Die Grenzen des Sports

  • Und sagt man was zu dem Thema was den LWB oder den "Anderen" nicht passt ist man sofort gegen die LWB und muss mit einem "Verbandsordnungsverfahren" rechnen...


    Wenn jemand wie dieser Gerold sich als vormals recht guter Schütze - er hat den latenten Hang, sich etwas zu sehr zu überhöhen - sich hinstellt und in einer Zeit, wo der Schießsport mit immer neuen und weiteren gesetzlichen Verbotsforderungen konfrontiert wird, öffentlich für die Abschaffung bestimmter Disziplinen eintritt, Disziplinen, welche auch in seinem Verband von einer Vielzahl guter Sportler mit großer Freude und auch viel Können geschossen werden, sich dabei in seiner Argumentation auch noch ideologisch die Wirklichkeit zusammenbiegt und auch vor Falschaussagen nicht zurückschreckt, dann ist das nicht nur ein Angriff auf andere Schützen, es ist auch verbandsschädigend. Er spricht damit anderen Disziplinen und den Schützen, die diese Disziplinen betreiben, ganz klar die Berechtigung ab. Da stellt sich einer hin, der selbst mal ganz ordentlich 300m GK-Gewehr geschossen hat und sagt, das hat keine Berechtigung mehr. Das kann man ruhig opfern. Er unterstellt dabei sogar den Schützen, welche GK schießen, eine Art psychische Macke. Also im Prinzip auch unserer halben Nationalmannschaft und unseren Olympioniken. Dabei weiß doch gerade so einer, dass diese ganzen Kaliberdiskussionen unsinnig sind, weil man mit dem sogenannten KK im Zweifel genauso meucheln könnte. Selbst ein LG kann, wenn es ganz unglücklich kommt, eine tödliche Verletzung verursachen. Wichtig ist dabei doch nur, dass Sportschützen so etwas nicht machen. Das ist einfach eine belegbare Tatsache und die lässt sich auch nicht durch bestimmte Einzelfälle, wo Waffen entwendet wurden oder wo sich jemand eine Erlaubnis erschlichen hat, relativieren. Irgendwelche weiteren Verbotsforderungen sind daher auch nicht verhältnismäßig. Und ja, sie entsprechen deshalb auch nicht dem Geist unserer immer noch freiheitlich-demokratischen Grundordnung.


    Und so ein Verhalten mit den Worten "sagt man mal was den LWB oder den 'Anderen' nicht passt" zu umschreiben, ist auch völlig daneben. Die Grenze der Meinungsfreiheit fängt da an, wo andere geschädigt werden. Und von der moralischen Seite gibt es erst recht keine Entschuldigung, wenn diese Aussagen auch dazu angetan sind, gerade auch die eigenen Sportkameraden zu schädigen. Wie weit würdest Du denn selbst gehen wollen? Gleich wie in England auch die ganzen Kurzwaffen und die damit verbunden Disziplinen verbieten? Braucht doch kein Mensch und richtiger Sport ist das doch auch nicht, meint zumindest der bornierte olympische Gewehrschütze, den das dann ja nicht trifft. Und es sind doch 'immer' die Kurzwaffen, mit denen der Missbrauch betrieben wird, oder? Und man hätte endlich wieder Ruhe. Aber keine Sorge, hinterm Horizont gehts weiter, immer weiter.



    Das schlimme an der ganzen Sache ist, dass Schützen, die so argumentieren, gar nicht verstehen oder sehen wollen, dass am Ende ihrer Argumentationskette zwangsläufig ein Totalverbot angesagt ist, wo selbst der Einsatz solcher, wie heißt es doch so schön, objektiv ungefährlicher Technologien wie dieser Simulatoren nicht mehr gesellschaftsfähig ist.



    Apropos, ich bin kein großer Freund solcher Verbandsordnungsverfahren, wobei das möglicherweise schon ein Zeichen setzen könnte, wenigstens bei solchen scheinbar völlig uneinsichtigen Zeitgenossen, wie auch dieser Gerold einer zu sein scheint. Aber normalerweise bringt das nichts außer noch mehr verbrannte Erde. Daher versuche ich immer noch in erster Linie zu überzeugen, durch die besseren Argumente, welche auch die Fakten berücksichtigen und in den Vordergrund stellen. Nicht ganz so einfach in einer Zeit, wo doch die Emotionen und Meinungen scheinbar nur noch zählen und wo auch der Opportunismus bei vielen leider die einzige Handlungsmaxime darstellt.



    Und zum Schluss, auch ich schieße fast ausschließlich Gewehr in den olympischen Disziplinen, auch schon so lange wie dieser Gerold und wenn es wirklich sein muss, kann ich mich mit dem auch noch messen. Das aber hier nur so am Rande, falls das mal jemand wieder vergessen haben sollte.



    Mit bestem Schützengruß


    Frank - muss etwas aufpassen wegen der dicken Backen, die sich beim Lesen und Schreiben hier stellenweise einstellen


  • Wenn jemand wie dieser Gerold sich als vormals recht guter Schütze - er hat den latenten Hang, sich etwas zu sehr zu überhöhen - sich hinstellt und in einer Zeit, wo der Schießsport mit immer neuen und weiteren gesetzlichen Verbotsforderungen konfrontiert wird, öffentlich für die Abschaffung bestimmter Disziplinen eintritt, Disziplinen, welche auch in seinem Verband von einer Vielzahl guter Sportler mit großer Freude und auch viel Können geschossen werden, sich dabei in seiner Argumentation auch noch ideologisch die Wirklichkeit zusammenbiegt und auch vor Falschaussagen nicht zurückschreckt, dann ist das nicht nur ein Angriff auf andere Schützen, es ist auch verbandsschädigend.


    Es ist der bewusste Versuch eines Einzelnen, unter Schützen und unter deren Verbänden Hass und Zwietracht zu säen.
    Und in einer Zeit, in der die anerkannten Schießsportverbände solidarisch miteinander zusammenarbeiten, und sowohl der DSB wie auch verschiedene LSBs sich mehrfach, eindeutig und dezidiert sich zu *allen* ihren Disziplinen bekannt haben, international und national, olympisch und nicht-olympisch, Groß- und Kleinkaliber, da ist ein solches Verhalten sowohl in der Form wie auch in der Sache verbandsschädigend.
    Es liegt also schon im Interesse des Verbandes selbst, dann ein klares Zeichen zu setzen. Wie ein solches Zeichen aussieht, ist Verbandssache.


    Quote

    Und so ein Verhalten mit den Worten "sagt man mal was den LWB oder den 'Anderen' nicht passt" zu umschreiben, ist auch völlig daneben.


    So ist es, und deshalb verkennt Wegi insoweit den Zusammenhang.


    Quote

    Apropos, ich bin kein großer Freund solcher Verbandsordnungsverfahren, wobei das möglicherweise schon ein Zeichen setzen könnte, wenigstens bei solchen scheinbar völlig uneinsichtigen Zeitgenossen, wie auch dieser Gerold einer zu sein scheint.


    Es geht dabei auch nur um das Zeichen; nicht um eine Einwirkung "auf" den Schützen, denn da ist schwerlich was zu holen.


    Carcano

  • Katja Triebel
    falls du es überlesen haben solltest nochmal die Frage: Haben sich die Sponsoren nun zu Wort gemeldet oder nicht?


    Anscheinend nicht - da Dargarser, der sie angeschrieben hatte, keine Antwort publiziert hat.
    Da die Sache durch die Stellungnahme via Kohlheim vom Tisch ist, sehe ich auch keinen Grund darin, dies öffentlich weiterzuverfolgen.


    Es gab Kritik, die stellte sich im Nachhinein als unberechtigt heraus - und gut ist.


    Wir können jetzt alle Vermutung anstellen, ob sie doch berechtigt war und man sich im Hinterzimmer zusammengesetzt hat - oder ob alles eine große Zeitungsente war. Mir ist das persönlich piepegal, mir liegt nur daran, was vorne rauskommt.

  • @ Katja Triebel
    ich dachte nur wegen diesem Kommentar

    Ich hoffe nun, dass Herr Schumann eher auf Chef Kohlheim und die Sponsoren Fiocchi, Pardini und Krüger-Scheiben als auf Chef Eisenberg hören wird.

    dass sich die Sponsoren gemeldet haben. deshalb habe ich nachgefragt


    Murmelchen
    den Unterschied zwischen Sport-Hobby-sportlicher Verwendung solltest du kennen. Nur weil es eine Sportordnung gibt muss es in den Augen der Leute nicht gleich Sport sein. Die Leute sind halt auch ISSF/DSB-Schützen. das ist halt so und das wirst du auch nicht ändern können. Daher ist meine Aussage "Und sagt man was zu dem Thema was den LWB oder den "Anderen" nicht passt ist man sofort gegen die LWB" nicht falsch sondern wahr! Der Sport wird halt in Deutschland für den Waffenbesitz ausgenützt weil ja gar keine andere Möglichkeit dazu besteht...


    Wie weit würdest Du denn selbst gehen wollen? Gleich wie in England auch die ganzen Kurzwaffen und die damit verbunden Disziplinen verbieten? Braucht doch kein Mensch und richtiger Sport ist das doch auch nicht, meint zumindest der bornierte olympische Gewehrschütze, den das dann ja nicht trifft.

    ich habe noch nie was von verbieten geschrieben! dieser Satz ist aber wieder beispielhaft für dein engstirniges denken. Ich wehre mich einfach dagegen überall den Sport vorschieben zu müssen da es halt einfach nicht anders geht.


    Das schlimme an der ganzen Sache ist, dass Schützen, die so argumentieren, gar nicht verstehen oder sehen wollen, dass am Ende ihrer Argumentationskette zwangsläufig ein Totalverbot angesagt ist,

    ist halt die Frage wer schon am Ende der Argumentationskette steht - du oder ich? Irgendwie kommt ja von deiner Seite immer das Gleiche... Dort wo es Totalverbote gibt existiert aber der Sport noch immer...


    Noch was zu dem Satz:

    Die Grenze der Meinungsfreiheit fängt da an, wo andere geschädigt werden.

    dann ist deine Grenze ein kleiner Punkt. Es fühlen sich halt DSB/ISSF-Schützen von den "Anderen" geschädigt die immer nur den Sport vorschieben (auch wenns keiner ist...) und Ja, das Leben ist hart und ungerecht...


    Es wär halt mal angebracht wenn man seinen Sport nicht ständig erklären müsste. Machen z.B. die Biathleten ja auch nicht ständig obwohl sie ja auch LWB sind...

    Nicht alle seine Fähigkeiten und Kräfte soll man sogleich und bei jeder Gelegenheit anwenden. - Baltasar Gracián

  • Wenn man heute auf die Website der Badischen Zeitung geht, könnte man glauben, dass jemand zuvor ziemlich Großmäuliges es mit der Angst bekommen hätte und alle seine Beiträge hätte löschen lassen. Nachdem der Versuch, Hass und Zwietracht zwischen Schützen zu säen, keinen Erfolg gehabt hatte.
    Könnte man denken.


    Carcano

  • Anscheinend nicht - da Dargarser, der sie angeschrieben hatte, keine Antwort publiziert hat.
    Da die Sache durch die Stellungnahme via Kohlheim vom Tisch ist, sehe ich auch keinen Grund darin, dies öffentlich weiterzuverfolgen.


    Nein, es ist keine einzige Stellungnahme der Sponsoren eingetroffen, was ich schade finde.
    Ich denke aber, daß die Schreiben an die Sponsoren, sowie die durch die Veröffentlichung erlangte Publizität einen gar nicht so geringen Einfluß auf die späte Berichtigung durch Schumann hatten, die werden ihm schon Druck gemacht haben und das war ja letzlich auch der Sinn der Sache.


    So, der Schumann ist jetzt abgehakt, derzeit "kümmere" ich mich um den hier schon mehrfach erwähnten Gerold Schlatter: Brunnenvergifter, Brunnenvergifter/Teil 2, Brunnenvergifter/Teil 3.

  • Quote

    Nachdem dies unzweifelhaft eine (durchaus legitime) Einzelmeinung darstellt muß ich mir dennoch die Frage stellen ob eine derartige Person geeignet ist eine Vorstandsfunktion in einem Schützenverein zu bekleiden.

    Richard, ich find's kontraproduktiv seine eigenen Sportkameraden zu denunzieren und zu diffamieren, anstatt mit ihnen ins Gespräch zu kommen und positiv eine breitere Sichtweise aufzubauen. Das vertieft bereits vorhandene Gräben.

    Gerhard Seemüller


    „Great minds discuss ideas;

    average minds discuss events;

    small minds discuss people.“

  • ich find's kontraproduktiv seine eigenen Sportkameraden zu denunzieren und zu diffamieren


    Ja, und genau das ist Gerold Schlatter auch vor Augen geführt worden, bei seinem mißglückten - aber sehr hartnäckigen - Versuch, Hass und Zwietracht unter Schützen zu säen. Möglicherweise auch durch seinen Landesverband, der den Vorfall verfolgte. Und es hat gewirkt. :thumbup:


    Carcano

  • Richard, ich find's kontraproduktiv seine eigenen Sportkameraden zu denunzieren und zu diffamieren, anstatt mit ihnen ins Gespräch zu kommen und positiv eine breitere Sichtweise aufzubauen.


    Gerhard, das hat mit "denunzieren" nichts zu tun und mit "diffamieren" schon einmal überhaupt gar nichts, das wäre wenn ich ihm irgendetwas andichten würde. Ich bin der festen Meinung daß so eine Gestalt keine Vorstandsfunktion in einem Schützenverein einnehmen sollte, ich würde das jedenfalls nicht dulden, bei mir im Verein müßte einer von uns beiden gehen! Und ich wär's nicht.


    Zur Frage der Gesprächsbereitschaft ein Zitat aus einem der wundersamerweise verschwundenen Kommentare Schlatters aus der Badischen Zeitung:

    Quote

    Ansonsten sitze ich bequem und schaue genüsslich weiter zu, wie sich gewisse Herrschaften - sogar aus dem österr. Weinland (betr. ihr Kommentar) - hier vor meinen Augen selbst zerlegen.

    Wer nicht hören will muß fühlen, SSKM.

  • Naja, er könnte mit seiner Einschätzung gar nicht mal so sehr daneben liegen, denn gut gemeint ist nicht immer gut gemacht. Meinungsverbote oder Verbandsmeinungen erreichen meist lediglich das klare Gegenteil: Ablehnung.

    Gerhard Seemüller


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    small minds discuss people.“

  • Hallo Geronimo,


    dieser Gerold hat klar zum Ausdruck gebracht, dass ihn andere Argumente nicht interessieren. Er hat eben auch nur seine eigene Meinung gelten lassen. Es sah sich sogar genötigt, andere Schützen öffentlich zu verhöhnen und er war sich auch noch nicht einmal zu schade, sich die Wirklichkeit über unseren Sport so zurecht zu biegen, dass zwangsläufig bei Außenstehenden ein Zerrbild entstehen musste. So etwas ist nicht nur verwerflich, es ist auch schädlich, insbesondere in der jetzigen Situation.


    Jeder hat das Recht auf eine eigene Meinung. Nur hat dieses Recht immer auch da seine Grenzen, wo andere geschädigt werden. Als Schütze ist man eben auch Teil einer Gemeinschaft mit bestimmten gemeinsamen Interessen. Als Funktionär hat man innerhalb dieser Gemeinschaft nochmal einen besonderen Stellenwert, da man so eben in der Regel als gewählter Vertreter dieser Gemeinschaft von Außenstehenden auch so wahrgenommen wird. Der DSB bietet eine sehr große Bandbreite von Disziplinen, von Druckluft über KK bis hin zu etlichen GK-Disziplinen, von Bogen über Armbrust bis hin zu Flinte und Laufende Scheibe, ganz zu schweigen von Vorderlader. Alle diese Disziplinen sind gleichberechtigt und gleichwertig und gerade auch die GK-Disziplinen (mit den Kurzwaffen) finden im DSB einen beachtlichen Zuspruch und werden auch genauso sportlich und gekonnt nach festen Regeln einer genehmigten Sportordnung geschossen wie Druckluft oder Bogen auch.


    Natürlich braucht niemand auch alle diese Disziplinen zu betreiben, man muss sie noch nicht einmal selbst gut finden oder mögen. Es ist sogar legitim, innerhalb dieser Gemeinschaft darüber zu diskutieren, welche Disziplinen angeboten werden sollen und wie diese ausgestaltet und umgesetzt werden sollen.


    Aber wenn sich jemand öffentlich als bekennender Sportschütze und Funktionär an einer Diskussion von und mit Waffengegnern beteiligt, sich dann mit denen solidarisiert und vehement dafür eintritt, einen Teil der Disziplinen zu verbieten, obwohl es dafür objektiv betrachtet gar keinen richtigen Grund gibt und er das auch weiß, dann schädigt er damit seine Gemeinschaft und auch seinen Verband.


    Und genauso, wie jeder das Recht auf eine eigene Meinung hat, so darf sich auch jeder wehren, wenn versucht wird, ihn Schaden zuzufügen. Und hier geht es ja sogar noch nicht einmal nur um die Ausübung des Sports, es geht auch um das Eigentum und auch um das Recht auf freie Entfaltung der Persönlichkeit.



    Mir sei an dieser Stelle zur Verdeutlichung noch ein kleiner Vergleich erlaubt und ja, der ist hier durchaus passend.


    Nehmen wir mal an, jemand würde sich klar erkennbar als Mitarbeiter einer Firma, welche in den Augen bestimmter Gruppierungen auch ideologisch umstrittene oder vermeintlich bedenkliche Produkte herstellt, öffentlich an einer Diskussion mit Gegnern dieser Produkte teilnehmen, sich mit ihnen solidarisieren und dann mit ihnen auch für eine Abschaffung plädieren.


    Na, was würde da wohl passieren? Gehaltszulage und Beförderung?



    Und noch eine Anmerkung, auch wenn diese vermutlich nicht jeder versteht oder verstehen will. Das Pochen auch die eigene Meinung wird spätestens dann absurd, wenn die Meinung klar belegbar falsch ist oder auf falschen Annahmen beruht.



    Mit bestem Schützengruß


    Frank

  • Natürlich braucht niemand auch alle diese Disziplinen zu betreiben, man muss sie noch nicht einmal selbst gut finden oder mögen. Es ist sogar legitim, innerhalb dieser Gemeinschaft darüber zu diskutieren, welche Disziplinen angeboten werden sollen und wie diese ausgestaltet und umgesetzt werden sollen.

    Absolut. :)


    Das Pochen auch die eigene Meinung wird spätestens dann absurd, wenn die Meinung klar belegbar falsch ist oder auf falschen Annahmen beruht.

    Die eigene Meinung bleibt die eigene Meinung. Unsere Reaktion entscheidet ob dadurch die geäußerten Vorurteile bestärkt, verändert oder korrigiert werden, Ich denke mit solchen Schlammschlachten von persönlichen Angriffen bis handfesten Diffamierungen machen wir uns keinen Gefallen. Wir brauchen Solidarität und keine dreckigen Grabenkämpfe.

    Gerhard Seemüller


    „Great minds discuss ideas;

    average minds discuss events;

    small minds discuss people.“

  • Ich denke mit solchen Schlammschlachten von persönlichen Angriffen bis handfesten Diffamierungen machen wir uns keinen Gefallen. Wir brauchen Solidarität und keine dreckigen Grabenkämpfe.


    Nun, Dein Urteil über Schlatters Auftreten ist ebenso deutlich wie berechtigt. Aber sein Schlamm ist jetzt weggespült. Sogar recht rasch. Und das ist gut so.


    Carcano

  • Auge um Auge, Zahn um Zahn? Das endet oft schlicht mit totalem „Gesichtsverlust“. Von vertrauenswürdigen Sportschützen und verantwortungsbewussten Waffenbesitzern sollten Sportkameraden und Öffentlichkeit deutlich mehr erwarten können.

    Gerhard Seemüller


    „Great minds discuss ideas;

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    small minds discuss people.“

  • Auge um Auge, Zahn um Zahn?


    Nein, durchaus nicht. Sondern das genaue Gegenteil dieser Befürchtung.
    Lex talionis wäre es, wenn en revanche die GK-Fraktion über Löchlebohrer, Luftpumper und Exoskelett-Träger herzöge und als Retourkutsche nun ihnen abspräche, echte, rechte und wahre Schützen zu sein.
    So eine Reaktion hätte Schlatter gerne hervorgerufen, darauf zielte sein Versuch ja ab. Aber Schützen haben sich hier eben nicht spalten und gegeneinander aufhetzen lassen, sondern bekundeten Solidarität in _einem_ vielfältigen Schießsport, über Verbandsgrenzen hinaus.
    Und die Postings des Hasskappenträgers sind prompt verschwunden. :-) Was lernen wir daraus? Eben.


    Carcano

  • Es ist halt immer die Frage wie weit man diese Gemeinschaft fasst, die eigene Disziplin, der eigene Sportverein oder der gesamte Weltverband? Da sehe ich uns alle schon etwas in einer Bringschuld über unsere Disziplinen zu informieren.

    Gerhard Seemüller


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    small minds discuss people.“

  • Gero,


    erschreckender als die Worte Schlatters und seines Gleichen, finde ich immer noch diejenigen, die versuchen das Gesagte zu relativieren.


    Dieser Schlatter hat in einem öffentlichen Forum einer Zeitung sich klar gegen GK ausgeprochen. Hat den GK Schützen sogar die Sportlichkeit abgesprochen. Hier liegt kein Fall von falscher Wiedergabe oder falscher Zitierung vor, sondern er hat es scheinbar selber geschrieben.


    - Findest Du das, was er von sich gegeben hat in Ordnung und förderlich für unseren Sport in seiner Gesamtheit?
    - Denkst Du evtl. sogar genauso wie dieser Schlatter?
    - Hätte dieser Schlatter die Kommentare entfernen lassen, wenn er keine Mails von zu Recht aufgebrachten Schützen erhalten hätte?
    - Hätte dieser Schlatter die Kommentare entfernen lassen, wenn der Bericht von dagarser nicht gebracht worden wäre?
    - Hätte dieser Schlatter die Kommentare entfernen lassen, wenn dagarser nicht den OSM des Vereins angeschrieben und über die Verfehlung aufgeklärt hätte?


    Hätte Schumann sein verpatztes Interview richtig gestellt, wenn sich die LWB nicht beklagt hätten?
    Ich glaube es kaum!


    Um es auf einen Punkt zu bringen, Gero, ich kann es nicht mehr sehen, dass irgendwelche Vollhonks von Möchtegern Vereinsfunktionären, denen der angebliche Machtgewinn mächtig zu Kopf gestiegen zu sein scheint, solche behämmerten und Vereins, wie auch Verbandsschädigenden Kommentare öffentlich von sich geben und hier liest man dann, dass das alles nicht so schlimm ist. Das jeder seine Meinung vertreten kann, soll und darf.


    Diese Vollhonks schaden unserem Sport mehr, als jeder Grafe, jeder Grüne (außer Kretsche natürlich) oder jedes AAW udn die Hardcore DSB`ler wissen es nicht besser, als es für gut zu heißen und weich zu spülen.


    Nee, Gero, so geht das nicht.

  • Ich denke das Gesagte muss man weder gut finden noch relativieren. Meinungsäußerungen sind Gelegenheit zum Dialog. Mit dieser Hexenjagd, die neuerdings einige frustrierte „Legalwaffenbesitzer“ aus dem Dunstkreis von Selbstverteidigung, Bürgerrechten und Eigentum veranstalten, dürfte sich sicher kaum ein Sportschütze anfreunden oder identifizieren können. Sie schafft keine Gemeinschaft sondern bestätigt gängige Vorurteile. Tick, Tick, Tack würde BBF sagen...

    Gerhard Seemüller


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    average minds discuss events;

    small minds discuss people.“

  • Nein Gero, diese Hirmlosen Beiträge von Menschen wie Schlatter sind es, die Vorurteile beiführen und für Unmut sorgen.
    Aber ich glaube, dass ist etwas, das Du einfach nicht begreifen willst.