Aufkleber Visierverstellung TOZ 35

  • Wer Russe schießt, sollte sich das merken können:


    H = Nizshe = niedriger (also bei hoch)
    B = Wyschi = höher (also bei tief)


    Pi-Zeichen = Pravo = nach rechts (also bei links)
    Lamda / Winkel nach unten offen = Levo = nach links (also bei rechts)

    Jeden Tag ´ne grüne Tat: Verbieten, was ein andrer mag!

    "Das Scheibenbild zeigt zum Schützen." (DSB Sportordnung 0.4.1.1)

  • Hallo,


    Danke für Deine Übersetzung.
    Jedoch möchte ich mich während eines Tunieres nicht mit diesen (Übersetzungs-)Dingen beschäftigen. Ich als "Jung"-Schütze habe da andere Dinge zutun.
    Daher die Idee das in deutsch und mit Piktogrammen umzusetzen.


    Gruß
    ulange

  • Geht auch anders... (um die Verwirrung komplett zu machen ;-)


    Mit den Schrauben die Visierung da hinziehen, wo der Schuss hin soll:
    seitl. Kimmenschraube rechtsrum drehen = Kimme bewegt sich nach rechts --> Schüsse sitzen jetzt mehr rechts.
    vertikale Kimmenschraube rechtsrum drehen = Kimme bewegt sich nach oben (weil Linksgewinde!!!) --> Schüsse sitzen jetzt höher.


    *grins*


    Hab mir auch einen Aufkleber gemacht, damit ich beim Wettkampf nicht auch nochg daran denken muss...



    netsurfer2002

  • Servus,


    ich habe mir eine Zeichnung mit Beschriftung gemacht und eingeschweißt. Diese lege ich immer neben hin und weiß sofort, wie ich drehen muss!

  • Ich dachte mir, die Ausführung könnte noch ein wenig schöner werden, mit einem randlosen Aufkleber und deutlich lesbaren, weißen Beschriftungen.

    Den Aufkleber kann man auf oder neben die Kimme kleben und je nach Vorlieben ändert sich der Winkel in dem man auf die ruhende Waffe schaut. Das ergibt unterschiedliche Ausrichtungen der Beschriftung. Und es gibt ja Leute, die lieber bei rechts drehen als nach rechts. Die englischsprachige Welt gibt’s auch noch und die Farbe des Holzes der Griffe kann ganz unterschiedlich ausfallen.

    O je, welche Variante soll denn nun erstellen?


    Gruß, Albert


    Sportbootführerschein Binnen

    Timex Armbanduhr, Krups Mixer und Candy Waschmaschine

  • Hi, mein Mann hat auch Toz, er hat sich die Beschriftung auch ausgedruckt und eingeschweisst. So hat man sie immer zur Hand.


    Gruss Jollynchen

    Gruß Jollynchen

  • wobei ich ehrlichgesagt mit diesen piktogrammen nichts anfangen kann (elend anzusehen bei den walther/hämmerli)

    ein ganz klassisches L <-- bei --> R

    ist mir deutlich eingängiger.

    mfsg daniel

  • Daniel, hast ja nicht ganz unrecht. Eindeutig zu Verstehen zumindest im deutschsprachigen Raum.


    Mit,

    La gauche (bei) Droite, Französisch

    Esquerda (bei) Direito, Portugiesisch

    Levo (bei) Prav , Spanisch

    haben andere mit L und R ohne Zwischenübersetzung ins Englische das gleiche Problem wie bei Russisch.

  • Das von Herr der Ringe gezeigte „Lottes“-Piktogramm ist doch endlich mal klar zu verstehen.


    Problematisch ist es nur, wenn man statt dem für mich natürlicheren „nach“ diese unsäglichen, auf Sportwaffen weit verbreiteten „bei“-Krücken im Hinterkopf hat.

    Edited once, last by Strindberg ().

  • Hi Strindberg,


    bin vermutlich viel länger im Geschäft als Du, aber hier musst du mich trotzdem erstmal aufklären.

    was bedeutet ,,bei''-Krücken.


    grüße no.limits

    Steyr EVO/E
    Match Gun MG2E / MG5E
    Felix Team 45 ACP
    SIG 210/6 Full Race Gun, Oschatz

  • Nach meiner Meinung ist zwischen "nach" und "bei" ganz gegenteilige Angabe. Bin "bei" gewohnt und bleibe dabei. Das habe ich im Kopf ins Unterbewusstsein gespeichert. Dazu aber die Frage, gibt es Diopter wo die Drehrichtung anders rum geht?

    Noch etwas möchte ich sagen, in der mir bekannten Bauweise der Diopter gibt es kein Linksgewinde sondern die logische Denkweise Schraube hinein drehen drückt die Diopterscheibe tiefer oder eben nach rechts und in die Richtung verschiebt sich auch der Treffpunkt.

    Wackeln gibt selten Zehner. 😁😜

    Edited 2 times, last by Fendt312v ().

  • Fendt312v : „bei“ fällt mir gewohnheitsgemäß auch als erstes ein, das rächt sich aber dann, wenn ich z.B. mal an einer LPA-Visierung drehe.


    no.limits : Dass Du länger im Geschäft bist, nehme ich auch an (sehr gut so!).

    Ich versuche mal zu erklären, wie ich auf die Vereinfachung ‚,,bei''-Krücken‘ gekommen bin:

    Ich nehme an, „bei“ soll es vermeintlich vereinfachen, die Visierung korrekt zu verstellen.


    Für mein Gefühl soll diese Kennzeichnung eine Vereinfachung darstellen, die mir die Überlegung abnimmt, dass aus einem Trefferbild bei A (z.B. Treffer zu weit rechts) resultiert, dass, wenn die Treffer bei B (weiter links) liegen sollen, ich die Visierung in Richtung „bei R“, also nach links verstelle.

    Das klingt schon wenn ich es schreibe so kurios wie ich es empfinde.


    Das ist in etwa genauso mißverständlich, wie in früheren Windows-Versionen der Klick auf „Start“ um den Rechner herunterzufahren. Daran hatte man sich auch gewöhnt, intuitiv war es aber nicht.


    Aufgewachsen bin ich mit Sportwaffen von Feinwerkbau und Walther, daher denke ich auch immer beim Verstellen von Visierungen an „bei“, intuitiv finde ich es aber trotzdem nicht.


    Nachwuchsschützen haben da meiner Beobachtung nach zuerst Probleme, verständen in meinem Beispiel möglicherweise „L bei R“ (!) und drehen eigentlich folgerichtig zur Korrektur fälschlicherweise in Richtung des Kürzels „L“.

  • Warum wird aus dem verstellen der Visierung eine Wissenschaft gemacht?

    Ausgehend von der Annahme daß es sich immer um Rechtsgewinde handelt kann man sich das ganze doch leicht ohne irgendwelche Aufkleber, Zeichnungen, Markierungen oder sonstwas merken....

    Höhenverstellung: ich drehe die Schraube rein/runter (rechts herum) = der Schuß wird weiter unten einschlagen

    Seitenverstellung : analog dazu nur eben waagerecht

  • Warum wird aus dem verstellen der Visierung eine Wissenschaft gemacht?

    Solange noch diskutiert werden muss in welche Richtung Korn oder Kimme verstellt werden muss ist doch der Hinweis bei eine eindeutige Sache.

  • Warum wird aus dem verstellen der Visierung eine Wissenschaft gemacht?

    Ausgehend von der Annahme daß es sich immer um Rechtsgewinde handelt kann man sich das ganze doch leicht ohne irgendwelche Aufkleber, Zeichnungen, Markierungen oder sonstwas merken....

    Höhenverstellung: ich drehe die Schraube rein/runter (rechts herum) = der Schuß wird weiter unten einschlagen

    Seitenverstellung : analog dazu nur eben waagerecht

    und das stimmt eben nur, wenns n linksgewinde ist :-)

    Denn: Die Okularaufnahme verhält sich wie eine Mutter, die sich durch Formschluss nicht mitdrehen kann
    du ziehts mit der rechtsgewinde-Verstellschraube die Mutter nach oben (weil die verstellschraube ja fixiert ist) , und damit erhälts du mehr hochschuss

  • och nö, das ist jetzt aber auch zu einfach ;-)

    blöd nur, dass das nicht immer gilt

    Suchbild: wer findet den Unterschied und kennt das Waffenmodell?


  • und das stimmt eben nur, wenns n linksgewinde ist :-)

    Denn: Die Okularaufnahme verhält sich wie eine Mutter, die sich durch Formschluss nicht mitdrehen kann
    du ziehts mit der rechtsgewinde-Verstellschraube die Mutter nach oben (weil die verstellschraube ja fixiert ist) , und damit erhälts du mehr hochschuss

    Linksgewinde stimmt, hast recht.

    Ändert aber nichts am Handling den Drehknopf wie ein herkömmliche Schraube zu sehen, also reindrehen, der Schuß geht runter.

    Ich mache das schon immer so ohne mir Gedanken darüber zu machen in welche Richtung herum ich drehen muss gescheige denn auf der Viserung nachzusehen.

    Das ging irgendwann ich "Fleisch und Blut über".