Bremen will Waffensteuer - € 300,- je Waffe

  • Hallo,

    was soll man von Schild erwarten, SPD Bonze eine Krähe hackt der anderen kein Auge aus. Was mich freut , ich habe gestern von der CDU Post bekommen, sie wollen ein Treffen mit den Vereinen um die Situation zu erörtern. Besser wäre es gewesen gleich den Anfängen zu wehren, ob das hilft? Die Chance wäre am Anfang gewesen wenn die Parteien die für uns sind ordentlich Wirbel gemacht hätten.

    Geruß Kogge

  • Bremer "Bürger in Wut" denken anders. BIW stellen sich gegen Extremismus und Gewalt als Mittel der Politik, sind für eine wehrhafte Demokratie und einen breiten antitotalitären Konsens in Deutschland.

    Eine interessante Pressemitteilung:

    BIW - Bürger in Wut | Landesverband Bremen

  • Meine Rundmail von heute:

    Sehr geehrte Waffenrechtsfreunde und Kollegen,

    Die Bremer Koalition will (in dieser Reihenfolge)
    - digitale Sicherungen
    - GK-Verbot
    - Zentrallagerung
    - zentrales elektronisches Waffenregister
    - Waffensteuer
    http://www.weser-kurier.de/Artikel/Bremen…affenrecht.html


    Meine Vermutung vom Juni 2011, dass die ganze Geschichte darauf hinauslaufen wird, dass wir uns in einem Kompromiss mit digitalen
    Sicherungen abfinden sollen, um ein drohendes GK-Verbot abzuwenden
    , verdichten sich.

    Ich fordere jeden auf, sich unter gar keinen Umständen auf einen Kompromiss einzulassen und diese Sicherungen als das zu sehen, was sie
    sind: unnütz.

    Die beste Sicherung für Waffen sitzt - wie in der Vergangenheit statistisch bewiesen - zwischen unseren Schultern.

    Informationen zu digitalen Sperrsystemen, die von der Schweizer Landesregierung wegen erheblicher Zweifel und nachgewiesener
    Bestechung des Motivators abgelehnt wurden, finden Sie hier:
    http://www.triebel.de/2011/Armatix-Dossier.pdf

    Aktuelle Nachtrag:
    Die Armatix GmbH hat Ende 2011 ihre Bilanz für 2010 publiziert. Die Verbindlichkeiten sind auf 9,6 Mio EUR angewachsen, davon über 1 Mio von Kreditinstituten und über 8 Mio als stille Beteiligungen.
    Der Verlustvortrag ist von 6 Mio auf über 9 Mio angewachsen.
    Es wird anscheinend nur auf Vorrat produziert: fast 1,4 Mio. Vorräte (+75% zum Vorjahr)
    .

    Bitte beachten Sie dazu diesen anonymen Beitrag, der von einer mir bekannte ex-internen Mitarbeiter-Quelle stammt:

    Auszug:
    Die Geschäftsleitung von Armatix sollte doch einmal erklären, was der ehemalige Fraktionsvorsitzende und MDB der GRÜNEN Rezzo Schlauch am 13.01.2011 in den Geschäftsräumen von Armatix gemacht hat.
    Wurde ihn nicht ein dicker Beratervertrag angeboten und abgeschlossen?

    Mauch als ehemaliger GF bei H&K hätte früher solche Leute vom Hof gejagd, nun sitzt er zusammen mit Dietel (von dem man nichts anderes erwartet, Sein Zitat: “Alle Waffenbesitzer sind blöd und jeder der in der Waffenbranche arbeitet ein Idiot”) in gemütlicher Runde mit Rezzo Schlauch. Wie sich die Zeiten ändern. Und was man nicht alles für Geld macht.

    Was ist eigentlich mit Dr. Peter Uhl, MDB von der CSU?
    Hat Dr. Uhl nicht einen hochdotierten Beratervertrag mit Armatix?
    Uhl ein strenger Befürworter der Vorratsdatenspeicherung.

    Was ist mit dem ehemaligen Innenminster Schönbohm, CDU?
    Hr. Schönbohm geht doch von einem Innenminister zum anderen Klinke putzen, um die Produkte von Armatix zu pushen.

    Was macht eigentlich Josef Ambacher, seines Zeichen Präsident des DSB
    auf Einladung von Dietel in dessen Loge beim FC Bayern München?
    Wieso spendet Dietel vor der letzten Bundestagswahl der FDP eine hohe Summe? Doch nicht aus alter Freundschaft.

    Warum bekommt Armatix Gesetzesentwürfe (Waffengesetz) oder Entwürfe der neuen Verwaltungsvorschrift versehen mit dem Vertraulichkeitsvermerk des DB lange bevor diese zur Lesung und Beratung in die einzelnen Fraktionen kommen?

    Ganz einfach um über ihre politischen und von Dietel bezahlte Kontakte, die gesetzliche Grundlage zu schaffen , die vorschreibt Sicherung von Waffen mit digitalen und biometrischen Waffensicherungen zum Gesetz zu machen.
    Nachzulesen hier: http://waffenpflege.tetra-gun.de/archives/192#comment-23859


    2010 hatte Armatix alle Messeauststellungen abgesagt, war an keinem Symposium mehr kommerziell beteiligt und hat - bis auf Waffenmarkt intern - m.E. auch keine Werbung geschaltet. Sie beschäftigte ca. 10-30 Mitarbeiter.

    Wohin flossen demnach die 3 Mio. EUR zusätzlicher Verlust?

    Die Frage des "Cui bono" (Wem nützt es?) der Bremer Aktion scheint sich jeder selbst beantworten zu können.

    Wie immer dürfen Sie diese Email gerne weiterleiten.

    Mit freundlichen Grüßen

    Katja Triebel

  • Zitat

    Was macht eigentlich Josef Ambacher, seines Zeichen Präsident des DSB
    auf Einladung von Dietel in dessen Loge beim FC Bayern München?

    Schau an. Na ja, dafür sollte man doch etwas Verständnis aufbringen, unter Freunden! Unser Bundespräsident (BRD) versucht ja gerade auch verzweifelt und mehr oder weniger geschickt, den Bürgern das so zu verklickern.

    Aber mit Verlaub, Her Präsident, zumindest ein Geschmäckle bleibt immer.


    Mit bestem Schützengruß

    Frank

  • Die Herrschaften (SPD und Grüne) fordern das volle Programm:

    Waffensteuer

    Biometrische Sicherungssysteme

    Zentrallagerung

    Verbot GK Kurz

    Verwendung von für Menschen ungefährliche Munition


    Hat noch jemand irgendwelche Fragen? Bestehen etwa noch Unklarheiten?

    So richtig scheint das wohl mit den vertrauensvollen und sachlichen Gesprächen hinter verschossenen Türen nicht zu klappen, oder etwa doch?

    Einmal editiert, zuletzt von Murmelchen (19. Januar 2012 um 07:13)

  • Die Fordern viel, um sich auf einen Kompromiß einlassen zu können.

    Die Schützen (Verbände) erklären sich bereit die Stöpsel dieser unsäglichen Firma zu verwenden und dürfen dann im Gegenzug ihre Sportwaffen weiterhin zu Hause aufbewahren.

    Die Verbände, allen Voran der DSB, wird uns hier ans Messer liefern, das ist mein Gefühl, das ich habe.

  • Die Schützen (Verbände) erklären sich bereit die Stöpsel dieser unsäglichen Firma zu verwenden und dürfen dann im Gegenzug ihre Sportwaffen weiterhin zu Hause aufbewahren.

    Was erwartest Du von Funktionären die schon viele Jahre ihren Sport selbst nicht mehr betreiben.

    Die Verbände, allen Voran der DSB, wird uns hier ans Messer liefern, das ist mein Gefühl, das ich habe.


    s.o.; Solange in den Augen dieser Funktionäre die "wahren Schützen" nur Luftdruck- und KK-Disziplinen als Schießsport ansehen, wird dies passieren. Da ja auch der "wahre Schießsport" nur aus den Olympischen Disziplinen besteht ist alles andere in deren Augen ja kein tolerierbarer Schießsport.

    Ich muss Dir bei deinem Gefühl leider recht geben.

    Daher gibt es nur eine Möglichkeit:
    - An den Versammlungen und Tagungen teilnehmen und sich einbringen.
    - Dafür sorgen das der eine oder andere seinen Posten räumt.
    - Immer eine rege und sachliche Diskussion führen, damit die "Es wird schon nichts passieren"-Fraktion entlich aufwacht.
    - Versuchen das jeder Verein in mehreren Verbände organisiert ist (verbreitert die Basis, man lernt die anderen Sportordnungen kennen und stellt fest es gibt viele/einige gemeinsamkeiten).

    Es gibt viel zu tun.

  • Wie sagt man so schön, Gottes Mühlen mahlen langsam. Wenn die Linken es jetzt nicht durch bekommen, wir haben ja bald 2013! Hoffentlich vergessen dann die Schützen und alles was damit zu tun hat nicht wem sie nicht wählen sollten.

    Es sind doch nicht nur die GK Schützen betroffen von diesen Unsinn, sondern wir alle die dem Schützenwesen verbunden sind. Daher sollte man in dieser Situation nicht immer auf die Luftdruck und KK Schützen herum trommeln. Laßt uns gemeinsam versuchen zu retten was zu retten ist.

    Kogge

  • Zitat

    Laßt uns gemeinsam versuchen zu retten was zu retten ist.

    Ja, das wird allemal, von den erwerbsscheinpflichtigen Schußwaffen, KK sein. Aber auch nur wenn im Verein lagernd oder mit Dildo blockiert.
    Ich persönlich habe das alles schon abgehakt. Ich konzentriere mich nun noch auf mein Hobby und erfreue mich daran, solange es geht. Und wenn dann alles verboten ist, können wird auch nicht ändern. Das ist dann halt so. Und glaubt bitte nicht, das wir wirklich irgendwann noch den Schulterschluß zwischen allen Interessengruppen schaffen werden. Genauso, wie das die breite Masse der Schützen zur nächsten Bundestagswahl "aufwachen" wir. Ich habe auf keine einzige Mail oder schriftliche Anfrage auch nur irgendeine Antwort bekommen. Auch nicht vom DSB. Es ist sowieso Papierverschwendung sowas an Politiker zu schicken, die unseren Sport ablehnen und verbieten wollen.
    Am Dienstag war ich im Verein, Vortel schießen. Hat Spaß gemacht. War nur noch ein anderer Schütze da, 70 Jahre alt, hat gejammert, das seine uralte 9mm Peter Stahl hinüber ist. Aber angesichts dessen, was da kommen mag, wird er sich keine neue Sportpistole mehr kaufen. Und wenn ich sehe, wo das durchschnittliche Alter in der GK-Abteilung liegt, ich hab den Schnitt etwas gedrückt, dann sehe ich auch ein, das es allen mittlerweile egal ist.
    Und eine Einstellung, "zu retten, was zu retten ist", zeigt, wo man eigentlich angelangt ist. Das soll kein Vorwurf sein. Vielmehr sollten unsere Verbände eigene Forderungen aufstellen. Wie, Wegfall der Bedürfnispflicht und Mengenbegrenzung bei KW, freier LW Erwerb mit Registrierung, Lockerung des Erwerbs von Treibladungsmitteln, Erleichterung des Sammelns bei originalen Schußwaffen von vor 1900, etc..... Und dann könnte man sich zu Gesprächen treffen und irgendwo in der Mitte treffen.........Aber bei der momentanen Schrotschußtechnik dieser Verbotspolitiker, kann man sich ausrechnen, welche Schießsportdisziplinen auf der Strecke bleiben werden.


    Martin

  • Das beredete Schweigen der Foristi hier bis auf den bekannten kleinen tapferen Rest spricht eigentlich auch Bände.

    Ich bin nicht nur traurig, sondern spüre auch immer mehr die Wut in mir aufsteigen und muss deshalb auch immer stärker aufpassen, nicht ungerecht zu werden. Ich mag ja die Schützen, so wie sie sind, aber gerade ihre sonst so positiven Eigenschaften werden uns jetzt immer mehr zum Verhängnis.


    Mit betrübtem Schützengruß

    Frank - hat sich heute noch einen Neuerwerb geleistet und damit wahrscheinlich das Apfelbäumchen im Sinne Luthers gepflanzt

    2 Mal editiert, zuletzt von Murmelchen (19. Januar 2012 um 18:57)

  • Zitat

    Frank - hat sich heute noch einen Neuerwerb geleistet und damit
    wahrscheinlich das Apfelbäumchen im Sinne Luthers gepflanzt

    Glückwunsch, trotzallem. Hab noch viel Spaß damit. Ich persönlich kämpfe noch mit einer Dillon. Nur gut das ich eigentlich Haushaltssperre hab. Hat aber andere Gründe. ;)
    Aber eine weitere Schußwaffe kaufe ich sicherlich nicht. Auch wenn eine 6PPC sehr verlockend ist. Ich werde eher das eine oder andere noch verkaufen. Und dummerweise habe ich nämlich da noch so´n "Projekt" bei Vater rumhängen. Lauf, System und Schaft und div. Kleinteile wären schon da und auch angezahlt. Wenn er mal ne "gute" Minute hat, werde ich versuchen im zu verklickern, das wir das Ding fertig bauen und dann versuchen werden es zu verhöckern. Er wird sicherlich nicht glücklich sein. Aber er geht es in ein, zwei Jahren in Rente, somit betrifft ihn zumindest geschäftlich der Verbots Mist nicht mehr......


    Martin

  • Ich bin dabei dabei in Verein einzutreten wo auch GK geschossen wird, habe selber "bislang" damit keine Berührung gehabt. An einem der Schießabende werde ich nachfragen ob sie etwas davon wissen. Der Wahlkreis Peine/Gifhorn gehört dem ehemaligen Generalsekretär und auch meinem Parteimitglied Hubertus Heil, ich bin also auch ein "Roter" und ich werde ihn auch auch einmal darauf ansprechen. Die gesamte Problematik wurde schon erwähnt. Nach den GK Gewehren kommen Kleinkalibergewehre, obwohl im Waffengeschäft täuschend echte "Spielzeugpistolen" frei verkauft werden, wo die Eltern nur unterschreiben müssen und mit kleinen Kugeln ganz locker ein Auge ausgeschossen werden kann von dem Sohn oder Tochter, dort wäre ein Verbot sinnvoll, diese Kinder kennen nicht die Gefährlichkeit. Ich bin gespannt auf die Reaktion von Hubert Heil.

    Herzliche Grüße

    Heiko

  • Sorry Leute!

    Bremen ist ein Miniland und will Großes. Herr Tschöpe fordert ernsthaft ein nationales Waffenregister, als ob er nicht wüsste, dass dieses bereits eingeführt wird.

    Grün ist eine Minipartei und will ein Verbot von HAs und weiss, dass der Antrag nicht durchkommt.

    Der Hersteller der "Dildos" hat über 9 Mio. Verbindlichkeiten und keiner will sie.

    Dies ist alles Parteipropaganda mittels Steuerverschwendung. Statt außen zu werben, werden intern unerfüllbare Forderungen gestellt. Damit werden Arbeitsausschüsse belästigt, Zeit und Geld verbraten, welches für andere Vorhaben wesentlich sinnvoller eingesetzt hätte werden können.

    Und Ihr blast Trübsal und spielt Vogel Strauss?


    Foren sind Multiplikatoren für Öffentlichkeitsarbeit.

    Mit diesen beiden Anträgen haben sich bei Faktenlage beide Parteien einfach mal so selbst ins Aus befördert und sich der Lächerlichkeit preisgegeben - und genau das muss nach außen getragen werden.

    Warum glaubt Ihr, gibt es das Internet?

    Ja, richtig : wegen der Gegenöffentlichkeit. Weil viele nicht mehr den Medien und Politikern glauben und hoffen, mit Transparenz im Web etwas erfahren zu können, was nicht gedruckt und gesagt wird.

    Drum nutzt es!

    Ihr wisst, was Sache ist.
    Ihr wisst, was 2013 blüht, wenn rot-grün-irgendwas ans Ruder kommt.
    Ihr könnt diese Internas verbreiten.
    Ihr könnt dies ändern, weil Ihr die Gegenöffentlichkeit liest


    Wir haben 2009 über 1,4 Mio. Wählerstimmen für die FDP aquiriert.
    Wir können dies 2013 auch für eine andere Partei machen, die nicht die Farben rot oder grün trägt.
    Ob diese Partei dann schwarz, blau oder orange trägt, liegt an deren eigenen Parteiprogrammen.


    Also nicht verzagen: Infos hier abholen und offline verteilen. Keine Angst haben, sondern Angst verbreiten, damit auch die letzte Schnarchnase aufgeweckt wird. Nutzt die Steuergeldverschwendung von rot-grün, um Mitglieder für prolegal (oder meinetwegen auch FWR) zu werben. Wir leben immer noch in einer Demokratie und dürfen uns nicht alles gefallen lassen.

    Wenn Politiker und Staatsbeamten dem rechtstreuen Volk keinen privaten Waffenbesitz mehr zutrauen, dann sind sie keine Diener des demokratischen Volks mehr, sondern oligatorische Diktatoren, die aus Angst und zum Zweck des eigenen Machterhalts das Volk degradieren und entwaffnen wollen.

    Die Amis sagen nicht von ungefähr: ein rechtstreu bewaffnetes Volk ist ein höfliches Volk:
    Man achtet sich von unten nach oben wie auch von oben nach unten.

    BTW: in den USA und auch in Deutschland besitzen Staatsvertreter die höchsten Anteile von Waffenscheinen, die zum Führen von Schusswaffen berechtigen. (auch in Parteien, die die Farben rot oder grün tragen: Menschen, die sich für totale Waffenverbote einsetzen, nehmen sich selber das Recht, Waffen führen zu dürfen)

  • Wer wirklich was ausrichten will, der muss richtig wählen - und das auch möglichst vielen Freunden und Bekannten klarmachen: Mit Rot (egal welche der beiden roten Parteien) oder Grün gehts mit dem sportlichen Schießen und dem privaten Waffenbesitz den Bach runter. Wer diese Parteien wählt, der stellt sich ganz klar gegen den Schießsport.

    Dieses Bewusstsein muss sich stärker verbreiten, denn Katja: Die Grünen sind (leider) keine Minipartei mehr. Sie haben zu den Roten schon aufgeschlossen und wenns so weitergeht, sind die bald an der Macht und dann heißts:
    Mit Grün an der Macht - na dann gute Nacht!!

    Mit bestem Schützengruß aus Niederbayern

    dingo

  • Ich weiß nicht, ob es richtig ist, so klar mit der SPD zu brechen. Auch wenn es immer noch diese Verbotsforderung im Bundesprogramm der SPD gibt, so ist die Partei in der Frage sicher nicht homogen. In allen Parteien, auch bei den Grünen, gehen die Initiativen und in unsrem Fall die Attacken immer von Einzelpersonen und kleinen Gruppierungen aus. Die Mehrheit der Parteimitglieder und der aktiven Politiker interessiert sich nicht wirklich für das Thema. Abgestimmt wird dann oft nur aus Solidarität, Parteiräson und ohne sich intensiver mit dem Thema zu befassen. Selbst bei den Grünen an der Basis gibt es Menschen, mit denen man ganz vernünftig reden kann. In der SPD ist der Anteil derjenigen, die nicht generell ein Problem mit dem Thema Waffen und Schießsport haben, deutlich höher.

    Auf der anderen Seite ist auch das sogenannte bürgerliche Lager auch nicht (mehr) geschlossen auf Seite der Schützen. Hier in NRW wurde die Attacke gegen die Schulstände hauptsächlich von einer CDU Politikerin geführt, die konstruktiven Stimmen kamen hingegen hauptsächlich von SPD Politikern. Wenn ich mir die Antwort von Bundesinnenminister Friedrich (CSU) zum Thema Waffenrecht und Diskriminierung der Schützen so durchlese, kann ich darin auch keine auch nur ansatzweise wohlwollende Positionierung erkennen, im Gegenteil. Und gerade bei einem CSU Mann aus Bayern sollte man doch etwas anderes erwarten können, oder. Mit FJS wäre das wohl so nicht passiert.

    Ganz einseitig auf ein bestimmtes politisches Lager zu setzen, ist jedenfalls nicht risikolos. Wir brauchen einen größeren Konsens.

    Unser Hauptproblem ist immer noch der massive einseitige Einfluss durch die Medien. Der 'normale' Politiker 'informiert' sich genauso wie der 'normale' Wähler über diesen Weg. Hier schaffen wir es nicht, einen Gegenpol zu setzen. Die Gründe dafür sind vielfältig. Große Vielfalt und daraus resultierende Inhomogenität, unterschiedliche Interessen, tiefe, scheinbar unüberwindbare Gräben zwischen den einzelnen Gruppierungen, zu eigen machen der Argumente der Gegner, anerzogene Obrigkeitshörigkeit usw.

    Wie tief die Gräben sind, sieht man ja gut daran, dass die wenigen Personen, welche selbst aktiv werden und hauptsächlich über die neuen Medien Position beziehen, von gewählten Schützenvertretern an höchster Stelle dann als Aggressoren hingestellt werden. Das sind dann auch die gleichen Vertreter, welche verdachtsunabhängige Kontrollen begrüßen. Man darf bei diesen Personen auch davon ausgehen, dass weitere unsinnige Verbote dann auch als Kompromisse verkauft werden, mit denen man (wieder mal) gut leben kann.

    So wird das Bild rund und weil das so ist, werden wir auch weiter verlieren.

    Warum werden von unserer Seite (den Verbänden, verbandsübergreifend mit einer Stimme) keine Forderungen gestellt? Warum wird die mannigfaltige Unsinnigkeit des Waffengesetzes nicht thematisiert? Warum wird nicht immer und immer wieder formuliert, dass die Missbrauchsrate in Bezug auf den privaten Waffenbesitz so minimal gering ist, dass hier überhaupt kein Handlungsbedarf besteht? Die Fakten sind doch eindeutig und liegen auch klar auf der Hand.

    Wir werden unsere Interessen nicht vertreten und schützen können, wenn es uns nicht gelingt, uns auch Gehör zu verschaffen und eindeutig Position zu beziehen. Der bisherige Weg, Verhandlungen hinter verschlossenen Türen in den Hinterzimmern der Macht zu führen, ist mit Sicherheit der direkte Weg in die Sackgasse. So können wir nur verlieren, denn jeder weitere Kompromiss (massivste völlig überzogene Forderungen auf der einen Seite, betroffene demutsvolle Haltung auf der anderen Seite) kann logischerweise nur zu weiteren unsinnigen Einschnitten auf unserer Seite führen. Ich will ja das Bildnis mit der Wurst nicht überstrapazieren, aber wenn man immer und immer wieder Scheibchen von den Enden abschneidet, hat man irgendwann keine Wurst mehr.

    Ach ja, die Ferengi mit den Stöpseln sollten wir auch nicht vergessen.

    Aber wie sieht denn zur Zeit die Realität aus? Unsere Verbände kriegen es ja noch nicht einmal hin, ihre Mitglieder über die Bedrohungen zu informieren. Wer sich nicht im Internet schlau macht (oder machen kann), der wird zwar regelmäßig durch die Medien zugemüllt, eine Gegenposition mit den Fakten erhält er aber nicht. Wie soll da überhaupt so etwas wie eine Opposition entstehen können. Noch schlimmer ist die dadurch geförderte Grabenbildung zwischen den Schützen. Da der nur durch die Medien 'informierte' Schütze ja die bösen Zustände bei sich und seinem Vereinsumfeld nicht kennt, denkt er, es müsse eben auch andere Schützen geben, welch für die ja angeblich so bösen Zustände und Missbrauchsfälle zuständig sind. Im schlimmsten Fall ist er dann sogar anfällig für die vermeintlich so wohlwollenden Verbotsforderungen, solange es ihn nicht direkt trifft. In seinem Umfeld gibt es ja keinen Missbrauch und da halten sich ja auch alle an die Spielregeln. Wie sollte er da auch die Manipulation erkennen können? Ein Teufelskreis.


    Mit trotzdem bestem Schützengruß

    Frank

  • Ich sehe das so:

    Mit der Bundes SPD kann man eher noch reden.
    Mit der Bundes CDU kann man eher noch reden.
    Mit der Bundes FDP kann man eher noch reden.
    Mit den Piraten kann man reden.

    Mit den Linken kann man nicht reden!
    Mit den Grünen kann man nicht reden!

    Somit bleibt nur eine Möglichkeit:
    Die BT Wahlen 2013 müssen im Idealfall (wenn man jetzt nur vom Thema Waffenrecht ausgeht) der CDU eine große Mehrheit bringen. Alternativ, Schwarz/Rot. Mit der FDP werden wir wohl politisch gesehn kaum rechnen können, es sei denn es geschieht ein Wunder.
    Mit allen Mitteln muss verhindert werden, dass die Grünen und/oder die Linken in die Regierung kommen. Selbst bei einer Koalition mit der SPD, würde ggf. kein Verbot kommen, aber gerantiert weitere massive Einschränkungen.