Bestätigung der Mitgliedschaft

  • Hallo,


    einer unserer Jugendlichen hat mich gestern angesprochen, dass er eine Bestätigung der Mitgliedschaft oder vielmehr der sportlichen Aktivität für die Bewerbungsmappe braucht. Das hätte ihm seine Klassenleiterin empfohlen. Ich finde das eine sehr gute Idee. Habt ihr auch schon mal eine solche Bestätigung geschrieben? Was sollte oder könnte sie enthalten? Ich dachte beispielsweise daran wie lange er schon schießt und welche Erfolge (sind allerdings noch übersichtlich) er bereits erzielte. Das heißt bei ihm vor allem Trainings-, Nachwuchsrunden- und Meisterschaftsteilnahmen.


    Beste Grüße


    Gerhard

    Gerhard Seemüller


    „Great minds discuss ideas;

    average minds discuss events;

    small minds discuss people.“

  • Wie wäre es mit - sofern zutreffend - mit lobenden Worten über Sozialverhalten, Engagement und Übernahme von Aufgaben / Verantwortung?


    edit:


    Durchhaltevermögen, Anstrengungsbereitschaft, Leistungswille, Sorgfalt, Sicherheitsbewusstein, ...

    Jede Schießsport-Disziplin hat ihre Existenzberechtigung. Zusammenhalt ist wichtig - über die Grenzen von Disziplinen und Verbänden hinweg.

  • Hallo Gerhard,


    ich habe so eine Bestätigung für die Bewerbungsmappe auch schon mal gesehen, denn ich hatte eine aus der städtischen Jugendarbeit. Wichtig ist hier gesellschaftliches Engagement (vielleicht organisiert er ja etwas in der Schützenjugend oder ist irgendwo aktiv mit dabei, bzw. hat einen kleinen Aufgabenbereich?), auf alle Fälle: Suche alles Positive über ihn zusammen, das er im Zusammenhang mit dem Verein geleistet hat. (z.B. auch noch Trainingsfleiß, Kameradschaft, etc.)
    Denk dich einfach in den potenziellen Arbeitgeber hinein: Was würdest du gut finden, wenn dein Bewerber schon gemacht hätte und das sollte möglichst in der Bestätigung stecken (natürlich muss es auch stimmen!!).
    Nur eine Bestätigung der Mitgliedschaft ohne Wertung ist sinnfrei.

    Mit bestem Schützengruß aus Niederbayern

    dingo

  • Die angesprochenen Dinge sind schon sehr richtig - aber beim Verfassen der Bestätigung achtet bitte ein wenig auf die Formulierungen - evtl. sollte da jemand drüber schauen, der sich im Vokabular von Arbeitszeugnissen auskennt. Neuen Arbeitgebern kann durch eine unbedachte Formulierung ein ganz falsches Bild gegeben werden, viele Personalchaefs lesen solche Bescheinigungen genau so wie ein Arbeitszeugnis.


    Kleine Beispiele: Er bemühte sich redlich - hört sich gut an, im Vokabular des Arbeitszeugnisses heißt es aber soviel wie: es ist auch beim Bemühen geblieben! Oder auch sehr beliebt: Er zeigte sich gesellig - heißt er quatscht nur und hält andere von der Arbeit ab.



    ALso bei der Formulierung bitte etwas Acht geben - manches wird anders interpretiert als man es im guten Willen schreibt.