Walther cpm 1

  • hallo,


    habe von meinem nachbarn eine walther cpm 1 angeboten bekommen. (er hätte gerne noch 130€)


    die waffe ist nicht oft geschossen worden und sieht auch noch top aus


    was sagt ihr dazu lohnt sich das sowas zu kaufen
    der nachteil ist natürlich dass sie mit co2 funktioniert (wo bekommt man co2her?)


    mfg seba

  • CO2 ist zwar nicht mehr ganz modern aber für €130,- für einen guten Zustand kann man schon zugreifen.
    Ich würde Sie dann als Vereinswaffe verwenden oder wenn man nur sporadisch schießt.


    CO2 gibts überall wo es Schweißgase gibt bzw. auch bei Getränkelieferanten.

    Nicht alle seine Fähigkeiten und Kräfte soll man sogleich und bei jeder Gelegenheit anwenden. - Baltasar Gracián

  • Ich habe im Januar eine Walther CP2 bei eGun verkauft und 212 Euro dafür bekommen.

    Gerhard Seemüller


    „Great minds discuss ideas;

    average minds discuss events;

    small minds discuss people.“

  • ich muss nochmal nachschauen aber ich glaube der tüv auf den kartuschen ist abgelaufen


    kann man sowas neu tüven lassen oder sind da neue kartuschen fällig


    mfg seba

  • Hallo Seba,


    soweit ich weis kommt das ganz auf die Kartuschen an.
    Ich glaube Stahlkartuschen kann man nach 10Jahren noch einmal für 10 weitere Jahre 'tüven' lassen...
    Aber danach ist schluss.
    Bei Aluminiumkartuschen ist schon nach 10 Jahren aus- hier gibt es keinen weiteren TÜV.


    Genaueres >hier<.


    MfG
    Joker

  • Man sollte hier aber besser anmerken, dass es für die Kartuschen keine gesetzliche Prüfungspflicht gibt. Daher ist hier der Hinweis mit dem TÜV auch nicht mit dem KFZ-Bereich vergleichbar.


    Die Prüfung ist eine Forderung der Hersteller und der DSB hat sich diese zueigen gemacht.



    Mit bestem Schützengruß


    Frank

  • Hallo Frank,


    da hast du sicherlich recht, aber ich habe es gerade wieder auf der KM erlebt- es wurden Schützen nicht zum WK zugelassen, weil sie 'abgelaufene' Kartuschen hatten.


    Desweitern kann jeder Schießstandbetreiber dem Schützen das Schießen verweigern wenn dieser eine 'abgelaufene' Kartusche hat!
    Darum hieß es bei uns an der KM auch (hing groß auf den Stand aus):
    'Jeder Schütze ist für seine Kartuschen selbst verantwortlich, es müssen dennoch Kartuschen verwendet werden welche inerhalb der Fristen sind!'
    Den genauen Wortlaut weis ich leider nicht mehr...
    Das der DSB sich diese Richtlinien der Hersteller zueigen machte halte ich für durchaus vernünftig- denn wer einmal erlebt hat was mit einem Druckbehälter passiert wenn dieser platzt weis welche Gewalt dahinter stecken kann. Auch wenn die Kartuschen so konstruiert sind, dass sie an einer Sollbruchstelle aufreißen- dennoch der Teufel ist ein Eichhörnchen.


    Was das TÜV-Siegel anbelangt- heute wird ja alles 'getüvt' von Leitern über Autos hinzu Brotkörben, eben auch Druckbehälter- so auch unsere Kartuschen. So wird wieder ein Stück Sicherheit auf den Schießstand gebracht!
    Achja, sogar Privatpersonen können Eigenkonstruktionen 'tüven' lassen- bei öffentlich zugänglichen 'Gerätschaften' z.B. selbst gebauten Garagentoren kann es sogar zu Pflicht werden... ;)


    MfG
    Joker

  • Hallo Jocker,


    ich habe nichts anderes geschrieben. Ich habe es bisher noch nicht mal bewertet.


    Tue ich aber jetzt. :D


    Deine Anmerkungen sind sicher richtig. Aber wäre es nicht noch besser, wenn die Hersteller erst gar nicht so potentiell gefährliche Produkte auf den Markt bringen würden. Du weißt schon, wie die ganze Sache mit den Kartuschen angefangen hat? Es sind auch Kartuschen "hochgegangen", ohne dass das Datum abgelaufen war und ohne, dass sie auf den Listen der Hersteller standen.


    Aus technischer Sicht überzeugt mich die Reglung nur alleine über die Laufzeit auch nicht wirklich. Warum spielt die Anzahl der Füllungen bei diesen Überlegungen keine Rolle und wird auch von den Herstellern mit keiner Silbe erwähnt, wo doch das Befüllen und wieder Entlasten die eigentliche Belastung für die Kartuschen darstellt, lassen wir jetzt mal Korrosion außen vor. Tritt bei den Kartuschen, die nur ganz selten genutzt werden, nur durch Alterung, aber ohne die Belastung durch die Füllvorgänge, wirklich ein vergleichbares Risiko auf? Wen ja, wodurch?


    Dem Hörensagen nach soll es auch Hersteller geben, die bei ihren Kartuschen keine Probleme sehen und sie auch für deutlich längere Laufzeiten freigeben würden, wären sie nicht auch in einem bestimmten Verband.


    Zum Schluss, mir ist schon klar, dass diese Kartuschen kleine Bomben sind, aber ich finde die Situation so nach wie vor etwas unbefriedigend.



    Mit bestem Schützengruß


    Frank

  • ich muss nochmal genau nachschauen aber ich glaube die kartuschen sind 2001 abgelaufen :thumbdown::thumbdown::thumbdown:


    ne neue kostet 160 euro bei walther :thumbdown:


    also ist nachtüven auch nicht drin oder ?(?(?(


    die pistole liegt wirklich gut in der hand :thumbsup::thumbsup: und sieht auch noch super aus :thumbsup: :love::love: aber wenn ich ne neue kartusche kaufen muss ist mir das zu teuer glaube ich :cursing:


    mfg seba

  • Möchtest du mit dieser Pisole an Wettkämpfen teilnehmen oder nur zum Spaß / Training schießen bzw. mit dem LP-Schießen anfangen ???
    Weil wenn du "nur so" schießen willst, brauchst du ja nicht unbedingt eine neue Kartusche.
    Ich denke nicht, dass du jetzt große Angst haben musst, dass sie dir um die Ohren fliegt.
    Was passiert, wenn so ein Druckbehälter aufplatzt/explodiert, weiß ich auch.
    Aber so oft kommt das jetzt auch nicht vor. Ich weiß nur von den Anschütz Kartuschen, dass es da mal ein paar Explosionen der Kartuschen vor BJ 2005 gegeben hat, aber zu diesem Zeitpunkt lief bereits eine Rückrufaktion.
    Vielleicht gibt es ja irgendwelche Möglichkeiten so eine Kartusche überprüfen zu lassen. Ist ja eine Richtlinie des DSB , du bekommst sie ja wieder, wenn was dran ist (z.B. ein Haarriss oder so), dann wüsstet du aber bescheid.
    Ich habe aber mal von einem FWB C60 Schützen gehört, dass der sich seine CO2 Kartusche auch hat TÜV'en lassen, aber das geht in deinem Fall bestimmt nicht mehr, weil ja mittlerweile schon wieder fast 10 Jahre rum sind.


    Wenn es nichts wird, kannst du dich ja mal nach einer gebrauchten LPM-1 umsehen. Die sind aber immernoch ziemlich teuer. Aber für so eine verhältnismäßig kleine Kartusche nur 10-20€ weniger als für eine Stahl/Alu-LG Kartusche zu verlangen finde ich auch viel zu viel.
    Oder du lässt es und schießt Luft-/KK-Gewehr :D
    Achso und du sagtest, die Kartusche wäre 2001 abgelaufen : Gibt es CO2-Luftgewehre/Pistolen schon so lange ??


    MfG Christopher.

    LG: Walther LG300 XT Alutec mit Centra Block Club, JPK Kunst-Griff, TEC-HRO Touch
    KK: Anschütz Mod. 54 Match im Schaft 1813 "Super Match" tuned by MEC, Centra, ahg-Anschütz

  • Hallo ChrissySV1919,



    Weil wenn du "nur so" schießen willst, brauchst du ja nicht unbedingt eine neue Kartusche.
    Ich denke nicht, dass du jetzt große Angst haben musst, dass sie dir um die Ohren fliegt.
    Was passiert, wenn so ein Druckbehälter aufplatzt/explodiert, weiß ich auch.
    Aber so oft kommt das jetzt auch nicht vor.


    mit solchen "Ratschlägen" wäre ich aber vorsichtig. Die Hersteller haben die Nutzung der Kartuschen nun mal an eine bestimmte Laufzeit gebunden. Sollte bei Benutzung über den Zeitraum hinaus etwas passieren, könnte der Nutzer nur schon alleine in Sachen Versicherung schnell ziemlich dumm dastehen.


    Eine ganz andere Frage ist natürlich, warum lassen sich Kunden überhaupt auf solche Nutzungsbedingungen ein und verlangen nicht gleich ein sicheres Produkt? Und ob sich der DSB jetzt unbedingt zu so einer Art Handlanger der Firmen machen muss, ist noch eine ganz andere Frage.



    Ach ja, Pressluft und CO2 sind von der technischen Seite nicht direkt vergleichbar. Bei Verwendung von CO2 treten bei weitem nicht so hohe Drücke auf.



    Mit bestem Schützengruß


    Frank

  • Ich habe das vielleicht etwas komisch formuliert.
    Ich meinte damit eigentlich auch, dass er dann auf eigene Gefahr schießt und eine Teilnahme an Meisterschaften ausgeschlossen ist. Außerdem gibt es in einem Verein oder zumindest im Schützenkreis bestimmt immer einen, der was dagegen hat und meckert.
    Ich wollte damit nur sagen, dass die Gefahr, dass wirklich etwas passiert wahrscheinlich eher gering ist.
    Aber wie es so schön heißt : 99 Mal geht's gut und dann ...


    Das mit der Pressluft ist ja eh umstritten, der DSB könnte (! nicht müsste !) ja z.B. andere Richtlinien ausarbeiten , um die Kontrolle oder den Austausch von solchen Druckbehältern zu gewährleisten - wurde ja oben schonmal irgendwo genannt , z.B. nach " Füllzyklen " oder so. Aber wenn die Hersteller 10 Jahre angeben, bin ich mir sicher, dass die auch 10 Jahre halten. Und sowas wie bei Anschütz wird denen sicher auch nicht mehr passieren.


    Auf der anderen Seite ist es eigentlich auch keine sehr große Investition, nach 10 Jahren mal eine neue Alukartusche zu kaufen oder seine Stahlkartusche nachprüfen zu lassen.
    Aber ich glaube halt, dass nach den 10 Jahren vielleicht mal irgendeine Dichtung spröde wird und ausgetauscht werden muss oder das Manometer kaputt geht usw, aber dass die Kartusche so Schaden nimmt , dass sie einfach ohne Fremdeinwirkung (z.B. runterfallen etc.) "explodiert", glaube ich nicht.


    @Seba : Ist halt deine Entscheidung, aber wenn du auf Nummer sicher gehen möchtest und WK's schießen willst, kommst du um eine neue Kartusche nicht drumherum und die kostet eben 160€ und irgendwo habe ich auch mal gelesen, dass die Lieferzeit für so ein "altes" Ersatzteil ca. 3 Monate dauert.
    Ist bei der LP denn der passende Füllstutzen noch vorhanden , dass benötigst du ja auch noch alles.


    Also m.M.n lohnt sich der Aufwand nicht, wenn du nur "Just for Fun" LP schießen willst und wenn du richtig anfangen wilst, bekommst du für 350€ (LP+CO2 Kart.+evtl. benötigtes Zubehör) schon eine wirklich gute gebrauchte LPM-1 oder vielleicht auch schon eine LP 200.
    Außerdem gibt es ja auch noch FWB,Tesro oder Steyr.


    Mit freundlichen Grüßen, Chrissy ^^

    LG: Walther LG300 XT Alutec mit Centra Block Club, JPK Kunst-Griff, TEC-HRO Touch
    KK: Anschütz Mod. 54 Match im Schaft 1813 "Super Match" tuned by MEC, Centra, ahg-Anschütz

  • wenn dann wollte ich schon wettkämpfe schießen aber das mit der cpm 1 lass ich, kommt mir zu teuer ;( die pistole ist übrigens von 1992 :D


    da seh ich mich lieber nach was anderem um :thumbsup:


    mfg seba

  • Kauf die Pistole und verschepper sie auf Egun weiter. Alles andere würde ich dir nicht raten auch nicht als Vereinswaffe.
    Habe auch kürzlich eine für über 200€ nach Polen verkauft.

    Mein Trainingsmotto:
    Wer aufhört besser zu werden, hat aufgehört gut zu sein. (Philip Rosenthal, Unternehmer, *1916)