Nachwuchseinbindung über das Sportschießen hinaus

  • Hallo Nordwest,


    Die auch hier in Schützenfest- und Verbandsreden oft gepriesene Stärke des regionalen Schützenwesens mit den Vereinsangeboten Tradition
    und Sport, fest auf zwei Beinen in der Gesellschaft zu stehen, halte ich aufgrund meiner Schützen-Vita und trotz gegenläufiger Ansätze immer noch für erstrebenswert um eine aktive Zukunftsgestaltung der Schützenvereine unter sich ständig ändernden Rahmenbedingungen zu betreiben. Alles ist möglich, man muss es nur tun.


    Die im NOZ-Bericht herausgestellten Aktivitäten der „Jungschützen“ die damit eher den gesellschaftlichen, traditionellen Teil des Vereinsangebotes abdecken ist für das Vereinsleben insgesamt förderlich.



    M. E. ist es für den Fortbestand der Schützenvereine nicht erforderlich, dass beide Standbeine gleich stark ausgeprägt sind. So wie es sich mir zeigt, bestehen zudem regionale Schwerpunkte, wo es durchaus sein kann, dass Schützenvereine fast ausschließlich Traditionen wahren und damit mehr Menschen ansprechen als mit schießsportlichen Aktivitäten.


    Neu, aber nachhaltig muss Öffentlichkeitsarbeit betrieben werden, damit der Verein mit seinen Angeboten (=Mehrwert) in seiner Umgebung positiv wahrgenommen wird und auch wirtschaftlich Handlungsspielräume erlangt.



    Für sehr bedenklich halte ich allerdings die aktuelle Entwicklung, die „Separierung der Traditionsvereine“ aus dem großen Verbund des Schützen.

  • Sorry, der Artikel ist dank der eingeblendeten Links und Popups, die man anscheinend nicht wegklicken kann, nicht lesbar.
    Ich komme nicht mal zum Link" hier gehts weiter".


    Edit:
    Mit "Link im Incognito-Fenster öffnern" gings dann. Nur noch ein nerviges, aber wegklickbares Werbepopup.


    Gut, zu, Inhalt:
    Toll, daß sich die "Jugendkompanie" voll mit einbringt und somit dem Verein das Überleben sichert.
    Was ich nicht aus dem Text entnehmen konnte, war, wie man das geschafft hat.
    Anscheinend hat man die kritische Masse an begeisterten jungen mitgliedern erreicht, so daß Jugendarbeit ein (nicht unarbeitsintensiver) Selbstläufer wurde. Respekt!


    Wir haben in unserem Verein auch inzwischen 15 Kinder und Jugendliche, Tendenz stetig steigend.
    Nur wird es mit der Organisation der unterschiedlichen sportlichen Interessen dieser langsam ein wenig unübersichtlich und anstrengend.
    Geht nur mit einem strikt geführten Terminkalender, wer wann was mit welcher/n Waffe/n für den nächsten Wettbewerb in welchem Verband und in welcher Altersgruppe verstärkt trainieren muß.

    Jeden Tag ´ne grüne Tat: Verbieten, was ein andrer mag!

    "Das Scheibenbild zeigt zum Schützen." (DSB Sportordnung 0.4.1.1)

    Einmal editiert, zuletzt von Califax ()

  • Sorry, der Artikel ist dank der eingeblendeten Links und Popups, die man anscheinend nicht wegklicken kann, nicht lesbar.
    Ich komme nicht mal zum Link" hier gehts weiter".


    Edit:
    Mit "Link im Incognito-Fenster öffnern" gings dann. Nur noch ein nerviges, aber wegklickbares Werbepopup.



    Danke, guter Tipp



    Zitat


    Gut, zu, Inhalt:
    Toll, daß sich die "Jugendkompanie" voll mit einbringt und somit dem Verein das Überleben sichert.
    Was ich nicht aus dem Text entnehmen konnte, war, wie man das geschafft hat.
    Anscheinend hat man die kritische Masse an begeisterten jungen mitgliedern erreicht, so daß Jugendarbeit ein (nicht unarbeitsintensiver) Selbstläufer wurde. Respekt!

    Mein Nachbar, der kürzlich mit 58 Jahren die Vorstandschaft des Heimatvereins verjüngt hat würde das in seinem Verein toll finden, für mich stellt sich die Frage was bringt das dem Schiesssport?


    Karl

  • Danke, guter Tipp



    Mein Nachbar, der kürzlich mit 58 Jahren die Vorstandschaft des Heimatvereins verjüngt hat würde das in seinem Verein toll finden, für mich stellt sich die Frage was bringt das dem Schiesssport?

    A) Gern geschehen. Hilfe unter Alten Säcken wie wir eben sind.


    B) Keine Ahnung. Ich stehe auch eher auf Schießen als auf das Tragen einer Unifom.


    BTW: Eine Bundestrainerin hat sich letztens mit meiner besten Ehefrau von allen während einer Meisterschaft unterhalten.
    Erstere meinte, daß unsere Schützlinge ja z.T. im falschen Verband schießen würden.
    Als zweitere ihr erklärte, daß aber nicht jeder (seltener jede) es auch zu Ruhm und Ehre im DSB bringen würde, aber durchaus Spaß & Freude in anderen (eher dynamischen) Verbänden finden würde - und darum diese auch über die Phase der Berufswahl und die der Freundin dem Verein und dem Schießsport treu bleiben. Da begriff diese, daß unser nicht ganz gewöhnlicher Weg für den Verein im Konkreten und den Schießsport als Gesamtes anscheinend doch nicht so dumm ist.

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    "Das Scheibenbild zeigt zum Schützen." (DSB Sportordnung 0.4.1.1)

  • Schöner Artikel. Nur warum muss man sich auf dem Foto für die Zeitung um eine mobile Theke mit Schnappsdispenser ablichten lassen?

  • Es geht natürlich um Tradition und Boseln, kennt das Smartphone nicht alle Sportarten.


    Karl

  • Was spricht gegen die Tradition, haben die nur Sportschützen immer noch nicht begriffen, dass ohne die Gelder der Traditions Schützen ihr Sportschießen kaum zu bezahlen wäre. Wir machen beides und kommen gut damit klar. Egal wie Vereine sich orientieren, bin ich der Meinung wir ziehen alle an einem Strang und sollten nicht das Eine oder Andere verdammen oder angreifen.

  • Was spricht gegen die Tradition, haben die nur Sportschützen immer noch nicht begriffen, dass ohne die Gelder der Traditions Schützen ihr Sportschießen kaum zu bezahlen wäre. Wir machen beides und kommen gut damit klar. Egal wie Vereine sich orientieren, bin ich der Meinung wir ziehen alle an einem Strang und sollten nicht das Eine oder Andere verdammen oder angreifen.

    Im Süden scheint das recht gut zu funktionieren.


    Wenn ich Berichte von den Defiziten bei den Schützenfesten höre wage ich doch meine Zweifel anzumelden.


    Vielleicht wäre es auch einfach mal an der Zeit sich mit Tatsachen zu beschäftigen und abzufinden statt irgendwelchen verstaubten Idealen nachzutrauern.


    Karl