Stativ = Leistungssteigerung??

  • Halllo,
    überlege nun schon lange ob ich mir ein Stativ zum LG schießen zulegen soll. Hab einen RWK Schnitt von ca. 375 Ringen. Kann ich durch ein Stativ meine Schnitt steigern oder schießt es sich mit einem Stativ nur einfacher??


    Wie ist eure Erfahrung.


    Gruß


    Batzi

  • Na wenn es sich doch einfacher schießt wird damit doch auch eine Leistungssteigerung einhergehen, oder?


    Ich finds mittlerweile unverzichtbar. Habs zwar vor kurzem auch mal vergessen und ohne geschossen und auch ganz gut getroffen, aber ohne ist man viel anfälliger für Fehler auf der einen Seite und man arbeitet eben nicht besonders ökonomisch auf der anderen Seite.
    Der Kraftaufwand um das Gewehr 50+ mal hochzuheben und wieder abzulegen ist einfach unnötig und die Energie kann woanders besser gebraucht werden.

  • Ich habe es auch versucht und komme irgendwie nicht wirklich klar damit, weil ich meinen ganzen ablauf (Laden, anschlagbringen, scheiben wechseln u.s.w) ändern müßte. Ich weiß aber auch um mehr als meine 378 - 381 zu schießen ich noch irgendwo reserven suchen muß. Also umstieg auf Stativ kann schon etwas dauern bis man eine verbesserung sieht.

    Mein Waffe schießt nur zehnen, wenn der Typ der Sie hält nicht soviel Wackeln würde.


    Luftgewehr Anschütz 9003 S2 pimpt by centra/MEC
    Luftpistole Anschütz LP@

  • Hallo,


    Ein paar Ringe lassen sich mit einem Stativ schon noch herausholen, denn da das ewige auf und ab wegfällt, verrutscht auch nicht dauernd die Kleidung. Außerdem ist es eine Erleichterung für den Rücken.
    Meine Mutter ist mit dem Rücken sehr anfällig, hatte oft Rückenschmerzen nach dem Schießen. Jetzt mit Stativ gehts ihr viel besser.
    Habe meinen Eltern zu Weihnachten Stative geschenkt. Jetzt schießen sie ein paar Ringe besser, aber was noch wichtiger ist, vor allem in Wettkämpfen: sie schießen die Ergebnisse konstanter. Bei mir konnte ich die gleichen Beobachtungen machen.

    Mit bestem Schützengruß aus Niederbayern

    dingo

  • Die Umstellung auf ein Schießen mit Staftiv dauerte bei mir ungefähr 3 Monate. Erst danach habe ich wieder besser geschossen, da ich mich daran gewöhnt habe. Aus meiner Erfahrung würde ich sagen, dass es gerade am Anfang anstrengend sein kann (die Muskeln müssen sich an die dauernd gleiche Haltung gewöhnen und der Stand sowie die Einstellungen am Gewehr müssen auf ein Schießen mit Stativ angepasst werden). Aber der Aufwand lohnt sich, da es das Schießen deutlich vereinfacht und auf Dauer die geschossenen Ergebnisse doch verbessert. Ab was wür einer Ergebnissklasse es sich lohnt auf Stativ zu wechseln kann man so pauschal nicht sagen. Ich habe umgestellt, als ich das ganze mit etwas mehr biss betrieben habe und vom Ergebniss bei 385 lag.


    Kurz und knapp ich habe es nie bereut :-)

  • Hallo
    ich habe jetzt seit ca. einem Jahr ein Stativ und bin vollkommends zufrieden,denn man spart enorm an Kraft spart die im Wettkampf manchmal fehlt
    Seit dem ich das Stativ habe sind auch meine Leistungen gestiegen denn wie oben schon gesagt habe ich mehr Kraft für z.B. die letzte Serie

    Grüße Meisterschütze
    PS. Allzeit gut Schuss

  • Schönes Gewehr Meisterschütze01,


    Ich hab auch ein Stativ aber für meine Kugeln.Ich leg das Gewehr Quasi nicht aus der Hand hab es immer zwischen Oberarm und Körper.Mit der linken betätige ich den Scheibenzug mit der rechten wird geladen.
    Aus meiner Sicht würde ich mir erst einen Vorteil sehen mit Stativ, wenn ich auf einem Elektronischen Stand schießen würde.
    Mir geht es um die Bewegung zum Scheibenzug,den Streifen weiterschieben.Und abgelegt ist mein Gewehr auch.Wenn es auch nur die Mündung ist,da hab ich auch alles Griffbereit.

    Gruß
    Mattl

  • Also ich habe es wie schon erwähnt auch mal "ausprobiert" und am meisten stört mich halt beim wechseln und weiterschieben der Scheiben, die verrenker rei. Bei einem Elektronischem Stand, den hier bei uns leider nicht so oft gibt in der Landesliega (ganze 2x) würde ich da schon nicht abgeneigt sein. Sicher muß man einen längeren Zeitraum einmal trainieren um sich um zu stellen, nur wann? :S
    Iregend welche Liga Kämpfe oder Meisterschaften hast du immer, also mußt im extremsten eine Schei... Saison in kaufnehmen.

    Mein Waffe schießt nur zehnen, wenn der Typ der Sie hält nicht soviel Wackeln würde.


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    Luftpistole Anschütz LP@

  • Hallo,


    also die Umstellung dauerte bei mir 3-4 Wochen. Bei uns im Verein machte ich folgende Erfahrungen, dass der Umstellungszeitraum von ein mal Schießen bis hin zu 3 Monaten dauerte.


    Aber man hat ja eine Sommerpause oder über Weihnachten lässt sich das dann umstellen und so viele Ringe dürften einem auch nicht fehlen, sodass man nicht von einer schei... Saison sprechen muss!!

    Mit bestem Schützengruß aus Niederbayern

    dingo

  • Oder bei mir waren es wieder die verkettung von unglücksfällen beim training :whistling:

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  • dass es gerade am Anfang anstrengend sein kann (die Muskeln müssen sich an die dauernd gleiche Haltung gewöhnen und der Stand sowie die Einstellungen am Gewehr müssen auf ein Schießen mit Stativ angepasst werden)



    Wieso muss man denn die Einstellungen am Gewehr ändern? Und was hat der Stand damit zu tun? Man steht doch im Moment des Zielens und der Schußabgabe genauso, wie vorher auch? Wieso sollte man da was dran ändern müssen, nur weil man jetzt zwischen den Schüssen das Gewehr anstatt auf den Tisch auf das Stativ auflegt?


    Dass man sich daran gewöhnen muss, ist gar kein Thema, ich habe auch ca. 3 Wochen gebraucht, bis ich mich wieder aufs Schießen an sich und nicht auf die Benutzung des Stativs konzentrieren konnte, aber ändern musste ich weder am Stand noch am Gewehr was.


    Edit: habe dein Posting und das Zitat getrennt, damit deine Meinung klar wird. dingo

  • Würde gerne mal wissen wie den die Streifen wechseler mit dem Stativ zurecht kommen? ?(

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  • ich bin auch - zumindestens ab und zu - Streifenschütze ;)


    ich habe damit kein Problem. Streifen wechsle ich mit der linken Hand - trotz Handschuh.
    Streifenhalter raus aus der Halterung, hochgehoben bis zur rechten Hand; die greift unter dem Gewehr durch und schiebt den Streifen weiter
    Mit der linken Hand den Streifenhalter wieder in die Halterung der Seilzuganlage und gut ist.
    mit etwas Übung geht das ganz gut und ohne großen Zeitverlust.


    Anmerkung: Früher habe ich ja bekanntlich mit meinem Anschütz 2001 mit elektronischem Winzeler Abzug geschossen.
    Da war ein Schießen mit Stativ unmöglich -> Seitenspanner.
    Mit dem Winzeler habe ich regelmäßig in den Rundenwettkämpfen um und über 390 geschossen.
    Jetzt mit Anschütz 2002 und Stativ schieße ich nur noch so um die 380-385.
    Aber das liegt glaube ich kaum am Stativ. Auch nicht am Gewehr. Sondern daran, dass ich einfach nicht mehr so viel Zeit zum intensivem Training wie früher habe...


    Die Umstellung auf Stativ viel mir schwer. Immer Probleme mit dem Rücken. Aber irgendwann ging es dann...


    Gruß Asterix

    LP Steyr 10e


    in memoriam:
    LG Steyr 110 connect Version tuned by MEC/Centra/TEC HRO
    KK Anschütz 1913 tuned by s.o.


    Rekorde:
    LP: 367


    in memoriam:
    LG: 395/591
    ZF: 281
    100m: 292
    EM: 589
    3x40: 1141
    3x20: 563

  • Hallo,


    bei uns sind wir fast alle Streifenschützen, haben nur ganz ganz wenige elektronisch Anlagen.


    Ich lege mein Gewehr komplett auf dem Stativ ab und habe an der rechten Hand (bin Linksschütze) einen Handschuh mit offenen Fingern an. Mit diesem schiebe ich dann den Streifen weiter. Geht ganz einfach, muss mich auch fast nicht bücken oder drehen. Dann lade ich das Gewehr, nehme es vom Stativ und setze es sauber in die Schulter ein. Ist wirklich eine große Erleichterung!! Auch für Streifenschützen.


    Ich lasse mein Gewehr auch mal kurz ohne es festzuhalten auf dem Stativ liegen, denn es ist wirklich stabil. Muss aber auch dazusagen, dass ich ein sehr stabiles Stativ eines österreichischen Kadertrainers (A. Tauber) besitze, das aber mit ca. 245 Euro auch seinen Preis hat, aber da gibts kein Wackeln wie bei den meisten anderen.

    Mit bestem Schützengruß aus Niederbayern

    dingo

  • Wir schießen auch auf Streifen und das Wechseln ist eben Trainingssache. Mittlerweile geht es ganz gut, am Anfang war es noch ein bisschen Gewurschtel. Ich erledige das alles mit der linken Hand und nutze einen Handschuh der an den Fingern offen ist.

  • Ich bin auch Streifenschützen und habe auch ein Stativ und haben überhaupt keine Probleme mit dem weiter schieben und muss dazu sagen dass ich einen geschlossenen Handschu habe ich muss mich ein bisschen nach vorne lehnen und schiebe den Steifen einfach eine Scheibe weiter gar kein Problem.

    Grüße Meisterschütze
    PS. Allzeit gut Schuss

  • Hallo,


    ich schiesse beides, 30 Schuss Streifen historisch, 40 Schuss elektronisch sportlich. Ich habe das Stativ seit mitte des Jahres. Muss wohl sagen das ich mir aufgrund meiner Körpergröße (1,65m) kein "normales" Stativ zugelegt habe. Wenn ich die Waffe auf dem bodenstehend Stativ abgelegt habe war ich in der Laufbahn meines Nachbarschützen. Ich bin mit dem Stativ nicht zurecht gekommen. Da aber gerade an einem Staffeltag sportlich das ständige Waffe heben mir am Ende ein Kraftnachteil zu den anderen Schützen gebracht hat habe ich für mich eine Alternative gefunden. Ich habe mir für 10,- im Angebot ein Stativ für den Photoapparat gekauft, dieses kann ich jetzt auf der Brüstung abstellen und habe es mir so umgebaut das ich eine Platte oben auf der Halterung montiert habe die ich mit Teppich verkleidet habe. Jetzt kann ich die Waffe oben lassen und lege sie vorne ab während sie hinten in der Schulter bleibt. Ich habe für mich fest gestellt das dies eine deutliche Krafterleichterung mit sich bringt. Man muss sich nur bewusst sein, dass ein Wechsel mitten in der Saison nicht sinnvoll ist, denn durch die Änderung im Ablauf wird es sehr wahrscheinlich erst einmal zu einer Verschlechterung des Ergebnisses kommen.


    Gruß Nadine

  • Das ist auch eine Variante, weil ich genau das Problem haben wenn ich auf Streifen mit Stativ schieße zuweit von der Zuganlage weg bin.
    Aber ein zweites kleines Stativ ist natürlich eine alternative :thumbsup:

    Mein Waffe schießt nur zehnen, wenn der Typ der Sie hält nicht soviel Wackeln würde.


    Luftgewehr Anschütz 9003 S2 pimpt by centra/MEC
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  • Ich war nicht nur zu weit weg vom Streifen ich hätte meinem Nachbarn immer den Lauf unter die Nase gehalten. Da hätte mich jeder Kampfrichter mit aus dem Verkehr gezogen. Aber das Stativ auf der Brüstung ist für mich die Ideale Lösung gewesen. Wenn jemand mag kann ich Bilder von meinem "Umbau" mal hier hochladen. Wenn das geht.

  • Hallo,


    bei uns sind wir fast alle Streifenschützen, haben nur ganz ganz wenige elektronisch Anlagen.


    Ich lege mein Gewehr komplett auf dem Stativ ab und habe an der rechten Hand (bin Linksschütze) einen Handschuh mit offenen Fingern an. Mit diesem schiebe ich dann den Streifen weiter. Geht ganz einfach, muss mich auch fast nicht bücken oder drehen. Dann lade ich das Gewehr, nehme es vom Stativ und setze es sauber in die Schulter ein. Ist wirklich eine große Erleichterung!! Auch für Streifenschützen.


    Ich lasse mein Gewehr auch mal kurz ohne es festzuhalten auf dem Stativ liegen, denn es ist wirklich stabil. Muss aber auch dazusagen, dass ich ein sehr stabiles Stativ eines österreichischen Kadertrainers (A. Tauber) besitze, das aber mit ca. 245 Euro auch seinen Preis hat, aber da gibts kein Wackeln wie bei den meisten anderen.

    Ich lasse mein Gewehr auch mal kurz ohne es festzuhalten auf dem Stativ liegen, denn es ist wirklich stabil....
    na dann lese mal die sportordnung durch ...
    wenn du das machst und kein rotes fähnchen drinn ist ..
    zählt das alls eine ungesicherte waffe....
    sobald das fähnchen aus der waffe ist hat der körper ständigen kontakt zu wahren ....
    sonst kannste auch mitt 400 ringen keien blumentopf gewinnen wenns blöd läuft ?( ?( ?(