Die Hetze geht weiter - National FUD Week bei der WAZ

  • Hallo Freunde,


    lest bitte selbst. Hier die Verweise zu den Beiträgen. Sie geben einfach keine Ruhe. Und sie haben jetzt auch schon ein neues Wort gelernt, 'Hobbyschütze'.


    http://www.derwesten.de/politi…t-schaffen-id6829001.html


    http://www.derwesten.de/incomi…fen-in-nrw-id6828820.html


    http://www.derwesten.de/politi…lle-in-nrw-id6828809.html



    Man beachte nur die letzte Überschrift. Und dieser Frank Richter scheint ja auch ein ganz besonderer Spezialist zu sein. Der Typ scheint sich wohl den Herrn Pfeiffer (mit drei F) zum Vorbild genommen zu haben. Fairerweise muss man aber auch sagen, dass er nicht die Position der Bundes-GdP vertritt.



    http://www.derwesten.de/staedte/oberhausen/polizei-entkraeftet-kritik-an-waffenkontrollen-id6836208.html'


    Und hier erfolgt dann das 'große' Zurückrudern. Scheint wohl doch etwas Mecker gegeben zu haben. Nur ändern solche halbgaren Richtigstellungen eben nichts mehr daran, dass vorher eben doch wieder mal die Sau durchs Dorf getrieben wurde. Und irgendwas bleibt leider immer hängen.



    Mit betrübtem Schützengruß


    Frank - wenigstens funktioniert der Presseclub (noch) so halbwegs

  • Es geht auf die Sommerpause zu.


    Die EM ist durch, nachdem die Deutschen rausgeflogen sind, naja, keine erwähnenswerte Berichte mehr.
    Die Leichtathletik EM interessiert keine Sau und Olympia ist erst in gut drei Wochen. Und selbst wenn Olympia läuft, wird es die Medien nur wenig interessieren.


    Also suchen sie sich mal wieder ein neues altes Thema raus, wo sie Denken etwas Punkten zu können.....und mal ehrlich, ich glaube manchmal, dass die einzigen die diese Berichte Lesen und wirklich mitbekommen, wir LWB sind.
    Zumal wir auch ordentlich für die Verbreitung dieser Berichte mit sorgen.


    Nicht falsch verstehen, es ist wichtig, dass die LWB über diese Themen informiert sind und sich auf dem laufenden halten, nur frage ich mich auch immer wieder, ob es wirklich sinnvoll ist, diese negativ Berichte immer und immer wieder in allen Foren und Social Networks zu posten und so zu verbreiten.

  • Hallo Dan,


    Du scheinst die verheerende subtile Wirkung, welche diese permanente Manipulation auch und gerade beim uninformierten und auch im Prinzip uninteressierten Leser, der den Artikel nur überfliegt, oft sogar nur die Überschrift und die Bilder auf sich einwirken lässt, bewirkt, zu unterschätzen.


    "Schwere Mängel bei der Waffenkontrolle in NRW"


    Wie wirkt so eine Schlagzeile wohl auf einen mit der ganzen Thematik nicht vertrauten Leser? Das Vertrauen in unsere 'Qualitätspresse' ist leider nach wie vor sehr groß. So nach dem Motto "Es steht ja in der Zeitung. Also muss es auch stimmen."



    Das Klima in diesem unseren Lande hat sich dadurch in den letzten Jahren massiv verändert, und nur dadurch.


    Noch viel schlimmer ist aber, diese Art der manipulierenden Berichterstattung wirkt sich auch sehr stark auf die Politik und damit auch auf den Gesetzgeber aus. Man braucht sich dazu nur mal den gestern von frank17 hier im Forum veröffentlichten Beitrag durchzulesen. Geht man davon aus, dass die teilweise zwischen den Zeilen zu lesenden Aussagen auch nur halbwegs authentisch sind, so kann man dort klar lesen, die Politiker (zumindest der gemäßigten Parteien) sehen selbst kein wirkliches Problem mit einer Liberalisierung der den Schießsport und dem damit verbunden privaten Waffenbesitz betreffenden Gesetze, trauen sich aber nicht, weil sie befürchten, dann von der Presse sofort zerrissen zu werden. Der politische Gegner hat hier klar die besseren Karten.



    Will man ein Problem lösen, so muss man die Ursache kennen.


    Und die Presse mit diesen permanenten Kampagnen, gesteuert und und immer wieder angestachelt durch eine kleine Gruppierung mit ganz eigenen Interessen, ist hier die alleinige Ursache, der Verursacher.



    Mit Geschlossenheit könnten wir Schützen hier ganz sicher auch Einfluss nehmen, zumindest auf regionaler Ebene. Nur müssten wir uns dazu erst mal auch einig sein und eben auch das wirkliche Problem erkennen. Du glaubst doch wohl selbst nicht, dass hier Ignorieren und Aussitzen die richtige Strategie sein kann.



    Ach ja, auch gewerkschaftlich organisierte Polizeibeamte könnten mal ihren gewählten Vertreter klar machen, was Sache ist.



    Mit bestem Schützengruß


    Frank

  • Frank,


    ich erkenne die Situation sehr wohl.
    Ich sehe nur nicht, so uneins wie sich die LWB untereinander sind, wie wir es jemals schaffen sollen, das Blatt zu wenden.
    Seit mindestens drei Jahren leben wir Wöchentlich mit diesen bescheuerten Schlagzeilen. Es vergeht wirklich keine Woche, wo nicht so eine Schlagzeile oder so eine ähnliche in den Medien aufpoppt. Nur machen wir eben nichts dagegen, weil wir nicht wollen!


    - Wir wollen die Medien nicht noch weiter vergrämen!
    - Wir wollen die Verbände nicht verärgern!
    - Wir wollen die Politiker nicht vor den Kopf stoßen


    Also bleiben wir schön unter uns, berichten weiterhin nur in der Lokalpresse, wo es kaum eine Sau mitbekommt und warten drauf, dass ein Wunder geschieht.


    Die Medien wollen nichts mit uns zu tun haben, außer sie wollen sich negativ über uns auslassen. Was sollen wir also dagegen machen?


    Ständig diese negativ Berichte für die Antis zu promoten kann es nicht sein.


    Und was das Ignorieren angeht, schau Dich doch mal in den ganzen Freds um, wer hier etwas zu ignorieren scheint, wer die Situationen klein redet und augenscheinlich der Auffassung ist, es wird schon nicht so schlimm kommen!

  • Hallo Leute,


    ich hab jetzt mal die Beiträge und die Artikel durchgelesen und finde es doch sehr komisch was in dem Artikel geschrieben wird. Hier wird von der ach so übermächtigen Waffenlobby geredet, ein dunkles Phänomen was jeder weiteren Gesetzgebung einhalt gebietet und uns Sportschützen vor weiteren Verschärfungen beschützt... Was für ein Schwachsinn!!! Schauen wir uns in unserem Land doch mal um. Wir hatten vor ein paar Jahren eine Diskussion zum Nichtraucherschutz und Rauchverbot in Kneipen, Restaurants und Discos. Was haben wir jetzt? Genau ein Rauchverbot in Restaurants, Kneipen und Discos. Warum? Weil dieser Schutz gerechtfertigt war (muss ich offen und ehrlich zugeben auch wenn ich damals dagegen gestimmt habe). Jetzt stellt sich mir eine Frage. Es kann mir doch keiner erzählen das die ach so ominöse Waffenlobby in Deutschland stärker und mehr Geld besitzt als die Tabakindustrie, die Tabaklobby. Der einzige Grund warum das alles noch nicht komplett den Bach runtergeht für uns Sportschützen ist, das nicht einmal die Politiker und auch nicht die Polizisten, unseren Sport als eine Bedrohung ansehen. Sonst würde es um unseren Sport weitaus schlimmer stehen. Seht doch nur mal wie viel Polizisten in Schützenvereinen sind. Was hier geschieht ist ein konstrukt aufzubauen, ein Feindbild für die öffentliche Sicherheit zu erschaffen was nicht da ist. Es werden Kommentare von einzelnen! Immer wieder und wieder und wieder wiederholt und als neueste Erkenntnisse verkauft. Dabei sind diese Aussagen doch schon Jahre bekannt, die meisten Zitate stammen aus den Jahren 2009, 2010 oder sogar 2003 direkt nach den Amokläufen. Hier wird dem Leser aber vorgegaukelt das diese Zitate aus der Gegenwart stammen. Wir müssen aufhören den Kopf in den Sand zu stecken und Aktiv vor Ort Aufklären. Wir müssen in der Öffentlichkeit in den nächsten Jahren so eine Präsenz zeigen das auch die überregionalen Medien gar nicht mehr auskommen über uns zu berichten. Ich will mal Wetten das allein unter den knapp 1,5 Millionen Schützen des DSB doch ein oder zwei dabei sind die in einer großen Zeitung arbeiten. Diese Mitglieder müssen aktiver werden... Damit sich noch mal was ändert.


    mfg
    Bene

    Der Schießsport:
    -so interessant im Leistungsbereich
    -so spannend im Wettkampf
    -so Brüderlich in der Gemeinschaft
    darum Liebe ich diesen Sport so sehr.