Anschlagsprobleme....

  • Hallo Schützen,
    mein Name ist Robin und ich bin neu hier. :P
    Hab mir mal das Forum angeschaut und mir gedacht, ob ihr mir vielleicht auch bei meinem Problem helfen könntet.
    Ich habe seit einer weile einige Probleme mit meinem Anschlagsgefühl und oftmals kann ich mich nicht einmal konzentrieren weil mich mein Anschlag zu sehr ablenkt. Was ich damit sagen will ist, dass ich oftmals viele verspannungen im Körper hab.
    Ich bin ein sehr selbstkritischer Mensch und will immer das beste rausholen...
    Ich bin 16 jahre alt und schieße mitlerweile knapp 3 Jahre.
    Letztes Jahr hatte ich noch einen Schnitt von etwa 380 Ringen, doch dann bin ich sehr aus meinen Kleidern gewachsen und auch mein Gewehr passte nichtmehr zu meinen Körper Bedingungen.
    Mitlerweile habe ich mir neue Kleider gekauft die wieder passen. Jedoch habe ich mich für die Billige Variante von Sauer entschieden.
    Ich werde mir voraussichtlich an meinem Geburtstag (1. April ) eine maßangefertigte Schießhose kaufen. Hab da an das Modell 2 von Sauer gedacht.
    So jetzt zu meinen Problemen.
    Mein Griff liegt stark auf meiner Brust auf, was dazu führt dass ich rechts links Schwankungen habe und auch oftmals zu Hoch stehe.
    Mein 2. Problem: Ich habe oft das Gefühl dass ich zu viel Gewicht auf dem hinteren Bein habe, hab schon versucht einfach meine Beine enger zu stellen, jedoch stehe ich dann unstabil. Hab eine Lösung gefunden, bin mir aber nicht sicher ob das all zu optimal ist... Ich hab einfach mein rechten Schuh (Sauer perfect Style) lockerer gemacht, dadurch zieht es mich nicht all zu stark auf mein linkes bein und ich komme weiter mit der Hüfte vor. Ist das so okay oder sollte ich es anders lösen?
    3. Problem : Meine Schaftkappe steht unten 2 Zentimeter raus. Oben ist sie mit der Schulter bündig aber unten steht sie raus. Was soll ich dagegen machen? Oder ist das garnicht schlimm? Denn wenn ich so einsetze, dass sie unten bündig ist, dann ist das Gewehr extrem unsicher in meiner Schulter.
    Allgemein denke ich wenn ich erstmal das Problem mit dem Griff lösen könnte würden sich viele Verspannungen in meinem Anschlag lösen...
    Ich habe nähmlich letztens etwas festgestellt.
    Wenn ich mich einrichte und gut stehe und dann NUR mit der Linken Hand ans Gewehr gehe, also Praktisch ohne meinen rechten Arm in den Anschlag gehe, dann fühlt es sich super an und ich habe 0 Verspannungen, wenn ich jedoch dann die rechte Hand ans Gewehr bringe hab ich eine Verspannung im Hals, linken Arm und mein Oberkörper dreht sich zu stark weg, außerdem weiche ich unbemerkt mit meiner Brust nach hinten aus.
    Hab mitlerweile meine Trainingsintensität deutlich gesteigert, was dazu führt dass ich einigermaßen damit klar komme, jedoch hab ich kein gutes Anschlagsgefühl dabei. Hatte im letzten Wettkampf mal wieder ein starkes Ergebnis von 387.
    Serien : 98/ 98 ( zehnter Schuss 8.9) / 93 ( dritter Schuss 8.9 ) / 98
    Ich schieße ein p700 alu von Feinwerkbau, das ich mir gekauft hab als ich die 380er Hürde letzter Jahr geknackt habe.
    Vielleicht kennt der ein oder andere mein Trainer, bzw. seinen Vater Walter Hillenbrand. Er arbeitet führ Feinwerkbau und meinte wir Sägen meine Griff so ab dasses passt.
    Ich hoffe ich überfordere euch nicht all zu sehr mit meiner riesen Story ^^
    Bin nicht gerade ein Deutsch Profi und ich denke dass ich einige Grammatik und Rechtschreib Fehler fabriziert habe , bitte seit nicht all zu kritisch ! :D
    Ich werde im Anhang noch ein paar Bilder meines Anschlags hochladen. Die Bilder sind nicht mehr aktuell, habe ein paar kleinigkeiten an meinem Anschlag verändert. Stützhand ist etwas weiter weg von meinem Körper, also weiter vorne.
    Gruß Robin. :)

  • Hallo Robin,


    erstmal willkommen bei den Meisterschützen.


    Du hast ja gleich eine ganze Latte an Fragen mitgebracht, aber das ist super so. Denn so kann man gleich richtig loslegen, auch die Fotos sind gut.


    Hier ein paar Anregungen von mir:
    Zur Kappe: Achte darauf, dass du die Kappe nahe der Schulter einsetzt. Auf dem ersten Foto sieht es so aus, als hast du sie ziemlich weit auf dem Oberarm aufgesetzt. Jedoch nicht auf dem Muskel aufsetzen, da sonst die Sache noch etwas instabiler wird.
    Und auch wenn du sie so tief einsetzt, wird das schon so passen. Wichtig ist jedoch, dass du sie immer gleich einsetzt, also die Reproduktion deines Anschlags stimmt. Normalerweise kann man die FWB-Schaftkappe auch etwas zusammenschieben, damit sie etwas kleiner wird, oder bist du schon auf der kleinsten Stufe?


    Zum Griff: Der Griff darf den Körper eigentlich gar nicht berühren. Wenn er dich sogar noch drückt, ist das doppelt schlecht. Normalerweise kann man den Griff auch schwenken. Versuche hier mal die maximale Auslagerung nach rechts, also vom Körper weg. Vielleicht reicht dir das ja auch? Es gibt auch Formgriffe, die machen Griffe aus einem Material ähnlich von Knete, die dann fest wird. So einen könntest du dir auch anpassen lassen (Kosten ca. 80 Euro). Letzte Lösung wäre natürlich das Anschleifen des Griffes.


    Zu den Verspannungen: Du sagst, wenn du deinen rechten Arm hebst, hast du viele Verspannungen. Kann es sein, dass deine Jacke bei den Schultern oben rum zu eng ist? Sieht auf Foto 2 auch etwas danach aus. Du musst dabei den Arm mit Spannung (da die Jacke den Arm ja zurückzieht, weil sie da spannt) in den Anschlag drücken und deshalb hast du auch die Verspannungen. Ich würde dir dort eine angepasste Jacke empfehlen, damit dieser Zug dann weg ist. Oder vielleicht kannst noch etwas ausrichten, indem du deine Knöpfe obenrum versetzt (was ich aber nicht glaube, dass dir das so hilft).


    Und zum Schluss muss man natürlich noch sagen, dass du auf einem sehr hohen Niveau jammerst, denn mit 16 Jahren 387 Ringe im RWK zu bringen, ist schon stark. Also bleib dran und erzähl doch mal, ob sich durch Tipps aus dem forum hier oder durch andere Veränderung bei dir etwas getan hat.

    Mit bestem Schützengruß aus Niederbayern

    dingo

  • Zum Griff: Der Griff darf den Körper eigentlich gar nicht berühren. Wenn er dich sogar noch drückt, ist das doppelt schlecht. Normalerweise kann man den Griff auch schwenken. Versuche hier mal die maximale Auslagerung nach rechts, also vom Körper weg. Vielleicht reicht dir das ja auch? Es gibt auch Formgriffe, die machen Griffe aus einem Material ähnlich von Knete, die dann fest wird. So einen könntest du dir auch anpassen lassen (Kosten ca. 80 Euro). Letzte Lösung wäre natürlich das Anschleifen des Griffes.

    Muss kein neuer Griff sein. Es reicht schon sich einfach mit einem Blech eine Auslagerung zu bauen. Preis ca. €3,- und eine halbe Stunde Arbeit. Wie Dingo schon sagte darf der Griff oder die rechte Hand die Brust nicht berühren.



    Zur Kappe: Welches Maß hast du denn von Laufachse bis zur Unterkante der Kappe?

    Nicht alle seine Fähigkeiten und Kräfte soll man sogleich und bei jeder Gelegenheit anwenden. - Baltasar Gracián

  • Hallo :)


    ertsmal danke für eure Antworten.


    Es ist mir bewusst das es nicht erlaubt ist. :D


    @ Dingo Ich hatte die Kappe früher immer weit an der Schulter, was ich auch deutlich besser finde, jedoch entsteht dann große spannung da der Griff genau in die andere Richtung drückt.
    Deswegen setzte ich sie am Muskelansatz an, dadurch wird die Spannung etwas herausgenommen.


    Zu den Schulter, ich hab minimal Druck auf ihnen, was ich aber auch ein wenig auf den Griff schieben kann, da er mich zwingt mit dem Oberkörper nach hinten zu gehen.


    Das mit dem Griff... ist eben mein momentan größtes Problem! Wie gesagt ich bin gerade dabei mich wider zu steigern hatte vor der 385 auch 387 im Training. Ich habe aber das Gefühl ich könnte mich locker noch um einige Ringe steigern. Vorallem will ich solche Ergebnisse festigen, da ich wahrscheinlich nächsten Monat Badische Jugendliga schießen werde.


    Ich habe bereits versucht den Griff zu verlagern, er liegt dann zwar nichtmehr auf, wenn ich jedoch druck mit der rechten hand mache stellt er sich gerade und folge ist, dass sich das gewehr von mir weg dreht. ( ich werde eine kleine Zeichnung machen damit es klar wird )


    Ich bin mir auch nicht sicher ob ich einen Maß Griff überhaupt auf mein Lg draufmachen darf, mir wurde mal gesagt ist nicht bei Lg zulässig nur bei kk usw...


    Und was meint ihr zu den Schuhen? Sollte man sie immer extrem fest binden oder ist es okay wenn ich denn rechten etwas lockerer lasse, damit ich ein angenehmes Gefühl habe?



    Gruß Robin :)

  • @ Wegi,


    es sind um die 22-24 zentimeter, die schaftkappe ist ganz unten und auch ganz zusammengeschoben.

  • Zuerst: Ja ein Maßgriff ist auch für das LG erlaubt, es müssen lediglich die Fingerrillen abgeschliffen werden, bzw. es dürfen keine Fingerrillen im Griff sein (er muss glatt sein).


    Ich vermute wirklich, dass deine Jacke spannt, denn das Griffdrehen darf eigentlich gar nicht vorkommen, denn auf den Griff sollten keine Kräfte wirken. Die Hand einfach an den Griff anlegen, nirgends hindrücken. Und wenn das Gewehr sauber in der Schulter eingesetzt ist, sollte es sich auch nicht drehen lassen.


    Daher mein Tipp: Zuerst solltest du mal deinen Griff bearbeiten lassen, denn damit machst du dir deinen ganzen Anschlag kaputt. Da hilft die ganze Korrektur jetzt nichts!! Du lernst dir diese Fehleinstellungen nur an!!
    Und versuche die Hand an den Griff nur anzulegen, nicht dagegen zu drücken, dann dürfte sich das Gewehr auch nicht drehen. Tut es das doch, hast du nicht sauber in die Schulter eingesetzt.


    Und zu den Schuhen: Die müssen gar nicht so fest gebunden sein, bzw. sollen das auch gar nicht. Du sollst darin nur einen sauberen Halt haben, aber nicht die Füße abschnüren!!

    Mit bestem Schützengruß aus Niederbayern

    dingo

  • es sind um die 22-24 zentimeter, die schaftkappe ist ganz unten und auch ganz zusammengeschoben.

    laut ISSF-Regel darf das Maß von Mitte Lauf bis Spitze der Schaftkappe nur 220mm haben. In der deutschen Sportordnung wirds vermutlich mal gleich sein. Dies solltest du auf jeden Fall mal auf Maß einstellen sonst is da auch alles für die Katz.



    7.4.2.1 Die Schaftkappe darf nach oben oder unten verstellt werden. Der
    tiefste Punkt des Schaftes oder der Spitze der Schaftkappe darf
    maximal 220mm unter die Laufachse reichen. Sie darf maximal 15mm
    von der Normalstellung aus parallel nach links oder rechts verschoben
    ODER die komplette Schaftkappe (kein Teil davon) um eine vertikale
    Achse gedreht werden. Drehen der Schaftkappe um eine horizontale
    Achse ist nicht gestattet.


    Zum Einsetzen in der Schulter: Du hast immer noch die Möglichkeit deine Kappe um 15mm aus der Laufachse zu versetzen. Siehe oben


    Bezüglich Griff muss ich noch ein Foto machen wegen der Auslagerung. Dann siehst du das auch mal.

    Nicht alle seine Fähigkeiten und Kräfte soll man sogleich und bei jeder Gelegenheit anwenden. - Baltasar Gracián

  • Also ich bin mir zwar nicht sicher, aber ich wenn ich das so verstehe wie du das meinst mit dem Griff, dann ist das dass was ich gezeichnet habe oder? Weil bei fwb kann man den griff auch so auslagern.


    Die 22 cm die ich angegebn habe sind die tiefe meiner schaftkappe, nicht wie weit sie ausgezogen ist.


    Den Griff werde ich am Mittwoch machen lassen.


    Gruß Robin :)

  • Also ich bin mir zwar nicht sicher, aber ich wenn ich das so verstehe wie du das meinst mit dem Griff, dann ist das dass was ich gezeichnet habe oder? Weil bei fwb kann man den griff auch so auslagern.

    Kann man bei Walther auch so "auslagern". Wird vermutlich auch bei Anschütz so sein. das was ich meine siehst du im Bild.


    Die 22 cm die ich angegebn habe sind die tiefe meiner schaftkappe, nicht wie weit sie ausgezogen ist.

    mit "ausgezogen" wirst du vermutlich die Länge deines Hinterschaftes meinen. Von dem habe ich nie geredet. Habe auch mal ein Bild angehängt damit du weißt um was es geht. Falls du mit dem Maß F zwischen 220 und 240mm liegst ist es zu viel. Es sind nur 220 erlaubt. Auf deinen Bildern sah es mir schon ziemlich grenzwertig aus.


    Vielleicht lädst du dir mal die ISSF-Regeln runter. Dort ist doch einfach und schnell mal so manches beschrieben.

  • Achso okay du hast den Griff einfach zur seite weg gesetzt oder nicht?
    Und die der Schaftkappe, wir haben dann doch beide vom gleichen gesprochen! :)

  • Ja ganz zur Seite und nicht nur irgendwie schräg weggewurschtelt.


    Und zur Kappe: wenn du die 220 hast ist es ok ansonsten kannst da gleich nachbessern.
    Du kannst dir auch nochmal das 15 mm parallel nach links oder rechts verschieben anschauen. Dort ist vielleicht auch noch was drin.


    Mir persönlich ist die Feinwerkkappe zu breit gebaut.

    Nicht alle seine Fähigkeiten und Kräfte soll man sogleich und bei jeder Gelegenheit anwenden. - Baltasar Gracián

  • bei der Kappe habe ich eine andere Meinung wie Dingo. Wenn Sie zu weit in der Schulter ist, liegt Sie auf ziemlich viel Muskel und Fleischmasse auf, das macht das ganze irgendwie "schwammig". Ich leg das Ding immer zwischen Oberarm und Schulter an, da wo keine Muskeln sind.


    Das Problem mit der zu engen Jacke hatte ich auch, als mir meine alte zu klein geworden ist. die obersten Könpfe zu erweitern bringt da schon welten. Ich hab das nun immer so eingestellt, dass ich bei geschlossener Jacke meine Brust fast voll ausstrecken kann.


    Generell ist es gut, wenn der Griff nah am Körper ist, nur berühren darf der diesen nach den Regeln nicht. Vielleicht kannst du auch was an der unterarmstellung, also beim einsetzen machen? Vielleicht würde auch schon eine andere Handstellung das Problem ein kleines bisschen auslagern. Abschleifen kannst den Griff auch ohne Probleme...

  • Hallo clarence,


    du hast gar keine andere Meinung wie ich, denn das ist die selbe. Ich habe auch geschrieben "nahe der Schulter". Ich setze genau wie du es beschreibst auch selbst ein, aber bei Robin habe ich auf dem Foto das Gefühl, dass er schon fast auf dem Bizeps einsetzt (das Foto könnte aber auch täuschen). So jedenfalls habe ich es schon öfters bei Jungschützen falsch gesehen.
    Und noch etwas OT: Schießt du eigentlich noch immer das auf dem Foto abgebildete FWB 60x?


    robin: Heute ist ja Mittwoch - erzähl uns doch die Tage mal wie es dir mit dem "neu gemachten Griff" geht.

    Mit bestem Schützengruß aus Niederbayern

    dingo

  • ahhh,...
    ja dann sind wir D'accord :-)


    und ja, das 601er is immer noch im Betrieb... demnächst will ich aber auf ein anderes vielleicht mal umsteigen..

  • Das mit dem Griff musste verschoben werden, da es doch eine etwas größere Op wird... Weil wir ihn so hart abfräsen müssen dass ich mit den fingerkuppen nicht mehr richtig greifen könnte muss schaun wir wie das hinbekommen.
    Heute hatte ich nen AEV und er lief GROTTIG! ...


    Hab meinen Inneren Anschlag nicht im geringsten herstellen können und hatte Ausreißer auf der Scheibe..


    Nur 8er und 10er... Am Ende stand dann 355 auf dem Bildschirm.


    Schande über mich. :(


    Hab mich wahrscheinlich zu arg auf den nicht gemachten Griff reingesteigert und dann irgdnwie nur das schlechte an meinem Anschlag gesehn.


    Bin jetzt von nem 381er Schnitt auf 372 gefallen ... Klasse ! :(


    Und dass mit der Schaftkappe, hab sie da wo ihr es beschrieben habt, was aber sehr schwierig ist, da der Griff ja in die andre richtung als zu mir Drückt.


    Gruß Robin

  • Da du deinen Griff nicht ändern konntest, trainiere doch folgendes: Schwenke den Griff so weit nach rechts wie möglich und versuche den Griff nur zu nehmen, nicht dagegen zu drücken, also die Hand nur um den Griff legen. So dürfte sich dann dein Gewehr auch nicht mehr drehen und du kannst so Druck von der Brust nehmen.

    Mit bestem Schützengruß aus Niederbayern

    dingo

  • Ich werde mir das mit dem Typ nochmal genauer anschauen, vielleicht wäre auch einfach ein Mix aus beidem relativ okay :P


    Also absägen so weit wie es noch okay ist und den rest mich auslagerung bzw. kippen des Griffs.


    Werde euch auf dem laufenden halten. :)


    Gruß Robin

  • Quote from dingo

    ... trainiere doch folgendes: Schwenke den Griff so weit nach rechts wie möglich und versuche den Griff nur zu nehmen, nicht dagegen zu drücken, also die Hand nur um den Griff legen. ...


    Einen Versuch ist es allemal wert, weil zerstörungsfrei. Allerdings fürchte ich, dass keine Besserung eintritt, eher im Gegenteil. Der Effekt, das Gewehr aus dem gewünschten Anschlag heraus zu drehen, wird typischerweise zum einen durch eine unten zu weit ausladende Schaftkappe verursacht (hier dreht der Oberarm) und zum anderen durch einen ausgeschwenkten Griff (hier dreht die Abzugshand). Beide Drehmomente enstehen bereits durch das Eigengewicht des Arms in Verbindung mit der Schwerkraft. Man kann das Drehmoment eigentlich nur durch bewusste Anspannung vermeiden (bei der Abzugshand durch ein Abwinkeln im Handgelenk und/oder durch ein Anheben des Ellbogens). Das ist aber nicht gerade der eigentlich angestrebte Entspannungszustand und auch nur mühsam und nicht exakt wiederholbar.


    Wie gesagt, gerne probieren, aber genau darauf achten, ob hier nicht Pest durch Cholera ersetzt wird.

    Jede Schießsport-Disziplin hat ihre Existenzberechtigung. Zusammenhalt ist wichtig - über die Grenzen von Disziplinen und Verbänden hinweg.

  • Ich hatte es ja bereits so , und passiert ist dass sich das Gewehr weggdrehte wie ich es im Bild beschrieben hatte.


    Ohje, eben hat mein Trainer angerufen und gesagt dass ich am Sonntag Abend für die 3. Mannschaft schießen muss... :(
    Da wird mindestens wieder 380 von mir verlangt und ich hab mein Grauenhaften Pechtag immernoch nicht verkraftet und der Griff ist auch noch blöd! :(