Windows 10

  • Hallo,


    seid ihr schon auf Windows 10 umgestiegen? Wie ist euer erster Eindruck oder was hält euch ggf. noch davon ab? Gab es Probleme beim Update von Windows 7 und Windows 8?


    Beste Grüße


    Gerhard

    Gerhard Seemüller


    „Great minds discuss ideas;

    average minds discuss events;

    small minds discuss people.“

  • ich Beantworte nur die erste Frage: NEIN noch nicht umgestiegen, habe ja auch noch ein halbes Jahr bis ich zahlen müsste für den Umstieg.


    Also so spät wie möglich in diesen Betatest einsteigen.

  • Moin, moin Geronimo,


    ich bin bereits seit der Alpha dabei und muss sagen, dass es bereits da besser lief als Win 8 zu Anfang. Mittlerweile ist es meines Erachtens nach ein würdiger Nachfolger für Win 7 und bietet super Komfort. Der Umstieg ist wie bereits gesagt noch ca. ein halbes Jahr kostenfrei möglich. Kleiner Tipp, bis dahin kann man sich noch super Win 7 Professional auf Amazon für 36 € kaufen und upgraden.



    ich Beantworte nur die erste Frage: NEIN noch nicht umgestiegen, habe ja auch noch ein halbes Jahr bis ich zahlen müsste für den Umstieg.


    Also so spät wie möglich in diesen Betatest einsteigen.

    Der Betatest ist glücklicherweise schon lange durch, ich war dabei ;-)



    Beste Grüße
    Flo

    Walther GSP .22/.32 Wechselsystem
    Feinwerkbau P8X

    Browning FN .22


    Kampfrichter B - national

  • Klar muss man da nicht unbedingt bei den ersten dabei sein, aber ich denke spätestens mit dem Update 1511 kann man Windows 10 durchaus als ausgereift betrachten, den richtigen Betatest haben ja schon die Insider erledigt. Mich begeistert sehr, wie gut Windows 10 auf älterer und leistungsschwacher Hardware funktioniert, bspw. auf meinem Dell Venue 8 mit nur 1 GB RAM. Ein leistungsfähiges System, das sowohl auf älteren als auch auf neueren Geräten gut läuft, das ist irgendwo Zeit geworden. Im Gegensatz zu Windows 8 bietet Windows 10 viele Vorteile für Nutzer klassischer Rechner ohne Touch-Bedienung.


    Ich habe inzwischen alle meine Windows-Geräte aktualisiert. Manche per Update und manche per Neuinstallation. Funktionierte beides problemlos. Auf dem Tablet habe ich erst ein Update gemacht und es interessehalber dann doch noch komplett neu installiert. War zumindest bei diesem Gerät die bessere Entscheidung, denn es lief anschließend etwas schneller als nach dem direkten Update von Windows 8.1 auf Windows 10, obwohl das ja auch fast einer Neuinstallation gleichkommt, so dass ich da nicht wirklich genau sagen kann, was den Unterschied ausmacht.


    Windows 7 wirkt auf mich im Vergleich inzwischen sehr altbacken und träge.
    IMO ein Meilenstein wie damals von 98 auf XP und von XP auf 7.

    Gerhard Seemüller


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  • Hier hat mal jemand zusammengetragen, wo man bei Windows 10 überall seine Privatsphäre schützen muss, und wo man es müsste aber es existiert keine Abschaltmöglichkeit dafür.

  • Bei der Installation kann man vieles abschalten bzw. gar nicht erst einschalten. Die vermeintliche Datensammelwut, ist aber IMO auch den Anforderungen für den Einsatz auf Mobilgeräten geschuldet, man ist es gewohnt, dass das Handy / Tablet viele Dinge von Haus aus kann, ohne dass man sich dort glaube ich groß drüber Gedanken macht, welche Daten dafür notwendig sind und was ggf. damit passiert. Auf dem Rechner schaut man da dann doch etwas genauer hin.


    Aber ich denke da sollte man sich vor allem vor der Entscheidung für ein Betriebssystem seine Gedanken machen. Wenn ein Hersteller es darauf anlegt einen auszuspionieren, dann wird man das kaum komplett verhindern können. Windows von Microsoft, OS X von Apple oder Linux von wem auch immer: Als Anwender kann man bei keinem dieser Betriebssysteme sicher feststellen, ob sich nicht die eine oder andere fiese Funktion im Programm versteckt und muss dem Hersteller da wohl oder übel ein Stück weit vertrauen.


    Da bildet auch Linux keine Ausnahme. Klar, der Sourcecode ist bekannt und ließe sich prüfen, aber wer kann und macht das schon. Die Prüfung wäre außerdem für jedes einzelne Update zu wiederholen. Bewusst oder unbewusst geschaffene Sicherheitslücken können dort ebenfalls jederzeit auftreten. Insgesamt kein Totschlagargument gegen Windows 10, aber gut dass du diesen Punkt angesprochen hast, denn man sollte sich dieser Problematik zumindest bewusst sein.

    Gerhard Seemüller


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  • Nun, im Gegensatz zu einer versteckten bösartigen Softwarefunktion stimmst du hier aber der Ausforschung deine Privatsphäre explizit zu. Das ist dann schon eine andere Qualität. Orwells 1984 wird nun offen sichtbar und du findest es bereits "normal"

  • Ja, irgendwo etwas erschreckend, im Zeitalter der Cloud-Services, wo gefälligst alles mit allem zu kommunizieren hat, aber wohl leider unvermeidbar.

    Gerhard Seemüller


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  • Sicher, dass man nicht bei der Installation pauschal der Möglichkeit von Lauschangriffen zugestimmt hat ;)

  • Das Problem bei Win 10 besteht darin, dass man höchstens noch durch Ziehen des Netzwerkkabels das Einspielen von Updates durch den Hersteller verhindern kann. Über die Updates besteht Zugriff auf alle Funktionen und Einstellungen. Im Ergebnis hat Microsoft die volle Kontrolle über den Rechner und Zugriff auf alle darüber verfügbaren Daten. Siehe auch diesen Artikel: http://www.heise.de/newsticker…z-Windows-10-3057063.html

  • Man glaubt gar nicht wie viele Anwender nie Updates installieren. Da kommt man dann zu einem neuen Kunden und hat ein Windows XP oder Windows 7 vor sich, das noch genau so ist, wie es ausgeliefert wurde, wenn aber jemand die eigentlich längst geschlossenen Sicherheitslücken ausnutzt wären plötzlich Microsoft und Windows schuld. Selbst der Virenschutz, sollte überhaupt einer vorhanden sein, hat da überwiegend schon aufgegeben, weil er meist einen halbwegs aktuellen Updatestand voraussetzt. Ja, das hinterlässt bei Nutzern, die das selbst im Griff haben, einen etwas faden Beigeschmack, ist aber für 99 Prozent aller Nutzer eher vorteilhaft. Interessant wird es, wenn, wie letztes Jahr gleich mehrmals, fehlerhafte Updates ausgeliefert werden.


    Was aktuell noch fehlt, das sind Programme wie Java oder Flash, die sich irgendwo auf jedem Rechner finden, obwohl deren Existenz den Anwendern meist noch nicht mal bewusst ist. Dabei hat man aber gerade bei Java das Problem, dass viele Anwendungen eine bestimmte Version voraussetzen, auch weil Oracle die Sicherheitseinstellungen von Version zu Version zwangsweise mehr und mehr hochsetzt.


    Die erzwungenen Microsoft-Updates empfinde ich insofern als positiv.

    Gerhard Seemüller


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  • Erich Mielke sitzt auf Wolke 7 und lacht den ganzen Tag,weil er sieht wie ein Großteil der Bevölkerung _freiwillig_ sein Privatsphäre gegen,bei genauerer Betrachtung wertlosem, technischen Tinnef eintauscht. Und nur weil Menschen aus Unwissenheit und Dummheit Fehler machen, ist es kein Grund einen professionelle, kommerzielle Angriff auf diese Menschen schön zu reden bzw. zu relativieren.

  • Du verwendest also selbst ein alternatives Betriebssystem? Linux wäre da bspw. eine Möglichkeit, wobei man da wieder die einzelnen Distributionen unterscheiden muss, die teilweise auch heimtelefonieren. Die aktuelleren Betriebssysteme von Apple und Microsoft geben sich nicht viel, was die Datenerhebung und Datennutzung angeht, Windows 7 kommunizierte bspw. annähernd in gleichem Umfang wie Windows 10, allerdings ohne die Konfigurationsmöglichkeiten von Windows 10. Kann man sich sehr schön in Firewall-Logfiles anschauen. Die Frage ist halt irgendwo, ob im Zeitalter des Internets ein lokaler und in sich komplett geschlossener Rechner überhaupt noch zeitgemäß ist, denn 90 Prozent aller Tätigkeiten werden heute ohnehin im Browser erledigt. Das Betriebssystem spielt dahinter eine kleine Rolle. Deshalb ist es heute ja auch so leicht durch andere Plattformen auszutauschen. OS X, Linux oder Windows: Die Kernfunktionen wie Internetbrowser und Office-Paket sind vorhanden und intuitiv benutzbar. Bei spezielleren Anwendungen trennt sich dann die Spreu vom Weizen.

    Gerhard Seemüller


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  • Windows 7 kommunizierte bspw. annähernd in gleichem Umfang wie Windows 10, allerdings ohne die Konfigurationsmöglichkeiten von Windows 10. Kann man sich sehr schön in Firewall-Logfiles anschauen.

    Gewagte Behauptung, wireshark ermittelt da durchaus signifikante Unterschiede was Umfang und Frequenz angeht.

  • Gewagte Behauptung, wireshark ermittelt da durchaus signifikante Unterschiede was Umfang und Frequenz angeht.

    Bei entsprechender Konfiguration aber durchaus im von Dir angezweifeltem Umfang.

  • Wie auch immer. Wie findet ihr Windows 10 als Anwender? Also ich habe letzte Woche den Rechner meiner Eltern von Windows 7 mit Internet Explorer und Office 2013 auf Windows 10 mit Edge und Office 2016 umgestellt und bewusst jede „Einführung“ weggelassen. Sie kamen sofort damit zurecht. Das hätte mit Windows 8 vermutlich anders ausgeschaut. Das von Windows 7 bekannte Bedienschema funktioniert offenbar weiterhin. Nach und nach entdeckt man dann halt die eine oder andere Verbesserung.

    Gerhard Seemüller


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  • Sie kamen sofort damit zurecht. Das hätte mit Windows 8 vermutlich anders ausgeschaut. Das von Windows 7 bekannte Bedienschema funktioniert offenbar weiterhin.

    Genau. Nachdem MS mit Win8 auf die Schna*ze gefallen ist und sich die Anwender nicht haben wie gewünscht verar***en lassen, MUSSTE man ganz schnell mit Win 8.1 einen "Rückschritt" machen. Und so hat man nun Win 10 auch erst mal so belassen. Aber der Automatisierungswahn, der uns Anwender immer mehr in den Hintergrund treten lässt (und nicht als bestimmende Person im Vordergrund) nimmt weiter zu. Aber wir Anwender sind's natürlich auch selbst Schuld. Wer immer und überall alles verfügbar haben will und an den Gutmenschen glaubt, den uns die Politik immer weismachen will, der hat ja keine Veranlassung, an irgendetwas zu zweifeln, wenn nicht gerade "IS" oder ähnliches drauf steht. Ich schüttel manchmal nur mit dem Kopf, wenn ich sehe, wie gerade jüngere Menschen mit ihren persönlichsten Daten umgehen und was alles in den sozialen Netzwerken gepostet wird, und das völlig öffentlich. Oh graus ! Das dieses Klientel sich keine Gedanken über Datenschnüffelei macht, wundert mich nur begrenzt. Leider sind die kritischen Meinungen in dieser Altersklasse zunehmend in der Minderheit.


    Bei der älteren Generation überwiegt der Wunsch nach einfacher Struktur der Arbeit mit der IT. Da ist man mit den zahlreichen Informationen, WIE diese Informationen zusammenhängen und WAS alles abgreifbar ist, schlichtweg überfordert. Das sehe ich in meinem Bekanntenkreis immer wieder. Wenn ich denen erkläre, was man aus den Kisten und IHREM Nutzungsverhalten alles herausholen kann, fallen denen immer wieder die Kinnladen runter. Bestes Beispiel dafür sind immer wieder die "manipulierten" Suchmaschinen-Antworten. Das Handling damit und die Bewertung der Antworten ist für die Generation Ü50 meist eine ziemliche Herausforderung. Datenströme ist etwas, was sie gar nicht einschätzen können und Datensicherheit ist logischerweise etwas, was sie nur sehr begrenzt umsetzen können. Zu ihrer Zeit, als sie im produzierenden Gewerbe waren, legte man Wert auf Qualität und nicht darauf, wie ich den einen Fehler mit einem nächsten stopfen kann (der dann wieder einen reisst). :(

  • Das wirklich entsetzliche für mich, sind die Leute die es eigentliche besser wissen müssten und die, weil es der schnell, der leichte Weg ist, nur mit den Schultern zucken und dem Teufel den Sch... beim f... halten. Um einmal dieses biblische Bild zu verwenden.

  • Das wirklich entsetzliche für mich, sind die Leute die es eigentliche besser wissen müssten und die, weil es der schnell, der leichte Weg ist, nur mit den Schultern zucken und dem Teufel den Sch... beim f... halten. Um einmal dieses biblische Bild zu verwenden.

    Wie sieht denn dein digitales Leben aus? Hast du dein Betriebssystem/Software selber geschrieben? Verzichtest du auch auf ein Telefon (könnte auch abgehört werden) oder ein Handy (Bewegungsprofile...)?


    _
    Ich benutze seit kurzem auch Win 10 und bin relativ zufrieden, wohl wissend, dass ich ausspioniert werde. Die Kacheln bei Win8 haben mich nur genervt bzw. wurden von mir nicht einmal verwendet!
    Ich habe mehrfach den Versuch unternommen auf ein Linux-BS umzusteigen und habe jedesmal entnervt aufgegeben. Mir waren die Einstellungen zu mühselig (ok, der letze Versuch ist auch gut 7-8Jahre her), da bin ich zu sehr auf WIn-BS gepolt.


    Und was den Schutz persönlicher Daten angeht, verwende ich verschlüsselte Ordner (100% Sicherheit geben die auch nicht, aber für zweitklassige Hacker dürften die reichen).

  • Wie sieht denn dein digitales Leben aus? Hast du dein Betriebssystem/Software selber geschrieben? Verzichtest du auch auf ein Telefon (könnte auch abgehört werden) oder ein Handy (Bewegungsprofile...)?


    Nun, seit Edward Snowden und der dann nicht einsetzenden Entrüstung unseres Regimes besitze ich weder privat noch beruflich ein Mobiltelefon. Das heimische Netz wird durch eine Linux FW gesichert die dann auch den geschwätzigen Geräten (Sat-Receiver) den Mund verbietet. Für alle anderen privaten Systeme verwende ich Debian. Und ja, das Festnetztelefon kann auch abgehört werden, ist es doch bei nahezu allen Providern mittlerweile VoIP (selbst beim T hinter der DIV). Vertraulich kommuniziere ich per PGP.


    Axel

    Edited once, last by AxelA ().