Abstimmung pro oder kontra Schießstandbau auf Schulgelände

  • Hallo


    wie Ihr sicher schon gehört habt, sollte in Olching, ein Schützenheim für LG auf dem Schulgelände mit einen eigenen Eingang von der Stadt gebaut werden.


    Einige Gegner haben es sich wieder einmal mit aller Kraft und Anstrengungen dagegen ausgesprochen.


    Der Bayerische Rundfunk hat eine Umfrage gestartet, bei dem nicht einmal über


    Luftduck- und scharfen Waffen unterschieden wird.


    Unter den Link könnte, oder SOLLTET Ihr abstimmen:


    http://www.br-online.de/aktuel…chule-ID1280474417746.xml

  • Hallo,


    ein guter Hinweis auf diesen Link. Habe auch gleich abgestimmt und im Moment sind 95 % für den Schießstandbau. Also bitte möglichst jeder noch abstimmen, damit das Ergebnis möglichst deutlich für die Schützen ausfällt!

    Mit bestem Schützengruß aus Niederbayern

    dingo

  • Wenn ihr da abstimmen wollt, dann kopiert den Link besser manuell in den Browser. Nicht direkt draufklicken. Man kann sonst erkennen, woher die Teilnehmer kommen. Dann heißt es wieder, die Abstimmung sei ungültig, da ja alle aus so einem "bösen" Forum kämen, in dem massiv zur Abstimmung aufgerufen worden sei. :thumbsup:



    Mit bestem Schützengruß


    Frank

  • Danke für den Hinweis. :thumbup:

    Gerhard Seemüller


    „Great minds discuss ideas;

    average minds discuss events;

    small minds discuss people.“

  • Vor ein paar Tagen gab es einen Bericht über eine Schule,
    bei der im Keller ein Schützenverein Untermieter ist.
    Durch einen getrennten Eingang gelangt man in den Keller zum Stand.
    Der Rektor sagte im Bericht, der er einmal unten war, als er eingeladen wurde
    aber sonst merkt man nichts davon und es störte auch nicht.


    Sowas gibt es also schon ;-) (warum auch nicht...)


    Gruß
    oliver

  • In NRW gab und gibt es weit über 100 solcher Schulschießstände, teilweise schon seit über 40 Jahren. Auf einigen Ständen werden hier sogar die Bezirksmeisterschaften Druckluft des WSB durchgeführt. Diese Stände waren nie ein Problem und irgendwelche Zwischenfälle hat es auch nicht gegeben. Letztes Jahr hat dann aber unsere investigative Presse herausgefunden, dass es solche Stände gibt, vermutlich, weil wir sie ja all die Jahre mit Berichten gefüttert hatten. Die Grünen sind mit auf das Schaukelpferd gesprungen und haben sofort eine Anfrage an den Landtag gestellt, was wiederum zur Folge hatte, dass bei unserer blonden Schulministerin ernsthafte Symptome der äußerst gefährlichen Betroffenheitskrankheit auftraten. Im schönen Wechselspiel mit der Presse wurden dann über einen längeren Zeitraum die Schweine durch die Dörfer getrieben.


    Erst der Präsident des Städtetages NRW machte dem Spuk ein Ende, indem er sich deutlich für den Bestand der Schießstände aussprach, von denen nach seinen Worten keinerlei Gefahren ausgingen.


    So ganz ist die Kuh aber noch immer nicht vom Eis. Lokal kämpfen immer noch politische Gruppierungen gegen diese Stände. Da gibt es Schuldirektoren, die teilweise jahrzehntelang nichts von diesen Ständen wussten, jetzt aber ebenso wie auch Frau Sommer ganz doll betroffen sind. Da wird dann von gewaltfreien Schulräumen gefaselt, wo doch heute der Schießstand vermutlich oft der einzig wirklich gewaltfreie Raum in der ganzen Schule ist. Dabei ist es doch eigentlich ganz einfach. Diese Schießstände sind Sportstätten einer olympischen Disziplin, nicht mehr aber auch nicht weniger. Die Sportförderung ist in NRW Bestandteil der Verfassung.


    Wir haben das Thema Schulschießstände hier im Forum auch schon in einigen Beiträgen behandelt.



    Mit bestem Schützengruß


    Frank

  • Richtig so. Wir Schützen müssen wirklich mal aufwachen und klare Positionen beziehen. Ich habe auch keinen Bock, mich immer wieder mit diesen Themen zu beschäftigen. Aber unser Schießsport ist in Gefahr. Wer das jetzt immer noch nicht glaubt, der sollte sich wirklich mal schlau machen.


    Ich bin mir auch nicht so sicher, ob man sich bei diesen Fragen immer nur auf den Verband/die Verbände verlassen kann.



    Mit bestem Schützengruß


    Frank

  • Hat aber trotzdem gereicht. 95,7 Prozent ist doch ein mehr als klares Bekenntnis für den Schießsport. Für mich ist das Ergebnis aber auch nicht so überraschend. Diese Abstimmungen sind alle immer so ausgegangen, nur die Prozente variierten etwas, aber unter 80 % Pro lag keine. Ist ja auch logisch. Die Schützen stimmen geschlossen Pro und die Bevölkerung ist nicht so schießsportfeindlich eingestellt, dass da viele das Bedürfnis zur Abstimmung verspüren. Das wollen uns immer nur bestimmte Kreise einreden.


    Aber im Gegensatz zum BR landeten diese Abstimmungen immer klammheimlich in der Versenkung, wenn das Ergebnis zu deutlich wurde. Das Endergebnis wurde nicht veröffentlicht und den Schützen wurde teilweise Manipulation durch eben Aufrufe in Foren unterstellt. Der BR bekennt sich wenigsten zum Ergebnis, auch wenn man das auf Anhieb nur indirekt in der Zeitung findet. Aber der BR hat sich ja auch schon in der Vergangenheit als der noch am wenigsten schützenfeindliche Sender gezeigt.


    Die CSU Olching hatte vorsorglich, aber wohl auch etwas kontraproduktiv gegen die Abstimmung gewettert, da die Art der Fragestellung und die Aufmachung des Artikels als zu tendenziös und suggestiv empfunden wurde.



    Mit bestem Schützengruß


    Frank