Geschichtlicher Hintergrund: Warum sind die deutschen Sportschützen nicht führende Nation?

  • Wenigstens da können die Sportler noch halbwegs mithalten.

    ...und bei Tischtennis...wobei der Boll ist ja nun nicht mehr dabei, mal schauen. Auch muss man sagen, dass Schwimmen noch "richtig" trainiert wird. Gerne mit DDR/UdSSR-Methoden und Trainern aus dem Osten, im oberen Segment 7-8 Mal die Woche.

  • Warum sind wir nicht weiter vorne, an was liegt es? Dies ist die Millionen € Frage. Ich sehe hier einige Punkte, die sich auf unheilige Weise ergänzen und verstärken.

    Negatives Ansehen und negative Bewertung in immer größeren Teilen der Öffentlichkeit.

    Negative Auswirkungen der ständigen Verschärfung des Waffenrechts und der sonstigen Vorschriften.

    Fehlende öffentliche Berichterstattung.

    Fehler in den Vereinen.

    In der Öffentlichkeit haben wir es immer öfter mit einer negativen, stark ideologisch geprägten Berichterstattung zu tun. Selbst in den ÖR-Sendern schreckt man vor reißerischen, auf Effekthascherei ausgelegten Berichten nicht zurück. Im politisch linken Lager wird alles getan um unseren Sport zu diskreditieren. Unsere Verbände schaffen es nicht dagegen zu halten. Exemplarisch ist die Schilderung eines Vaters über ein Gespräch mit der Lehrerin seines Sohnes. Der Sohn wurde zweifacher Bay. Meister. Die junge Dame sagte ihm, sie wolle davon nichts hören, Schießen sei kein Sport und sie lehne dies völlig ab. Sie wollte sich hierzu auf kein weiteres Gespräch einlassen.

    Wenn es um die öffentliche Sicherheit geht, dann wird gerne das Waffengesetz verschärft. Im Gegensatz zu zusätzlichem Personal ist das billig zu haben. Man gaukelt den Bürgern eine nicht vorhandene Handlungsfähigkeit vor. Wenn man daran denkt, dass Fr Faeser es schaffte Legalwaffenbesitzer und Radikale in einen Satz zu packen, dann kann man nur den Kopf schütteln. Unsinnige Vorschriften wie Altersbeschränkungen, Erwerbsstreckung, usw. tun ihr übriges.

    Sportschießen ist in der Berichterstattung nahezu unsichtbar, über Fußballturniere auf Kreisebene wird mehr berichtet als über DM und BM. Auch hier fehlt eine professionelle Öfentlichkeitsarbeit der Verbände.

    In immer mehr Vereinen fehlt es an Nachwuchs und an engagierten, möglichst gut ausgebildeten Jugendleitern. Mit guter Jugendarbeit kommen die Jugendlichen. Sicher, leichter gesagt als getan.

    Wenn man sich die Ergebnisse bei den Meisterschaften ansieht reibt man sich teilweise die Augen. Im Schüler und Jugendbereich werden starke Ergebnisse geschossen. Geht man zu den Herren, KK-liegend, Limit zur Bayerischen 568 Ringe! 2005 waren es noch 576 Ringe. Ich kann mich noch deutlich dran erinnern, dass wir im Bezirk schon Limits von jenseits der 575 Ringe zur Bezirksmeisterschaft hatten. Allerdings ist dies auch schon 25/30 Jahre her. KK-3Stellung 531 Ringe, das nicht mal ein 9er Schnitt. Warum geht es hier rückwärts? Wenn man sich ansieht wie sich die Technik und Ausrüstung entwickelt haben, so ist dies nicht so einfach nachvollziehbar. Hier würde ich eigentlich mindestens gleichbleibende Leistungen erwarten.

    So als Erfahrungswert kann ich sagen, ein noch so guter Jungschütze kann alleine mit seinem Verein, so gut wie nie weit nach oben kommen. Da gehören Eltern dazu, die bereit sind zumindest etwas in die Tasche langen, viele Kilometer zu fahren. Der Verein muss bereit sein ihn an Gau- und Bezirkskader weiterzureichen. Nur so bekommt er das Können vermittelt um eine Chance auf einen Platz im Landes- oder DSB-Kader zu bekommen. Und dann muss man immer noch das Glück haben, dass er dabei bleibt und die Freude nicht verliert.

    Am Ende braucht man einen möglichst großen Pool an Leistungsträgern, in dem die zwei/drei Topschützen und Topschützinnen drin sind, die bei EM, WM oder Olympia den Sprung aufs Treppchen schaffen. Aber wir sollten auch mal die Plätze dahinter bejubeln. Auch die haben Unmengen Fleiß und Schweiß gekostet.

    Die schlechtesten Schützen haben die besten Ausreden.:sobbing: ^^

  • Weil es so gut passt:

    https://www.sportschau.de/nur-gastgeber-…-games-108.html

    Wenigstens da können die Sportler noch halbwegs mithalten.

    Da geht es auch nicht um den hochbezahlten geförderten Sport.

    Da hast Du Recht, aber möchtest Du oder unsere Kinder, unter diesen Bedingungen Sport treiben? Es liegt dort an dem politischen System wir die Großen sonst haben die doch nichts zu bieten. Egal welche Sportart in unsere Kultur soll Spaß machen und natürlich gefördert werden, aber freiwillig. Irgendwann rächt sich der Zwang, dass war noch nie was gutes.

  • Da hast Du Recht, aber möchtest Du oder unsere Kinder, unter diesen Bedingungen Sport treiben?

    Warum fragst Du da mich, habe ich derartiges gefordert?

    Ich habe keine staatlich besoldeten Berufssportler weit über die vorhandenen Programme hinaus gefordert.

    Es liegt dort an dem politischen System wir die Großen sonst haben die doch nichts zu bieten.

    Wenn Du meinst, Leute die dort gelebt und gearbeitet haben, sehen das anders.

    Ich will aber nicht bestreiten daß sportliche Leistungen dort noch mehr Anerkennung findet.

    Egal welche Sportart in unsere Kultur soll Spaß machen und natürlich gefördert werden, aber freiwillig. Irgendwann rächt sich der Zwang, dass war noch nie was gutes.

    Spaß steht wohl nicht zufällig vorne und da liegt auch das Problem bei unserer Gesellschaft.

    Du hast vermutlich in dem Bericht überlesen wer auf dem zweiten Platz lag. Ein User hier mit Hang zu lustigen Statistiken könnte leicht nachweisen das andere Länder noch wesentlich erfolgreicher waren.

  • Die Berichterstattung und fehlende Medienpräsenz liegt nicht an ideologisch geprägter Berichterstattung. Es liegt schlicht und ergreifend daran, dass die normalen Wettkämpfe für Zuschauer sowas von langweilig sind und nicht mal von Leuten live besucht oder online gestreamt werden, die den Sport selbst ausüben. Beispiele: Anzahl Zuschauer Bundesliga-Finale. Anzahl Zuschauer und Streams Weltcup-Finale.

    Wenn es sich nicht mal die eigenenLeute angucken, wer soll es denn sonst anschauen?

    Aber ist schießen wirklich langweilig oder ideologisch verpönt? Definitiv nein! Positives Beispiel ist jedem Winter Biathlon, der Massen in die Arenen bringt und im TV ansehnliche Einschaltquoten bringt. Aber was läuft da anders? Für Außenstehende klarer Modus. Schnelle Schussfolgen. Kurze Wettkämpfe. Da selten alle gleichzeitig am Stand stehen schnelle Kamerawechsel und Fokus auf einzelne Sportler.

    Und jetzt schauen wir uns im Gegenzug dazu mal einen Wettkampf in 3x40 oder mit der Freien Pistole an. Da schnarcht die erste Hälfte bei der Probe schon weg...

  • Aber ist schießen wirklich langweilig oder ideologisch verpönt? Definitiv nein! Positives Beispiel ist jedem Winter Biathlon, der Massen in die Arenen bringt und im TV ansehnliche Einschaltquoten bringt. Aber was läuft da anders? Für Außenstehende klarer Modus. Schnelle Schussfolgen. Kurze Wettkämpfe. Da selten alle gleichzeitig am Stand stehen schnelle Kamerawechsel und Fokus auf einzelne Sportler.

    Biathlon betreiben aber die Skifahrer, die Schützen bringen da nichts auf die Reihe, die träumen von Wettkämpfen wie früher mit GK und veranstalten Meisterschaften mit überschaubaren Zuschauerzahlen.

    Und jetzt schauen wir uns im Gegenzug dazu mal einen Wettkampf in 3x40 oder mit der Freien Pistole an. Da schnarcht die erste Hälfte bei

    der Probe schon weg...

    Wo siehst Du Alternativen, in den boomenden Aufgelegt Disziplinen?

  • Biathlon betreiben aber die Skifahrer, die Schützen bringen da nichts auf die Reihe, die träumen von Wettkämpfen wie früher mit GK und veranstalten Meisterschaften mit überschaubaren Zuschauerzahlen.

    Wo siehst Du Alternativen, in den boomenden Aufgelegt Disziplinen?

    Ich greife das Beispiel Bundesliga und Mann-Kampf nochmal auf. Eine Entscheidung fällt nach 40 Schüssen - im worst case nach 50 Minuten. Mein konkreter Vorschlag hier:

    Pro gewonnener Einzelserie gibt's einen Punkt. Serien starten auf Kommando mit Zeitvorgabe, z. B. 6 Minuten bei 10 Schuss oder 3 Minuten bei 5 Schuss. Wer zuerst drei Serien gewonnen hat, erhält seinen Einzelpunkt für die Mannschaftswertung. Wettkampf in zwei Durchgängen, erster Durchgang Paarung 2 und 4, zweiter Durchgang die anderen. So ist sichergestellt, dass die finale Entscheidung im zweiten Durchgang fallen muss und es lässt sich spannend moderieren. Bei den engen Zeitvorgaben und, je nach erzielter Leistung, unterschiedlich langen Paarungen könnte das ein gutes Format. Zumal parallel zwei Wettkämpfe durchgeführt und gezeigt werden könnten.

  • Zumal parallel zwei Wettkämpfe durchgeführt und gezeigt werden könnten.

    Was macht das denn den Deutschen Schützen besser?

    Der Zuschauer vor Ort spielt da schon keine Rolle mehr?

    Bundesliga scheint doch zu funktionieren Zuschauer, die wie bei den Fußballern sogar Eintritt zahlen, gute oder zu laute Stimmung, Wettbewerbe auf einem Niveau die das Ausland nicht bieten kann.

    In München funktioniert das nicht immer die haben halt den FCB.

  • Was macht das denn den Deutschen Schützen besser?

    Der Zuschauer vor Ort spielt da schon keine Rolle mehr?

    Bundesliga scheint doch zu funktionieren Zuschauer, die wie bei den Fußballern sogar Eintritt zahlen, gute oder zu laute Stimmung, Wettbewerbe auf einem Niveau die das Ausland nicht bieten kann.

    In München funktioniert das nicht immer die haben halt den FCB.

    Bundesliga funktioniert in Hinblick auf Zuschauer und Medieninteresse und damit verbundenen Einnahmen, genauso wie die anderen Wettkämpfe, null. Beim Bundesligafinale sind weniger Zuschauer als hier bei einem Fußballspiel in der Kreisliga.

    Wenn das bisherige Format so toll ist, wieso schafft es der DSB dann nicht das Bundesligafinale bei den German Finals unterzubringen, die jedes Jahr stattfinden? Bogenschießen haben sie dort ja auch erfolgreich platziert, also sind dem DSB ja die Ansprechpartner und die Voraussetzungen bekannt.

    Und da kommt jetzt eben wieder die harte Wahrheit: die Wettkämpfe in ihrer bisherigen Form sind unterm Strich langweilig und medial kaum verwertbar. Und das obwohl die Kämpfe, wie du selbst geschrieben hast, ein einmaliges Niveau bieten.

  • Die Berichterstattung und fehlende Medienpräsenz liegt nicht an ideologisch geprägter Berichterstattung. Es liegt schlicht und ergreifend daran, dass die normalen Wettkämpfe für Zuschauer sowas von langweilig sind und nicht mal von Leuten live besucht oder online gestreamt werden, die den Sport selbst ausüben. Beispiele: Anzahl Zuschauer Bundesliga-Finale. Anzahl Zuschauer und Streams Weltcup-Finale.

    Wenn es sich nicht mal die eigenenLeute angucken, wer soll es denn sonst anschauen?

    Aber ist schießen wirklich langweilig oder ideologisch verpönt? Definitiv nein! Positives Beispiel ist jedem Winter Biathlon, der Massen in die Arenen bringt und im TV ansehnliche Einschaltquoten bringt. Aber was läuft da anders? Für Außenstehende klarer Modus. Schnelle Schussfolgen. Kurze Wettkämpfe. Da selten alle gleichzeitig am Stand stehen schnelle Kamerawechsel und Fokus auf einzelne Sportler.

    Und jetzt schauen wir uns im Gegenzug dazu mal einen Wettkampf in 3x40 oder mit der Freien Pistole an. Da schnarcht die erste Hälfte bei der Probe schon weg...

    Medienpräsenz findet nicht nur im Fernsehen statt. Da gehören auch die Printmedien dazu. Da fängt es in der Kreiszeitung an. Wird hier berichtet oder lieber irgendein Fußballereignis zum X-ten mal durchgekaut? Die „normalen“ Wettkämpfe waren noch nie telegen und werden es ach nicht.

    Ideologische Pauschalverurteilungen kommen von vielen Seiten, Roman Grafe ist hier mit seinem Slogan keine Mordwaffen als Sportwaffen sehr präsent. Auch von Monitor gab es schon einen sehr unsachlichen Bericht, vor 2/3 Jahren. Es gibt noch weitere.

    Unter dem Strich muss mit dem gearbeitet werden was wir haben, die Aussage, nach dem Probeschießen schnarchen die Leute weg, ist keine Begründung dafür nichts zu tun. Oft wird doch über die Festumzüge und Feiern mehr berichtet als über unseren Sport.

    Die schlechtesten Schützen haben die besten Ausreden.:sobbing: ^^

  • Und da kommt jetzt eben wieder die harte Wahrheit: die Wettkämpfe in ihrer bisherigen Form sind unterm Strich langweilig und medial kaum verwertbar. Und das obwohl die Kämpfe, wie du selbst geschrieben hast, ein einmaliges Niveau bieten.

    Sind sie, aber was willst Du?

    Eine spannende attraktive Sportart, die wie z.B Biathlon nur von einer überschaubaren Anzahl von Sportlern betrieben werden kann?

    Eine Beschäftigung mit Waffen die für jeden noch was bietet?

  • Disziplinen mit denen man Zuschauer oder sogar nicht selber Schießsporttreibende locken möchte, müssen meiner Meinung nach zwingend einen gewissen dynamischen Anteil haben. Ich denke hier an OSP oder Mehrschüssige LuPi. Diese Disziplinen könnte man spannende übertragen und kommentieren ählich dem Biathlon, das Problem, sie sind nicht verbreitet und werden kaum geschossen.
    Zum teil sogar von den eigenen Funktionären als Kirmes Schießen bezeichnet.
    Hier wären auch der Verband gefragt. Aber solange Auflagedisziplinen, am besten noch sitzende, reichlich Zulauf haben, wird das mit der Medienpräsenz nichts.

    Zumindest unsere Lokalzeitung druckt ab, was sie an Berichten und Artikeln von den Vereinen und dem Bezirk bekommt.

    Es muss mehr geschossen werden!
    Schießsport ist Vielfalt: Mitglied im DSB, BDS, BDMP

  • Warum fragst Du da mich, habe ich derartiges gefordert?

    Du musst richtig lesen, die Frage ist allgemein gestellt. Aber die Frage warum wir keine führende Nation im schießsport sind, weil bei uns kein Zwang herrscht zum Glück. Egal welche Sportart, es ist freiwillig und nicht, dass ist ein Talent der muss.

  • Sind sie, aber was willst Du?

    Eine spannende attraktive Sportart, die wie z.B Biathlon nur von einer überschaubaren Anzahl von Sportlern betrieben werden kann?

    Eine Beschäftigung mit Waffen die für jeden noch was bietet?

    Ich möchte etwas völlig Anderes als du hier versuchst bei mir hinein zu interpretieren. Ausgehend vom Thema dieses Threads gehe ich der Frage nach, warum Deutschland im internationalen Vergleich bei den Sportschützen nur mäßig erfolgreich ist und nur wenige Leute sich hier dazu entscheiden Profi zu werden.

    Wie bereits erwähnt sind die wichtigsten Einnahmequellen die Stiftung Deutsche Sporthilfe sowie die öffentliche Hand als Arbeitgeber, zB Sportfördergruppe Bundeswehr. Diese Geldgeber sichern den Sportlern während ihrer aktiven Zeit ihr Auskommen, danach geht's dann wieder bei Null los in der freien Wirtschaft.

    Aber wo sind denn die anderen Sponsoren aus der freien Wirtschaft? Die sind bis auf kleine Ausnahmen oder pure Mäzenen schlicht nicht vorhanden. Warum sollte sich auch eine Firma hier groß engagieren? Für 300 Zuschauer beim Bundesligafinale, die auf ein paar Trommeln klopfen und 500 Leute im Livestream? Tut mir leid, aber da haben auf Insta und Tiktok manche Leute mehr Zuschauer beim Fensterputzen.

    Wenn wir ehrlich sind interessieren die Wettkämpfe unserer Sportart nicht mal die eigenen Leute. Wer von euch kann ohne vorherige Recherche aus dem Kopf sagen, wer dieses Jahr in der Bundesliga Luftgewehr den besten Schnitt und wer die meisten Einzelpunkte geholt hat?

    Warum kann Biathlon nur von wenigen ausgeübt werden? Das Gewehr geht auf die Grüne WBK und Sommer Biathlon geht sogar mit erlaubnisfreiem Luftgewehr. Aber dann kommt ja hier die eigentlich spannende Komponente: die trainingsintensive Bewegung. Und das ist ja für Schützen pfui. Training? Und dann am besten noch mit Trainer? Holla die Waldfee - das geht gar nicht. Freue mich schon auf die Deutsche nächste Woche, wenn sich die Leute wieder gegenseitig übertrümpfen mit wie lange sie schon nicht mehr trainiert haben.

  • Wie bereits erwähnt sind die wichtigsten Einnahmequellen die Stiftung Deutsche Sporthilfe sowie die öffentliche Hand als Arbeitgeber, zB Sportfördergruppe Bundeswehr. Diese Geldgeber sichern den Sportlern während ihrer aktiven Zeit ihr Auskommen, danach geht's dann wieder bei Null los in der freien Wirtschaft.

    Aber wo sind denn die anderen Sponsoren aus der freien Wirtschaft? Die sind bis auf kleine Ausnahmen oder pure Mäzenen schlicht nicht vorhanden. Warum sollte sich auch eine Firma hier groß engagieren? Für 300 Zuschauer beim Bundesligafinale, die auf ein paar Trommeln klopfen und 500 Leute im Livestream? Tut mir leid, aber da haben auf Insta und Tiktok manche Leute mehr Zuschauer beim Fensterputzen.

    Alles richtig aber kein Alleinstellungsmerkmal der Schützen, das trifft auf die Mehrzahl der Sportler einschließlich Fußballer zu.

    Wenn wir ehrlich sind interessieren die Wettkämpfe unserer Sportart nicht mal die eigenen Leute. Wer von euch kann ohne vorherige Recherche aus dem Kopf sagen, wer dieses Jahr in der Bundesliga Luftgewehr den besten Schnitt und wer die meisten Einzelpunkte geholt hat?

    Ist das Bedingung?

    Für mich war es trotzdem interessant hinter 3 Schützen zu sitzen die über 380 geschossen haben. Lp 2. BL.

    Warum kann Biathlon nur von wenigen ausgeübt werden? Das Gewehr geht auf die Grüne WBK und Sommer Biathlon geht sogar mit erlaubnisfreiem Luftgewehr. Aber dann kommt ja hier die eigentlich spannende Komponente: die trainingsintensive Bewegung. Und das ist ja für Schützen pfui. Training? Und dann am besten noch mit Trainer? Holla die Waldfee - das geht gar nicht.

    Treffender kannst Du es nicht beschreiben!

    Und dann beklagen teilweise die gleichen Leute dass wir keine oder zu wenige Trainer haben und uns keine Profis leisten.

    Spaß haben ist wichtiger als Erfolg habe ich aus einem anderen Thread falsch verstanden.

    Freue mich schon auf die Deutsche nächste Woche, wenn sich die Leute wieder gegenseitig übertrümpfen mit wie lange sie schon nicht mehr trainiert haben.

    Das gehört dazu, das hält Schütze für Psychologie.