Bezirksmeisterschaften im Lichtpunktschießen als Qualifikation zu den Landesmeisterschaften NWDSB

  • Die außerordentlich gute Beteiligung bei den bisher offenen Landesmeisterschaften im Lichtpunktschießen des Nordwestdeutschen Schützenbundes, die schon dazu geführt haben, diese Veranstaltung auf zwei Wettkampftage auszuweiten, wird in diesem Jahr erstmalig über eine Qualifikation führen.


    Alle 11 Bezirke im NWDSB werden auf Beschluss der Jugendsportleitung eine Bezirksmeisterschaft nach festen, einheitlichen Regeln durchführen.

  • Wie ist das die Klasseneinteilung; jeder Jahrgang getrennt in aufgelegt freihand und Pistole?


    Karl

  • Ich muß jetzt aber keine Begeisterung heucheln, oder?


    Lichtpunktschießen ist für mich - vollkommen ideologiefrei - ein Mittel zum Zweck, Kinder für den Schießsport zu begeistern. Nicht mehr.
    Onanie ist kein echter Sex.

    Jeden Tag ´ne grüne Tat: Verbieten, was ein andrer mag!

    "Das Scheibenbild zeigt zum Schützen." (DSB Sportordnung 0.4.1.1)

  • Hallo Califax,


    ja, Lichtpunktschießen ist ein probates Mittel, Kinder im vorwaffenrechtlichen Alter für den Schießsport zu interessieren.


    Heuchlerisch ist in diesem Zusammenhang wohl eher die Verhüllung der wahren und Vorspiegelung einer falschen, in dem Betreffenden nicht wirklich vorhandenen lobenswerten Gesinnung ("Unsere Jugend ist unsere Zukunft") sich für den Erhalt des Schießsports einzusetzen.


    Es hat meinerseits auch nichts mit Rechthaberei zu tun, wenn ich mich darüber freuen kann, dass sich meine Arbeit und der Einsatz - gegen viele Widerstände - lohnt. Egal, ob es statische Wettbewerbe oder Biathlon-Wettbewerbe sind, die Freude und Natürlichkeit der Kinder sich in wechselnden Entwicklungsphasen mit dem Lichtpunktschießen auszuprobieren ist ansteckend und motivierend. Die Begleitung der Kinder durch Eltern und die positive Wirkung auf die Konzentrations- und Leistungsfähigkeit der Kinder nicht nur in der Schule sind weitere Pluspunkte über die sich alle freuen können.


  • Es hat meinerseits auch nichts mit Rechthaberei zu tun, wenn ich mich darüber freuen kann, dass sich meine Arbeit und der Einsatz - gegen viele Widerstände - lohnt. Egal, ob es statische Wettbewerbe oder Biathlon-Wettbewerbe sind, die Freude und Natürlichkeit der Kinder sich in wechselnden Entwicklungsphasen mit dem Lichtpunktschießen auszuprobieren ist ansteckend und motivierend. Die Begleitung der Kinder durch Eltern und die positive Wirkung auf die Konzentrations- und Leistungsfähigkeit der Kinder nicht nur in der Schule sind weitere Pluspunkte über die sich alle freuen können.

    Da macht einer oder besser ein Verein etwas für den Nachwuchs und muss sich dafür rechtfertigen, da scheint es keine Probleme zu geben.


    Johann

  • Hm... wir im Verein haben selber zwei Red Dot Anlagen, und als Nachwuchsförderung im Verein finde
    ich das auch gut, aber Meisterschaften damit abzuhalten... ich weiß nicht :| , finde ich jetzt nicht sooo gut....

  • Hm... wir im Verein haben selber zwei Red Dot Anlagen, und als Nachwuchsförderung im Verein finde
    ich das auch gut, aber Meisterschaften damit abzuhalten... ich weiß nicht :| , finde ich jetzt nicht sooo gut....

    Nun, den Kindern machen solche Wettbewerbe einen riesigen Spaß und da die Kinder ja in der Zukunft die wichtigen Aufgaben und Posten in den Vereinen wahrnehmen muss man alles tun damit sie sich wohlfühlen und dabei bleiben. Koste es was es wolle...


    Axel

  • ... Landesmeisterschaften im Lichtpunktschießen des Nordwestdeutschen Schützenbundes...

    So lange sich die Meisterschaften auf die Jugendlichen (hier Jahrgänge 2003 - 2008) beschränken, halte ich das für eine ganz tolle Sache. Meine Glückwünsche an die Veranstalter/Ausrichter. Das Ganze ist ein gelungener Beitrag, auch Kinder an Wettkämpfe zu gewöhnen und sie die Stimmung auf Meisterschaften aktiv erleben zu lassen.


    Sehr kritisch bzw. ablehnend würde ich es aber sehen, wenn man solche Meisterschaften auch auf andere (höhere) Altersklassen ausdehnen würde.

  • Sehr kritisch bzw. ablehnend würde ich es aber sehen, wenn man solche Meisterschaften auch auf andere (höhere) Altersklassen ausdehnen würde.

    Wo kämen wir auch hin wenn wir die Leute selbst entscheiden lassen was ihnen Spaß macht und wie sie welchen Sport betreiben wollen!

  • Hallo Sammler,


    bevor das Thema hier wieder in eine bekannte Richtung abdriftet, kann ich dir und anderen Skeptikern/Bewahrern des etablierten Schießsports versichern, dass das Lichtpunktschießen mit zunehmender Dauer seinen Reiz auch für Kinder verliert und diese sich auch gerne den Herausforderungen des LG- und später auch des KK- und GK-Schießens stellen.


    Das Lichtpunktschießen ist m. E. ein guter Einstieg für Kinder in den Schießsport. Es soll auch Erwachsene geben, die ihr Interesse am Schießsport nach einer Öffentlichkeitsveranstaltung mit einem Vereinseintritt vertieft haben.

  • . Die Begleitung der Kinder durch Eltern und die positive Wirkung auf die Konzentrations- und Leistungsfähigkeit der Kinder nicht nur in der Schule sind weitere Pluspunkte über die sich alle freuen können.

    Ich habe, das tut mir leid, die Jahrgänge überlesen. Also für 7-12-Jährige. Darum hatte ich die Sache in den falschen Hals bekommen. Sorry.
    Für den Altersbereich eine wirklich gute Sache, insbesondere, wenn die dann hängenbleiben und auch "was Richtiges" in die Hände bekommen.


    Daß Schießsport (auch mit Licht) die Konzentrationsfähigkeit sowie die Feinmotorik von Schülern verbessert, kann nicht oft genug wiederholt werden - entsprechende "Belegexemplare" habe ich selbst in der Trainingsgruppe.


    Mit "was Richtiges" meine ich "so früh wie möglich" DLW und ab 14 auch KK. Mein persönliches Ziel ist es, nicht nur Löchlestanzer zu "produzieren", sondern Schützen, die auf eine eigene WBK hinfiebern. Die Spaß an der Freud haben. Da geht mein persönliches Spektrum von DSB-Kadern bis zu BDS-Dynamikschützen, wobei das eine das andere nicht ausschließt.

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