Ein Griff aus dem 3D-Drucker ist ein gute Alternative.
Sehe ich nach meinen bisherigen Erfahrungen auch so.
Der originale Griff muß u.U. gar nicht verunstaltet werden, denn das Modell für den 3D-Drucker kann mittels einer Silikon-Griffpaste geformt werden, die sich leicht vom Griff wieder ablösen läßt.
Kann ich bestätigen. Für den 3D-Scan ist das Material, aus dem der zu kopierende Griff besteht, unerheblich.
Dieses Verfahren eignet sich besonders für Griffschalen von Sportpistolen. Der 3D-Drucker kann neben der äußeren auch die innere Form der Griffschalen sehr gut kopieren. Bei LP- und einteiligen SP-Griffen müßte der betreffende Griff dazu in der Mitte durchgesägt werden.
Das Verfahren geht auch für einteilige Griffe von Sportpistolen und Luftpistolen sehr gut. Der Griff muss nicht in der Mitte durchgesägt werden. Sogar bei Handschuhgriffen für Freie Pistolen lässt sich das machen. Hinterschneidungen oder sehr enge Waffenaufnahmen können den Scan-Vorgang erschweren. Das lässt sich aber in den meisten Fällen lösen. Wenn ein Scan von Engstellen nicht möglich ist, kann man die Waffe scannen und für die Nachkonstruktion der Aufnahme verwenden.