Änderung der Alterseinteilung Juniorenklasse

  • Dass in einer ohnehin schon ziemlich ausgestorbenen Klasse wie den "JuniorInnen" - man schaue sich mal die Teilnehmerzahlen an - es auch noch zwei Unterteilungen gibt, war schon immer ein Gipfelpunkt der Sinnlosigkeit.
    Das scheint jetzt erfreulicherweise auch die ISSF gemerkt zu haben. Und sie hat etwas vor:

    Quote

    The General Assembly of ISSF will consider proposal to reduce the age limit of juniors from 21 to 19 years. This will be discussed by the ISSF on 17th April 2012 during Ordinary General Assembly of the ISSF in London. If approved, as per practice, it would be effective from 1st January 2013.

    ISSF PROPOSES TO LOWER AGE LIMIT OF JUNIORS


    Das kann im übrigen auch innerstaatlich zu waffenrechtlichen Verbesserungen führen... die 21-Jahres-Grenze wired dann schwer zu halten. :-)


    Carcano

  • Quote

    will consider proposal to reduce the age limit of juniors from 21 to 19 years


    ... was dann die Teinehmerzahlen bei den Junioren aber noch weiter redzieren dürfte, oder? Wäre es vielleicht sinnvoller, nur die Unterteilung aufzuheben?

    Jede Schießsport-Disziplin hat ihre Existenzberechtigung. Zusammenhalt ist wichtig - über die Grenzen von Disziplinen und Verbänden hinweg.

  • Wenn man sich anschaut, wo manch 19/20 jähriger leistungsmäßig steht, ist das eine Aufwertung der Schützenklasse.
    Hier könnte man auch eine Strategie vermuten um einen zeitigeren Eintritt in Fördergruppen bei Militär und Polizei zu ermöglichen.

    Mein Trainingsmotto:
    Wer aufhört besser zu werden, hat aufgehört gut zu sein. (Philip Rosenthal, Unternehmer, *1916)

  • Wenn man sich aber international die Masse der Junioren ansieht haben die schon noch ein bisschen was zu tun damit sie in der allgemeinen Klasse mithalten können.


    Die Unterteilung gibts ja auch nur in Deutschland. Die deutsche Schützenordnung hab ich aber auch nicht wirklich kapiert...

    Nicht alle seine Fähigkeiten und Kräfte soll man sogleich und bei jeder Gelegenheit anwenden. - Baltasar Gracián

  • Die nationale Unterteilung in A und B gibt es ja auch noch nicht wirklich lange. Ein Argument war damals eine bessere oder behutsamere Heranführung an die Damen- und Schützenklasse und auch an die internationalen Leistungsklassen.


    wegi82


    Eine nationale Sportordnung macht in einem Land mit einem hohen Schützenanteil, von denen nur ein sehr kleiner Teil überhaupt auf wirklich nationaler Ebene schießt, von internationaler ganz zu schweigen, schon Sinn. Von daher würde ich mir sogar eher wünschen, dass der DSB nicht alle ISSF-Regeln gleich 1 : 1 in die SpO mit aufnimmt, oder noch besser, dass hier stärker zweigleisig gefahren würde. Nur ein Beispiel: Bestimmte Regeln, welche international Sinn machen, aber auch nicht immer nur aus ausschließlich sportlichen Gründen beschlossen worden, wie zum Bsp. die Maße der Blenden, machen auf einer Kreismeisterschaft überhaupt keinen Sinn. Schuhe mit Watschelgang, Tasche auf der Jacke und der gleichen mehr gehen in eine ähnliche Richtung. Wenn man das alles bis ganz nach unten zu heftig durchzieht, erschwert oder verbaut man nur den Einstieg und vergrault die Freizeitsportler.



    Mit bestem Schützengruß


    Frank

  • Ein Argument war damals eine bessere oder behutsamere Heranführung an die Damen- und Schützenklasse und auch an die internationalen Leistungsklassen.

    Wenn einer als Jugendlicher so gut schießt das er in der international in den höheren Klassen schießen kann macht eine "behutsamere Heranführung" eh keinen Sinn.


    Eine nationale Sportordnung macht in einem Land mit einem hohen Schützenanteil, von denen nur ein sehr kleiner Teil überhaupt auf wirklich nationaler Ebene schießt, von internationaler ganz zu schweigen, schon Sinn. Von daher würde ich mir sogar eher wünschen, dass der DSB nicht alle ISSF-Regeln gleich 1 : 1 in die SpO mit aufnimmt, oder noch besser, dass hier stärker zweigleisig gefahren würde. Nur ein Beispiel: Bestimmte Regeln, welche international Sinn machen, aber auch nicht immer nur aus ausschließlich sportlichen Gründen beschlossen worden, wie zum Bsp. die Maße der Blenden, machen auf einer Kreismeisterschaft überhaupt keinen Sinn. Schuhe mit Watschelgang, Tasche auf der Jacke und der gleichen mehr gehen in eine ähnliche Richtung. Wenn man das alles bis ganz nach unten zu heftig durchzieht, erschwert oder verbaut man nur den Einstieg und vergrault die Freizeitsportler.

    Was Sinn macht und was nicht ist ja Allgemein eine Sinnfrage 8)


    Das interessante an unserem Sport ist ja die Vergleichbarkeit vom einfachen Hobbysportler mit einem internationalen Spitzensportler. Das läuft aber nur über allgemein gültige Regeln. Man kann daher gar nicht Österreich (nach ISSF) mit Deutschland (mit was eigenes) vergleichen da ihr ja "ganz anders" schießt. Da eure Sportordnung ohnedies genehmigt werden muss stellt ihr euch nur selber ein Bein...

    Nicht alle seine Fähigkeiten und Kräfte soll man sogleich und bei jeder Gelegenheit anwenden. - Baltasar Gracián

  • Die nationale Unterteilung in A und B gibt es ja auch noch nicht wirklich lange. Ein Argument war damals eine bessere oder behutsamere Heranführung an die Damen- und Schützenklasse und auch an die internationalen Leistungsklassen.


    Man/frau hat es damals sicher gut gemeint.
    In der Praxis sieht es aber inzwischen - ich weiß nicht, wie es früher war - wohl eher so aus, dass man die ganz ganz wenigen noch verbleibenden Junioren (den Sprung von der Jugend- in die Juniorenklasse machen ja die wenigsten) mit mehr verfügbaren Meistertiteln bei der Stange halten möchte. ;-)


    Carcano