Groschendieb

Zwei Parteien sitzen sich an den Längsseiten eines Tisches gegenüber. Der Spielleiter sitzt an der Kopfseite. Eine Partei hat den Groschen. Unter der Tischplatte wandert er hin und her, wobei viel Theater gemacht wird, um die Gegenseite irrezuführen. Der Spielleiter sagt. „Groschen“ - die Spieler hören auf, den Groschen weiterzugeben und sitzen ruhig, Fäuste unter dem Tisch. Der Spielleiter ruft „komm“ - die Spieler heben beide Arme, die Fäuste geballt, und stützen die Ellenbogen auf den Tisch. Der Spielleiter ruft „her“ - und die Spieler schlagen die Hände auf den Tisch und legen sie gleichzeitig flach auf, Handfläche nach unten. Dabei darf der Groschen weder klingeln noch herausfallen. Der erste Spieler der Gegenpartei bezeichnet nun eine Hand, unter der er den Groschen vermutet. Hat er falsch geraten, so hebt der bezeichnete Spieler die Hand offen und stützt den Ellenbogen auf. Er bleibt so sitzen, bis die Runde zu Ende ist. Nun ist der zweite Spieler dran mit raten. Wenn der Groschen gefunden ist zählt der Schiedsrichter die erhobenen Hände und schreibt sie der Ratepartei als Minuspunkte an. Der Groschen wechselt nun die Seite. Die andere Partei muss raten. Wenn die erste Partei wieder mit Raten an der Reihe ist, fängt der zweite Spieler an, eine Hand zu bezeichnen, und so fort. Dadurch wird vermieden, dass ein schlechter Beobachter als Sündenbock für die verlierende Partei herhalten muss. Wenn der Groschen schon bei „her“ in Erscheinung tritt, wechselt er sofort die Seite, die Gegenpartei kommt ohne Minuspunkt über die Runde.

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