BDS Präzision mit 5" oder 6"

  • Hi Leute,
    welche Pistolengröße sollte man für das Präzisionsschießen 9mm (BDS Konform, also Waffe bis max. 1300g) wählen?
    5 oder 6 Zoll? Viele 6 Zoll Eisen sind leider schwerer sls 1300g :-(
    Lange Visierline wär aber besser, nicht?
    Was/wie schießt ihr denn?
    Im Training schieß ich bislang HK USP 9mm. Naja, Freund werd ich mit dem Teil nicht (es sei denn, ich wär Polizist und bräucht ne Dienstwaffe, dann allerdings lieber Glock :-)
    Bei meiner LuPi (Walther LP400 Carbon) hab ich die Visierlinie ziemlich lang. Hab mal mit kurzer Einstellung probiert und für schlecht befunden.
    Bin dankbar für eure Meinungen.
    Grüße,
    Matze.

    Walther LP500, Walther SSP-E

  • Der Thread oben ist schon etwas speziell, liefert aber schon einen gewissen Überblick über den Markt. Gebraucht kommen dann u.a. noch gut erhaltene Peters Stahl oder die leider nicht mehr gebauten Schmitz und Wesson Target Champions z.B. die 5906 dazu. Grundsätzlich kannst Du auch mit einer 5' Waffe eine Meisterschaft gewinnen aber wie immer bei Materialfragen: Sind zwei Sportler technisch und mental gleich gut - und die Unterschiede werden kleiner, je höher das Niveau - gewinnt der mit dem schlechteren Material nur mit Glück. Und ja, 6"- Lauflänge bringt einen objektiven Vorteil.

  • Hi,
    hast du Recht, im oben genannten Thread les ich da raus, dass Benito wohl schon relativ spezifisch (Marke der Waffe) sucht und nachfragt.
    Mir gehts da als "Rookie" und WBK Neuling erstmal um die technischen Grundlagen.
    6" hat Vorteile, dacht ich mir (auch aus LuPi Erfahrung).
    Aber was schießen denn die Landes-,Deutschen-,etc.-Meister für 6" Eisen bei den wirklich knapp bemessenen 1300g?
    Oft kratzt man da ja ärgerlicherweise nur mit 50+- gramm vorbei.
    Hab mal überlegt... bei einigen Modellen könnt doch da auch ein Büchsenmacher Hand anlegen und für eine Schlankheitskur sorgen (wenn techn. möglich)? Ist das dann BDS mäßig erlaubt, also zählt das tatsächliche Gewicht, oder die Werksangaben?
    Und wenn der Büchsenmacher zb. den Verschluss skelettiert, muß doch auch neu beschossen werden, richtig? Das wird dann schon schnell recht kostspielig... :/


    Naja, das heißt weiter suchen...
    Was ist eigentlich, wenn man eine Waffe kauft, die mit zb. 1290 gramm angegeben ist und dann wiegt man sie nach und das Teil hat 13001g?
    Dann heißts wohl umtauschen...
    Kompliziert!

    Walther LP500, Walther SSP-E

  • Hättest du mal gelesen


    ?
    Hab ich gelesen. Da steht ein Beispiel mit der X-Six. Gut und schön, aber ist wohl so einfach nicht pauschal auf andere Waffen anzuwenden. Und bei den 1911er sind auch einige too heavy.

    Walther LP500, Walther SSP-E

  • Und dennoch stellst du diese Fragen?


    Hi,
    Hab mal überlegt... bei einigen Modellen könnt doch da auch ein Büchsenmacher Hand anlegen und für eine Schlankheitskur sorgen (wenn techn. möglich)? Ist das dann BDS mäßig erlaubt, also zählt das tatsächliche Gewicht, oder die Werksangaben?vUnd wenn der Büchsenmacher zb. den Verschluss skelettiert, muß doch auch neu beschossen werden, richtig? Das wird dann schon schnell recht kostspielig... :/


    Naja, das heißt weiter suchen... Was ist eigentlich, wenn man eine Waffe kauft, die mit zb. 1290 gramm angegeben ist und dann wiegt man sie nach und das Teil hat 13001g? Dann heißts wohl umtauschen... Kompliziert!


    Kompliziert ist daran überhaupt nichts.


    Axel

  • Quote


    Naja, das heißt weiter suchen... Was ist eigentlich, wenn man eine Waffe kauft, die mit zb. 1290 gramm angegeben ist und dann wiegt man sie nach und das Teil hat 13001g? Dann heißts wohl umtauschen... Kompliziert!


    Quote

    Kompliziert ist daran überhaupt nichts.


    Axel


    Kompliziert nicht, aber eine weitere WBK ist doch mit einem gewissen Aufwand und Kosten verbunden.


    Karl

  • Es zählt in der Regel das tatsächliche Gewicht mit leerem Magazin. Es gibt ja immer die Möglichkeit seine Waffe in beide Richtungen zu tunen und schwerer ist bzgl. Rückstoßkontrolle besser. Sieh Dir mal an, was da zum Teil mit Laufgewichten usw. gemacht wird, wenn die Waffe noch Luft nach oben hat. Daher bringen Werksangaben in der Praxis nichts sondern es muss nachgewogen werden, um Chancengleichheit herzustellen.

  • @AxelA,
    danke für die überaus fubdierten Kommentare wie 'hättest du gelesen und kompliziert ist da nichts'. Ich wollt hiet auch nur für mich zum Verständnis fragen und nicht wissen, dass das alles easy ist usw.
    Aber danke für die Hinweise ;-)
    Alles einfach, Forum überflüssig…

    Walther LP500, Walther SSP-E

  • Ist schon echt schlimm, lesen kommt immer mehr aus der Mode. Da fragt man sich warum der BDS alle diese Informationen auf seiner Website veröffendlicht wenn es doch schon zu viel verlangt ist etwas nachzulesen. Aber egal, viel Glück vielleicht schaffst du es ja mal nach Philippsburg zur DM.


    Axel

  • Ist schon echt schlimm, lesen kommt immer mehr aus der Mode. Da fragt man sich warum der BDS alle diese Informationen auf seiner Website veröffendlicht wenn es doch schon zu viel verlangt ist etwas nachzulesen. Aber egal, viel Glück vielleicht schaffst du es ja mal nach Philippsburg zur DM.


    Axel


    Also ich les auf der BDS Seite nichts von Erfahrungen der Schützen, nach denen ich gefragt habe! Das Reglement hab ich gelesen. Deswegen die Frage, wie andere Schützen mit der 1300g Beschränkung umgehen (Waffenwahl, Erfahrungen, Tuning etc.). Auch davon steht nichts auf der BDS Seite!
    Könnt ich nicht lesen, würd ich deine überaus netten und hilfreichen Antworten ja auch verpassen!


    Und danke für das "viel Glück" (auch wenn es bestimmt nicht so gemeint ist, wie es geschrieben ist).
    Ich weiß nicht, ob WIR uns auf den DM in Philippsburg mal sehen werden. Mich wird man da bestimmt sehen.
    Den bereits in diesem Jahr war ich als Landesmeister für die DM nominiert!
    Und deine Glückwünsche brauchte ich dafür auch nicht :thumbup:

    Walther LP500, Walther SSP-E

  • Na das ist doch mal ejn Tipp ;-)
    Die P210 ST schießt gut (schon selbst probieren können).
    Allerdings such ich eine Waffe, die mit Wechselsystem 9mm und 45ACP abdeckt, um mir nicht eine zu große KW Sammlung anzulegen (zur Vermeidung von zuviel Behördenstress). Denn mit meiner baldigen Walther SSP-E ist dann noch ein Platz für GK frei. Dann ist das Grundkontingent auch schon ausgereizt. Da später noch ein Revolver dazukommen soll, bon icb da recht zurückhaltend.
    Oder wie seht ihr das mit den Bedürfnissen, Kontingenten etc.? Bin ich da zu ängstlich, was die Behörden angeht? Es wird ja immer betont '...denkt dran, nur 2KW… '
    An Wettkämpfen soll's bei mir nicht liegen.
    Ich werds mal mit den Schützenkollegen besprechen.


    Grüße.

    Walther LP500, Walther SSP-E

  • Wechselsystem sind ihr Geld nicht wert und immer nur ein schlechter Kompromiss. Bedürfnisse für 9Para und .45ACP sind nun wirklich kein Hexenwerk. Selbst wie ich, drei Waffen nur im Kaliber 9 Para machen kein Problem wenn du den Sport aktiv betreibst. Lass dich nicht ins Boxhorn jagen.


    Axel


  • .........dann noch ein Platz für GK frei. Dann ist das Grundkontingent auch schon ausgereizt. Da später noch ein Revolver dazukommen soll, bon icb da recht zurückhaltend.
    Oder wie seht ihr das mit den Bedürfnissen, Kontingenten etc.? Bin ich da zu ängstlich, was die Behörden angeht?
    Grüße.


    Bist Du Österreicher dass Du mit den freien Plätzen haushalten musst?
    Wenn Du Bedarf hast bekommst Du auch die WBK, als Teilnehmer an der DM, wie Du oben schreibst, erfüllst Du auch die strengeren Anforderungen mancher Verbände.


    Karl

  • Wechselsystem sind ihr Geld nicht wert und immer nur ein schlechter Kompromiss.

    Das sehe ich grundsätzlich genauso. Allerdings hat ein Vereinskamerad eine P220 X-Six mit 9mm Wechselsystem und den schlechten Kompromiss würde ich mir ohne lange zu überlegen gefallen lassen. Für den BDS ist die Kombination aber zu schwer, siehe den ganz oben verlinkten Thread, nützt hier also auch nichts.