Zentrales Waffenregister in Deutschland - Medien

  • Wenn man am heutigen morgen Radio (SWR Drei) Nachrichten gehört hat, kann man sich echt nur an den Kopf fassen, was in Deutschland so abgeht.


    Da wird in einer Nachrichtensendung vorgetragen, das nun, 10 Jahre nach Erfurt ein zentrales Waffenrregister durch den Bundestag beschlossen wurde. Die Tatsache dass auch dieses natürlich Amok-Läufe nicht verhindern kann wurde ausgespart.


    In der gleichen Sendung (zwei Berichte weiter) wurde dann berichtet, dass der Ego-Shooter Crysis 2 mit dem Computerspielepreis für das Jahr 2012 prämiert wurde.


    Da fällt einem nichts mehr zu ein. X(

  • Hier der Bericht zu dem PC Spiel. Wenn man sich so einige Kommentare im Forum durchliest, kann man sich nur an den Kopf fassen.. :wacko:


    Klick

    Walther LG 300 XT Protouch
    Anschütz 1407 in Walther KK 200 Schaft

  • Hallo Howard1274,


    Da fällt einem nichts mehr zu ein. X(


    doch, schon noch. Siehe hier:


    Petition gegen das neue nationale Waffenregister


    Aber leider ist die Reaktion darauf bisher leider noch sehr verhalten. Resignation, Gleichgültigkeit, oder sogar heimliches Verständnis? Ich weiß es nicht. Ich weiß nur, dieses Register wird und kann überhaupt keinen neuen Sicherheitsgewinn bringen, sondern nur weitere Probleme und Gefahren für die betroffenen Bürger.



    Mit bestem Schützengruß


    Frank

  • Wenn dei Verbände in allen Medien dieses unsägliche Waffenregister beführworten und dies auch ihren Mitgliedern so kundtun, dann müssen wir uns nicht wundern, wenn Wiederstandslos so ein Schei$$ durchgewunken wird, ohne eine Debatte darüber zu führen.
    Es wurden einfach durchgewunken.

  • Prinzipiell ist doch auch an dem zentralen Register wenig auszusetzen. Wir Legalwaffenbesitzer haben ohnehin unsere Waffen bei einer der 600 zuständigen Behörden registriert. Eine zentrale Datei bringt der Ordnungsmacht die Möglichkeit zielgerichteter zu fahnden. Was wird sich ändern - nichts. Denn Legalwaffen sind nicht das Problem. Das werden die Behörden vermutlich dann auch feststellen (aber wahrscheinlich nicht zugeben).


    Was mich anwidert ist die Tatsache das zum zehnten Jahrestag von Erfurt ein Gesetz zum Waffenregister durchgewunken wird - als symbolischer Akt - heißt übersetzt: Ihr Sportschützen seid schuld !


    Am gleichen Tag wird von einer vom Bundestag mitgetragenen jury ein Ego-Shooter als Computerspiel des Jahres ausgezeichnet. heißt übersetzt: - Liebe Eltern, lasst eure Kinder das tolle Ding unbeaufischtigt und solange sie wollen spielen - es ist ja ein prämiertes Spiel - es ist ja nichts reales - der will doch nur spielen - Ego-Shooter sind nicht schuld!


    Welche Wirkung Ego Shooter auf Jugendliche haben können ist bekannt. Auch dass sowohl bei Winnenden als auch in Erfurt diese Art von Computerspielen eine Rolle gespielt hat. Der einzige Unterschied ist, dass hier keiner den Finger in die Wunde legt sondern eine Verrohung der Jugend durchaus billigend in Kauf genommen wird.


    Eigentlich wollte ich nicht verallgemeinern - sorry - es gibt auch sicherlich verantwortungsvollen Umgang mit Computerspielen.


    Die Zeichen die uns unsere Bundesregierung hier gibt sind jedoch meins Erachtens die Falschen.

  • Eine zentrale Datenbank, die für das gesamte Bundesgebiet bereitsgestellt wird, eröffnet ganz neue Möglichkeiten des Datenmißbrauchs!


    Polizeibehörden haben jetzt schon mit Hackerangriffen zu kämpfen.
    Vertrauliche Daten verschwinden andauernd aus den Datenbänken, angepi$$te Mitarbeiter verkaufen Daten meistbietend, etc.


    Die illegalen Waffen werden eh nicht erfasst, wie denn auch.
    Irgendwann will auch die EU den Zugriff auf die Daten haben und damit sind die Schleusen in andere Länder geöffnet. Kriminelle Subjekte können sich dann problemlos ihre Einkaufslisten für Waffen zusammenstellen, und gezielt bei LWB`s EU weit einbrechen.


    Das NWR ist einer Verschwendung von Steuergeldern, nicht mehr und nicht weniger.

  • Hallo Howard1274,


    gegen dieses nationale Waffenregister sprechen sehr wohl triftige Gründe.


    Nach Einführung kann (fast) jede Behörde auf einfachste Art nachfragen, ob jemand Waffenbesitzer ist, oder wird teilweise auch sogar ohne explizite Nachfrage völlig automatisch darauf hingewiesen. Es ist nicht auszuschließen, sondern sogar wohl eher ziemlich wahrscheinlich, dass bei der jetzigen medial aufgehetzten Stimmungslage dieses Wissen über den jeweiligen Bürger auch zu Nachteilen und Ungleichbehandlung führen kann. Wie sieht es zukünftig mit ganz normalen Verkehrskontrollen aus? Ist es so abwegig, das der betreffende Bürger in Zukunft dann erst mal in den Lauf einer Schusswaffe schaut? Ist wirklich auszuschließen, dass nicht in Zukunft auch Polizisten ganz gezielt Jagd auf legale Waffenbesitzer machen werden, da ja diese doch immer unter Verdacht stehen, gegen das Waffengesetz zu verstoßen. Zu abwegig? Ich meine nein. Siehe dazu auch hier. Jeder Bürger kann heutzutage immer sehr leicht auch in das Visier polizeilicher Maßnahmen rücken, selbst dann, wenn er eine völlig weiße Weste hat. Aber was dann, rückt dann womöglich statt des Bezirksbeamten wegen der Waffen erst mal das SEK aus? Ist das so völlig abwegig? Wohl weniger abwegig, als die meisten hier vermuten.


    Wir wissen auch, dass es keine absolute Datensicherheit gibt. Diese Daten sind aber in vielerlei Hinsicht äußerst brisant. Sie enthalten auch sehr detaillierte Angaben über besonderes Eigentum unbescholtener Bürger. Dahinter verbergen sich auch teilweise Vermögenswerte von beträchtlichem Wert. Vermögenswerte, welche auch Begehrlichkeiten in bestimmten Kreisen wecken könnten. Die Gefahr des Missbrauchs liegt hier klar auf der Hand.


    Des weiteren, alle Daten sind schon jetzt erfasst, nur eben dezentral und damit auch deutlich sicherer geschützt gegen Missbrauch. Bei Bedarf und in besonderen Situationen können diese Daten auch schon jetzt abgefragt werden, nur eben manchmal nicht so ganz einfach und schnell und eben auch nur von einem deutlich eingeschränkteren Kreis Berechtigter. Auch können diese Daten eben bisher nicht so einfach z. Bsp. auf einem kleinen Datenträger zusammengefasst vagabundieren und damit in gänzlich falsche Hände gelangen.


    Noch etwas, der unbescholtene Bürger wird damit zukünftig in einer Datei zusammen mit allen Sorten von Kriminellen geführt werden, welchen mit einem Waffenverbot belegt sind oder welche Verstöße gegen das Waffenrecht begangen haben. Ist das angemessen?


    Es wird auch noch weitere Probleme geben. Dieser Datensatz ist keineswegs sauber. Es gibt Zahlendreher, Vertauschungen und unscharfe Einträge. Was, wenn eine bestimmte Waffe zur Fahndung ausgeschrieben wird und Bürger nur deshalb ins Visier der Fahndung geraten, weil es doppelt vorkommende Einträge gibt? Vor Ort lassen sich solche Sachen oft recht einfach aus der Welt schaffen, nicht aber bei so einem Moloch von Datei. Jetzt bitte nicht auf Flensburg verweisen. Wir reden hier nicht von Autos, sondern von Waffen und damit immer auch von Panikmache und Histerie.


    Ach ja, die ganzen zum Teil wirklich gefährlichen illegalen Schusswaffen werden auch zukünftig nicht erfasst werden. Ist zwar jetzt eine Binsenweisheit, aber man muss das wohl heutzutage immer erst noch extra betonen. Kann man denn da wirklich von einem Beitrag zur Erhöhung der Sicherheit sprechen, wo doch die erfassten Waffen gar nicht deliktrelevant sind?


    Stellt sich nur noch die Frage, warum also wirklich dieses nationale Register?



    Mit bestem Schützengruß


    Frank

  • Frank,


    selten so viel Text ohne jeglichen Zusammenhang mit der Realität gelesen.


    Das sich hier außer der Tatsache dass die vorhandenen Daten zentral gespeichert werden ändert sich nichts.


    Nur vermute ich dass im Gegensatz zu einer Datenbankabrage eine Anfrage beim zuständigen Sachbearbeiter vielleicht nicht immer aktenkundig gemacht wurde.

  • Wenn das alles so realitätsfern sein sollte, was ich geschrieben habe, dann dürfte es Dir doch ein leichtes sein, diese (nicht nur) meine Befürchtungen zu widerlegen, oder?



    Gerade dein zweiter Satz ist jedenfalls im Hinblick auf die Missbrauchsmöglichkeit großer behördlicher Datensammlungen reichlich naiv, mit Verlaub!



    Mit bestem Schützengruß


    Frank

  • 1. Die Daten sind schon vorhanden sie dürfen heute schon von Berechtigten abgefragt werden.


    2. Die Abfragen sind mit Sicherheit dokumentiert und nachvollziehbar was bei dem bisherigen Karteikasten zu dem unter Umständen die Reinigungskraft Zugang hat sicher nicht der Fall ist.


    Zu deinen Fall Tankstelle: Hier hätten die Beamten bei einem Zentralregister es vielleicht einfacher gehabt wenn sie nur nach dem KK und nicht auch noch nach einer vermutlichen KW gesucht hätten.

  • Ich hatte mir den Gesetz selbst schon ausgedruckt.
    Manches beschneidet mal wieder unsere Bürgerrechte.


    Warum unsere Regierung immer einen Schritt weiter eilt, als von der EU gefordert und was die EU überhaupt zu fordern hat,
    entzieht sich meinem Verständnis.


    ZITAT aus dem GESETZentwurf Bundesrat Drucksache 849/11:


    Bereits mit § 43a des Waffengesetzes wurde ein erster Schritt zur Umsetzung
    der Vorgaben des Artikels 4 Absatz 4 der EU-Waffenrichtlinie in nationales
    Recht getan. Der Gesetzgeber ist hierbei sowohl in zeitlicher als auch in
    sachlicher Hinsicht über die Mindestvorgaben der EU-Waffenrichtlinie
    hinausgegangen: Zum einen ist das Waffenregister früher zu errichten, nämlich
    bereits bis zum 31. Dezember 2012....


    B. Lösung
    Beschränkungen des Grundrechts auf informationelle Selbstbestimmung
    bedürfen einer verfassungsgemäßen gesetzlichen Grundlage. Diese wird mit
    dem vorliegenden Gesetz in Erfüllung des Auftrags aus § 43a des
    Waffengesetzes bereichsspezifisch geschaffen.

  • 1. Die Daten sind schon vorhanden sie dürfen heute schon von Berechtigten abgefragt werden.


    2. Die Abfragen sind mit Sicherheit dokumentiert und nachvollziehbar was bei dem bisherigen Karteikasten zu dem unter Umständen die Reinigungskraft Zugang hat sicher nicht der Fall ist.


    Zu deinen Fall Tankstelle: Hier hätten die Beamten bei einem Zentralregister es vielleicht einfacher gehabt wenn sie nur nach dem KK und nicht auch noch nach einer vermutlichen KW gesucht hätten.


    Niemand spricht sich dagegen aus, was die Zentraldatei eigentlich ermöglichen sollte: Schnelle Überprüfung, ob eine Waffe legal, vermisst oder gar nicht registriert ist.


    D.h. ANONYMES Zentralregister mit Waffentyp, Kaliber, Seriennummer - mit Verweis, welche Waffenbehörde sie registriert hat bzw. ob sie vermisst/gestohlen wurde.


    Was wird gemacht?


    JEDER Berechtigte - egal ob er eine Waffe oder Pulver überhaupt gekauft hat, ist gelistet.
    JEDER Kriminelle, der ein Waffenverbot bekommen hat, ist gelistet.
    = Wir stehen neben den übelsten Subjekten in einer Datei


    Was wird gespeichert?
    Wohnadresse und FOTOS!!!
    = Einkaufsliste für Kriminelle


    Wer hat Zugriff?
    350.000 Staatsdiener
    = Wer kontrolliert die Kontrolleure?


    Was ist möglich?
    Automatischer Datenabruf, der Wohnadressen rausgibt, die im Melderegister oder Ausländerregister als sensibel eingestuft sind und eine Auskunftssperre haben. Sprich: bedrohte Leute mit Waffenschein können so aufgefunden werden.



    DIESES Register ist in seiner jetzigen Form ein KONTROLL-Register, kein Nachverfolgungsregister.

  • Das heißt, wenn ich der Argumentation hier folgen darf, gehen die Gegner des zentralen Waffenregisters genauso von unbefugter Benutzung (Einkaufsliste für Kriminelle) der Daten aus, wie die Behörden Ihrerseits von unbefugter Benutzung der Waffen durch Andere als die Legalwaffenbesitzer ausgehen.


    Eine entspannte Atmosphäre gegenseitigen Vertrauens...


    Die "Kriminellen" können Ihre Daten auch anderswo herholen. Beispielsweise öffentlich zugänglich gemachte Ergebnislisten von Wettkämpfen. Hier macht sich niemand Gedanken über Datenschutz.

  • Das heißt, wenn ich der Argumentation hier folgen darf, gehen die Gegner des zentralen Waffenregisters genauso von unbefugter Benutzung (Einkaufsliste für Kriminelle) der Daten aus, wie die Behörden Ihrerseits von unbefugter Benutzung der Waffen durch Andere als die Legalwaffenbesitzer ausgehen.


    Eine entspannte Atmosphäre gegenseitigen Vertrauens...


    Die "Kriminellen" können Ihre Daten auch anderswo herholen. Beispielsweise öffentlich zugänglich gemachte Ergebnislisten von Wettkämpfen. Hier macht sich niemand Gedanken über Datenschutz.


    Schlechtes Beispiel.


    In den Ergebnislisten steht weder der Waffentyp, noch eine Anschrift des Schützen drin. Lediglich, Name, Verein und Ergebnis. Das wars und somit unkritisch.


    Im NWR wird eine direkte Verknüpfung zwischen Waffe, Besitzer/Eigentümer, Waffenschrankmodell/-typ und Anschrift hergestellt. Also alle erforderlichen Daten, die ein Einbrecher benötigt, um auch im Vorfeld zu wissen, wie der Tresor zu knacken ist.

  • Warum schlechtes Beispiel ?


    Schonmal die Ergebnisdatenbank des RSB durchforstet ?


    Da steht zumindest die Disziplin drin - somit also der Waffentyp. Wenn der zugehörige Verein auch noch der Wohnort ist? Noch ein wenig Infos von den verscheidenen Social Networks hinzu und fertig.


    Im übrigen wäre es auch interessant zu wissen, wer von den "Zentralregisterverfechtern" bspw. eine Frankonia-Karte besitzt über die Einkäufe für Marketingzwecke gespeichert werden -Dies hat zwar den Unterschied dass man hier die Daten "freiwillig" hergibt (man ist ja scharf auf Boni) aber wer diese Daten (unberechtigt) bekommen würde könnte Sie ähnlich missbräuchlich nutzen.

  • Hallo Howard1274,


    es ist ein schlechtes Beispiel, weil ein riesiger Unterschied zwischen Einzelfunden im Netz oder einzelnen Daten bei Firmen und einer kompletten Datenbank mit allen Waffen nebst detaillierten Angaben über Tresore usw. und den dazu gehörigen kompletten Anschriften besteht. Auch ist deine Sichtweise scheinbar zu stark auf Sportschützen reduziert. Es gibt auch Jäger und Erben, in deren Besitz sich auch Waffen von teils beträchtlichem Wert befinden und Sammler mit teils ebenso wertvollen Waffen in teils großen Stückzahlen. Aber auch Sportschützen besitzen teilweise sehr teure Einzelstücke und auch solche Waffen können zu Geld gemacht werden.


    Zudem ist das Problem der möglichen missbräuchlichen Nutzung der Daten zwecks (organisierten) Diebstahls auch nur ein Teilproblem dieser Datenbank. Wir haben schon deutlich auch auf die anderen möglichen Probleme und, ja auch, Gefahren hingewiesen.


    Nochmal, es ist ein riesiger Unterschied, ob die Daten dezentral mit nur sehr begrenztem Zugriff durch einen überschaubaren Personenkreis lagern, oder ob ein völlig unüberschaubarer Personenkreis aus ganz Deutschland oder sogar Europa darauf zukünftig Zugriff haben wird. Diese Daten werden vagabundieren, das ist so klar wie das Amen in der Kirche. Welche Auswirkungen das haben wird, weiß ist nicht, kann es mir aber gut vorstellen.


    Man beachte dabei immer, es handelt sich hier nur um das Besitztum unbescholtener Bürger. Waffen, welche eben überhaupt nicht deliktrelevant sind. Die Waffen, von welchen die wirklichen Gefahren ausgehen, die illegal besessenen Waffen, tauchen in dieser Datenbank erst gar nicht auf.



    Es ist schon erstaunlich, dass so ein Angriff auf die Bürgerrechte, ja, so muss man dieses Register nennen, so einfach durchgewunken werden kann und dann auch noch Zustimmung sogar von Betroffenen erfährt. Ich behaupte jetzt mal, vor 40 Jahren wäre so etwas in diesem Lande noch nicht möglich gewesen, jetzt mal unabhängig von den technischen Möglichkeiten. Die Betroffenen, aber auch die Bürger wären auf die Barrikaden gegangen. Aber heute herrscht nur noch Gleichgültigkeit, Bequemlichkeit und auch Opportunismus, der darin gipfelt, dass selbst Betroffene diese Sachen noch beklatschen, um ja nur auch als 'guter Bürger' dazustehen.



    Hier mal ein Kommentar im Deutschlandfunk von einer Frau Hilde Weeg:


    Kommentar DLF: Verschärfungen sind dringend notwendig


    Sie kriegt es sogar hin, zwischenzeitlich sogar mal das Problem mit etwas mehr Tiefgang zu hinterfragen. Dabei kommt sie bei der Bewertung der Verhinderung zukünftiger Attentate sogar zu halbwegs richtigen Schlüssen.


    Aber dann das Fazit: Verschärfen, Verschärfen, Verschärfen! Dabei endblödet sie sich sich auch noch, zu behaupten, so ein nationales Register könne tatsächlich Straftaten erschweren oder aufklären helfen und dieses Register hätte bei der Aufklärung der Taten dieser braunen Terrorzelle helfen können. Jau, die hatten ja auch ihre Waffen auf WBK und waren ordentliche Mitglieder in einen Schützenverein. X(


    Warum schreibt jemand so? Weil er/sie dumm ist? Oder aus purer Oppunität, weil das der Arbeitgeber bzw. Auftraggeber so möchte und weil man ja auch zu den Gutmenschen gehören möchte?



    Mit noch nicht völlig gleichgültigem Schützengruß


    Frank - wird jetzt vermutlich von Karl wieder auf den 'Waffenbesitzer' reduziert werden

  • Du irrst dich wenn du der Meinung bist, ich würde das zentrale Waffenregister "beklatschen" aber ich denke einfach die Daten der Waffenbseitzer sind hinlänglich bekannt und wenn sich kriminelle Subjekte Waffen besorgen bzw. stehlen wollen, haben Sie etliche Möglichkeiten mehr als die Daten eines zentralen Waffenregisters zu knacken. Viele denken beispielsweise nicht nach, wie sie ihre Daten streuen.


    Es ist natürlich bedenklich wenn - wie Ihr hier geschildert habt - die Datei neben den Anschriften auch mit Angaben und Fotos der getroffenen Sicherungsmaßnahmen (Tresore etc.) gefüttert ist. (Deutsche Übergründlichkeit) Dann stellt sich schon die Frage wer hierauf Zugriff haben darf.


    Ferner ist hier die Frage der Vernetzbarkeit. Bspw. wird der Verkehrsstreifenpolizist der mein Fahrzeug "allgemein" kontrolliert direkt Angaben zu meinem Waffenbesitz haben ??? -dann sollte ich wohl unaufgefordert die Hände nicht mehr vom Lenkrad nehmen -


    Dann kriegen wir hier amerikanische Verhältnisse wobei die doch für ihr liberales Waffenrecht bekannt sind. Ich glaube ich schweife etwas ab.

  • Es ist natürlich bedenklich wenn - wie Ihr hier geschildert habt - die Datei neben den Anschriften auch mit Angaben und Fotos der getroffenen Sicherungsmaßnahmen (Tresore etc.) gefüttert ist. (Deutsche Übergründlichkeit) Dann stellt sich schon die Frage wer hierauf Zugriff haben darf.


    Katja hat ja schon angedeutet, wie man es sinnvoll und und dann womöglich auch nutzbringend unter Berücksichtigung des Datenschutzes hätte aufziehen können. Aber, Du sagst es!


    Ferner ist hier die Frage der Vernetzbarkeit. Bspw. wird der Verkehrsstreifenpolizist der mein Fahrzeug "allgemein" kontrolliert direkt Angaben zu meinem Waffenbesitz haben ?


    Das ist genau ein Ziel dieser Datenbank und es ist natürlich auch mit das hohlste. Es gibt dann ja nur Informationen (mit kleinen Ausnahmen - Stichwort Waffenverbote) über die Bürger, welche am wenigsten gefährlich sind. Was soll dabei eigentlich rumkommen? Die Beamten sollen bei den legalen Waffenbesitzern besonders vorsichtig sein, aber vom Rest der Bevölkerung kann ja keine große Gefahr ausgehen, weil die ja gar keine Waffen besitzen dürfen? Ja, sie dürfen nicht, können könnten sie es aber doch und nicht wenige tun es auch. Mann, mann mann, ich glaube, wir brauchen dringend mehr Hirn.


    Ne, die Sache ist nur dazu geeignet, die legalen Waffenbesitzer, also insbesondere auch die Schützen, weiter zu diskriminieren, zu gängeln und weiter an den Rand der Gesellschaft zu drängen.

    Dann kriegen wir hier amerikanische Verhältnisse wobei die doch für ihr liberales Waffenrecht bekannt sind. Ich glaube ich schweife etwas ab.


    Über diese sogenannten 'amerikanischen Verhältnisse' ließe sich auch noch trefflich schreiben. Ist aber wieder ein anderes Thema.



    Mit bestem Schützengruß


    Frank

  • Minimale Grundkenntnisse über den Umgang mit Daten bei Behörden könnten hier die Diskussion deutlich entschärfen.


    Karl

  • Karl und Howard


    Wenn die LWB´s (tzzz - schon wieder diese Abkürzung...) jetzt auch noch Angst vor Hackern bekommen dann sollten sie echt am Besten alles abgeben, sich einschließen und sich das Essen auch noch vorkosten lassen. Wie Karl schon gesagt hat fragt man sie auch besser nicht mehr nach der Uhrzeit da dies ja auch schon zuviel sein könnte...


    Ein Krimineller benötigt nicht mal irgendeine Datenbank. Er kann ja einfach nur während eines Wettkampf auf den Schießstand gehen und dort was abgreifen.

    Nicht alle seine Fähigkeiten und Kräfte soll man sogleich und bei jeder Gelegenheit anwenden. - Baltasar Gracián