Überlegungen und Working an eigener Standsoftware

  • Hallo liebes Forum,

    ich bin jetzt gerade an einem neuen Projekt dran, einer eigenen Software für die alten Meyton-Stände, die über RS232 angeschlossen wurden (der runde Amphenol-Tuchel-Stecker).

    wie ich hier schon geschrieben habe, plane ich die Umsetzung so, dass im Endeffekt nur der aktuelle Rechner am Stand ersetzt werden soll, um die Stände auch ohne Meyton-Software nutzbar zu bekommen. An dieser Stelle wird es vmtl. ein Raspberry Pi 3 oder 4 werden, was genau weis ich noch nicht, dazu dann ein Zusatzboard für die ganze Peripherie, alles in allem aber recht überschaubar der Hardware-Aufwand.

    Im weiteren ist natürlich dann auch eine Management-Software geplant, die vmtl. auch auf einem Pi oder einem kleinen Rechner als Server laufen soll und dann von einem beliebigen Endgerät aus über den Browser gesteuert werden kann. Dazu soll es dann auch eine Visuallisierungssoftware geben, die dann für TV oder Beamer das Bild macht.

    Das Problem ist für mich aktuell eher die Software. Das ist ein dicker Fisch.

    Und daher poste ich hier auch meine Fortschritte, damit die Motivation hoch genug bleibt, damit was draus werden kann.

    Aktuell bin ich dran, mir einen passenden Adapter zu bauen, der die RS232-Kommunikation auslesbar macht.
    Parallel baue ich gerade ein Webinterface, dass über eine API-Schnittstelle die Daten für die Standanzeige bekommt.

    Hier mal ein Bild davon:

    Die Schüsse sind absolut willkürlich, da durch eine Zufallsfunktion erstellt, alles andere funktioniert auch schon. Momentan noch auf LG beschränkt, aber ich baue auch schon an einer allgemeinen Version, die dann das Scheibenbild unabhängig zeichnet.

    Die ganze Umsetzung wird von mir am Ende/wenn was sinnvoll veröffentlicht werden kann, unter der AGPL veröffentlicht. Dafür muss aber mindestens mal ein Stand ohne alles funktionieren.

    Wenn jetzt jemand sagt, die Idee ist gut, dann freue ich mich gerne über Hilfe. Schreibt mir dann einfach eine PN.


    Mich würden eure Eindrücke freuen, am liebsten so, dass ich auch weiterhin motiviert bleibe, und das ganze auch zu Ende bringen kann.
    In diesem Sinne, kritisiert, am besten Konstruktiv, gerne das Interface für den Schützen am Stand, damit das besser werden kann.


    Gruß

    SebastianL

    OSSS - Open Source Shooting System in Programmierung, nähere Infos findet ihr HIER

  • Hallo Sebastian,
    prinzipiell finde ich deine Idee gut, und ich kann auch gerne mit meiner privaten Mmeyton Anlge als Betatester mitmachen. Ich habe auch ein wenig Erfahrung mit programmierung und test von Anlagen, jedoch meist im Industrie Bereich. Ich habe auch Anfangs beim freeTarget Projekt bisschen mitgemacht.

    Was ich an deiner Stelle direkt von Anfang an versuchen würde, wäre die Oberfläche an das "Original" anzulehnen.
    Dein Screenshot ist eigentlich OK, jedoch die Serien Rechts und dann als (vermutlich) 5er Serien macht in meinen Augen keinen Sinn.
    Auch die dunklen Farben von Meyton sind wahrschienlich bewusst gewählt und nicht so anstrengend zu lesen wie helle Oberflächen.
    Das Layout von Meyton ist bewährt und bekannt und ich persönlich finde es besser als das von den Anderen Herstelllern. Ich komme aus der Visualisierung und da hat man irgendwann ein Gefühl für Übersichtliche Oberflächen.

  • Hallo Omega,

    das wäre super, momentan fehlt mir nämlich leider selbst der Direktzugang, da ich der Liebe wegen ca 200km von meinem Verein weg bin, und ich hier noch in keinem Verein bin (und die mich dann vermutlich erstmal nicht an ihre Anlagen lassen werden).

    Hast du denn Linux-Kenntnisse, das wäre für mich am Anfang wichtig zu wissen, denn je mehr du da kannst, desto früher kann ich dich einbinden.


    Ich kann gerne nochmal eine Neukonstruktion des Webinterfaces machen, das näher an Meyton ist. Da alle dargestellten Daten aber eh aus dem API-Aufruf kommt, ist das wahrscheinlich kein großer Akt.
    Und noch zu den Serien, das sind tatsächlich Zehnerserieen, nur schießt der Zufall ziemlich miserabel;).

    Gruß

    Sebastian

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  • Omega24v

    und da alle Infos aus der Api kommen, ist der Neubau des Interfaces auch kein großes Thema, sind nur ein wenig Javascript und CSS:



    hier mal eine etwas dunklere Version, aber ich bin auch kein Grafiker, das sollten andere mal stimmig machen,


    Gruß

    Sebastian

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  • Hallo,

    mich hat heute noch eine Nachricht erreicht, dass auch Disag bei seinen Messrahmen RS232 einsetzt.
    Das bedeutet, dass evtl. dann auch die Daten aus RS232 von Disag ausgewertet werden könnten, wodurch mit der Idee meines Systems unter Umständen sogar mehr als nur Meyton-Anlagen mit einem gemeinsamen System gekoppelt werden können.

    Gruß
    Sebastian

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  • Das bedeutet, dass evtl. dann auch die Daten aus RS232 von Disag ausgewertet werden könnten, wodurch mit der Idee meines Systems unter Umständen sogar mehr als nur Meyton-Anlagen mit einem gemeinsamen System gekoppelt werden können.

    Das wäre wäre sicherlich mal ein richtiges Brett. Wenn Du es dann noch schaffst die SETA-Anlagen zu integrieren, feier ich Dich.

  • Im Prinzip geben alle Messrahmen ein Protokoll mit X/Y Koordinaten raus.
    Ob das nun Seriell, Ethernet, Modbus oder Sonstwas ist. Auch die Disag RedDot arbeiten Seriell, genau wie die Messrahmen, die sind dogar 1:1 kompatibel zueinander und ein RedDot Zeil kann direkt gegen einen Messrahmen am PC für dem Schützen umgesteckt werden.

    Seta arbeitet glaube ich mit einem Siemens Industrie Protokoll, aber auch das ist auswertbar.

    Das Problem wird wahrscheinlich sein die Unterschiedlichen Protokolle in einem Software Paket zu vereinigen damit es für die Vereine egal ist welche Messrahmen einsetzen. Ich sage mal 10 LG Anlagen mit Disag, 10 50m KK Anlagen mit Meyton und noch 10 25M Anlagen mit SIUS. Das dann alles Zusammen über eine Enzige Software zu verwalten wäre ein Träumchen.

  • Das wäre wäre sicherlich mal ein richtiges Brett. Wenn Du es dann noch schaffst die SETA-Anlagen zu integrieren, feier ich Dich.

    eine kurze Internetrecherche hat ergeben, dass die auch mit einer seriellen Schnittstelle Arbeiten, diese aber dann gleich schon auf USB übersetzen (zu sehen an dem Treiber für den Stand, der installiert werden muss CH341 ist ein klassischer USB-Seriell-Wandler) also theoretisch wirklich möglich.

    Gruß
    Sebastian

    PS: aber bitte nicht in nächster Zeit erwarten, dass es so etwas dann tatsächlich auch von mir geben wird, meine erste Priorität sind die alten Meyton-Anlagen! Einzig, wenn der Hersteller mitspielen würde, dann wäre auch eine frühere Einbindung denkbar, weil dann die ganze Arbeit mit dem Protokoll reverse engineeren wegfällt.

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  • Im Prinzip geben alle Messrahmen ein Protokoll mit X/Y Koordinaten raus.

    Genau darauf baue ich.

    In erster Linie werde ich mich jetzt mal um Meyton-Stände kümmern, aber wenn ich ehrlich bin, das Auswerten der direkten Kommunikation ist im Endeffekt nur ca. 1% der Arbeit.

    Wenn dann also mal ein lauffähiges System für LG/LP mit Standbelegung und Auswertung da ist, inkl. der ganzen Schützinnenverwaltung, dann kann man sich das gerne als nächstes Vornehmen.

    ABER: solange ich keinen funktionierenden Einzelstand habe(Anzeige und RS232-Auswertung), werde ich auch das Projekt nicht veröffentlichen, um dem ganzen nicht von vorn herein die Möglichkeit zu nehmen, sich zu entwickeln.

    Gruß
    Sebastian

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    Einmal editiert, zuletzt von SebastianL (16. Mai 2025 um 20:09)

  • Wie geil ist das denn.

    Wir haben gestern in unserem Verein von Scheiben auf eine aeltere Meytonanlage umgestellt.

    Ich habe genau das gleiche gesagt, was man machen könnte, was du hier vorgestellt hast.


    Eine kleine Anregung hätte ich noch.


    Man könnte die Software in komponenten aufbauen.

    Also z.B. den Rahmen mit rs232 auslesen und dazu eine REST schnittstelle bereitstellen.

    Die könnte man ja standardisieren, sodass dies dann der einzige Verknüpfungspunkt für die Messrahmen anderer Hersteller ist.


    Daran angeschlossen könnte es eine ganze Palette an verschiedener open source software geben.

    Dein Auswertungsprogramm,

    Ein Präsentationsprogramm,

    Echtzeitdaten auf der HP. etc.


    Bezüglich des Auslesen hatte ich gestern noch den Einfall einfach einen ESP32 am Messrahmen zu platzieren.

    Dieser verbraucht quasi keinen Strom und kann die Daten per Wlan nach vorne schicken.

    Der Kabelsalat entfällt.

    Am wuerde dann ein Tablet genügen.

  • Hallo,

    Man könnte die Software in komponenten aufbauen.

    Also z.B. den Rahmen mit rs232 auslesen und dazu eine REST schnittstelle bereitstellen.

    Die könnte man ja standardisieren, sodass dies dann der einzige Verknüpfungspunkt für die Messrahmen anderer Hersteller ist.

    Genau das ist der Plan.

    Daran angeschlossen könnte es eine ganze Palette an verschiedener open source software geben.

    Dein Auswertungsprogramm,

    Ein Präsentationsprogramm,

    Echtzeitdaten auf der HP. etc.

    Auch das soll es alles geben

    Bezüglich des Auslesen hatte ich gestern noch den Einfall einfach einen ESP32 am Messrahmen zu platzieren.

    Dieser verbraucht quasi keinen Strom und kann die Daten per Wlan nach vorne schicken.

    Der Kabelsalat entfällt.

    Am wuerde dann ein Tablet genügen.


    Jaein, ich persönlich halte nicht viel von WLAN, vor allem, wenn schon Kabel da sind. Ich weis jetzt nicht wie viele Kabel es bei euch sind, aber bei uns ist es pro Stand ein Kabel.
    Daher baue ich gerade einfach darauf auf, dass man die alten Industrierechner mit einem Raspberry ersetzt, und dann von mir ein RPI-HAT kommt, der mit den Steckern, die auch aktuell intern verbaut sind, die Konnektivität herstellt.

    Der RPi hat halt eine einigermaßen große Kapazität wodurch damit auch einfach gleich schon die Anzeigeeinheit da wäre. Dabei soll auch die Möglichkeit bestehen, das Interface auf andere Geräte zu streamen, ein Zusätzliches Tablet wäre also möglich. (oder evtl. den Pi vorne zu verstecken und dann wieder per WLAN an den Schützenstand zu gehen.)

    Wichtig bei diesen Überlegungen ist auch, dass es nicht einfach zu manipulieren ist, damit die Rahmen die Zulassung nicht verlieren (Anfrage beim Bundesverband Schießstätten e.V. läuft gerade, ob es überhaupt von denen abgesegnet wird.)

    Gruß
    Sebastian

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  • Guten Morgen.

    Wenn wlan wirklich ein Problem wäre, nimmt man halt ein Kabelgebundenes Gerät.

    Kostet keine 5€ pro Stand.

    Was die Grundidee dahinter ist. Dass es kein Betriebssystem dafür gibt, sondern nur ein Programm welches ausgeführt wird und genau diese eine Aufgabe, die Trefferdaten digital über TCP/IP bereitzustellen, mit welchen Protokoll auch immer.

    Nach 3 Sekunden ist so ein Gerät nach dem Einschalten startklar.

    Und die schnittstelle dafür wird gleich bereitgestellt.

    Zu der Api noch etwas.

    Man könnte z.b. MQTT nutzen, das bereits Millionenfach in der Hausautomatisierung genutzt wird. Dann pusht jeder Stand seine Daten direkt an einen Broker.

    Api/ Clients usw..gibt es dafür massenweise.

    Tooling um die Daten zu sichten und live zu analysieren ebenfalls. Das ist extrem hilfreich bei der Entwicklung. Und vorallem offen und leicht für andere etwas daran anzuschließen.

  • Hallo Sebastian,

    wo wohnst Du denn aktuell?

    Wir haben auch alte Meyton Anlagen mit dem 25 poligen Sub-D Stecker und kämpfen immer wieder mit Problemen an den alten PCs. Diese werden eher nicht mehr funktionieren als die Messrahmen, d.h. eine Alternative über den Pi wäre super. Wir haben z.B. Ersatzrechner und Messrahmen, wenn Du also aktuell in der Nähe des Schwarzwalds wohnst könnte man was bzgl. Testsystem machen. Oder jemand in Deiner Nähe hat noch was übrig 😇

  • Hallo FloM,

    der Charme hinter meiner Lösung wäre, dass der Stand auch einzeln, ohne einen Single Point of Failure funktioniert. Wenn wir z.B. MQTT verwenden, dann wäre der Broker ein SPoF, was ich für den Server aber durchaus OK fände, nur eben nicht für den Stand selbst, der auch dann funktionieren soll, wenn der Server eben nicht läuft.

    Aber, was mir an deiner Idee sehr gut gefällt, ist die Tatsache, dass man nur eine Kleinigkeit (also den MCU) tauschen muss, um einen Meyton zu einem Disag-Stand kompatibel zu machen. Allerdings ist das auch durch das bloße Tauschen einer Software-Komponente möglich.

    Des weiteren fehlt mir aktuell noch die Decodierung eines Protokolls z.B. von Meyton, da läuft am Anfang auch einiges in Richtung Kalibration über die Schnittstelle, da bin ich mir aktuell nicht sicher, wie viel der Rahmen da selbst mach, und wie viel da vom Standrechner kommen muss, evtl. wäre das auch zu viel für eine MCU.

    Wie gesagt, mir gefällt die Idee im Prinzip gut, nur ist der SPoF für mich ein Problem.

    Hast du des weiteren noch eine Idee, wie man verhindern könnte, dass unberechtigte an den MQTT-Broker Daten senden?
    Nur Passwort und User dürfte evtl. nicht ausreichen und ssl können die wenigsten MCUs.

    Bei meinem Konzept nimmt der Stand diese Infos aktuell nur von Lokal (127.0.0.1) direkt entgegen, wodurch ein Manipulieren von außen nicht möglich sein sollte.

    Ich werde evtl. die Tage mal eine Datagramm erstellen, in dem die ganzen Zusammenhänge hoffentlich klarer werden.

    Gruß
    Sebastian

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  • Hallo,

    hier mal das Diagramm, wie ich es aktuell geplant habe:


    Nach ersten Tests schafft ein RPi mindestens 3 Anzeigeeinheiten gleichzeitig, bei Aktualisierungen im Bereich von 200ms.

    Denn das was mir bei der Lösung über die MCU noch komplett fehlt ist die Visualisierung, die ja wieder extern über ein zusätzliches Gerät gehen müsste und für dieses Gerät müsste man dann die Daten aus MQTT wieder aufbereiten und z.B. über eine JSON-API für die Anzeige in einem Browser formatieren.

    Gruß
    Sebastian

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  • Hi SebastianL , das mit dem SPoF verstehe ich. Über die Transportverschlüsselung hab ich mir erstmal weniger Gedanken gemacht, da ich davon ausgegangen bin, dass die Anlage in einem isolierten Netzwerk betrieben wird. MQTT mit USER/PW sollte daher erstmal genügen (meine Meinung).

    An die Kalibrierung habe ich auch schon gedacht, ich frage mich ob der Stand-Computer dies tatsächlich macht oder der Rahmen selbst. Kenne das Protokoll auch noch nicht, weil einfach keine Zeit dagewesen ist. Wir haben ja erst am Freitag von Papierscheibe auf die Rahmen umgestellt.

    Falls der Rahmen noch "dümmer" ist und nur einen Haufen Lichtschrankendaten über die Leitung bläst und das dann am StandPC ausgerechnet wird wäre es natürlich blöd.

    Bei uns ist es aktuell so: Es gibt 4 Stände, mit Messrahmen, die laufen in ein Meyton Gateway. Das hat diese runden Stecker für Stromversorgung und Datenkommunikation. Von der Kiste aus geht dann eine Netzwerkleitung ab zum Switch. Der ist auf höhe der Schießstände, dort gibt es unter jedem Tisch jeweils einen StandPC mit Bildschirm und Steuerung. Im StandPC ist auch noch ein DisplaySplitter verbaut. Der SteuerPC mit Suse Linux ist auch am Switch mit einem Kabel angeschlossen, genau wie der Drucker.


    Wenn ich dich richtig verstehe, dann bekommt der StandPC einen RPI als ersatz, der direkt mit dem Rahmen kommuniziert?

    Bei meiner PV-Anlage habe ich z.b. einen RS232-Adapter von Waveshare, der die Schnittstelle über TCP-IP bereitstellt. Auch sowas wäre z.B. denkbar, wenn man eine Lösung (Nur ein Kabel nach vorne) präferiert.


    Man könnte den PI auch gleich am Messrahmen anschließen, geht natürlich auch. aber dann entweder mit langen Kabel, oder mit UI über http und z.B. nen Tablet vorne am Stand (per WLAN)...

    Jetzt zu der Variante die ich im Kopf hatte:
    Messrahmen -> MCU -> (WIFI/LAN) --> RPI --> Bildschirm/Steuerung am Stand)

    Auf dem RPI läuft dann jeweils pro Stand ein Broker z.B. Mosquito, eine UI Anwendung, oder ein HTTP Endpunkt der das UI anzeigt. (Denkbar wäre hier den PI im Kioskmodus zu booten und dann automatisch den Browser mit der UI direkt zu starten.

    Vorteil dieser Lösung wäre, dass man komplett auf die Kabel verzichten kann (nicht muss), weil jeder Messrahmen sich über die MCU per WLAN mit dem jeweiligen RPI verbinden würde. Die Stände funktionieren dann autark.

    Bei MQTT gibt es QoS Stufe 2, die sicherstellt, dass die Nachricht (Treffer) nur 1mal auf jeden Fall zugestellt wird. Damit würde ich starten.


    Natürlich könnte man auch noch stumpfer ran gehen, und einfach die serielle Schnittstelle bis zum PI brücken. Z.B. mit Waveshare Adapter oder einer MCU ginge das sicher auch. (Da gibt es sicher schon was fertiges)

    Einmal editiert, zuletzt von FloM (18. Mai 2025 um 13:46)

  • Ah, jetzt wird ein Schuh draus, ihr habt einen Gateway verbaut.

    In unserer Anlage gibt es keinen solchen, wir haben pro Messrahmen eine Leitung an den Schützenstand, wo dann der runde Stecker in den Standrechner geht.
    Hier ein Bild dazu:

    Das Bild ist leider nicht ganz gut, geworden, aber das hab ich mal bei einer Reparatur gemacht.

    Daher strebe ich aktuell eine etwas andere Lösung an, als bei euch.

    Mal überlegen, ich denke es wäre möglich, dass man einfach einen RPi für z.B. 4-6 Stände zu verwenden. Dafür wäre es wahrscheinlich gut, die Software in einen Container zu verpacken und dann jeweils einen Seriellen Port durchzumappen. Dann könnten z.B. Tablets über einen Port pro Stand darauf zugreifen. Der Vorteil dabei wäre, dass man einfach bei dem Gateway den RPi einbauen kann, ohne groß bei euch umzubauen.

    Gruß
    Sebastian

    OSSS - Open Source Shooting System in Programmierung, nähere Infos findet ihr HIER