es beginnt im Kopf

  • Super-Sprung-Pistole.....


    Ja diese Aussage ist schon provokant, aber es ist bei mir zum Thema SSP und Sprungverhalten so viel aufgelaufen aus allen Leistungsschichten des Schießsports, das dies einfach angesprochen gehört.

    Die Problematik die das mit sich bringt, haben wir gerade im Forum erlebt.

    Schießen, da spielt sich viel im Kopf ab, konfrontiert mit diesem Thema wurde ich glaub das erste mal als Boris Wimbeldon gewann so mitte der 80iger, in einem Interview nach dem Sieg meinte er, diesen Sieg hätte er im Kopf gewonnen. Mentale Stärke usw….

    Man hört es, nimmt es zur Kenntnis und gut.


    1998 etwa 13 Jahre später bei der DM 9mm, ich war super gut vorbereitet, flogen die Bohnen nur so rein, nach dem Vorkampf neuer deutscher Rekord 7 Ringe mehr als der alte, ich hatte an diesem Tag eine nie zuvor dagewesene frische im Kopf über den gesamten Wettkampf. Es war nur geil.

    Auf dem Weg zum Finale dann, sag ich noch zu meiner Frau, ich hau die jetzt alle rein, so war es dann auch, fast.


    Es hat 13 Jahre gedauert bis ich die Basic hatte, Boris zu verstehen, und ich verstand ihn ab diesem Moment. Vorher war das nur eine bedeutungslose Metapher.


    Noch ne kleine Randnotiz dazu,

    Ein Mentaltrainer hatte mir lange im Vorfeld eine Technik erklärt, wenn so ein Zustand jemals erreicht würde, diesen dann in absoluter Konzentration sofort Zeitnah konservieren und abspeichern.

    Um in der Zukunft bei einem ähnlich wichtigen Wettkampf im Vorfeld diesen Zustand mental wieder her zu stellen, man projeziert dieses Gefühl in einen 11/2- 2m großen gedachten Kreis vor sich auf den Boden und begibt sich in einem großen Schritt in diesen Raum und stellt mental den Zustand vollends her.


    Gedankensprung, wir können alle Auto fahren, wir hätten die Chance in Hockenheim ein DTM Auto selbst zu steuern,

    Instruktor Sebastian Vettel erklärt alles, wie die Linie fahren usw jede Kurve Haarklein ………… keiner hätte eine Chance das auch nur annähernd aus zu führen, weil die Basics fehlen.

    Erklärungen auch vom besten Autofahrer der Welt nützen nix, weil 100000 selbst gefahren Renn Km als Basic fehlen.


    Warum das alles ?

    In einigen Posts hab ich immer wieder darauf aufmerksam gemacht wie wichtig es für einen Schützen ist alles in Frage zu stellen, offen zu sein, laufend jeder Position gegenüber, je größer der Abstand zur Spitze ist umso wichtiger diese Vorgehensweise, es gibt Luft nach oben, diese gilt es zu verringern, wo überall Spielräume sind ist unklar alles kann es sein, auch die neue Pistole, als gesamtes, oder nur der Griff, der Abzug was auch immer.


    Es gibt jetzt Herrschaften hier, die so überzeugt sind von Ihrem Tun und Ihren Einkäufen, selbst harte messbare Fakten werden hier ignoriert, nur um mit dem eigenen kleinen Ego vermeintlich ins reine zu kommen. Man macht ja keine Fehler !!!!!

    Hier wird von der Denke her so früh zu gemacht das überhaupt keine Basics, in Richtung freie Gedanken entstehen können, nur weil einmal eine Entscheidung oder ein Kauf getroffen wurde, heist das nicht, das es der Weisheit letzter Schluss sein muss.

    Wer sich so selbst blockiert. wird über ein bescheidenes Maß an Erfolg nicht hinaus kommen, weil dieses eingeschränkte Gedankengut weitgehend alle Handlungen bestimmt.
    Die bestimmen den Erfolg, wie wir wissen, die sind Messbar.

    Eine Geradlinigkeit ist unbedingt Voraussetzung allerdings gepaart mit Biss und offenem Weitblick und nicht mit Sturheit.

    Wer hat die Basic das zu erkennen, und arbeitet Zentral damit, oder wer nimmt es als Metapher war und speichert dies ab.


    Das ist in unserem Sport die Grundlage, wer es abspeichert, sollte wissen das es da noch eine offene Baustelle gibt und unbedingt auf ein Aha Erlebnis hinarbeitet um dieses greifbar zu machen………

    Ich habe viele Sportliche Schulungen, Persönlichkeits- und Führungskräfte Seminare erleben dürfen.

    Manchmal mit einem sofortigen AHA Erlebnis, manchmal kam es erst Monate oder Jahre später,

    Oha, sooo hat er das damals gemeint !

    Es kam wenn die Reife dazu erreicht war und ich möchte nicht wissen worauf es manchem Referenten ankam bei seinen Ausführungen, die bis Heute mangels Basic überhaupt nicht angeklungen sind.


    Das ist ein nur kleines Segmet aus dem Thema ‘‘ im Kopf gewonnen‘‘


    Also wer es nicht schafft seinen Kopf frei zu konditionieren, weiter so, die Konkurrenten freuen sich !?………..

    Und Otto es wird auch nicht besser wenn man, bei bescheidenen Kommentaren von SIGX5 der vom schießen nun mal nicht viel versteht, Likes vergibt…………..


    grüße no.limits Der direkte Weg zwischen 2 Punkten ist eine gerade Linie........

    Steyr EVO/E
    Match Gun MG2E / MG5E
    Felix Team 45 ACP
    SIG 210/6 Full Race Gun, Oschatz

  • Du hast 100% recht. Das Match wird im Kopf gewonnen.

    Ab einem gewissen Leistungslevel ist die Technik abrufbar.

    Gute Hardware verhilft zu weiteren Vorteilen.


    Aber wie viel von dem, was insgesamt an Können und Technik vorhanden ist, abrufbar ist, entscheiden die kleinen blauen Männchen im Kopf, die dort gerade Stepptanz üben.

    Wer es schafft, die kleinen blauen (grünen, roten...) Männchen zumindest während des Wettkampfes zu seinem Trainer zu schicken, damit der den Kindergarten betreuen soll, hat schon gute Karten.


    Das Geheimnis ist, in den "Flow" zu kommen. (Alles funktioniert, man ist einfach gut drauf, die guten Treffer purzeln einfach so...)

    Dafür gibt es Mentaltrainer. Aber auch die können nur mit Wasser kochen.

    Jeden Tag ´ne grüne Tat: Verbieten, was ein andrer mag!
     
    "Das Scheibenbild zeigt zum Schützen." (DSB Sportordnung 0.4.1.1)

  • Hallo,


    ich kann leider dem Startpost nicht 100% zustimmen, was die Hardware betrifft.

    Aber das ist ja nur meine Meinung. Ich möchte damit auch nicht provozieren oder einen Streit vom Zaun brechen.


    Was ich aber sehr interessant finde sind die Aussagen über das Mentaltraining.

    Beim Leistungstrainer wird ja die Sportpsychologie gestreift.


    Gibt es Quellen für gutes Mentaltraining für den Schießsport.

    Auf welche Kriterien sind zu achten wenn ich mich auf die Suche nach einem Mentaltrainer mache.


    Ich komme aus dem Saarland, was wohl in dieser Hinsicht nicht reich gesäät ist.

    Also wenn ich so meinem persönlichen "Tunnel" etwas näher komme und Infos für meinen Weg bekomme heraus damit.


    VG

    sam

    DSB Schütze


    LuPi, SpoPi, FreiPi, Pistole/Revolver

  • Hallo sam,


    mir hat für meine ersten Schritte zum Verständnis der mentalen Situation im Wettkampf ein Buch sehr geholfen: "Gut sein, wenn's drauf ankommt" von Hans Eberspächer. Ist zwar nicht für Schützen geschrieben, aber alle Sportler, Piloten, operierende Ärzte müssen auch Höchstleistungen auf Abruf erbringen und die Basiselemente sind die gleichen. Die 15 € sind gut angelegt, selbst wenn man nur eine Erkenntnis zur Weiterentwicklung mitnimmt.


    Ein kleines Zitat daraus:

    "Vor diesem Hintergrund ist die im Hochleistungssport verbreitete Unterscheidung zwischen (nur) Training und (wichtigem) Wettkampf hochgradig unprofessionell: Zu einer Tennisspielerin habe ich in diesem Zusammenhang einmal gesagt: „Entweder spielen wir Tennis oder nicht...“, als sie Fehler herunterspielte, weil es ja „nur“ im Training sei. Ihre Profession war, Tennis zu spielen mit allem, was sie hatte, und nicht Fehler zu gewichten. Training hin, Training her."


    Califax :

    Ich helfe mir immer noch mit einem verinnerlichten Prozessablauf, z.B.: Zentrierung/Gedankenstopp in den letzten Minuten vor dem Start, Focus auf Atmung bzw. Herzschlag während der Pausen zwischen den Serien, Mantras im Schussablauf während der Serien ... Aber den von Dir beschriebenen "geilen Überflug" hatte ich noch nie.


    Was für Zwischenziele kannst Du empfehlen, damit man irgendwann den Flow erreichen kann? Oder ist das eine Begabung, die man entweder hat oder nicht hat?

  • Oder ist das eine Begabung, die man entweder hat oder nicht hat?

    Das ist keine exakte Wissenschaft. Den "Flow" kann jeder bekommen, aber niemand kann ihn erzwingen.

    Was man tun kann, ist die Bedingungen herzustellen, in denen es möglich ist, den Flowzustand - zumindest teilweise - zu erreichen.
    Schon 70% Flow sind super!


    Ich empfehle die Bücher von Michael Draksal, die sind z.T. auch extra für den Schießsport geschrieben worden.


    Ich helfe mir immer noch mit einem verinnerlichten Prozessablauf, z.B.: Zentrierung/Gedankenstopp in den letzten Minuten vor dem Start, Focus auf Atmung bzw. Herzschlag während der Pausen zwischen den Serien, Mantras im Schussablauf während der Serien ...

    Genau das ist vollkommen richtig. Durch ein ritualisiertes Vorgehen kommt man schneller in den Zustand, in dem die Gedanken nicht mehr stören.


    Aber den von Dir beschriebenen "geilen Überflug" hatte ich noch nie.

    Du erinnerst dich nur nicht mehr dran ... :-))


    Manchmal ist die Phase nur sehr kurz. Einer meiner jungen Schützen schoß in einem wichtigen Wettkampf plötzlich - als erste Schüsse der ersten Serie - 6 Zehner hintereinander. Hatte er noch nie geschafft. Das war Flow! Danach, als er das realisiert hatte, setzten wieder die Gedanken ein und ... es purzelten die Achter.

    Jeden Tag ´ne grüne Tat: Verbieten, was ein andrer mag!
     
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  • Das ist keine exakte Wissenschaft. Den "Flow" kann jeder bekommen, aber niemand kann ihn erzwingen.

    Ich wage jetzt mal einen kühnen Vergleich, ich gehe jetzt mal davon aus das so ein ähnlicher Zustand wie ''high'' sein könnte, erreicht durch irgendwelche Drogen.

    Als ewiger Anti Alkoholiker, und Nichtraucher kann ich da nicht mitreden nur vermuten.

    Der Flow ist durch selbst erreichte Umstände zustande gekommen.

    Ich persönlich konnte dieses erste Mal von der intensität nie mehr erreichen.

    Jahre später, in München, musste damals stechen mit der Spo Pi um Silber, hab den ganzen Nachmittag technisches Duell training gemacht, war dadurch extrem gut vorbereitet, konnte das Stechen mit 50 Ringen auch gewinnen, auf dem Podest stand ich dann eines unter Uwe Pottek, ehemalige Olypiasieger Freie Pistole. Dieser Umstand München DM, gutes Wetter, kleines Zeitfenster zwischen Stechen und Siegerehrung, das Stechen so suverän gewonnen und dann neben einem Oplympiasieger zu stehen, löste damals auch so einen Flow aus, aber nicht so stark wie beim ersten Deutschen Rekord.

    Wir kennen uns ganz gut, Uwe und ich haben uns oft gekrabbelt um Platzierungen, aber auf dem Podest waren wir nur dieses eine mal zusammen.

    Die Umstände können differieren, die intensität auch, beeinflussen durch Geisteshaltung, gute Vorbereitung, optimale Umstände geht bedingt. verzwingen oder bewusst darauf hin arbeiten geht gar nicht.

    Meine Erfahrungen zum Thema.


    grüße Bernd

    Steyr EVO/E
    Match Gun MG2E / MG5E
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    SIG 210/6 Full Race Gun, Oschatz

  • ich kann leider dem Startpost nicht 100% zustimmen, was die Hardware betrifft.

    Aber das ist ja nur meine Meinung. Ich möchte damit auch nicht provozieren oder einen Streit vom Zaun brechen.

    Hallo sam1371


    wir brauchen keinen Streit vom Zaun brechen diesbezüglich. Aber interessieren würde es mich wie Du zu dieser Meinung kommst, vor allem wieviel fundiertes dabei ist.

    Entscheidend ist doch ob Du einer derjenigen bist, die die zur Debatte stehenden Konkurrenten Pardini und Match Guns paralell selbst live geschossen hast, oder ob Du zu der Truppe gehörst die nur einschlägige Erfahrungen hat.

    Ich bin der SSP sehr kritisch gegenüber eingestellt, aus eigener Erfahrung, hier im Forum habe ich aber immer von denen die Bestätigung bekommen das es stimmt, die alle beteiligten Waffen auch life kennen und selbst geschossen haben.

    Ich muss dazu sagen, nach Einführung und Vorstellung der Waffe seiner Zeit, war ich mehr als begeistert, die technische Beschreibung hat mich richtig vom Hocker gerissen.

    Bis ja bis zum folgenden Vorfall..... ( ich hab den schon mal gepostet, und hier wieder einkopiert )

    Eine Story aus dem Leben gegriffen:

    Ich glaube es war 2012 bei der DM nach der Siegerehrung hat mich ein bis dahin einunbekannter Sportler abgefangen, und meinte er hätte mich jetzt schon einige Jahre auf dem Schirm wegen der Match Gun, er würde sich dafür interessieren, und gerne Probeschiessen. Kurzer smaltalk und Adressaustausch.

    Wochen später kam ein Anruf, von besagtem Sportler er würde mein Angebot zum Test optionieren, Freitagabends wurde ein treffen vereinbart, er käme aus Richtung Saarland, in meinem jugendlichen Leichtsinn wollte ich noch wissen was er den jetzt schiesst, SSP die knappe Antwort.

    Nach dem Telefongespräch bekam ich dann wirklich bedeken und sprichwörtlich Schweissausbrüche, wenn ich an die bis dahin mir unbekannte SSP dachte.

    Modernste Konstruktion, alles was technisch machbar ist ist, wurde in der Waffe umgesetzt, inklusiv pneumatisches Dämpfungssystem.

    Tagelang hab ich mit mir gerungen den Termin abzusagen, den Mann aus dem Saarland anreisen zu lassen, um mir dann einen Anschiss ein zu fahren das sich die lange Anfahrt gar nicht gelohnt hat.

    Das Treffen kam, kurze Einweisung von mir.......... dann der erste Schuss, und ich werde das nie vergessen, diese leichte Kopfdrehung von Ihm in meine Richtung, ungläubiger Blick, ich denke noch jetzt kommt der Einlauf, waoh waoh, die springt ja nur den halben Weg wie meine SSP, wie elegant, ich schenke diesen Ulmer Schrott Deiner Jugend!

    Soweit kam es dann doch nicht, aber am nächsten Tag hatte Gehmann eine MG2E weniger. Im übrigen heute weiss ich er schiesst hauptsächlich OSP in der Altersklasse ganz weit vorne.

    Er schiess OSP und Standard ganz weit vorne national, das sind Leute auf der Ebene die richtig schiessen und so was beurteilen können!

    An besagtem Abend gab es dann für mich auch das SSP debüt, ich muss es nicht mehr haben, es bringt einen nicht weiter.
    Im verhältnis zur MG2 springt das Teil wie ein Gaul !

    Live erlebt,


    grüße Bernd

    Steyr EVO/E
    Match Gun MG2E / MG5E
    Felix Team 45 ACP
    SIG 210/6 Full Race Gun, Oschatz

  • Wenn man jetzed böse wäre könnte man sagen man kann Großkaliber imitieren :/.

    Aber wir sind ja ganz nett.

    Ich denke mal das die geistige Einstellung super wichtig ist, gibt genug Leute wo dann 30 Ringe wenns um was geht draufgehen.

    Merke ich ja bei mir selber habe einmal den Fehler gemacht mir Gedanken um nen Wettkampf zu machen und schon wars vorbei.

    Ich fahre eig. immer damit ganz gut wenn mir im Moment des Wettkampfes das ganze egal ist (sprich da ist kein Gedanke an ein Wettkampf, dass ist für mich eher ein Training wo anders wo keiner was von mir will).

    Also schon wichtig, aber besonders wichtig wenn man einen bestimmten Leistungsraum erreicht hat.


    Bei Waffen ist es denke ich so, dass natürlich so Aussagen wie "Spitzenschütze(.....) xy schießt Waffe xz die brauchst du für hohe Ergebnisse! ", "Die Waffe ist super es gibt nichts besseres! " etc, nicht unbedingt förderlich sind.

    Aber auch Aussagen die bestimmte Waffen zu diskreditieren (es sei da mal hingestellt ob das stimmt oder nicht) finde ich nicht förderlich.

    Natürlich ist ein Hinweis, dass z.b." an einer Waffe Bauteil xy nicht gut ausgearbeitet ist weil zx" ist natürlich was anderes.

    Es gibt genügend Leute die heute noch mit uralten Waffen die veraltet sind etc. super Ergebnisse schießen (was wohl auch daran liegt man sich darauf eingeschossen hat), man sollte denen es auch nicht absprechen.

    Sollen doch die Leute die SSP oder irgendetwas anderes schießen glücklich damit werden und evtl. auch gute Ergebnisse schießen, der andere muss es ja nicht.


    Gruß Ritter

  • Wenn ich mir das so durchlese könnten alle nicht-Match-Guns-Schützen in Zukunft die kleine bohrende Frage nach nicht optimalem Material mit sich herumtragen und unbewusst damit vielleicht no.limits und anderen Meisterschützen im Wettkampf genau das Quentchen Vorsprung geben, dass sie für den Gewinn brauchen ;-)


    Kurz gesagt stelle ich mal die These auf, dass psychologische Wettkampfführung ein effektiveres und von manchen ergeizigen Schützen durchaus bewusst genutztes Mittel ist, um den Gegner zu überrunden. Die Wahl der Waffe ist da wahrscheinlich nachrangig, solange das Ding präzise/wiederholgenau und zuverlässig arbeitet und sich optimal auf den/die Schützen/Schützin anpassen lässt.


    Abseits von OSP, wo man mit einer Walther SSP möglicherweise wirklich Nachteile hat, wird man mit einer SSP eine gute Waffe besitzen. Und mit der MG2 hat man bestimmt auch eine gute Waffe. Bei Sportpistole aber technisch keine Vorteile. Das Ding löst wie gewünscht aus und trifft. Noch was?


    Wie wäre es statt solchen Ansätzen, der Konkurrenz Flöhe in Bezug auf deren mangelhaftes Material ins Ohr zu setzen die Variante, eine Waffenstörung zu simulieren, um das Mitbewerberfeld aus dem Konzept/flow zu bringen. Auch sehr "witzig" - und ich wette sowas wird praktiziert und sogar geübt! In meinen Augen unsportlich, aber so kommt man weiter...


    Das Thema Waffen könnte man doch wirklich mal neutral und sachlich in einer Tabelle oder eigenen Rubrik abhandeln, damit die Wahl/der Kauf in Zukunft leichter fällt, weil man vorher schon weiss, was man von der Waffe, dem dazu gehörenden Hersteller, aber auch in Bezug auf Ersatzteil- und Zubehörversorgung etc. erwarten kann.