soll als 5 mm starke Alu-Platte realisiert werden, die dann in das Holzstück bündig eingelassen wird und mit 6 kleinen TORX T10 SPAX-Schrauben 3 x 20 mm in Edelstahl mit dem Holzstück verschraubt wird. Die Platte soll die Abmessungen 130 mm x 35 mm erhalten. Der lange Schlitz in der Alu-Platte erlaubt ein Längsverstellung der Schaftbacke über einen größeren Bereich.

    Unter der Alu-Platte kann die serienmäßige Konterplatte von Feinwerkbau mit den Gewindelöchern eingelegt werden.

    Das abgebildete Holzstück hat ein Maß von 50 x 50 x 250 mm.


    Wer hätte auch noch Interesse an so einer Schaftbacke?

    Die Backe kann ganz sicher auch für diverse andere LG-Modelle von Feinwerkbau eingesetzt werden.

    Das Holzstück bliebe erst einmal so quaderförmig, dann kann jeder die finale Formgebung der Schaftbacke selbst übernehmen.


  • kleinen TORX T10 SPAX-Schrauben 3 x 20 mm in Edelstahl

    Schöne Idee, hier würde ich aber dann doch kein Edelstahl verwenden. Ebenso würde ich hier mit der Dimension größer gehen.

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    Nicht alle seine Fähigkeiten und Kräfte soll man sogleich und bei jeder Gelegenheit anwenden. - Baltasar Gracián

  • Okay, wäre überlegenswert. Man könnte ja noch 10 bis 15 mm längere Schrauben reindrehen. Lange Schrauben könnten aber auch problematisch werden, wenn jemand die Backe in der Höhe reichlich abspeckt.

    Die gestrichelte Linie zeigt den ausgefrästen Bereich unter der Platte. Dickere Schrauben könnten unter der Platte das Holz seitlich wegplatzen lassen.

    Das Gewicht des Kopfs wird bzgl. des Druck auf die Schaftbacke mit 5 kg kalkuliert, so das mir vermittelte Trainer KnowHow.

    Ich denke es sollte dafür reichen.

  • Ich würde eher in der Dicke größer werden. 3,5mm oder 4mm Spax. Die halt nicht aus Edelstahl. Rein von der Tiefe der Senkung sollte dies noch mit den 5mm der Platte ausreichend sein. Länge mit 20mm sollte aber passen.

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    Nicht alle seine Fähigkeiten und Kräfte soll man sogleich und bei jeder Gelegenheit anwenden. - Baltasar Gracián

  • Warum soll die Schaftbacke denn unbedingt so lang sein ?

    Ein längs in die richtige Position schieben ist doch ausreichend.

  • bigboreshooter

    Finde deine Idee klasse,

    jedoch, wie schon gesagt sehr lang und meiner Meinung zu breit ist deine Holzschaftbacke (Marke Eigenbau).

    Die Positionierung der Aluplatte sollte weiter links gesetzt werden.


    Viel Spaß beim Bau deiner neuen Schaftbacke :):thumbup:

  • Königstiger:

    Die Schaftbacke ist halt für ein Auflagegewehr gedacht, das eine möglichst große Länge haben soll. Je frontaler der Schütze der Scheibe zugewandt steht, desto weiter wandert der Kopf bzw. die Wange nach hinten, bis über die Schaftkappe.


    matze:

    Meine FWB ist ca. 2 1/2 Jahre alt. Die hat als Konterplatte ein Alu-Flachstück, 15 mm x 3mm im Querschnitt. Die Entwickler haben da wohl was geändert ggü. den Explosionszeichnungen, die man aktuell bei FWB downloaden kann.

    Da sieht man nur so einen Rundstahl mit 2 Querbohrungen/Gewinden. Meine Backe hat eine Bohrung, wo so ein Rundstab reinpassen dürfte, aber von der Bohrung gehen noch zwei seitliche Nuten ab, so dass das Alu-Flachstück da auch hineinpasst.

    Möglicherweise hat jemand die Schrauben so angezogen , dass der Rundstab durch die Spreizwirkung die Schaftbacke gesprengt hat und man hat es deshalb geändert.

  • moinman:

    Die Möglichkeit der Querverstellung ist ja durch die Langlöcher zu Genüge gegeben. Siehe Foto oben. Die Anschraubpunkte für die Zahn- und Führungsstange liegen auch außermittig. Durch Umdrehen des Blocks ergibt sich die Möglichkeit da noch zusätzlich seitlich was zu versetzen.

    Diopter und Kortunnel können auch noch seitlich versetzt werden.


    Ich denke, dass ich Backe im hinteren Bereich wegschneiden werde.

    So eventuell, aber das muss noch ausprobiert werden. Irgendwelche Kehlungen sind ja von der Sportordnung her nicht zulässig. Eine Stufe geht also nicht ...


  • Schöne Idee, hier würde ich aber dann doch kein Edelstahl verwenden. Ebenso würde ich hier mit der Dimension größer gehen.

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    Aus persönlichem Interesse, warum kein Edelstahl?

    Es ist mein fehlendes Talend das mich antreibt,
    Ich muss trainieren sonst bin ich nicht Glücklich.

  • Aus persönlichem Interesse, warum kein Edelstahl?

    Akademisch: Aufgrund des kubisch-flächenzentrierten Metallgitters des austenitischen Gefüges. Dadurch 12 Gleitmöglichkeiten bei 4 Gleitebenen.

    Praktisch: Du ziehst die Niroschrauben an und im blödesten Fall drehst du dir gleich den Kopf ab.

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    Nicht alle seine Fähigkeiten und Kräfte soll man sogleich und bei jeder Gelegenheit anwenden. - Baltasar Gracián

  • Dickere Schrauben könnten unter der Platte das Holz seitlich wegplatzen lassen.

    Da platzt nix, bei Ami-Nuss sowieso nicht so schnell, die ist recht weich. 3,5 mm Spanplattenschrauben sind kein Problem und passend dimensioniert, 16 mm reichen in der Länge völlig aus.

  • So einen T-Nutzfräser mit einem auf 5 bis 7 mm einschnürten Schaft, der eine T-Nut von 15 mm Breite einfräsen kann, den hat Tante Google auch bei einer erneuten Recherche nicht finden können. Ich brauche für meine Oberfräse einen metrischen Schaftdurchmesser von 8 mm und selbst wenn man nach Asien ausweicht und auf AliEpxress sucht, wird man nicht fündig. Da sind die meisten mit zolligem Schaft im Angebot.

    Eine nette Idee, die aber nur mit einem speziell angefertigtem Fräser realisierbar scheint.

    SPAX-Schrauben sind doch eine ausgereifte und anerkannte Befestungstechnik, da spricht doch nun wirklich nichts gegen.

    Und 6 SPAX-Schrauben sind doch noch weit von 1000 entfernt ...

  • Wieso T? Mach doch eine konische Fräsung wie im Original.

    Oder 2-teilig und nachher verleimen.

    Konus- oder T-Nut mit 6er Schaft müsste ich haben.

    Oder besorg dir ‚ne zöllige Spannzange :)

  • Konusfräsung in Holz hat den Nachteil dass man seitliche Kräfte ins Holz bringt dadurch kann die schaftbacke gesprengt werden. Ich würde den Schlitz erst mal mit ner Tauchsäge oder Fräse machen und dann schaun was ich zur Verfügung habe. Wenns zu grob wird steige ich halt auf die Proxxon Fräsköpfe um. Da wirds schon was geben.

  • Ist das Original nicht konisch gefräst? Sieht so aus.

    Vorfräsen musst du auf jeden Fall, sonst hast du nicht genügend Spanraum und es fliegt dir um die Ohren ;)


    Ah, ich sehs, ist zum Schwenken gedacht.

  • Das ist die 2 1/2 Jahre alte Schaftbacke mit der rechteckigen Alu-Gewindeplatte in Nussbaumholz, Ansicht von hinten.


    Die Klemmplatte hinterlässt Abdrücke im Holz, wie ich jetzt feststellen musste! :(

    Also erscheint mir meine Alu-Platte doch sinnvoller als irgendwelche schwierigen Nut-Fräsungen in das neue Holzstück.


    @ uli2003, das seitliches Schwenken dürfte auch mit dem Rundstab nicht gehen. Das ginge nur mit Rumtricksen. Zum Schwenken kann man die Schraube lösen, die die Zahn- und Führungsstange mit dem sogenannten "Schwenkkörper" verbinden.


    Wenn man den Rundstab in seiner FWB verbaut hat, könnte man zwischen meine Alu-Platte und den Rundstab bei den Schrauben noch zwei U-Scheiben legen. Dann würde beim Verscheben der Backe in die Endpositionen im Schlitz diese nicht hakeln.


    Hier ein Ausschnitt von einem Foto aus dem I-net: Unter der Schaftbacke ist hier eine zusätzliche Gewichtsplatte von FWB (aus dem Zubehörprogramm) montiert, die dann durch die größere Andruckfläche solche Druckstellen durch die skelettierte Klemmplatte sehr wahrscheinlich verhindern.

  • Warum dann nicht eine UIT Schiene einsetzen...?? Damit ist die Verschieblichkeit gewährleistet und die Klemmsteine richten keine Druckstellen an wenn die Schrauben fest angezogen werden .....

    UIT Schienen gabs bei eGun mal zu kaufen,...hab schon lange keine mehr gebraucht.....

  • Danke für die Bilder, da ich eine Walther schieße kannte ich die genaue Ausführung bei FWB nicht.

    Die originale Nut ist eigentlich gar nicht verkehrt, man sollte nur die Schrauben nicht zu fest andrehen.

    Würde man eine Einsatzfräsung von unten machen, müsste die Nut nicht einmal durchlaufen. Das ist mit der OF natürlich mit T-Fräser etwas aufwendiger,

    müsste ich auf der CNC mal probieren.

    T-Fräser gibt's von ENT, der 17731 müsste gehen, die Auflage für den Klemmstein muss ja nicht so riesig sein - ist sie im Original ja auch nicht.