Leistungssteigerung durch neues Material möglich?

  • Hallo zusammen!


    Da ich hier neu bin, möchte ich mich erstmal vorstellen:


    - 54 J. alt
    - Pistolenschütze von 1977-1990
    - längere Pause aus Motivationsgründen ;-)
    - Wiederaufnahme des Schießens seit Sept. 2011


    Leistung: von ´77-´90 / Lupi zw. 378-384
    z. Zt. ca. 370 --> steigend


    Sportgerät: FWB Mod. 65 mit Maßgriff
    Schieße nebenbei noch ab und zu FP


    Meine Situation:
    Da ich noch mit meiner alten "Steinschleuder" (s. o.) schieße, wurde ich mehrfach von Kollegen "angemacht", ob ich mir nicht mal was Neues zulegen wolle?


    Hab mich mal umgeschaut und verschiedene Presslüfter probegeschossen (Steyr, Tesro, Walther).
    Eigentlich würde mir sowas grundsätzlich schon zusagen, aber alle hatten mindestens ein kleines Detail, das zu meiner Vorstellung der "optimalen" Pistole nicht richtig passte. :(
    Die "Ultimative" habe ich noch nicht gefunden…, werde also irgendwo einen kleinen Kompromiss machen müssen.
    Oder mit meiner "Alten" weiterschießen. :S



    Jetzt meine grundsätzliche Frage:
    Ist eine neue Pressluftpistole unbedingt nötig, um eine Leistungssteigerung durchs Material zu erreichen?
    Habe gehört, dass die "Neuen" nicht so fehlerverzeihend sein sollen wie meine "Alte"…


    Wie seht ihr das?
    Was habt ihr an Erfahrung darüber gemacht?



    Und noch eine Frage:
    Um die "Ultimative" zu finden, wünschte ich mir, alle auf dem Markt befindlichen Modelle direkt nebeneinander in die Hand nehmen zu können.
    Ich habe bis jetzt noch keine Möglichkeit dazu gefunden. X(
    Vielleicht bei der DM, aber bis dahin muss ich dann wohl noch mit der "Alten" arbeiten!?


    Habt ihr irgendwelche Tipps oder Erfahrungen dazu?


    Vielen Dank + beste Grüße
    netsurfer2002

  • Hallo und herzlich Willkommen bei den Meisterschützen.


    Erstmal Hut ab, was du so schießt, und das mit deiner "Steinschleuder". Wir haben hier im Forum das Stammschießen. Das wäre doch genau das Richtige für dich, so gut wie du drauf bist.


    Natürlich ist eine neue Waffe zuerst einmal eine Umstellung, aber auf Dauer bringt dir eine Pressluftpistole natürlich Vorteile:
    Das Spannen fällt weg, somit hast du keine zusätzliche Kraftbelastung
    Du bleibst dadurch auch ruhiger und besser am Griff (kein Verrutschen der Handhaltung durch Kräfte beim Spannen)
    Die Schussentwicklungszeit ist deutlich kürzer als bei den älteren Modellen, d.h. der Schuss geht auch dort hin wo du abgedrückt hast und das Rausreißen wird damit weniger (genau da liegt auch das "fehlerverzeihend", denn das Reinreißen geht dann halt auch nicht mehr. Aber mir ists schon lieber, dass der Schuss dort ist, wo ich sauber abgedrückt habe)
    Die neuen Pistolen haben (fast) keinen Rückstoß mehr, sodass du sauberer Abdrücken und Nachhalten kannst


    Bei deinem Leistungsniveau würde ich dir definitiv zu einer neuen (oder auch gebrauchten) Pressluftpistole raten.


    Probieren kannst du die meisten wohl auch bei einem gut sortierten Händler, z.B. Holme oder Stelljes. Ich würde vorher einfach anrufen und fragen, was die so an LPs da haben und ob sie vielleicht die ein oder andere noch kommen lassen können, damit du mal so richtig testen kannst.
    Die gängigsten LPs sind von Steyr, FWB, Tesro und Walther. Natürlich hat auch Anschütz oder Pardini, etc. noch LPs im Angebot, aber am häufigsten sieht man wirklich die vorgenannten 4 Hersteller und da hast du dann ja schon eine gewisse Auswahl (vielleicht kannst du ja sogar deinen Maßgriff auf deine neue LP anpassen/anpassen lassen?)


    Wünsche dir viel Erfolg bei der LP-Wahl und berichte uns doch dann auch hier von deinen Erfahrungen.

    Mit bestem Schützengruß aus Niederbayern

    dingo

  • Hi,
    nach so einer langen Pause direkt wieder solche Ergebnisse schießen ist schon echt bemerkenswert!


    Dingo hat soweit schon alles gesagt. Das einzige was ich noch mit anbringen kann ist, dass die aktuellen Luftpistolen sich nicht viel geben bezüglich der Genauigkeit und Schießleistung. Hier sind es nur Details die der Schütze für sich ausmachen muss. Nehme dir gerade deswegen auch ruhig die Zeit um auszuprobieren.


    Weiterhin Gut Schuss

  • Nach so einer langen Zeit, und dann mit "veralteter Technik" solche Ergebnisse: Respekt.
    Ob die Ergebnisse nach Umstieg auf Pressluft erheblich besser werden?
    Ich habe auch eine ziemlich lange Pause eingelegt, und fröhne nun seit Anfang letzten Jahres wieder meinem alten Hobby.
    Die ersten Schüsse nach langer Zeit hatte ich noch mit einer FWB 101 gemacht. Das ging eigentlich ganz gut, war ja an diese Waffe gewöhnt. Die Ergebnisse waren allerdings so ungefähr 20 Ringe weniger als früher. Ich habe mir dann recht zügig eine gebrauchte Steyr zugelegt, und mich auch rasch an das alte Leistungsniveau rangetastet.Ob die Leitsungssteigerung nun von der neuen Technik kam möchte ich bezweifeln. Das lag dann doch wohl eher an dem stetigen Training.
    Was mir beim Umstieg auf Pressluft schwer fiel, war der doch etwas andere Ablauf beim Schießen selber. Wo ich früher nach Abgabe des Schusses in aller Ruhe die LuPi neu gespannt und einen Diabolo zugeführt habe und ich mich hierbei mental schon auf den nächsten Schuß vorbereitet habe, mußte ich mich nun erstmal darauf konzentrieren einen vernünftigen Ablauch hin zu kriegen. Die Versuchung Ladehebel auf, Diabolo rein, nächster Schuß raus - die war doch einfach zu groß.Bei den ersten beiden Wettkämpfen ging der erste Griff nach der Schußabgabe stets ins Leere. Nämlich dorhin wo bei der FWB der Spannhebel war. Darin sieht man, wie sehr doch der ganze Bewegungsablauf beim Schießen automatisiert ist. So sehr das er auch noch nach einer jahrelangen Pause auf Anhieb wie von alleine abläuft.


    Aber um auf die Ausgangsfrage zurückzukommen: Wer so wie ich um die 350 schießt, bei dem ist die Technik nun wirklich nicht der entscheidende Punkt um die Leistung zu steigern. Bei deinem Leistungsniveau denke ich kannst du wohl eher noch den einen oder anderen Ring mehr rausholen.

  • Hallo Netsurfer2002,


    ich würde es einmal so ausdrücken... da in unserem Sport die Psychologie und die Einstellung, wie man in einen Wettkampf geht, eine sehr große Rolle spielt denke ich das neue Ausrüstung sicher kein Fehler ist. ;)
    Vor allem wenn man sich schon gefragt hat ob man mit seinem aktuellen Material/Ausrüstung nicht ein paar Ringe vergibt bzw. ob man damit die mögliche Leistung erreicht. Ein gewisser, unterbewusster Zweifel wird immer vorhanden sein- ob das wirklich alles war..?


    In deinem Fall ist das bis dato erreichte schon mehr als ich mir jemals träumen ließe! :D


    Darum denke ich von der Psychologischen Seite her wird es dir durchaus einen Vorteil bringen- ob sich deine Ergebnisse ins Unermessliche steigern sei mal dahin gestellt.


    MfG
    Joker


    P.S: Es muss ja nicht gleich eine Walther LP400 sein (wobei- ist schon ne klasse Pistole), es gibt durchaus günstige Angebote bei egun oder auch von Privat... Eine gebrauchte Lupi bekommt man mit etwas Glück und Geduld schon ab 500€. Also bissl Augen und Ohren offenhalten, iwan läuft man an ein Angebot heran das man nicht ausschalgen kann. :D

  • Mein Vorredner haben schon fast alles gesagt.
    nur ein Punkt ist nicht richtig!
    Ein gute gebrauchte bekommt man nicht für ca. 500,-€ es sei denn ist ist das Vorvor Modell wie die P 34 bei FWB.
    Aber Vorsicht, warum werden davon so viele angeboten? weil die so gut sind und waren??
    Wenn eine gebrauchte Steyr für 900- 1100,00 Euro verkauft werden und teilweise 5 Jahre oder älter sind, dann steht das in keinem Verhältnis zu ca. 1250,-Euro die Neue kostet wo Du auch mit der Kartusche noch 10 Jahre schießen kannst.


    Viele Grüße
    Leo

  • Danke für die wertvollen Tipps und Hinweise!


    Dingo:
    Werde mir das Stammschießen mal anschauen, habe eigentlich keine Ahhnung, was dahinter steckt...


    Das mit dem Spannvorgang und der damit strapazierten Griffhaltung ist einleuchtend (aber mittlerweile ja auch schon Routine).
    Beim Probeschießen habe ich aber schon gemerkt, dass die Schussentwicklungszeit kürzer ist und eher an die Freie Pistole erinnert (was mir eigentlich eher sympathischer ist, da es doch eher von "erzieherischer" Art ist und man zum Nachhalten gezwungen wird :rolleyes:


    Leider sind Holme und Stelljes "am anderen Ende der Republik" wenn man, so wie ich, aus dem entfernten Südwesten Deutschlands komme :(



    Shooting rabbit:
    Stimmt, die Details sind für mich auch entscheidend.
    Zuert möchte ich mal keine Kompromisse eingehen (kann ich danach immer noch).


    Mein Sportgerät sollte folgende Parameter aufweisen (Idealvorstellung) in loser Reihenfolge:
    - runder Lauf, ohne eckigen Laufmantel (reine Optik :whistling: )
    - Lademulde mit Stift (Steyr ist mir da zu eng und zu kantig)
    - möglichst passender Griff, um den Maßgriff sparen zu können
    (Walther zu kantig, FWB drückt, Steyr nicht schlecht, Tesro hab ich nur als S-Griff probieren können)
    - Visier mit Verkantungsausgleich wie FWB 44 wäre auch nicht schlecht
    - preisgünstig natürlich (deshalb auch Gebrauchte möglich)
    - Abzugszüngel nicht nur ausschwenkbar (wie Walther 400), sondern mit Kugel (wie FWB 44)
    - Kornbreite verstellbar wäre auch nicht schlecht


    Nach diesen Vorgaben käme am Ehesten noch die FWB 44 in Frage, auch wenn ich mit dem Griff nicht einig bin.
    Allerdings habe ich mit FWB schon ein Telefongespräch gehabt, das mich nicht vom Service überzeugt hat, obwohl im höherpreisigen Segment angesiedelt...





    7301:
    Das mit der verkürzten mentalen Vorbereitung hab ich beim Probeschießen auch schon festgestellt.
    Aber da muss man durch :whistling:



    Aber ich kann mir mit der Suche ja Zeit lassen. Will die aktuellen Meisterschaften noch mit der "Steinschleuder" durchziehen.


    Beste Grüße
    netsurfer2002

  • Also bei der Tesro, Walther und Steyr kann man den griff anders einstellen um das verkanten auszugleichen.

  • Joker:
    Das mit dem psychischen Faktor sehe ich bei mir nicht an erster Stelle.
    Ich kann da mir gegenüber eine richtige "Kampfsau" sein.
    Ich hatte mal den Leitspruch in den ´80ern, meiner Leistungszeit, als alle um mich herum neue Geräte kauften:
    "Solange meine Pistole besser schießt als ich, solange brauche ich keine Neue".
    "Und solange ich besser bin als ihr, liegt es nicht an meiner Pistole" :thumbsup:


    Dazu noch folgende Situation: Habe vorgestern meine alte "Steinschleuder" eingespannt geschossen, um zu sehen, was die alte Dame noch so kann.
    Ich habe dazu meine Standardmunition RWS Meisterkugeln verwendet, die ich schon immer schoss.
    Und, oh Schreck, ich konnte es kaum glauben: 10 Schuss streuten wie eine Gießkanne. Der Außendurchmesser lag bei 12 (in Worten: zwölf!) mm!!
    Und dieser Wert war reproduzierbar :thumbdown:


    Ich habe dann zum Vergleich und aus reiner Neugier unsere Trainungsmunition für die Jugend (RWS Diabolo Basic) ausprobiert.
    Diese ist um ca. 0,05 g leichter als die "Meisterkugel", und dazu noch billiger.
    Und ich konnte es wieder nicht glauben: 10 Schuss mit einem Außendurchmesser von max. 6 mm. Auch wieder mehrfach reproduzierbar.
    Ich werde wohl zukünftig auf die Basic umsteigen :thumbsup:


    Spike:
    Das mit dem verstellbaren Griff ist mir bekannt, aber kann der Griff auch tatsächlich um die Laufachse gekippt werden?
    Oder nur flacher/steiler oder links/rechts?
    Ich schieße übrigens rechtshändig, ziele aber mit dem linken Auge (Sehschwäche).



    rbshooting:
    Wie meinst Du das:
    oft angebotene Modelle sind eher nicht so "gut" als solche, die kaum angeboten werden?
    Oder: die guten werden öfter angeboten, weil mehr von ihnen verkauft wurden?
    Kann man so oder so sehen... :rolleyes:
    Demnach müssten FWB und Tesro eigentlich die Nase vorne haben!?



    Kennt jemand noch ein Portal um an Gebrauchte zu kommen (außer egun)?

  • Zur Erklärung: rbshooting hat selbst einen Schießsporthandel und daher ist er wirklich fachkundig.


    Er meint wohl: Was so oft angeboten wird, kann wohl nicht so gut sein, weil wieso werden sie sonst verkauft?
    Sehe ich nicht so, denn es sind einfach sehr viele Steyr im Umlauf, da sie einfach gut sind.


    Bei uns wird Steyr und FWB geschossen. Ich selbst habe aber eine Tesro - schieße damit nicht sehr oft, bin dennoch zufrieden)

    Mit bestem Schützengruß aus Niederbayern

    dingo

  • @netsurfer: Ich bin mir nicht ganz sicher, wo du den Unterschied siehst zwischen "zur Seite neigen" (Spike) und "seitlich kippen". Auf der Steyr-Sportwaffen-Website kannst du unter "downloads" die Gebrauchsanweisung (und eine etwas unübersichtliche Explosionszeichnung) finden. In der Anleitung sind auch erklärende Bilder, und zu "Griff verstellen" heißt es:
    "Das Griffstück ist zum Waffensystem in alle Richtungen verstell- und schwenkbar und lässt sich weitgehend an die Schießhaltung des Schützen anpassen. Hierfür muss der Griff abgenommen werden. Die Verstellung erfolgt mittels der auf der Unter- und Rückseite des Gehäuseblocks befindlichen Schrauben."
    Diese Verstellung ist nicht ins Unendliche möglich und etwas mühsam, aber das macht man ja auch eher nur einmal.
    Ich bin übrigens extremst glücklich mit meiner Steyr (10 Jahre alt gebraucht gekauft), besonders seit ich mir einen Maßgriff hab anfertigen lassen: Es macht richtig Spaß, einem Fachmann bei der Arbeit zuzusehen. Und er hat das Ding wirklich an meine Hand angepasst statt nach Messwerten zu arbeiten. Gibt es nicht geschenkt, aber man hat die Pistole noch deutlich lieber als vorher und trainiert entsprechend motivierter. (finde ich)

  • Die Gretchen Frage.
    Ich bin der Meinung das alle Lupis die seit 2000 gebaut werden sehr präzise treffen. Bei uns Pistolen Schützen geht doch eigentlich alles über den Griff. Denn Kimme, Korn, Visierlänge, Waffengewicht, Abzugsgewicht etc. ist zu jeder Zeit am Gerät einstellbar. Der Griff aber muß bei jedem Schuß sein wie bei dem Schuß zuvor. Also entscheidet der Kaufpreis und die Optik über den Kauf einer Walther LP 400 oder einer FWB P34 oder sogar einer Steyr LP1P. Soweit ich Informiert bin haben die allermeisten Marken Rückstoßkompremierer, Schußkompensatoren, Griffverstellung und Kimmenverstellung. Es ist nicht einfach da sein Lieblingsmodell zu finden. Wer für die Zukunft kaufen möchte muß bereit sein die in Frage kommenden Waffen beim Händler zu testen. Ich hatte im Dez. 2009 bei einem Sportwaffenhändler die Walther LP300XT, Steyr LP10, Tesro (?) und Feinwerkbau P44 zur Auswahl. Das war schon ganz ordentlich.
    Es ist wohl eine Frage des eigenen Anspruchs/Geschmack und des Portemonees.
    Schlussendlich wird doch dann nur noch über den Griff diskutiert, oder?
    Gruß Carsten

    Mit sportlichen Grüßen,
    Gut Schuß und viele Zehner

  • pustefix:


    den Griff nach vorne und hinten zu verstellen (flacher oder steiler) ist Drehen um die Querachse
    den Griff nach links und rechts zu drehen (Lauf zeigt jetzt mehr nach links oder rechts) ist Drehen um die Hochachse
    den Griff seitlich kippen (verkanten) ist Drehen um die Längsachse.
    So hab ich´s eigentlich gemeint mit "kippen" - verdrehen um die Längsachse :S


    Zum Beispiel die FWB 44 kann bewusst verkantet werden und das Visier lässt sich dann wieder horizontal ausrichten.
    Bei anderen ist das m. W. nicht möglich.
    Alternativ könnte ja der Griff um die Längachse "gekippt" werden, um einen ähnlichen Effekt zu erzielen.


    Der Hintergrund ist, dass ich ausprobieren will, die Pistole nicht genau senkrecht zu halten,
    sondern in einer etwas nach links verkanteten Haltung, um eine noch entspanntere Handposition zu erreichen.
    Ob´s klappt weiß ich aber ja noch nicht :rolleyes:


    Hat jemand Erfahrung mit "gekippter" Handhaltung?


    Gruß
    ARNO

  • den Griff nach vorne und hinten zu verstellen (flacher oder steiler) ist Drehen um die Querachse
    den Griff nach links und rechts zu drehen (Lauf zeigt jetzt mehr nach links oder rechts) ist Drehen um die Hochachse
    den Griff seitlich kippen (verkanten) ist Drehen um die Längsachse.
    So hab ich´s eigentlich gemeint mit "kippen" - verdrehen um die Längsachse :S


    Dann kann man für die Steyr sagen: flacher/steiler geht, drehen um Hochachse nicht, kippen geht.

  • Moin aus dem hohen Norden ,


    zur Leistungssteigerung beim LP Schiessen gehört auch an der eigenen Fitness zu arbeiten , Fahrrad fahren , Crosstrainer um die Herzleistung zu verbessern , das Problem ist ja man steht bis zu 60 Minuten mit einigen Pausen evt. auf einer Position , dein Blut sackt in die untere Körperhälfte , da durch geringere Durchblutung im Gehirn und in den Oberkörper Muskeln .
    Weiter trainieren mit Gewichten für die Stärkung der Unterarm Muskeln hier beachte man den Oberstrecker Muskel .Schultermuskeln auch nicht vergessen .



    Gruß


    Christian

  • Hallo Christian!


    Sicherlich gibt es mehrere Möglichkeiten, um seine Leistung zu steigern ;)
    Körperliche Fitness ist die eine, Material eine andere.


    Die mentale Komponente ist auch als wichtiger Faktor zu sehen (wie Du ja in Deinem Profil selbst auchg schreibst - Trainings- und Wettkampfergebnisse ^^ )
    An denen arbeite ich momentan auch mit Nachdruck - ist halt ein "ewiger Kampf".


    Aber grundsätzlich ging es mir in diesem Beitrag um das Material!
    (auch hier ist der psychologische Faktor nicht zu unterschätzen).


    Jetzt schwanke ich zwischen FWB P44, Tesro PA 10-Classic und einer gebrauchten Steyr LP10, die ich angeboten bekam (ist halt deutlich billiger als eine Neue).
    Ich weiß auch noch nicht, wie alt die Kartusche ist und ob der abzug schon kugelgelagert ist (spielt das eine große Rolle bei der Steyr?)


    Grüßle aus dem eisigen Südwesten!
    ARNO


    PS: bin gespannt, was das Samstag Früh um 9:00 Uhr bei der Kreismeisterschaft mit der Freien Pistole gibt bei -10°C im Freien :huh:

  • Eine original Steyr Pistolenkartusche kostet 104,90€ (Hasselhorst). Ein nachbau ca. 90€ (10punkt9). Ich hatte mich mal bei Steyr Sportwaffen registriert und bekomme jährlich einen 10€ Einkaufsgutschein der ab 100€ gültig ist per Post zugesand. Damit hab ich letztes Jahr eine Steyr Kartusche bei Sportwaffen Hasselhorst erworben, war ein Endpreis von 94,90€. Ich musste nicht mal hinfahren, alles per Telefon und email abgearbeitet.


    Der Griff an einer Steyr ist um 20° zur Verkantung verstellbar. Hab einen Sportschützen der auch danach gesucht hat, bei der FWB p44 ist es durch das verstellen des Kimmenblattes wohl noch besser/stärker zu verstellen. Er hat sich jetzt dazu entschlossen einfach waagerecht zu halten, macht doch eh jeder.


    Gruß Carsten

    Mit sportlichen Grüßen,
    Gut Schuß und viele Zehner