Mini-Facharbeit

  • So, da wir von unserer Schule aus eine Mini-Facharbeit im Fach Sport schreiben mussten hab ich mich natürlich fürs Sportschießen entschieden :D Ich hab mir den Luftgewehr stehend Anschlag als Thema rausgesucht und da mal die Hauptpunkte etc ein bisschen erläutert, und ich muss sagen dieses befassen mit der Thematik hat mir irgendwie schon geholfen, zumindestens glaube ich das :D sachen besser zu machen.
    Ich dachte mir ich lad die mal hier hoch und dann könnt ihr auch mal drüber gucken, vielleicht fällt auch ja was auf, was absolut falsch ist, aber nicht das ihr denkt ihr korrigiert für mich, Abgabe Termin ist morgen, besser gesagt heute :D


    1. Vorwort
    Das Thema „Luftgewehr-Anschlag 10 Meter stehend“ habe ich gewählt , da ich selber diese Disziplin des Sportschießens ausübe. Das Sportschießen bringt sowohl den Körper, also den statischen Aufbau und die Körperbeherrschung als auch den Geist, also die innere Ruhe und die Kontrolle von äußeren Einflüssen in Einklang. Außerdem ist das Sportschießen eine Präzisionssportart.


    2. Grundfertigkeiten des Schießens beim stehend Anschlag
    Der Anschlag der Luftgewehr-Disziplin 10 Meter stehend besteht aus mehreren Faktoren, das Stehen, welches die Fußstellung, die Handstellung und die Kopfhaltung beinhaltet, das Ziehen des Abzuges und das Zielen.
    Das Stehen ist der wichtigste Punkt eines Anschlages und zugleich auch einer der Schwierigsten. Das Ziel eines jeden Sportschützen ist es so ruhig wie nur möglich zu stehen, bis hin zum kompletten Stillstand des Schützen. Betrachtet man diesen Aspekt unter den Einfluss der Physik wird einem die Kompliziertheit dieses Vorgangs erst bewusst „Bei der aufrechten Haltung des Menschen handelt es sich, mechanisch gesehen, um das labile Gleichgewicht eines langen und schmalen Gegenstandes, der sich aus Teilen – verbunden durch sehr bewegliche Gelenke – zusammensetzt, und der auf einer kleinen Stützfläche ruht“1. Der Stillstand kann also nur durch ständig koordinierte Muskeltätigkeit erfolgen.
    Nun zur Körperhaltung des Schützen im Anschlag „Wenn wir im Anschlag stehen, dann zeigt immer eine Schulter mehr oder weniger in die Schussrichtung. Wir stehen nicht immer frontal zum Ziel , sondern seitlich“2.
    Betrachtet man diesen Aspekt unter den schon zuvor genannten Aspekten kann man die Bauchwärts- und Rückwärts-Schwankungen des Schützen erahnen. Hierbei spielt auch die Fußstellung eine große Rolle, denn die Füße stellen die Stützfläche dar. Aber jeder Schütze besitzt eine andere Fußstellung, nicht desto trotz gibt es aber die Faust Formel das man mit den Füßen Schulter breit steht und die Füße Waagerecht zum Ziel stehen.
    Eine weitere Voraussetzung für einen geraden und ruhig Stand des Schützen ist die richtige Kopfhaltung. Hierbei stellen die Halstonischen Reflexe ein großes Problem dar, denn „In den Nervenendigungen der Halsmuskulatur entstehen dabei Reizungen, die sich auf die Rumpfmuskulatur auswirken können.“3 Das bedeutet,dass das Senken des Kopfes nach vorne zu einer Krümmung der Wirbelsäule führt, beim Strecken des Kopfes in den Nacken ist es genau umgekehrt. Also sollte man im stehen Anschlag den Kopf möglichst natürlich aufrecht halten, damit die Bauchwärts- und Rückwärts-Schwankungen nicht noch verstärkt werden. Zudem muss der Kopf in Richtung des Zieles gedreht werden.
    Ebenfalls ist der Handstellung eine wichtige Rolle zuzuordnen, denn auf der sogenannten Stützhand des Schützen liegt das Gewehr auf, bei Rechtshändern ist die Stützhand meistens die linke Hand, bei Linkshändern ist es meistens die rechte Hand. Auch hierbei gibt es keine definierte Handstellung sondern auch hier kommt es auf den Schützen an und mit welcher Handstellung er am besten klar kommt, einige Schützen ballen ihre Hand zu einer Faust und legen dann das Gewehr auf die ersten Fingerglieder, andere legen es zwischen Daumen und Zeigefinger. Der Arm der Stützhand wird mit dem Ellbogen auf das jeweilige Becken gestützt.
    Auch spielt die Abzugshand und ihre Haltung eine große Rolle, denn hiervon hängt das richtige Auslösen des Gewehres ab, drückt man seitlich gegen den Abzug, oder besser gesagt die Abzugszunge so verreißt der Schuss in die entgegengesetzte Richtung. Außerdem spielt auch das ziehen selbst eine Große Rolle, denn im Optimalfall sollte sich nur der Zeigefinger zum Auslösen bewegen, denn die anderen Finger der Hand halten den Schaft des Gewehres und falls sich die bewegen sollten bewegt sich der Schaft ebenfalls mit, was ebenfalls zu einem Verreißen des Schusses führt. Also kann man sagen, das ein Schuss geradlinig und so weich erfolgen, dass sich die anderen Finger der Hand nicht Bewegen.
    Des weiteren muss der Schütze richtig mit der Zieleinrichtung, dem Diopter und dem Ringkorn im Korntunnel umgehen können, hierbei ist es wichtig, dass der Schütze den Haltepunkt auf der Scheibe/Karte, das Diopter und das Ringkorn zentriert, ansonsten kommt ein Fehlschuss zustande. Auch beim Zielen kommt es wieder auf eine Verbindung von Unterschiedlichen Sachen an „[...] die Verbindung von Muskulatur und Auge durch Nervenfasern, Gehirn und Rückenmark“4.
    Zusammengefasst kann man also sagen, dass sich der Luftgewehr Anschlag aus mehreren aufeinander aufbauenden Faktoren zusammen setzt, dem stehen, dem richtigen Abziehen und dem richtigen Zielen. Sollte der Schütze in einen dieser Punkte vernachlässigen und dadurch einen Fehler in seinem Anschlag produzieren, so kommt es zu einer Trefferverlagerung.


    3. Mögliche Trainingseinheiten
    Ein perfektes Training für das Luftgewehrschießen setzt sich aus mehren Trainingsabschnitten zusammen, damit man alle Grundfertigkeiten trainieren kann.
    Eine mögliche Einheit wäre die sogenannte weiße Scheibe. Hierbei dreht der Schütze die Scheibe um, sodass man die Schwarzen-Ringe nicht sieht, sondern nur die weiße Rückseite. Dann geht man wie beim normalen Zielvorgang vor, man setzt das Gewehr in die Schulter, zielt und zieht ab. Aber Ziel dieser Trainingseinheit ist es den Anschlag immer wieder so zu reproduzieren, sodass die Munition im Idealfall immer durch den gleichen Treffer fliegt. Auch wird hier das weiche abziehen der Abzugszunge trainiert, da man bei zu ruckartigem auslösen des Schusses auch wieder den Schuss verreißt, was wiederum bedeutet, das man unterschiedliche Treffer löcher hätte. Des weiteren muss man auch auf das Zielen achten, denn die Ringe, die einem normalerweise beim Zielen helfen sind nicht mehr da und somit kann man nur noch das Diopter und das Ringkorn zentrieren.
    Alles in allem kann man sagen das die Weiße Scheibe eine wichtige Trainings Einheit ist, denn sie Trainiert alle Grundfertigkeiten die ein Schütze besitzen muss.


    4. Schluss
    Anhand der genannten Ausführungen ist zu erkennen, dass sich der Anschlag aus vielen aufeinander aufbauenden Faktoren zusammensetzt, welche außerdem bei Regelmäßigen Trainingseinheiten trainiert und verinnerlicht werden. Außerdem kann man sagen, dass das Sportschießen sowohl den Körper als auch den Geist in Einklang bringt.


    Grüße Nils :)

  • Eine weitere Voraussetzung für einen geraden und ruhig Stand des Schützen ist die richtige Kopfhaltung. Hierbei stellen die Halstonischen Reflexe ein großes Problem dar, denn „In den Nervenendigungen der Halsmuskulatur entstehen dabei Reizungen, die sich auf die Rumpfmuskulatur auswirken können.“3 Das bedeutet,dass das Senken des Kopfes nach vorne zu einer Krümmung der Wirbelsäule führt, beim Strecken des Kopfes in den Nacken ist es genau umgekehrt. Also sollte man im stehen Anschlag den Kopf möglichst natürlich aufrecht halten, damit die Bauchwärts- und Rückwärts-Schwankungen nicht noch verstärkt werden.


    Moin.


    Mein Vorschlag:
    Das Gleichgewichtsgefühl kommt doch über das Innenohr und daher sollte der Kopf möglichst gerade sein weil man sonst schnell anfängt zu schwanken.
    Hier mal nen Artikel
    Wecarelife - Was das Ohr mit Gleichgewicht zu tun hat