Eine von Hand eingepaßte Waffe würde das 3 - 4 fache kosten, siehe Club 30 oder bei den einschlägigen Büchsenmachern der Branche.
Vergleichst Du jetzt die Revolver von S&W mit den Topwaffen aus dem LG und KK Bereich um die es bisher hier ging?
Eine von Hand eingepaßte Waffe würde das 3 - 4 fache kosten, siehe Club 30 oder bei den einschlägigen Büchsenmachern der Branche.
Vergleichst Du jetzt die Revolver von S&W mit den Topwaffen aus dem LG und KK Bereich um die es bisher hier ging?
Nein.
Vergleichst Du jetzt die Revolver von S&W mit den Topwaffen aus dem LG und KK Bereich um die es bisher hier ging?
Ein Gedankenexperiment für Minderbemittelte. Hat funktioniert.
So schlimm, wie das hier in Teilen dargestellt wird, ist das in Wirklichkeit gar nicht, vorausgesetzt man hat Glück 😎
Mal zu den Läufen: Die ersten 50 mit dem neuen Werkzeug werden grundsätzlich erst mal zur Seite gestellt, die gehen überhaupt nicht in den regulären Verkauf. Dann wird für den Markt produziert, wer Lauf Nummer 51 bekommt, hat Glück und wer Lauf 500 bekommt, hat kein Glück.
Je nachdem, wie gewissenhaft der Hersteller die Werkzeuge wechselt, gibt es bei seinen Läufen mehr Käufer mit Glück oder mehr Käufer ohne Glück.
Diabolos werden bekanntlich immer gleich hergestellt. Blei wird aufgeschmolzen und ins Gusswerkzeug geschossen. Da erstarrt es, wird ausgestoßen und fällt dann aufs Kühlband.
Auch da gilt: Wie oft wird das Werkzeug gewechselt oder revidiert. Ein frisches Werkzeug für 4,50 und 0,53 macht exakt das Maß, hat es 20.000 Zyklen drauf, kommen halt nur noch 4,49 und 0,52 raus. Merkt man auch sofort, wenn ne 4,50 zu leicht rein geht, die kommt dann aus nem grottigen Werkzeug.
Ich hab zum Beispiel grad ne Charge RWS R10 ausgeschossen, die ist sowas von maßhaltig, das ist kaum zu glauben. Auf dem Bild unten wurden pro Los 20 Schuss gemacht.
Hi zusammen,
Ich hab mir vor kurzer Zeit einmal die Mühe gemacht die Qualitätskriterien der Hersteller für deren Läufe zu erfragen. Hintergrund war, dass ich gerne Benchrest25 (also 25m) mit einem 7,5 Joule Luftgewehr schießen möchte und hierfür das Maximum an Präzision gesucht habe.Und bevor jemand fragt: Die Diabolos habe ich nach Kopfmaß und Gewicht ebenfalls sortiert um auch hier dann Schwankungen auszuschließen.
Klar, das ist ein exotisches Einsatzgebiet, aber was ich an 25 Metern an Präzision brauche kann natürlich auch für jeden 10m Schützen wichtig sein. Daher vielleicht ja für Euch interessant was ich zusammen gesucht, bzw. Bei den Herstellern erfragt hatte:
Herr Reinkemeier hat in einem Video seine Erfahrung für Munitionstest auf 10m einmal zusammen gefasst:
4,5mm Streukreis = bloße Theorie. Technisch nicht möglich.
5,0mm Streukreis = kommt bei einem von 1.000 Tests einmal vor
5,5mm Streukreis = 5% der Test bei MEC erreichen dies
6,0mm Streukreis = Normaler Test bei MEC für Gewehre im gepflegten Zustand mit etwas Glück
6,5 und mehr = eher nicht so gute Ergebnisse mit deutlichen Nachteilen für den Schützen
Da es ja irgendwann mal jemand ähnlich gehen könnte wie mir, erspare ich Euch die Arbeit und fasse Euch die Qualitätskriterien der Firmen für die Läufe, Standardabweichung und Streukreise hier auf, die ich auf Nachfrage im Service-Bereich bekommen habe:
Walther LG500: Hat leider nicht geantwortet
Feinwerkbau / LG 800 & 900:
V0-Standardabweichung: je nach Munition zwischen 0,3-1,0m/s
Standlauf: 10 Schuss dürfen nicht mehr als 6,0mm Streukreis erzielen
Ausgesuchter Qualitätslauf: Bietet Feinwerkbau nicht an
Anschütz / 9015:
V0-Standardabweichung: unter 1,2m/s
Standardlauf: Hier gilt folgende Mindestanforderung: 3 von 4 10er Schußgruppen müssen 6,5 mm oder kleiner sein ( Außendurchmesser)
Ausgesuchter Qualitätslauf (kostet 250€ Aufpreis): Hier werden dann 40 Schuß je Los geschossen, mindestens 4 Lose und es sollte mind.1 mal 6,5 mm Außendurchmesser bei 40 Schuß erreicht werden
Steyr / Challenge:
V0-Standardabweichung: ca. 1 m/s
Standardlauf: 10er Schussgruppen dürfen nicht mehr als 6,2mm Streukreise produzieren
Ausgesuchter Qualitätslauf: bietet Steyr nicht an
Die besten Ergebnisse mit einer Steyr Challenge E liegen mit ausgesuchter Munition bei ca. 5,5mm im Streukreis. Darunter zu kommen ist fast unmöglich oder Zufall.
Vielleicht ist das ja für den Ein oder Anderen hilfreich…
VG
Ach ja: Unisono wiesen alle Hersteller darauf hin dass Papier durch „nachgeben“ keine verlässlichen Informationen zum Streukreis liefert. Aussage: Papier lügt / Metyon-Auswertung nicht… Vielleicht auch noch interessant ![]()
Wir haben im Verein einige 800er, ein 900er und 2 Walther 500. Jedes der Gewehre liegt auf der Ballman deutlich unter 6 mm mit eingeschossener Munition. Mein 800er macht mit der oben genannten RWS knapp über 5 mm. Das eine Walther liegt mit Chinesen Munition knapp unter 5 mm.
Ich pers. würde kein Match-LG behalten, was auf lächerliche 10 Meter über 6 mm liegt.
Unter 5mm ist unmöglich
Aussage: Papier lügt / Metyon-Auswertung nicht…
Aber auch die Meyton-Auswertung - und auch jedwede andere elektronische Messeinrichtung - ist fehlerbehaftet.
Und es kommt ja noch schlimmer, es besteht keine Möglichkeit für den Nutzer, die Genauigkeit der Anlage auch zweifelsfrei zu überprüfen.
Jedes Messgerät, das etwas auf sich hält, lässt sich oder kann kalibriert werden. Nur unsere Messrahmen nicht.
Mit bestem Schützengruß
Murmelchen
Jedes Messgerät, das etwas auf sich hält, lässt sich oder kann kalibriert werden. Nur unsere Messrahmen nicht.
Geh bei Meyton ins Servicemenü auf dem Tablet, ganz oben: "Messrahmen kalibrieren".
Werden bei jedem Neustart ebenfalls kalibriert.
"allein der Glaube ist entscheidend" 😉
Aber meine Meinung, Tests auf Papier ist schade um die Munition und Zeit. Habe bei Test hinten eine Kontrollscheibe eingeseckt. Leider kein Bild gemacht. War ein Loch wo der Diabolo hängen blieb obwohl es ein Streukreis von 6,8 war.
Grüße Jakob
Freunde,
bevor ich mir hier jetzt bezüglich 'Kalibrierung' einen Wolf schreibe, verweise ich auf den folgenden Artikel in der Wikipedia. Der sollte zumindest für ein Grundverständnis reichen.
https://de.wikipedia.org/wiki/Kalibrierung
Und ja, natürlich ist ein Munitionstest auf einer elektrischen Scheibe einem Test auf einer herkömmlichen Scheibe von der deutlich besseren Auflösung und auch der vermutlich auch besseren Genauigkeit vorzuziehen.
Nur sollte man das, was man da dann angezeigt bekommt, aber auch nicht völlig unkritisch betrachten. Auch das Messergebnis ist immer fehlerbehaftet.
Mit bestem Schützengruß
Murmelchen
Auch das Messergebnis ist immer fehlerbehaftet.
Das haben wir in der Physik gelernt! ABER, wichtig ist wie gross der Fehler ist!
Unter 5mm ist unmöglich
Erklär mal bitte, warum das unmöglich sein sollte.
Diabolos werden bekanntlich immer gleich hergestellt. Blei wird aufgeschmolzen und ins Gusswerkzeug geschossen. Da erstarrt es, wird ausgestoßen und fällt dann aufs Kühlband.
Ich dachte immer dass Diabolos gepresst werden.
Hallo Rabe 74
Weil dass Märchengeschichten sind. So etwas sollte schon durch eine elektr. Messung belegt sein.
Das besagte Schussbild ist auf Karton entstanden. Wie Angesagt: „Knapp über 5mm“
Ich habe mir erlaubt, dieses Bild etwas zu vergrößern. Das ausgestanzte Schussbild ist
auf der Vergrößerung 40,10 mm und entspricht wohl dem Diabolo. Das gesamte Schussbild, erkennbar am ausgefransten Karton ist 54,27mm groß. Das sind 26,10 % Differenz. Ergibt bei einem 4,5 mm Diabolo 5,68 mm Dmax. Dass würde ich nicht mehr als knapp bezeichnen.
Es ist aber sehr gut. Ausschlaggebend ist nicht nur der Dmax sondern die erreichte Ringzahl. Die erscheint mir da etwa niedriger denn es ist rund herum reichlich Pappe weich geschossen. Ich schätze es sind in etwa 107,6 Ringe.Verglichen mit einem Schussbild Meyton Dmax 5,66. Es ist halt nur durch eine elektronische Messung genauer zu bestimmen und eine Momentaufnahme. Jedoch immer noch besser wie auf Karton getestet, wobei ein Diabolo auch bei 7 mm noch hängen bleibt.
Daher nehme ich an das die unter 5 mm erwähnte Serie auch auf Pappe getestet ist.
Übrigens, der Olympiasieger 2008 Abhinav Bindra schoss Diabolos mit einem Dmax von 5,3 mm.
Mit Schützengruß
Max319
Danke Max319 für die Antwort.
Unter 4mm sind schon rein technisch unmöglich da jeder Lauf und jede Munition Fertigungstoleranzen hat.
Die beste 10er Gruppe welche wir jemals geschossen haben liegt bei 5,11mm (Meyton)
Auf Papier getestet bleibt das Diabolo sicher bis 6,20mm hängen, habe ich Hundertfach getestet mit einem Papier vor dem Meyton Rahmen.
Je nachdem wie feucht das Papier ist kann es auch bis 6,50mm hängen bleiben.
Übrigens, der Olympiasieger 2008 Abhinav Bindra schoss Diabolos mit einem Dmax von 5,3 mm.
Meine haben z. Zt. Auch 5.3 bei Walther in der Entwicklung. Bei mir waren sie auf 5,4. China
Guten Morgen
Ich war mit meinem FWB 900 noch nie zu einem Munitionstest.
Die Chinesen aus der Blechdose (keine roten Schachteln) laufen bei mir so gut, dass ich den Chinesen blind vertraue.
Und ich habe bestimmt schon 20 verschiedene Losnummern von den Chinesen verbraucht. (alle gleiches Ergebnis)
Gestern ein Finalergebnis in Leipzig von 256,5 und 1066,1 beim 100 Schuss Wettkampf.
Das reicht mir. ![]()
Fazit - wenn ihr beim Munitionstest seit, nehmt immer eine Schachtel Chinesen mit, um einen Vergleich zu bekommen.
mfg. Ronny
Und dann sollte man auch mal so etwas in Betracht ziehen.
Hier beißt sich doch was ???????