Walther K500 o. Anschütz 54.30

  • Hallo zusammen,
    im August kann ich endlich meine WBK beantragen, damit ich mir mein eigens KK Gewehr kaufen kann.
    Dies bezüglich war ich letztes Wochenende auf der bayrischen Meisterschaft in München und habe mir einmal die aktuellen KK Modelle angeschaut.
    Dort haben mir das Walther KK500 und das 54.30 von Anschütz besonders zugesagt. Ich bin mir in meiner Entscheidung noch nicht ganz sicher, welches KK das bessere für mich ist.
    Das Gewehr muss auf jedenfalls bedienerfreundlich und genügend Verstellmöglichkeiten bieten, damit ich zwischen den Disziplinen KK 100m und KK liegend einfach und schnell umwechseln kann.

    Ich schieße seit 9 Jahren mit meinem Anschütz Luftgewehr größtenteils erfolgreich auf Meisterschaften, RWK, etc. und würde eigentlich auch zu einem KK von Anschütz greifen.
    Leider finde ich keine Erfahrungsberichte, Videos oder ähnliches über das 54.30 im Internet, ebenso überzeugt es mich nicht gerade, wenn das Gewehr eine Lieferzeit von nur 2 Wochen hat, wenn man im Vergleich auf das KK500 ca. 6 Monate darauf warten muss. Das macht es natürlich nicht einfacher eine Entscheidung zu treffen.

    Ich persönlich wäre auch offen für ein Walther, es wirkt besser durchdacht und das Gewehr kann man individueller auf den jeweiligen Schützen einstellen. Ich kann mich, aber auch irren in meinem Urteil.
    Vielleicht könnt Ihr mir mit euren Erfahrungsberichten hinsichtlich dem KK500 oder dem 54.30 weiterhelfen.

    Vielen Dank schon einmal im Voraus.

    Gruß ICE

  • Wenn es um die Verstellmöglichkeiten geht kommt es auf die Schäfte an.

    Walther hat mit dem Anatomic und den Aluschäften super Verstellmöglichkeiten, Anschütz hat nur noch (außerhalb von Lagerware und Standardgewehren) Aluschäfte.

    Den Walther Schaft kann man schränken (was eig. meißt Unsinn ist), dennoch gilt besonders bei solchen Preisen einfach testen welche Konzepte da besser passen wobei sich mit Adaptern auch viel Regeln lässt.

    Vorab ich muss im folgenden nicht immer recht haben und die alten Hasen können mich gerne berichtigen;

    Wenn ich böse wäre würde ich sagen, dass das 54.30 nen teures Abgeflextes 54 System ist.

    Die Vorteile bei einem 30mm kürzeren System sind die bessere Erreichbarkeit im Anschlag bei kurzen Armen.

    Anschütz schreibt auch, dass dei Steifigkeit der Hülse um 33% verbessert wurde (ob das was bringt kann ich nicht sagen, ich denke abe das sich das nur im geringen maße auswirkt).Desweiteren soll die Schussentwicklungszeit geringer sein, auch das System soll Langlebiger sein.

    Ich denke aber mal das man mit einem alten 19xx oder 18xx System billiger und gleich gut bedient ist, mein KK Gewehr ist auch schon an die 30 Jahre alt und schießt noch wie am ersten Tag.

    Das KK500 hat im Forum schon einen Theard und FeinWalter500 kann sicherlich von seinen Erfahrungen berichten.

    Durchdacht ist es aufjedenfall besonders die Systemhülse.

    Gilt aber wie bei allem einfach mal Testen

    Du kannst mal bei Targettalk gucken, da sollte es Erfahrungsberichte geben.

  • Hallo Ritter

    Das System 54.30 bedeutet, daß das Auswurffenster um 30mm zurückgesetzt und das Schloß und der Schlagbolzen um 30mm verkürzt wurde.

    Insgesamt wird das System nicht kürzer gebaut

    Gruß Tom

  • Vielen Dank für eure Beiträge.

    Die Threads über das KK500 sind viel versprechend. Ich werde wohl das KK500 einmal bei einem Händler oder vielleicht direkt wenn es möglich wäre bei Walther testen.

  • Das Gewehr muss auf jedenfalls bedienerfreundlich und genügend Verstellmöglichkeiten bieten, damit ich zwischen den Disziplinen KK 100m und KK liegend einfach und schnell umwechseln kann.

    Ich schieße seit 9 Jahren mit meinem Anschütz Luftgewehr größtenteils erfolgreich auf Meisterschaften, RWK, etc. und würde eigentlich auch zu einem KK von Anschütz greifen.

    Möchtest du auch mit Dreistellung anfangen? Dafür sind die modernen KKs vor allem gedacht

    Was heißt erfolgreich? Was schießt du so für Ergebnisse bei Luftgewehr und KK 100m und Liegend?

    Ansonsten wenn du fragen hast, schreib mir einfach mal privat oder hier im Forumsbeitrag.

    Wettkampfbestleistungen:
    LG 40 Schuss: 390, 60 Schuss: 580 mit meinem Feinwerkbau 800X

    KK liegend: 586, 3x20: 560, 3x40: 1132 mit meinem Walther KK500 E im Tec-Hro fanatic Schaft

  • Hallo mancrazy,


    ja ich tue es in Erwägung ziehen den Dreistellungskampf auch noch anzufangen, deswegen mein Fokus auch auf diesen zwei Gewehren liegt.


    Erfolgreich schießen ist immer eine Definitionssache, ich habe spät mit dem Schießen angefangen (Jugendklasse), weshalb ich mich bei Wettkämpfen anfangs schwer tat, außer einem 3. Platz auf dem Landesschießen und waren die Ergebnisse nicht zufriedenstellend für mich :(


    Die Leistungssteigerung kam erst so richtig zwischen Junioren und Schützenklasse.


    Im Moment schieße ich im Training mit dem Luftgewehr im Durchschnitt ca. 385 Ringe.


    Mit dem KK Schießen habe ich letztes Jahr im September angefangen, es ist aufjedenfall noch Luft nach oben.


    KK 100m: ø281 Ringe


    KK liegend: ø285 Ringe


    Die KK Disziplinen schieße ich alle mit einem alten Anschütz KK Gewehr in einem Holzschaft.


    Dieser bietet leider kaum Verstellmöglichkeiten.

  • Für den Preisunterschied (Listenpreis) würde man dann schon viel Zubehör für 3-Stellung dazukaufen können,

    Wenn ich mich aber zwischen diesen beiden entscheiden müsste wäre das KK500 meine Wahl.

    Nicht alle seine Fähigkeiten und Kräfte soll man sogleich und bei jeder Gelegenheit anwenden. - Baltasar Gracián

  • ja ich tue es in Erwägung ziehen den Dreistellungskampf auch noch anzufangen, deswegen mein Fokus auch auf diesen zwei Gewehren liegt.

    Dann bist du mit so einem Alu Schaft genau richtig

    Die KK Disziplinen schieße ich alle mit einem alten Anschütz KK Gewehr in einem Holzschaft.


    Dieser bietet leider kaum Verstellmöglichkeiten.

    Das ist eben der Nachteil bei normalen Aluschäften. Gibt aber auch Ausnahmen wie den Walther Anatomic Schaft oder Grünig und Elmiger Holzschaft. Letzten Endes musst du ausprobieren was dir besser liegt.

    der Sprung nach dem Schuss beim Alu Schaft ist viel "härter", das war für mich am Anfang eine ordentliche Umstellung.

    Mit dem KK500 machst du auf jeden Fall nichts falsch. Das hast du ja auch die Auswahl zwischen Alu und Holz. Der Preis tut allerdings schon weh...

    vom Preisleistungsverhältnis steht das Anschütz 54.30 dem Walther weit nach, da Walther ein weitaus besseres System hat (Bleiker "Nachbau").

    Über das Anschütz gibt es aber bei weiten nicht so viele Erfahrungsberichte wie beim KK500.

    Wenn du nicht unbedingt ein neues Gewehr willst und nicht so klein bist, dann wirst du mit einem Walther KK300 oder Anschütz 1907 oder 1913 genauso klar kommen. Größe Leute können mit den älteren KKs genauso im Anschlag laden. Der Lauf muss halt gut sein usw.

    m Moment schieße ich im Training mit dem Luftgewehr im Durchschnitt ca. 385 Ringe.


    Mit dem KK Schießen habe ich letztes Jahr im September angefangen, es ist aufjedenfall noch Luft nach oben.


    KK 100m: ø281 Ringe


    KK liegend: ø285 Ringe

    Naja das passt doch eigentlich. Kann man auf jeden Fall drauf aufbauen.

    Wettkampfbestleistungen:
    LG 40 Schuss: 390, 60 Schuss: 580 mit meinem Feinwerkbau 800X

    KK liegend: 586, 3x20: 560, 3x40: 1132 mit meinem Walther KK500 E im Tec-Hro fanatic Schaft