Frage zu Diabolos

  • Hallo euch allen


    Ich bin ein begeisterter Jugendlicher Pistolenschütze. Ich schieße seit einigen jahren im Landeskader für NRW.


    aber jetzt mal was anderes und zwar möchte ich gern mal wissen ob es Auswirkungen jeglicher Art( Waffe,Trefferlage, Streuung) hat, wenn ich Munition in der Größe 4.51 oder 4.49 mm verschieße???


    Ich danke ech schon mal und wünsche euch allen gut Schuss :thumbsup:

  • Mal angenommen deine Waffe schießt ideal mit einer bestimmten Serie 4,49er Diabolos bei z.B. 40 Schuss auf einen Streukreis von 7mm Durchmesser, dann hast du mit 4,51er Diabolos möglicherweise einen Streukreis von 15mm.
    Je genauer die Munition auf den Lauf passt, umso ruhiger liegt die "Kugel" in der Luft. Bei schlecht passenden Diabolos rotiert das Diabolo in der Luft umso mehr um die ballistische Kurve.

    Mein Trainingsmotto:
    Wer aufhört besser zu werden, hat aufgehört gut zu sein. (Philip Rosenthal, Unternehmer, *1916)

  • Hy!


    Ich bin der Meinung, dass bei meinem Sportgerät die 4,49er schneller aus dem Lauf draußen ist als die 4,5er. Ich verreiße dadurch die Schüsse nicht so sehr.


    Ich bin ein sehr schneller Schütze, und halte auch die Waffe nicht so lange nach (könnte ja dadurch um 1 Minute länger brauchen :whistling:). Dadurch kann schon mal sein, dass ich schon "absetzen" möchte, wenn das Diabolo den Lauf noch nicht verlassen hat (übertrieben gesagt).


    Ich fühl mich mit 4,49 wohler. Aber wahrscheinlich ist das alles nur einbildung.


    lg

  • Es ist eigentlich von keiner großen Bedeutung, welchen genauen Durchmesser deine Munition hat. Es kommt eigentlich nur auf das Streubild beim Testschießen an (zumindest in messbarer Weise), und da ist es, denke ich, sehr wahrscheinlich, dass du mal durch die ganze Palette der Größen durch bist, mal sind es die dicken, mal die dünnen.
    chriwu
    es liegt nicht nur am Durchmesser des Diabolos. Die unterscheiden sich nämlich durchaus auch im Gewicht, da die Hersteller unterschiedliche Legierungen verwenden. Tatsache ist, dass (durch den gleichen Druck) so natürlich ordentliche Differenzen in der Diabologeschwindigkeit möglich sind. Und dementsprechend ist es auch keine Einbildung von dir, sondern nackte Realität.
    In einem Waffenmagazin (ich glaube DWJ) war mal ein super Beitrag über dieses Thema, sollt ich ihn wiederfinden, geb ich Bescheid :)

    SG Unterhaching
    1. Mannschaft (Bezirksliga A München)
    RWK-Schnitt: 390 ist das Ziel :)


    Kreissparkassen-Pokal--->2. Runde

  • Für LP wird ja allgemein eher die leichtere Diabolo verwendet...


    Prinzipiell denke ich dass das gerede um die Munition bei LG und LP übertrieben ist... bei KK hast du extreme Streuung gerade bei günstiger Munition. Bei Luftdruckwaffen ist das so minim... da wird viel mit Subjektiven Eindrücken gespielt...

    Servus, habe die Ehre..
    Kloaner_Schütz


    Mein Gewehr: FWB 601
    Gehmann Iris/Gehmann Klarsicht-Ringkorn verstellbar/Visirlinienerhöhung (FWB)/Laufgewichte (FWB)/MEC III Contact Kappe/TEC-HRO Touch Abzug/TEC-HRO Schaftgewicht


    Meine Vereine:
    1. SG Immergrün Unterföhring (Bayern) 2. Sportschützen UBS Zürich (Schweiz) 3. SSG Wallisellen (Schweiz)

  • So minimal ist die Streuung nicht. Als ich Munition eingeschossen habe, habe ich mal Testspiegel von anderen Gewehren gesehen. Da war der Durchmesser der Streuung teilweise bei über 15 mm. Das ist schon ganz ordentlich. Das kann ne schlechte 9 statt ner 10 sein. Gerade wenn man ein gewisses Niveau hat und oft so abdrückt, dass die Kugel einer 10er sein müsste, ist es ärgerlich, wenn die Munition bei jedem 2. oder 3. Schuss ne 9 draus macht.


    Den Streukreis herausfinden kann man aber nicht beim normalen Training. Das Gewehr muss dazu fest eingespannt werden. Bei meinem Waffenhändler geht sowas, der hat auch nen Geschwindigkeitsmesser.

    SG 1850 Wirsberg e.V.
    2. Mannschaft, Gauliga Ost

  • Also ich glaube nie und nimmer, dass du mit einem ordentlichen LG, mit halbwegs normaler Munition von H&N z.B. (nicht die Wettkampf Muni) einen Streukreis von 15mm hast... überleg mal, das sind 1.5 cm !!!


    Ich bin kein Fachmann und von Munitonstests halte ich nix auf meinem Niveau aber ich will Wetten, dass das auch bei billiger (genormter) Munition nicht mehr als 1 cm Streukreis ist also max 0.5 cm von der Idealmitte.. (gutes Wettkampf-Gewehr vorrausgesetzt!)


    Ich bin kein Profischütze aber das würde man ja brutalst merken wenn man 1.5 cm Streuung hat.. man fühlt ja wenn ein Schuss gut ist und dann ist es auch ein 10er... und nicht .7 cm von der Mitte weg..

    Servus, habe die Ehre..
    Kloaner_Schütz


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  • Also eins ist Fakt, wenn man ein Schütze ist der öfter mal mit dem Luftgewehr in einem Finale schießt, wird man um einen Munitionstest nicht herumkommen, den da zählt jedes Zehntel. Ob man das bei einer Luftpistole braucht, weiß ich nicht, glaube aber nicht, da der Zehner da viel größer ist.

  • Bei meinem letzen Munitionstest (LP) waren die Unterschiede rießengroß.
    Ich habe mit jeder Munition (Hersteller/Größe) je 5 Schuss gemacht. Dabei ist nicht unbedingt die teuerste Munition oder die tollste Marke am besten. Teilweise waren sehr teure H&N so weit auseinander, dass es nicht nur ein Schussloch gegeben hat.
    Gewonnen hat am Ende die Vogel Match 4,49mm/0,53g mit einem Streukreisdurchmesser von 7mm bei 20 Schuss.

    Mein Trainingsmotto:
    Wer aufhört besser zu werden, hat aufgehört gut zu sein. (Philip Rosenthal, Unternehmer, *1916)

  • Hallo,


    auch ich bin der Meinung, dass man gut nicht gleich mit teuer vereinbaren kann. Bei einem Munitionstest mit dem LG hat bei mir die in der mittleren Preisklasse angesiedelte Royal Match die besten Leistungen gezeigt.


    Auch bei meinem KK schieße ich nur eine günstige Schönebeck Munition (Goldene Verpackung), eigentlich eine Trainingsmunition und schaffte es damit bis zur Bayerischen Meisterschaft.


    Die Munition muss zum Gewehr passen, der Preis ist sekundär.

    Mit bestem Schützengruß aus Niederbayern

    dingo