Danke für deine Ausführungen. Und Willkommen in der Realität, gewöhn` dich dran, im Wettkampf läuft nichts wie geplant.
Es ist immer ein Kampf gegen sich selbst der mal etwas besser und mal etwas schlechter läuft.
Danke für deine Ausführungen. Und Willkommen in der Realität, gewöhn` dich dran, im Wettkampf läuft nichts wie geplant.
Es ist immer ein Kampf gegen sich selbst der mal etwas besser und mal etwas schlechter läuft.
Danke für deine Ausführungen. Und Willkommen in der Realität, gewöhn` dich dran, im Wettkampf läuft nichts wie geplant.
Es ist immer ein Kampf gegen sich selbst der mal etwas besser und mal etwas schlechter läuft.
Das ist wohl so, aber ich bleibe dran
Macht mir halt trotz der ganzen Arbeit und Aufwand unheimlich viel Spaß. Schade das ich vor 30 Jahren das nicht ausprobiert habe.
Display MoreBayerische Meisterschaft Luftpistole 2026 – Perfekt vorbereitet, hart gelandet
Wenn mich heute jemand fragt, wie ich mich auf der Bayerischen Meisterschaft mit der Luftpistole gefühlt habe und wie es mir ergangen ist, dann ist die Antwort zweigeteilt: Ich war so gut vorbereitet wie noch nie – und trotzdem lief der Wettkampf nicht so, wie ich es mir vorgestellt hatte.
Die Vorbereitung – professionell bis ins kleinste Detail
Rückblickend kann ich mit voller Überzeugung sagen, dass meine Vorbereitung hochprofessionell war. Training, Abschlusstraining, mentale Vorbereitung, Ernährung – alles war durchdacht und geplant.
Besonders in den letzten drei Tagen vor dem Wettkampf habe ich großen Wert auf die richtige Ernährung gelegt. Ich hatte einen gezielten Kohlenhydrat-Ladetag eingeplant, achtete auf ausreichende Energiezufuhr durch Bananen, Dextro Energy, isotonische Getränke und eine regelmäßige Flüssigkeitsaufnahme. Jeder Schritt war festgelegt:
- Wann ich esse
- Was ich esse
- Wann ich Pausen mache
- Wann ich losfahre
- Was ich unterwegs zu mir nehme
- Wann ich in Hochbrück ankomme
- Wann ich zur Waffenkontrolle gehe
Ich fühlte mich körperlich hervorragend. Ausgeruht, fokussiert und voller Vorfreude. Genau so, wie man sich vor einem wichtigen Wettkampf fühlen möchte.
Der erste Schock – die Waffenkontrolle
Die Anreise verlief perfekt. Entspannt kam ich in Hochbrück an und ging direkt zur Waffenkontrolle.
Die Kontrolle war gut besucht, aber zunächst lief alles problemlos. Ich legte meine Feinwerkbau P8X vor und die Prüfung verlief ohne Beanstandungen – bis zum Abzugsgewicht.
Am Vorabend hatte ich den Abzug selbst mit einem originalen ISSF-500-Gramm-Prüfgewicht kontrolliert. Alles war absolut in Ordnung gewesen. Deshalb traf es mich völlig unerwartet, als die Pistole bei der Kontrolle durchfiel.
Einmal. Zweimal. Dreimal.
Mein Puls schoss nach oben. Mit jedem Fehlversuch wurde ich nervöser. Ich durfte den Abzug nachstellen, doch auch danach hielt er zunächst nicht zuverlässig. Am Ende musste ich deutlich stärker nachstellen, als ich es jemals erwartet hätte, bis die Prüfung endlich bestanden war und ich den begehrten Aufkleber erhielt.
Bis heute habe ich keine Erklärung dafür.
Aber eines war klar: Noch bevor der Wettkampf begonnen hatte, war meine innere Ruhe bereits angekratzt.
Der zweite Schock – Ausweis vergessen
Nachdem die Halle geöffnet wurde, setzte ich mich an meinen Stand Nummer 11.
Ich versuchte bewusst herunterzukommen, aß eine Banane, nahm zwei Plättchen Dextro Energy zu mir und trank ausreichend. Langsam kehrte etwas Ruhe zurück.
Dann kam der Moment der Dokumentenkontrolle.
Als wir unsere Unterlagen abgeben und uns ausweisen sollten, traf mich der nächste Schlag:
Ich hatte meinen Personalausweis vergessen.
Mit zunehmender Nervosität legte ich meinen Führerschein vor. Der Helfer wollte diesen jedoch nicht akzeptieren und erklärte mir sinngemäß, dass ich ohne gültigen Ausweis nicht starten könne.
Mein Puls war inzwischen wahrscheinlich bei 200.
Zum Glück hatte ich Fotos meines Ausweises auf dem Handy gespeichert. Nach einigen Minuten Diskussion wurde schließlich entschieden, dass ich starten durfte.
Die Erleichterung war riesig.
Doch die mentale Energie, die mich diese Situation gekostet hatte, war ebenfalls enorm.
Die Probe – langsam zurückfinden
Um 8:15 Uhr begann die Probezeit.
Ich nahm meine Position ein, machte einige Trockenschüsse und ließ den ersten Schuss los.
Tief rechts.
Der nächste ebenfalls.
Ich korrigierte das Visier.
Gleichzeitig bemerkte ich, dass sich der Abzug anders anfühlte als gewohnt. Kein Wunder nach der kurzfristigen Verstellung bei der Waffenkontrolle.
Mit jedem Schuss fand ich etwas besser zurück zu meinem Rhythmus.
Um 8:30 Uhr begann das Match.
Der Wettkampf – ein ständiges Auf und Ab
Der erste Wertungsschuss wollte zunächst nicht brechen. Dreimal musste ich absetzen, bevor ich sauber auslösen konnte.
Eine 9.
Kein Traumstart, aber auch kein Drama.
Danach folgten zwei Zehner. Alles fühlte sich wieder normal an.
Und dann kamen plötzlich zwei Achter.
Woher sie kamen, kann ich bis heute nicht genau sagen.
Plötzlich musste ich kämpfen, um die erste Serie überhaupt noch auf 90 Ringe zu bringen. Die letzten drei Schüsse mussten Zehner werden.
Und genau das gelang mir.
Serie 1: 90 Ringe
Die zweite Serie begann ausgezeichnet.
Nach fünf Schüssen standen 48 Ringe auf dem Monitor.
Ich entschied mich für eine kurze Pause. Drei Minuten sitzen, durchatmen, neu sammeln.
Eigentlich eine gute Entscheidung.
Doch als ich wieder an den Stand trat, fand ich meinen Rhythmus nicht mehr. Die letzten fünf Schüsse misslangen und die Serie endete bei lediglich 86 Ringen.
Serie 2: 86 Ringe
Eine Katastrophenserie.
Genau solche Serien entscheiden auf diesem Niveau über Erfolg oder Misserfolg.
Kämpfen bis zum Schluss
Aufgeben war keine Option.
In der dritten Serie gelang es mir, mich wieder zu stabilisieren.
Serie 3: 93 Ringe
Ich war wieder im Wettkampf.
Die letzte Serie wurde ein harter Kampf. Nichts lief von selbst. Jeder Schuss musste erarbeitet werden.
Zusätzlich begann mein Standnachbar gegen Ende aufgrund der knapper werdenden Zeit in einem regelrechten Schnellfeuermodus zu schießen. Unbewusst ließ ich mich davon beeinflussen und verlor etwas von meinem eigenen Rhythmus.
Trotz allem brachte ich die letzte Serie mit 90 Ringen ins Ziel.
Serie 4: 90 Ringe
Das Ergebnis
90 – 86 – 93 – 90
Gesamt: 359 Ringe
Ein Ergebnis, das deutlich unter meinen Erwartungen lag.
Ein Ergebnis, das enttäuschend war.
Mein Fazit
Das Erstaunliche an diesem Tag ist eigentlich nicht die 359.
Das Erstaunliche ist, dass ich nach den beiden massiven Stresssituationen vor Wettkampfbeginn überhaupt noch ein Ergebnis in dieser Größenordnung erzielen konnte.
Waffenkontrolle.
Abzugsproblem.
Vergessener Ausweis.
Massive Nervosität bereits vor dem ersten Probeschuss.
Unter diesem Gesichtspunkt sind die 359 Ringe zwar weit entfernt von meinem Leistungsvermögen, aber auch kein völliger Einbruch.
Die Bayerische Meisterschaft hat mir gezeigt, dass meine technische und körperliche Vorbereitung mittlerweile auf einem sehr hohen Niveau angekommen ist. Gleichzeitig hat sie schonungslos offengelegt, wo die nächste Entwicklungsstufe liegt:
Wettkampfstabilität unter unerwartetem Stress.
Denn eines ist sicher:
An meiner Vorbereitung lag es nicht.
Und genau das macht mir Mut.
Wenn ich die gleichen Trainingsleistungen künftig auch unter maximalem Wettkampfdruck abrufen kann, dann werden Ergebnisse deutlich über 370 Ringe keine Ausnahme, sondern die Regel sein.
Die Bayerische Meisterschaft 2026 war deshalb nicht das Ende einer Reise, sondern eine wichtige Lektion auf dem Weg dorthin, wo ich hinmöchte. Und eines hat sich dadurch nicht verändert:
Ich gebe niemals auf.
Danke für deine Berichterstattung. Das war mal wieder Landesmeisterschaft live. Mir ist es auch nicht besser ergangen. Am Samstag (LGA) mußte ich für einen ausgefallenen Kollegen einspringen, obwohl ich schon 4 Monate lang kein Luftgewehr mehr in der Hand hatte. Konnte natürlich nix werden. Und es lag nicht daran, daß ich erstmal mein Gewehr etwas umbauen mußte. Am Sonntag meine Disziplin KKA 50 m, so gut vorbereitet wie noch nie. Es gab aufgrung des heftigen Windes zwar sehr wenige gute Ergebnisse, aber ich hab's richtig verkackt. Leider nur 4. Platz. Nächste Chance am Freitag, KKA 100 m. Das Gute ist, je öfters man antritt, um so ruhiger wird man, und auch unvorhergesehene Ereignisse und Improvisationen steckt man weg. Wirst sehen, des wird scho no. ![]()
Danke für deine Berichterstattung. Das war mal wieder Landesmeisterschaft live. Mir ist es auch nicht besser ergangen. Am Samstag (LGA) mußte ich für einen ausgefallenen Kollegen einspringen, obwohl ich schon 4 Monate lang kein Luftgewehr mehr in der Hand hatte. Konnte natürlich nix werden. Und es lag nicht daran, daß ich erstmal mein Gewehr etwas umbauen mußte. Am Sonntag meine Disziplin KKA 50 m, so gut vorbereitet wie noch nie. Es gab aufgrung des heftigen Windes zwar sehr wenige gute Ergebnisse, aber ich hab's richtig verkackt. Leider nur 4. Platz. Nächste Chance am Freitag, KKA 100 m. Das Gute ist, je öfters man antritt, um so ruhiger wird man, und auch unvorhergesehene Ereignisse und Improvisationen steckt man weg. Wirst sehen, des wird scho no.
Danke und dir viel Erfolg! Ich bin am Sonntag wieder in Hochbrück mit meiner letzten Disziplinen Spopi 25m kk. Bin gespannt wie es läuft
Danke für deine Ausführungen. Und Willkommen in der Realität, gewöhn` dich dran, im Wettkampf läuft nichts wie geplant.
Es ist immer ein Kampf gegen sich selbst der mal etwas besser und mal etwas schlechter läuft.
Das mit dem Ausweis gehört natürlich zur Vorbereitung. Die Sache mit dem Abzug auch. Ich hatte noch nie in 50 Jahren ein Problem, weil ich immer genügend Reserve habe. Sich an 600 "Gramm" statt an 500 zu gewöhnen, ist kein Aufwand. Es bringt aber Sicherheit.
Weiter "Gut Schuss" aus der Schweiz.
Das mit dem Ausweis gehört natürlich zur Vorbereitung. Die Sache mit dem Abzug auch. Ich hatte noch nie in 50 Jahren ein Problem, weil ich immer genügend Reserve habe. Sich an 600 "Gramm" statt an 500 zu gewöhnen, ist kein Aufwand. Es bringt aber Sicherheit.
Weiter "Gut Schuss" aus der Schweiz.
da ist was dran
Hatte meinen Ausweis tagszuvor meiner Frau dagelassen weil sie was für mich abholen sollte. Dann nicht mehr dran gedacht. Passiert mir kein zweites mal.
Das mit dem Abzug, hm, ich bin mir da nicht so sicher, das da alles TipTop war. Mir ist aufgefallen das doch einige Schützen vor mir aber auch direkt nach mir das gleiche Problem hatten. Auch mein Schützenbruder der mit mir mitgefahren ist, ist mehrfach durchgefallen obwohl noch beim letzten Wettkampf alles O.K. war.
Am Gewicht wird es nicht gelegen haben, 500g sind 500g. Aber wie Die das anhebst? wer weiss. Egal ich werde meins jetzt so belassen und bin gespannt wie es beim nächsten mal dann läuft.
Hallo,
das mit der Sicherheit von 600 g halte ich auch führ übertrieben, ich würde maximal 20 g wählen. 100g mehr ziehen ist schon eine Hausnummer.
Wenn der Abzug der Waffe mit einem kleinen Ruck angezogen wird bist Du schon durchgefallen. Das anheben sollte sachte geschehen. So wird der Abzug auch vom Büchsenmacher eingestellt. Und wenn dann, wie beobachtet mehrfach die Schützen durchfallen, liegt die Vermutung nahe, dass das Gewicht nicht mit der nötigen Sorgfalt angehoben wird. Ich unterstelle keine böse Absicht, nur wenn durch zu starken Andrang bei der Kontrolle Stress entsteht, kann es so geschehen.
Gruß Max319
Maximal 20 gibt keine Sicherheit. Aber jeder wie er will. Ich habe auch nicht 600. Die Aussage ist, dass sich daran gewöhnen gescheiter ist, als jedes Mal zittern.
Das mit der Sicherheit von 600 g halte ich auch für übertrieben, ich würde maximal 20 g wählen.
Das hoffen wir mal sehr, dass du - vollauf verdienter Maßen - dir eine Beanstandung und ggf. Disqualifikation einfährst.
Manchen geschieht's eben absolut recht.
Das hoffen wir mal sehr, dass du - vollauf verdienter Maßen - dir eine Beanstandung und ggf. Disqualifikation einfährst.
Manchen geschieht's eben absolut recht.
Hä?
Hallo Carcano,
dein Kommentar ist flüssiger wieWasser. Er ist überflüssig. Er ist der Sache nicht dienlich, sonder wieder ein primitiver, auf meine Person gezielter Angriff.
Auf das 1. Herzchen das dein Kommentar erhält, kann man schon Wetten abschließen. Sie tragen immer den Absender „Hansaxel“, Der scheint dir irgendwie sehr verbunden zu sein.
Ähnliches hatten wir doch im letzten Jahr schon einmal. Da ging es um das Gewicht meines LG bei der Kontrolle auf einer Landesmeisterschaft.
Wenn ich es nicht verwechsel war es da, wo Du wegen deiner Antwort 3 Monate bei den Meisterschützen gesperrt wurdest? Das ist eher nebensächlich und beruht nicht auf mein Zutun, obwohl der Kommentar sehr Boshaft war.
Verwunderlich war nur, dass zu einem späteren Zeitpunkt ein Beitrag über einen Kader-schützen eingestellt wurde, welcher den Abzug seiner Waffe mit einer Reserve von unter 10g eingestellt hat. Das blieb allerdings unkommentiert.
Wurde es von dir übersehen oder wird mit zweierlei Maß gemessen.
Zweierlei Maß, schon bin ich wieder beim Thema:
Es sollte allgemein bekannt sein, wie schwierig es ist, den Abzug, nach Sportordnung eingestellt auf 500g, durch ein geeichtes 500g Gewicht zu prüfen. Die Lösung findet man in der physikalischen Grundlage.
Vereinfacht ausgedrückt, um das ruhende Gewicht gleichmäßig anzuheben erfordert es Kraft. Schnelleres Anheben erfordert kurzzeitig mehr Kraft. Und daaaa löst der Abzug aus!
Dass ganze Dilemma beruht in der Messung. Warum wird der Abzug nicht auch mit einer Abzugswaage gemessen? Sind die 500g erreicht, muss ich keine Kraft mehr aufwenden und zudem zeigt der Schleppzeiger die Gramm-zahl an, mit ausgelöst wird.
Es wäre doch an der Zeit, hier einmal eine Änderung durch die TK anzustreben. Das Problem existiert schon, so lange ich den Schießsport betreibe. Also einer Zeit, wo noch mit Balkenwaage und Gewichten gewogen wurde.
Ich würde es Begrüßen, dass deine Beiträge dienlichen Inhalts in Bezug auf den Schießsport sind. Das gilt ebenso für deinen Schatten.
In diesem Sinne mit Schützengruß
Max319
Hä?
Wenigstens mal eine verständliche Frage.
Wie Hugo165 oben schon schrieb sind 20 g zu knapp bemessen und @Carano ist der Meinung daß man bei extremer Auslegung der auch die Folgen tragen darf.
a) Es sollte allgemein bekannt sein, wie schwierig es ist, den Abzug, nach Sportordnung eingestellt auf 500g, durch ein geeichtes 500g Gewicht zu prüfen. Die Lösung findet man in der physikalischen Grundlage.
b) Vereinfacht ausgedrückt, um das ruhende Gewicht gleichmäßig anzuheben erfordert es Kraft.
c) Schnelleres Anheben erfordert kurzzeitig mehr Kraft. Und daaaa löst der Abzug aus!
d) Dass ganze Dilemma beruht in der Messung. Warum wird der Abzug nicht auch mit einer Abzugswaage gemessen? Sind die 500g erreicht, muss ich keine Kraft mehr aufwenden und zudem zeigt der Schleppzeiger die Gramm-zahl an, mit ausgelöst wird.
a) Ja. Und nein. Das geeichte Abzugsgewicht ist eine einfache und - richtig bedient - unbestechliche Prüfmöglichkeit
b) Richtig. Es addieren sich die Gewichtskraft plus die durch die Beschleunigung erzeugte Trägheitskraft.
c) Darum soll das Gewicht auch ganz langsam angehoben werden - und möglichst nicht von Kampfrichtern mit Parkinson. --> Der Schütze hat i.d.R. "die Letzte Chance", sollte also mit dem Prüfgewicht geübt sein.
d) Meiner Erfahrung nach sind "Schleppzeiger"-Abzugswaagen (z.B. die elektronischen von Lyman) eher Schätzhölzer, die mir die Richtung beim Einstellen anzeigen. Denn wenn man noch dem Auslösen weiter zieht, verfälscht man das Ergebnis. Und das ist viel schwieriger zu vermeiden, als als sanftes Anheben auszuüben.
Aber was ich nicht begreife ist, dass im DSB die gefederten Prüfgewichte verboten sind - die, die nämlich die Zitter-Fehler der Kampfrichter zumindest teilweise kompensieren, ohne das Ergebnis in Wahrheit zu verfälschen.
a) Ja. Und nein. Das geeichte Abzugsgewicht ist eine einfache und - richtig bedient - unbestechliche Prüfmöglichkeit
b) Richtig. Es addieren sich die Gewichtskraft plus die durch die Beschleunigung erzeugte Trägheitskraft.
c) Darum soll das Gewicht auch ganz langsam angehoben werden - und möglichst nicht von Kampfrichtern mit Parkinson. --> Der Schütze hat i.d.R. "die Letzte Chance", sollte also mit dem Prüfgewicht geübt sein.
d) Meiner Erfahrung nach sind "Schleppzeiger"-Abzugswaagen (z.B. die elektronischen von Lyman) eher Schätzhölzer, die mir die Richtung beim Einstellen anzeigen. Denn wenn man noch dem Auslösen weiter zieht, verfälscht man das Ergebnis. Und das ist viel schwieriger zu vermeiden, als als sanftes Anheben auszuüben.
Aber was ich nicht begreife ist, dass im DSB die gefederten Prüfgewichte verboten sind - die, die nämlich die Zitter-Fehler der Kampfrichter zumindest teilweise kompensieren, ohne das Ergebnis in Wahrheit zu verfälschen.
Bei der Prüfung habe ich den Richter gefragt ob ich mal darf (ich war mir sicher, das es hält, weil ich am Tag zuvor mehrfach mit dem Originalgewicht nachgeprüft hatte), der hat mich angeguckt als ob ich nicht ganz normal wäre und meinte nur, würde auch keine Rolle spielen, da nur was er macht zählt und nichts anderes.
Na gut, ich hab den Mund gehalten und so lange gedreht bis es für ihn dann gehalten hat.
Da gilt der alte Satz, wer misst, misst Mist. Durch nicht fachgerechte Bedienung kann ich mit den einfachsten Messmittel falsche Ergebnisse produzieren. Da muss man sich schon hineinarbeiten.
Für mich unverständlich, dass keine Prüfgewichte mit Feder, Ruckdämpfer und Abzugswaagen zulässig sind. Es gilt ja Fehlerquellen möglichst zu eliminieren.
Na gut, ich hab den Mund gehalten und so lange gedreht bis es für ihn dann gehalten hat.
Warst du der Einzige oder sind die Schützen vor und hinter dir mit ihren Abzügen auch durchgefallen?
Warst du der Einzige oder sind die Schützen vor und hinter dir mit ihren Abzügen auch durchgefallen?
nein, konnte beobachten das der vor mir auch das Problem hatte und schrauben musste, mein Schützenkamerad ebenso, der ist sogar 3 oder 4 mal hin bis es gepasst hat. Also war nicht nur bei mir so.
Aber wer weiss, es war an dem Tag wirklich recht warm 30+, eventuell haben sich die Abzüge dann verändert. Bin kein Experte. Ich kann mich erinnern das früher mal die LP400 bei Temperaturänderungen angeblich zum verstellen geneigt hat.
Aber wer weiss, es war an dem Tag wirklich recht warm 30+, eventuell haben sich die Abzüge dann verändert. Bin kein Experte. Ich kann mich erinnern das früher mal die LP400 bei Temperaturänderungen angeblich zum verstellen geneigt hat.
Ich hatte mal bei unserer Bezirksmeisterschaft (im April, wo's noch recht "schattig" war) Waffenkontrolle gemacht. Und ja, da sind die LP 400 bei der Abzugskontrolle auch oft mehr als grenzwertig gewesen. Nach dem 3. Versuch durfte der Schütze gerne auch selber mal prüfen. Die hatten sich dann oft selber gewundert, wie schnell die LP ausgelöst hat.
Ich hatte mal bei unserer Bezirksmeisterschaft (im April, wo's noch recht "schattig" war) Waffenkontrolle gemacht. Und ja, da sind die LP 400 bei der Abzugskontrolle auch oft mehr als grenzwertig gewesen. Nach dem 3. Versuch durfte der Schütze gerne auch selber mal prüfen. Die hatten sich dann oft selber gewundert, wie schnell die LP ausgelöst hat.
Das ist jetzt wirklich nichts neues, früher hat Schütze da einfach den Abzug etwas schwerer eingestellt und war für künftige Kontrollen auf der sicheren Seite.