• Der Knackpunkt bei der Thematik ist doch zweierlei:


    1. Es droht erneut eine Verschärfung des WaffG. Diesmal direkt ausgerichtet auf ein ganz bestimmtes Produkt eines Herstellers, der in erster Linie Produkte für Home Defense vertreibt.

    Aus dieser Verschärfung, wo es um eigentlich „freie“ Waffen geht, kann sich unter Umständen auch mittelfristig mehr entwickeln.

    Ängste, dass ggf. auch freie Sportwaffen ggf. unter eine Erlaubnis fallen könnten und damit den Schießsport massiv beeinträchtigt werden könnte, sind durchaus real.


    2. Diese angebliche Besonnenheit und Toleranz unter den Schützen gibt es nicht.

    Wir sehen alleine hier immer wieder Kommentare die eher spalterischer Natur sind immer wieder, leider.

    Selbst bei einem Versuch solidarische Kommentare zu platzieren, werden diese verdreht und der Tanz geht von vorne los.

    Freihand gegen Auflageschützen, LP/LG Schützen gegen KK, gegen GK, gegen was auch immer.

  • Aus dieser Verschärfung, wo es um eigentlich „freie“ Waffen geht, kann sich unter Umständen auch mittelfristig mehr entwickeln.

    Ängste, dass ggf. auch freie Sportwaffen ggf. unter eine Erlaubnis fallen könnten und damit den Schießsport massiv beeinträchtigt werden könnte, sind durchaus real.

    Ich glaube nicht, das die normalen Duftdruckwaffen, mal unter so ein Gesetz fallen werden.

    Ich schätze mal das max. 2% der Luftdruckwaffen sich in Sportlerhand befinden.

    Damit sind wir Sportschützen ja nur ein ganz minimaler Bruchteil, von dem was da kommen würde.

    In unserer ländlichen Gegend hat jeder Haushalt mind. 2 Luftgewehre.

    Wie will man sowas nachträglich erfassen ???

    Und wie soll so eine Erlaubnis aussehen? Mit Führungszeugnis? Bürokratisch unmöglich :/

    Grüße vom "Otmar Martin Fan-Club" ;)

  • Naja, bei SSW wollen sie das letztlich auch.

    Und dass abseits von Diabolos, Rundkugeln oder Pfeilbolzen durchaus auch andere Geschosse mit einem LG oder einer LP verschossen werden könnten, steht außer Frage.

  • Ich glaube nicht, das die normalen Duftdruckwaffen, mal unter so ein Gesetz fallen werden.

    Davon könnte man ausgehen wenn es nicht Waffenbesitzer in seinem Drang nach Gerechtigkeit und Gleichbehandlung fordert und Schützenbruder J. S. die allseits geforderte Solidarität aufbringen würde.

    Ich schätze mal das max. 2% der Luftdruckwaffen sich in Sportlerhand befinden.

    In unserer ländlichen Gegend hat jeder Haushalt mind. 2 Luftgewehre.

    Vorsicht bei solche Schätzungen, vor dem NWR haben sich Waffenbesitzer mit solchen Zahlen auch heftig verschätzt. Und wer ist überhaupt Sportler oder Schütze?

    Wie will man sowas nachträglich erfassen ???

    Und wie soll so eine Erlaubnis aussehen? Mit Führungszeugnis? Bürokratisch unmöglich :/

    Lass das einfach mal die machen deren Aufgabe es dann ist, die schafften das schon.

  • Lass das einfach mal die machen deren Aufgabe es dann ist, die schafften das schon.

    Da bin ich ja voll bei dir, aber wie will man z,B, die vielen 100 000 Suhler Knicklader in den Ost-Haushalten registrieren??

    Soll es zu einer Meldepflicht kommen. Und wer keine weiße Weste hat, muß den dann abgeben?

    Da ich die momentane Situation in unseren Ämtern ganz gut kenne, wo die Akten sich jetzt schon häufen, sehe ich dass eher entspannt.

    Grüße vom "Otmar Martin Fan-Club" ;)

  • Was regt ihr euch denn alle so auf.

    Ich habe noch nichts über dieses Thema von den Verbänden gehört.

    Wahrscheinlich alles Fakenews.

    Die nächste Ausgabe der DSB Sportordnung ist ohne Fehler und für alle verständlich. ;)

  • Ja, ich sehe mich zu Teil als "Sozialarbeiter" der mit Menschen zu tun hat die ich durch den Sport zu selbstbewussten Personen machen kann. Bei mir sind nicht die Medaillen und Pokale für den Verein sondern sondern Schützen die Spaß am Sport haben und dadurch auch ihre Leistungen verbessern wichtig. Meinen Schützlingen versuche ich soziale Kompetenz zu vermitteln so das sie nicht nur Ehrgeiz sondern sportliche Fairness entwickeln, sich auch mal freuen wenn ein anderer besser war weil er einfach gut geschossen hat. Dieses kann ich mit jeder Disziplin und jedem Anschlag beibringen, egal ob nun Auflage oder Freihand.

    Das sehe (und lebe) ich exakt genau so!

    Medaillen & Pokale sind allerdings auch wichtig a) zur Motivation und b) zur Finanzierung über Förderkohle.

    Manche tun immer so, als wenn die Auflage-Disziplin, der Freihand-Disziplin Sportler abwirbt.

    Es gibt z.B. im BDS auch Disziplinen, da wird liegend aufgelegt vom Bipod oder einer "alternativen Auflage" geschossen. Das Ziel ist aber EXTREM klein. Ist eben eine andere Art, sich zu vergleichen - natürlich sehr viel materialabhängig, aber auch das ruhige Auslösen, ohne Körperschwingungen aufs Gewehr zu übertragen. Ich finde das absolut nicht einfach, denn alle haben die gleichen Grundbedingungen.

    Jeden Tag ´ne grüne Tat: Verbieten, was ein andrer mag!

    "Das Scheibenbild zeigt zum Schützen." (DSB Sportordnung 0.4.1.1)

  • Was regt ihr euch denn alle so auf.

    Ich habe noch nichts über dieses Thema von den Verbänden gehört.

    Wahrscheinlich alles Fakenews.

    Jetzt driftest Du aber stark zum Thema ab.

    Wie Du oben richtig angemerkt hast geht es nicht um Schießsport, der Aufgabe der Verbände sondern, sondern um ein Geschätsmodell daß sich als SV, Homedefence darstellt. Erstmal geht es um die Zulassung eines Gerätes welches vielleicht mit viel Phantasie und wenig Erfolgsaussichten im Sport verwendet werden kann. Es ist auch nicht damit zu rechnen daß ausgerechnet Sportwaffen künftig für die schon lange bekannte "Munition" verwendet oder aufgerüstet werden.

    Soweit sich die Verbände mit dem Thema beschäftigen muss es nicht zwingend vor Publikum stattfinden.

  • Die Verbände, welche genau, ist mir nicht bekannt, neben BZL und VDB, haben die Möglichkeit zur Stellungnahme erhalten.

    BZL vertritt letztlich mitunter die schießsportlichen Verbände, der VDB die Hersteller.


    https://bzl.net/bundeskabinett…fengesetzes-an/

    Der Hersteller hat in gewohnter Manier in Videos gezeigt, dass sein Produkt in der Lage ist, Schutzwesten zu durchdringen und damit potentiell eine tödliche Wirkung zu haben.

    Im anderen Forum hat der Hersteller auch geschrieben, dass er dann letztlich kleinere Bolzen produzieren und verwenden wird, aus anderem Material, das noch heftiger in der Wirkung sein soll. a

    Auch plant er eine art Snipergewehr zum Verschießen dieser Bolzen zu produzieren.

    Nein, es sind keine Waffen, die für den Schießsport konzipiert sind, was auch nie jemand behauptet hat. Es sind Waffen zum Selbstschutz, in dem Moment Home Defense.

    Nur muss man auch eines bedenken, kann z.B. einen Bolzen im Kaliber 4,5mm aus einer mehrschüssigen Luftpistole verschießen, kann ich das wohl auch aus einem Luftgewehr auch. Bei dem Produkt handelt es sich um ein Gerät dass mit <= 7,5 Joule arbeitet und somit im Leistungsbereich von frei verkäuflichen Luftdruck-/Druckluftwaffen.

    Und genau darin sehe ich die Gefahr. Muss keiner teilen, ist mir auch vollkommen wurscht.
    Leider is es allerdings auch so, dass der Hersteller eben weiter an diesen Produkten feilen wird und dabei billigend in Kauf nimmt, dass seine Produkte zu weiteren Verschärfungen des WaffG führen können.

    Wie oben erwähnt, plant er eine Gewehrvariante, in Form einer art Scharfschützengewehr und damit kann das durchaus zu Restriktionen für den Besitz und Erwerb von Luftdruck-/Druckluftgewehren führen.

    Ob und wie der Gesetzgeber eine nachträgliche, behördliche Erfassung von Millionen bislang frei erwerbbaren Waffen organisieren will, ist egal und kein Grund für den Gesetzgeber eine Änderung im Gesetz nicht durchzusetzen.

  • ...es wäre doch schön, wenn wir als Bürger vielleicht manchmal nicht so viel gegen -letztlich unseren- Staat klagen würden und es mehr Vertrauen auch in Entscheidungen und Abwägungen gibt. Da dieses fehlt, zerfransen sich unsere Behörden in immer mehr "klein-klein-Vorschriften" und wir als Bürger denken dann oft "was machen die denn". Dabei arbeiten dort durchaus auch Menschen mit gesundem Menschenverstand, denen aber von außen oft eben dieser abgesprochen wird und daher alles bis ins Detail "gerichtsfest" sein muss und sich Behörden immer mehr an Wortlaute klammern (müssen).
    Der Sinn von Luftdruckwaffen ist a) Sport und b) Freizeit (wie es hier irgendwo auch schon stand: die vielen "nicht-Matchgewehre", die einfach auf dem Land als "große-Jungs-Spielzeug" zum Dosenschießen etc. gemacht sind. Für DIESE Intention hat uns Erwachsenen der Gesetzgeber diese Waffen frei gegeben. Nicht mal zur Kleinsttierjagd, wie in GB. Es ist also ganz eindeutig, dass die Freiheit des Erwerbs sich auf der Idee gründet, nichts und niemanden damit verletzen zu wollen. In KEINER Situation.

    Wenn sich nun ein Händler hinstellt und ganz offen dafür wirbt, dass er diese Freigabe unterhöhlt, um hoch-gefährliche Waffen zur "Selbstverteidigung" zu verkaufen, müsste die Behörde schlicht die Flexibilität besitzen (die andere dann wohl leider zur "Willkür" erklären würden), DIESEM Händler die Zulassung zu versagen, da seine Auslegung nicht im Sinne des Gesetzes ist. (im Ernst jetzt? - ein "SCHARFSCHÜTZENGEWEHR" zum "Home Defense"? Um den potentiellen Raubmörder schon auf 200m beim Betreten des villenähnlichen Parks zu erlegen? Weil Leute, die solche Grundstücke besitzen vorzugsweise zum Schutz (Billigst-)Luftwaffen kaufen? (...wir wissen alle, was gute Luftwaffen kosten - der six-Needler soll 99€ kosten, das Scharfschützengewehr wird dann vermutlich nicht mal die Preisgrenze eines Hämmerli oder Tesro erreichen...)

    Übrigens (bin da beruflich bedingt ein bisschen bewandert, aber vielleicht sind auch echte Juristen hier und bestätigen dies): Die OPTION hätten unsere Behörden durchaus. In Deutschland haben wir die Option der teleologischen Rechtsauslegung (hat NICHTS mit Theologie zu tun). Anders, als z.B. in den USA wo "sklavisch" der Wortlaut gilt bzw. Urteile, die einmal gefällt worden sind automatisch zur Rechtsnorm werden, gilt im teleologischen Grundsatz: WAS hat der Gesetzgeber mit der Rechtsnorm bezweckt? Was war der Hintergedanke, ein Gesetz zu erlassen?
    Und dies gäbe - meiner bedingt rechtssicheren - Meinung nach schon den Spielraum, hier schlicht im Einzelfall die Erlaubnis zu verweigern oder auf kleinerem Weg -im Range einer Verwaltungsvorschrift- solche Waffen oder auch die Munition- schlicht nicht zuzulassen. Im Sinne des Hintergrundes des Gesetzes. Und -hoffentlich- in unserem Sinne, die als Sport oder Freizeitausgleich schießen und nie eine Waffe auf einen Menschen richten würden.

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  • Nur muss man auch eines bedenken, kann z.B. einen Bolzen im Kaliber 4,5mm aus einer mehrschüssigen Luftpistole verschießen, kann ich das wohl auch aus einem Luftgewehr auch.

    NEIN.

    Das Magazin ist zu kurz. Es geht nicht darum, Waffen zu verbieten, die EINEN Pfeilschuss machen können (z.B. Luftgewehre / Knicker), sondern die eben mehrere schnell hintereinander abgeben können. Darum die Begrenzung mit den 40mm. Im Knicker - vollkommen egal, wie lang. Bei Druckluftwaffen mit Magazin immer nur so lang, wie das Magazin aufnehmen kann.

    Jeden Tag ´ne grüne Tat: Verbieten, was ein andrer mag!

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  • ...es wäre doch schön, wenn wir als Bürger vielleicht manchmal nicht so viel gegen -letztlich unseren- Staat klagen würden und es mehr Vertrauen auch in Entscheidungen und Abwägungen gibt. Da dieses fehlt, zerfransen sich unsere Behörden in immer mehr "klein-klein-Vorschriften" und wir als Bürger denken dann oft "was machen die denn". Dabei arbeiten dort durchaus auch Menschen mit gesundem Menschenverstand, denen aber von außen oft eben dieser abgesprochen wird und daher alles bis ins Detail "gerichtsfest" sein muss und sich Behörden immer mehr an Wortlaute klammern (müssen).
    Der Sinn von Luftdruckwaffen ist a) Sport und b) Freizeit (wie es hier irgendwo auch schon stand: die vielen "nicht-Matchgewehre", die einfach auf dem Land als "große-Jungs-Spielzeug" zum Dosenschießen etc. gemacht sind. Für DIESE Intention hat uns Erwachsenen der Gesetzgeber diese Waffen frei gegeben. Nicht mal zur Kleinsttierjagd, wie in GB. Es ist also ganz eindeutig, dass die Freiheit des Erwerbs sich auf der Idee gründet, nichts und niemanden damit verletzen zu wollen. In KEINER Situation.

    Das ist jetzt Deine Interpretation die vielen hier auf die Füße fallen kann.

    J. S. hat ja in der Schützenwelt keine kleine Fangemeinde und es ist ja nicht so daß er bisher nur unbedenkliche Sachen die einen tatsächlichen Nutzen haben verkauft hat. Haben wollen ist ja für viele auch schon ein legitimer Grund.

    Das ausnutzen von (vermeintlichen) Gesetzeslücken ist doch für viele schon ein Wert an sich. Das beschränkt sich nicht nur auf Waffen.

    Kann eine Werbeaussage wenn sie so offensichtlich falsch ist, wie bei vielen Produkten des Anbieters, überhaupt Entscheidungsbasis sein?

    Es ist ja teilweise der ausgeprägte Gerechtigkeitssinn der viele der verzichtbaren Vorschriften provoziert.

  • Das ausnutzen von (vermeintlichen) Gesetzeslücken ist doch für viele schon ein Wert an sich. Das beschränkt sich nicht nur auf Waffen.

    Sag mir bitte welche Aussage richtig ist: "Alles was nicht ausdrücklich verboten ist, ist erlaubt - oder - Alles was nicht ausdrücklich erlaubt ist, ist verboten"?

    Geht die "Gefahr" bei diesen Waffen von der Waffe aus oder ist die zu verwendende "Munition" das Gefährliche? Es gibt Munition die für und Normalbürger verboten ist obwohl wir die gleichen Kaliber für den Sport verwenden. Kann denn der Gesetzgeber nicht einfach die Munition verbieten?

  • Sag mir bitte welche Aussage richtig ist: "Alles was nicht ausdrücklich verboten ist, ist erlaubt - oder - Alles was nicht ausdrücklich erlaubt ist, ist verboten"?

    Was bringt uns das dann weiter?

    Geht die "Gefahr" bei diesen Waffen von der Waffe aus oder ist die zu verwendende "Munition" das Gefährliche?

    Das kommt auf die Argumente an.

    Sag mir bitte welche Aussage richtig ist: "Alles was nicht ausdrücklich verboten ist, ist erlaubt - oder - Alles was nicht ausdrücklich erlaubt ist, ist verboten"?

    Es gibt Munition die für und Normalbürger verboten ist obwohl wir die gleichen Kaliber für den Sport verwenden. Kann denn der Gesetzgeber nicht einfach die Munition verbieten?

    Was hilft uns das in diesem Zusammenhang?

  • J. S. hat ja in der Schützenwelt keine kleine Fangemeinde und es ist ja nicht so daß er bisher nur unbedenkliche Sachen die einen tatsächlichen Nutzen haben verkauft hat. Haben wollen ist ja für viele auch schon ein legitimer Grund.

    Ist nicht eben das des Pudels Kern? Und auch der Hintergrund von KayDees Einwand? Ich kenne den Händler sonst nicht und daher auch nicht seine Vorgeschichte. Aber wenn da schon länger "nicht unbedenkliche" Sachen verkauft wurden, zeigt dass doch, wie besonnen und zurückhaltend unsere Behörden abwarten, um uns nicht unnötig in unsere Freiheitsrechte zu fahren. Letztlich sind große und kleine Menschen alles Menschen. Wenn du Kinder hast, wirst du zunächst ein paar grundlegende Regeln festlegen. Und sonst darauf vertrauen, dass a) die Kinder nicht doof sind, und sich manches auch denken können b) grundsätzlich absichtlich nichts böses/schlechtes anstreben. Mit diesem Vertrauen kann man durchaus mit wenigen Regeln weit kommen. Bis diese Freiheit/ Lücken in deinen Regeln genutzt werden, die NICHT im Sinne dieses Urvertrauen sind.
    "Ich will was haben, weil ich meinen Gesetzgeber (die Gesellschaft) hier "austricksen" kann und mich "gefährlich bewaffnen kann" finde ich schwierig. Ansonsten halte ich mich jetzt hier aus der Diskussion raus. Meine Haltung habe ich klar gemacht und glaube hier im Verlauf mitbekommen zu haben, dass dies andere auch so sehen. Und ich denke, dass Sportschützen mit dieser Haltung ggf. nur mit erheblichen Verschärfungen rechnen müssten, wenn diese Grundhaltung vielleicht irgendwann nur noch Minderheitenmeinung ist. Dann werde ich meinerseits - schweren Herzens- alle Auflagen erfüllen müssen, soweit es möglich ist. Oder nicht mehr schießen können - was ich sehr schade fände. Letztlich würde ich das aber in Kauf nehmen, wenn anders eine "Hochgerüstete Zivilgesellschaft" nicht verhindert werden könnte. Aber: Ich glaube lieber an das gute im Menschen, daran, dass die MEISTEN Menschen vernünftig sind - und entsprechend (mit GUTEM Diskurs!) Anpassungen an eine sich wandelnde Gesellschaft ebenso mit Vernunft gemacht werden.

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  • Für mich ist es ein Unterschied, ob jemand etwas erfindet, produziert und vertreibt und im Nachgang kommt der Gesetzgeber her und verbietet das Produkt oder Teile des Produktes, und ob dieser Erfinder/Hersteller bewusst in Kauf nimmt, dass sein Produkt zu einer Verschärfung des WaffG führen kann, wie in diesem Fall.


    Jetzt ist es der mehrschüssige Six Needler der Bolzen länger 40mm verschießt.

    Dieses Gerät soll eingeschränkt werden und darf nur nich Geschosse kleiner 40mm verschießen dürfen, also 39,999mm (bewusst überzogen).

    Wie schon erwähnt sagte JS, dass er weiter an dem Produkt, dank der vorliegenden Rechtssicherheit feilen wird und die neuen Geschosse, obwohl kleiner, nicht weniger gefährlich sein werden.

    Also droht in dem Moment direkt die nächste Verschärfung. Also legt er es darauf an.

    Wie er sagt Hase Fuchs Spiel