Welcher Unterschied zum 3000€ LG oder 1800€ LG

  • Hallo


    welchen Unterschied gibt es an den Gewehren vom Anschütz 9015 für 3000€ oder zu Walther, Tesro etc. (ca.2000€)?


    Warum schießen die meisten "Profis" das Walther LG400? Ist es wirklich so viel besser? Spanne ich bei mir Zuhause ein billiges Feinwerkbau ein, dann erziele ich genauso ein Trefferkreis mit 5,4-5,8mm, wie mit dem teuren Anschütz 9015.


    Selbst schieße ich ein Feinwerkbau 800.


    Gruß Thomas

  • TomRR

    Hat den Titel des Themas von „Welcher Unterschied zum 300€ LG oder 1800€ LG“ zu „Welcher Unterschied zum 3000€ LG oder 1800€ LG“ geändert.
  • Hallo Thomas,

    Geld ist bei vielem eine gute Antwort, so auch teilweise hier...

    Es ist immer auch eine Frage, welches System einem vom Schussablauf her besser liegt oder wo das Schaftkonzept am besten zum Anschlag passt.

    In Sachen Streukreise geben sich die meisten Gießkannen nichts mehr heute...

    Einfach das schießen, was einem am besten liegt.


    Gruß Ritter

  • Sind die Systeme so unterschiedlich vom Auslösen?


    Beim E-Gewehr muss die Auslösezeit länger sein, kürzer als ein mechanischer Abzug ist eigentlich gar nicht möglich?


    Merkt man von Gewehr zu Gewehr einen Unterschied vom Auslösen bzw. den Schussablauf? Die meisten haben ja keine Bewegung mehr nach dem auslösen vom Schuss.

    Gruß Thomas

  • E-Abzüge sind besser einstellbar und haben eine sehr gute Konstanz...., bei Walther hat die Dinger Artem Khadjibekov (der Olympiasieger, heißt russiche Technik wo Umarex nichts Verbrechen kann) zusammengebaut, sind eigentlich ganz schön zu schießen...., ich habe bei meinem Lg 400 Anatomic einen mechanischen Abzug verbaut.

    Auslösezeit sollte eigentlich gleich sein....

    Ich zumindest bilde mir ein, dass ein Anschütz anders schießt als mein Walther, ist aber auch nur Gefühlssache...

    Ausprobieren !

    So lange Dir der Schaft liegt und es vom Gefühl her passt ist egal was drauf steht !


    Grüße

  • Hi Thomas,

    heutzutage geht meines Erachtens der Trend zu Gewehren, die für Alles und Jeden passen und ansprechen sollen.

    Ein Beispiel dafür, schwenkbare Hinter-schäfte usw. Um so mehr verbaut wird oder verstellt werden kann, desto teurer der Preis. Zudem treiben spezielle Materialien wie z.B. Edelstahl und Carbon, wie beim One den Preis nach oben. Walther brachte schon vor Jahren mit dem

    Carbontec ein Modell heraus, daß damals schon die 5000DM-Marke knackte. Die Hersteller senken ihre Kosten mit einem

    Einheitsmodell erheblich, deshalb denke ich, werden in naher Zukunft mehrere Hersteller auf diesen Zug aufspringen.

    Die Modelle mit geringerem Preis (2000€

    abwärts) sind meistens mit Holzschaft und aktuellen Systemen in abgespeckter

    Version (Anbauteile usw.)


    mfg

  • Es gibt eine alte Schützenweisheit die besagt „der Lauf schiesst und der Schaft trifft“.

    Klingt ziemlich abgedroschen aber es stimmt im Prinzip.

    Eingespannt sind alle Pressluftgewehre der namhaften Hersteller in der Lage gute Streukreise zu produzieren und zu reproduzieren. Nur muss der Schütze dies auch umsetzen können. Genau da kommen die verstellbaren Schäfte ins Spiel. Je optimaler der Schütze diesen auf seine Bedürfnisse einstellen kann umso leichter fällt es ihm gute Ergebnisse zu erzielen.

    Und damit der Schaft für möglichst viele Schützen nutzbar ist, sind die Verstellbereiche dementsprechend groß.

  • Ich habe mir anfang des jahr ein neues walter lg 400 anatomic gekauft (mit mechanischen abzug). zur auswahl stand noch ein walther lg 400 expert mit e-abzug.

    Hauptgrund für das anatomic gewehr ist das ich es angenehmer, wegen dem holzschaft finde. Ein vereinskamerad hat ein gewehr mit e-abzug und hat mit der kälte probleme. bei uns auf dem Lg stand ist es im winter seeehr kalt:rolleyes:

  • Ein vereinskamerad hat ein gewehr mit e-abzug und hat mit der kälte probleme. bei uns auf dem Lg stand ist es im winter seeehr kalt :rolleyes:

    Was für ein Gewehr ist das denn ? Sind das Probleme mit der Konstanz im Auslösen oder tut sich mal garnichts ?


    Grüße

  • ist das neue lg400 anatomic


    er sagte der akku wäre geladen und es hat sich nichts getan. dann hat er den akku auf dem stand geladen ca. 15 min und danach hat sich wieder nichts getan

  • eigentlich wie die Probleme wie beim Handy, ist die Umgebungstemp. ziemlich tief, entleert sich der Akku von 80% einfach auf 20%.

  • Also mein altes Handy wollte bei -15 Grad nicht mehr, ging dann aber auch nicht mehr an...

    Ich gehe aber nicht davon aus, dass das so kalt war.

    Sollte bei "bisschen" kalt aber nicht sein.


    Grüße

  • Wenn es den Akku wie beim iPhone verbaut hat, dann wundert mich da nichts mehr, der versagt bei 5-10 Crad schon ;)

  • bei uns ist leider aussen temperatur = stand temperatur ||


    aber zurück zum thema:


    ich würde sagen egal ob fwb, anschütz oder walther alles sind top gewehre und es ist halt eine geschmacksache.

    ich würde lieber bisschen mehr geld in hand nehmen als mich später zuärgern das man nicht soviel verstellen kann oder man anbauteile neu kaufen muss.

    normal halten die gewehre ziemlich lange.


    bei uns schiessen einige noch mit einem fwb 601 und das ding trifft auch noch.

  • bei uns ist leider aussen temperatur = stand temperatur ||

    Vorteil im Winter ist, dass man auf diese Temparatur eingestellt ist, heißt: Der Gegner schießt 10 Ringe weniger, weil er friert !

    Wie schon Königstiger schrieb: Schaft muss passen, sonst nützt auch die teuerste Gießkanne nichts.

    Wenn einem das Feinwerkbau 601 einfach super liegt und man damit 395 schießt, warum nicht ?

    Da heißts dann alles mal ausprobieren.

    Ich würde dabei direkt auch den Trainier o.ä. mitnehmen, dass er mal von außen schauen kann.

    Übrigens: Wenn jemand mal meine beiden Anatomics probeschießen will kann er das gerne tun, einfach melden.


    Grüße

  • Hi ;)

    schieße ein Tesro RS100 Pro, im Training bring ich es schon an die 394, beste Ergebnis damit 398. Jedoch Zehntel fehlts bei mir, muss mit ca. 410,0-413,0 Ringe zufrieden sein.

    Ob das mit einem neueren Modell besser wäre, weiß ich nicht. Beim einschießen hatte ich damit ein Streukreis von 5,7mm.


    Schöne Grüße Tobi ;)

  • Umso mehr man verstellen kann, desto größer sind die Fehlerquellen. Leichter tue ich mir nicht, mit einem neuen LG, wo man jeden Scheiß verstellen kann. Oft kommen dann noch Probleme mit der SpO dazu.

    Ich habe mir vor 3 Jahren ein neues bzw.

    altes LG zugelegt nachdem ich mit dem

    Fwb 800X überhaupt nicht zurecht kam.

    Habe das 9003 S2 System von Anschütz gekauft (neu) und den alten Schaft vom 9003, der damals schon 10 Jahre auf dem Buckel hatte. Bin mehr als zufrieden damit.

  • Es gibt halt Sachen, die man verstellen können muss..., die braucht man dann auch unbedingt, wie z.B. eine Verstellbare Backe.

    Der Trend geht eher in Richtung alles verstellen zu können, was irgendwie technisch machbar ist.

    Ich denke, dass es da vieles nicht braucht, wie z.B. einen Schwenkbaren Hinterschaft.

    Beim Einstellen sollte man sowieso nicht versuchen das Rad neu zu erfinden...., bringt relativ wenig und es verleitet einen eher dazu die Fehler bei seiner Ausrüstung zu suchen anstatt bei sich selbst, denn basteln kann man ja immer...


    Grüße

  • wie schießt denn ihr da Wettkämpfe? Ist da nichts reglementiert?

    Ist in der Sportordnung festgelegt.

    Aber in unteren Ligen interessiert das keinen, wie kalt es ist, an Vorschießordnung etc. hält sich bei Wettkämpfen auch keiner.


    Grüße