Ab 1.1.2013 besteht für alle BDS-Mitglieder eine umfangreiche Rechtsschutzversicherung

  • Neben der gesetzlich vorgeschriebenen und schon bestehenden Haftpflichtversicherung für die BDS-Mitglieder (Deckungssumme 5 Mio Euro) hat der BDS-Gesamtvorstand auf seiner Sitzung am 20. Oktober 2012 auf Antrag des Präsidenten den Abschluss einer umfassenden Rechtsschutzversicherung durch den Bundesverband für alle seine Mitglieder beschlossen. Die Bundesdelegiertenversammlung hat am 24. November 2012 entsprechend zur Deckung des größten Teils der Belastung durch diese Versicherung für den Bundesverband (der Versicherungsbeitrag ist alleine vom Bundesverband zu entrichten) eine Erhöhung des Bundesbeitrages von 11,- auf 12,- Euro festgesetzt.


    Deckungsumfang
    - Straf-Rechtsschutz
    gemäß den Besonderen Bedingungen für die Universal-Straf-Rechtsschutz-Versicherung MGU für die Wahrnehmung der rechtlichen Interessen in Verfahren wegen der Verletzung von Vorschriften des Straf-, Ordnungswidrigkeiten-, Disziplinar- oder Standesrechts einschließlich der Vollstreckungsverfahren und des vorsorglichen Rechtsschutzes bei drohenden Verfahren im Umgang mit Waffen, Munition oder Sprengstoff.

    - Verwaltungs-Rechtsschutz
    gemäß § 2 (g) ARB 2012 für die Wahrnehmung der Rechtlichen Interessen der versicherten Mitglieder vor Verwaltungsbehörden und Verwaltungsgerichten wegen der Versagung, der Rückname, des Widerrufs von waffen- und munitionsrechtlichen Erlaubnissen sowie zur Abwehr behördlicher Auflagen und behördlichen Vorgehens. Darüber hinaus besteht Versicherungsschutz auch für die Wahrnehmung rechtlicher Interessen vor deutschen Verwaltungsgerichten in Musterverfahren des Versicherungsnehmers, die sich aus der Tätigkeit der versicherten Mitglieder in ihrer versicherten Eigenschaft ergeben.


    - Deckungssummen
    - EUR 100.000,- je Rechtsschutzfall
    - Strafkaution darlehensweise EUR 100.000,-


    BBF :thumbsup:

  • Ich hätte nicht gedacht, dass ich so eine automatische (Pflicht)Rechtsschutzversicherung mal gut finde, aber ich denke dies sind die Vorbereitungen des Verbandes für die Zeiten die da kommen werden. Da zahlt man den Euro mehr, doch fast schon gerne.


    BBF

  • Na ja, die Frage ist halt, finden genügend Prozesse statt um
    die Kosten der Versicherungsbeiträge auszureizen oder würde
    man mit einer Rücklage die man anlegt und für die man
    Zinsen kassiert besser fahren.


    Irgendwie hat das Ganze für mich schon ein 'Geschmäckle'.


    Wäre mal Interessant zu erfahren wer der Versicherungsvertreter
    ist und in welchem Verhältnis er zum BDS-Vorstand steht.
    Die Mitglieder wurden offenbar mal wieder nicht gefragt,
    das scheint bei allen Verbänden wohl das gleiche Übel zu sein.


    Ok, in diesem speziellen Fall muß ich fairweise zugeben, ein Punkt für den DSB.
    Hier steht es den Mitgliedern frei selbst zu entscheiden ob
    sie solch eine Versicherung wollen oder nicht.

  • Ich gehe mal davon aus, dass jetzt die Anzahl der ausgetragenen Streits jetzt steigen wird. Mal sehen was passiert wenn die Sachbearbeiter in den Behörden schnallen, dass sie jetzt mit Widerstand der BDS Mitglieder zu rechnen haben.


    BBF