Neues Walther KK-Gewehr KK500

  • So wie es aussieht hat Walther ein neues KK-Gewehr vorgestellt.
    Schaut echt geil aus. Hinterschaft abnehmbar.


    Ladehebel für Links- und Rechtsschützen verwendbar! Fotos gibts auf facebook bzw. werden hier sicher bald folgen... :thumbsup:

    Nicht alle seine Fähigkeiten und Kräfte soll man sogleich und bei jeder Gelegenheit anwenden. - Baltasar Gracián

  • Vom Design her wirklich ansprechend.


    Die Schaftschränkung und deren Bauweise ist ähnlich der vom Anschütz 9015. Dieser Art scheint sich vermutlich durchzusetzen.


    Bei der Möglichkeit es sowohl rechts wie links zu nutzen haben sie sich wirklich Gedanken gemacht. Ob das so problemlos bei Schloss geht? Die Bänke scheint jedenfalls definitiv universal für beide Seiten zu sein. An sich eine schicke Backe.
    lediglich beim Griff bleibt das Thema "universal" (links/rechts) ein Problem. Man wird wohl keinen Matchgriff schnell universell für beide Seiten herrichten können. Aber letztlich spielt das keine Rolle. Man macht ja prinzipiell während des Schießens keinen Umschwung von der einen auf die andere Seite. Wobei das im Wettkampf natürlich manchen Schützen dermaßen verwirren würde, dass man daraus einen Vorteil ziehen kann. ;)


    Aber das KK500 erscheint wirklich ansprechend.



    Na, da tut sich ja also so einiges auf dem Markt...

  • Ob das so problemlos bei Schloss geht?

    Ja es geht problemlos! Sehr schnell sogar mit dem Schloss umbau, einfach das Schloss festhalten und drehen, umgebaut in ca.2-3 sekunden und zack hat man ein Linkssystem. Das KK500 hat enorm viele nette Gimmicks. Die Balance vom KK500 ist perfekt und die Lademulde ist sehr weit hinten, man macht keine großen bewegungen mehr beim laden in allen Anschlägen!

    Der PC rechnet mit allem, nur nicht mit seinem Besitzer
    Atomkraft, ja bitte!

  • : :: Na, die Infos klingen wirklich genial! Wen es auch noch eine entsprechend gute Schussleistung hast, da kann dann schonmal eine Art "Neid" gegenüber den (künftigen) Besitzern eines KK500 aufkommen...


    @ ttdenimblue: wenn du Facebook hast, dann schaue einfach mal bei Heinz Reinkemeier vorbei. Dort gibts einen Eindruck. :)

  • Ich bin absolut kein Experte für Walther, daher ist das schwer zu beantworten.


    Eine Einschätzung ist aber die, dass man wohl dieses oder kommendes Jahr mit einem LG500 rechnen kann. Ich schätze das jetzige E-Modell als letzte Stufe des LG400 ein. Entsprechend wäre in absehbarer Zeit ein Nachfolger denkbar... zumal man einiges vom Schaft/Hinterschaft des KK500 übernehmen könnte, man sich hier also Konstruktionsarbeit sparen würde. Eine Schaftkappe aus dem Hause MEC dazu.


    Aber man sollte es mal abwarten.


    Wenn Anschütz das 9015 ONE ab der DM verkauft, warte es Martin schon ein großer Coup von Walther, würde man bei der DM ein LG500 präsentieren.
    Das KK500 blieb bis zuletzt anscheinend geheim, wohingegen Anschütz weder KK noch LG bis zuletzt gehen halten konnte/wollte...

  • Ich denke diese Kugel wird dafür da sein um dem Verschluß immer exakt an der gleichen Stelle zu positionieren.
    Mit wenigen Ausnahmen verriegeln KK Gewehre ohne Warzen am Verschluß sondern lediglich mit dem Kammerstengel in der Systemhülse. Um den Verschluß in der Hülse bewegen zu können sind da ein paar 1/100 mm Spiel.
    Diese wohl Federgelagerte Kugel wird dieses eliminieren indem sie den Verschluß quasi nach oben gegen die Wandung der Systemhülse presst.


    Der Hinterschaft wird so nehme ich an eher verstellbar als abnehmbar sein.
    Der Ausleger scheint mir identisch mit dem des Anatomic zu sein. Sehr stabil ist der nicht. Gerade beim liegendschießen bei welchem ein relativ großer Druck auf die Schaftkappe wirkt neigt der zur schleichenden verstellung während des Schiessens.

  • Gute Idee bezüglich des Kügelchens! @ Königstiger


    Was den Hinterschaft angeht: ja, ich dachte mir auch, dass der eher nur schränkbar als abnehmbar ist. Natürlich, wo ich etwas recht schnell festschrauben bzw. umschrauben kann, da kann ich auch problemlos etwas abbauen und austauschen. Aber hier scheint es wirklich eher um das Schränken zu gehen.


    Die Bedenken oder gar Erfahrungen bezüglich der Haltbarkeit - gerade oder speziell bei den Riemendisziplinen - kann ich nachvollziehen. Die Drücke sind da teilweise doch sehr extrem. Gewollt oder ungewollt. Und da kann es schonmal schnell dazu kommen, dass sich da etwas schleichend verstellt. Zumal es auch genügend gibt, die nicht alle Schrauben immer nachziehen.
    Ich hatte über eine ähnliche Verstellmöglichkeit für die Höhe einer Vorderschafterhöhung speziell für das Kniendschießen nachgedacht, die Idee nach Rücksprache mit einem Metaller aber verworfen - eben genau aus dem Grund, dass der Druck zu groß sein könnte und das System dann lockert/verstellt...

  • Was meint ihr denn mit schleichender Verstellung? Mein ihr die Mutter zur Längenverstellung?

    Nicht alle seine Fähigkeiten und Kräfte soll man sogleich und bei jeder Gelegenheit anwenden. - Baltasar Gracián

  • Das Teil soll die Patrone vorne anheben um eine bessere Zuführung beim laden zu sichern, sagte der Mitarbeiter von Walther in Hochbrück.


    Der Verschluss verriegelt übrigens mit drei Warzen und nicht mit dem Kammerstängel.


    Karl

  • Hallo zusammen,


    das ist ja sehr interessant mit den Verschlusswarzen. Das lässt darauf schließen, das man den Hülsenboden der Patrone
    gleichzeitig kalibrieren will, a'la Bleiker. Anschütz 54.30 hat leider immer noch das Kammerstängel Prinzip .... schade
    ... also wer Anschütz schießt kommt um das Vermessen des Hülsenbodens kaum herum. Das KK500 scheint das innovativere
    Gewehr zu sein ! Mal sehen was es kosten soll ..... ich glaube das wird weh tun ....



    Viele Grüße Oldgunner ....

  • Mit konkreten Preisen will man erst im Herbst kommen, nicht wesentlich höher als die bisherigen Top Modelle, günstiger als Bleiker.
    Zumindest scheinen einige Zubehörteile wegen der Verstellmöglichkeiten entbehrlich.


    Karl

  • Beim letzten Bild (Nahaufnahme
    der Systemhülse) sieht man doch überhalb Des Griffes eine Rille und dahinter eine Imbusschraube. Das könnte doch zur Abnahme des Hinterachaftes im Bezug auf den 3-Stellungskampf und die dazugehörige neue Finalregel sein. Es erscheint mir auf sinnvoll, da so die vorher eingestellte Schränkung erhalten bleibt.


    Die Verstellung für den Griff an sich befindet sich ja direkt am Griff und vlt auch auf seiner Unterseite.

    Wettkampfbestleistungen:
    LG 40 Schuss: 390, 60 Schuss: 580 mit meinem Feinwerkbau 800X

    KK liegend: 586, 3x20: 560, 3x40: 1132 mit meinem Walther KK500 E im Tec-Hro fanatic Schaft

    Edited once, last by FeinWalter500 ().

  • Was meint ihr denn mit schleichender Verstellung? Mein ihr die Mutter zur Längenverstellung?

    Mit "schleichende Verstellung" ist gemeint wenn wie beim Liegendanschlag erforderlich ist die Kappe weit oben ist besteht ein große Hebelwirkung auf die Auslegerstangen. Dies äussert sich darin daß sich die untere Stange und die Gewindespindel (die natürlich etwas weniger als die untere Stange) aus der Klemmung herauszieht und somit die Kappe am Ende dann leicht schräg, also nach vorne geneigt steht.

  • Das hat Königstiger treffend beschrieben. Und das kann natürlich bei jedem verstellbaren Bauteil/Berrich passieren. So beispielsweise auch im Bereich der Schaftschränkung. Aber solches passiert eher dann nur in den Riemendisziplinen natürlich.


    Gerade diese "schleichende Vetstellung" bei der Hakenkappe kann ich bzw. konnte ich bei mir selbst und auch anderen Schützen schon öfter beobachten (Anschütz, liegend).
    Wobei ich das selbst nicht von einem direkten negativen Ergebnis sprechen kann...